Vacqueyras Vieilles Vignes 2018

Michel Tardieu - Gigondas und Rasteau

Vacqueyras Vieilles Vignes 2018 BIO

96–97
100
9
voluminös & kräftig, pikant & würzig
2
Grenache 70%, Mourvedre 20%, Syrah 10%
3
Lobenberg 96–97/100
5
Rotwein
barrique
14,5% Vol.
Trinkreife: 2025–2047
Verpackt in: 12er OHK
6
Frankreich, Rhone, Gigondas und Rasteau
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Michel Tardieu - Gigondas und Rasteau, Quartier Les Ferrailles - Route de Cucuron, 84160 Lourmarin, FRANKREICH


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lobenberg

Lobenberg über:Vacqueyras Vieilles Vignes 2018

96–97
/100

Lobenberg: Das Rhônetal war 2018, ähnlich wie Bordeaux und ein Großteil von Europa, durch ein extrem nasses Frühjahr von vielen Krankheiten heimgesucht. Es gab echten und falschen Mehltau, einfach unglaublich hohen Pilzdruck. Tardieu nennt es ein gnadenloses Jahr mit dramatisch niedrigen Erträgen. Die Winzer im Süden des Rhônetals waren, auf Grund des hohen Krankheitsdrucks aus dem Frühjahr, täglich im Weinberg gefordert. Wer das leisten konnte und am Ende penibel jegliches befallene Material aussortiert hat, der bekam Ergebnisse ins Glas, die von außergewöhnlicher Klarheit und Reinheit der Frucht gekennzeichnet sind. Das Ganze bei hoher Aromatik und zugleich verblüffender Feinheit. Eine ähnliche Quadratur der Qualität wie wir sie in Deutschland und Bordeaux auch schon gesehen haben. Sehr hohe Reife der Frucht über immensen, aber reifen Tanninleveln und einer verblüffenden Frische, die sich eher aus niedrigen pH-Werten offenbart. Ein erstaunliches und unglaublich leckeres Jahr, aber wie gesagt in sehr kleinen Mengen. Dabei nicht ganz so klassisch und archetypisch für die Südrhône wie im Jahr 2016, doch dafür weniger üppig als 2017, feiner und auf der fruchtigen Seite bleibend. Die Südrhône ist total heterogen ausgefallen. Man muss sehr aufpassen welche Weine und welche Erzeuger man aus den jeweiligen Regionen einkaufen kann in diesem Jahr. In 2018 ist das beste gerade gut genug, aber das ist dann am Ende auch herausragend gut. Die Cepage ist 70% Grenache, 20% Mourvèdre, 10% Syrah aus über 60 Jahre alten Reben. Der Vacqueyras wird zu 50% unentrappt vergoren. 14.5% vol. Alkohol. 10 Monate im ein und zwei jährigen Barrique ausgebaut, danach für 12 Monate im großen Eichenfuder. Ohne Schönung und Filtration abgefüllt. Es ist häufig ein Wettbewerb welcher der stärkere Wein sei, der Vacqueyras oder der Rasteau und häufig siegt der Vacquyras. Rasteau ist meistens feiner, Vacqueyras hat noch mehr Power. Intensive Beerennase mit feiner Lakritze darunter, aber auch viel Holunder und eine überraschende Blumigkeit, immer mehr Veilchen mischen sich mit der hellen Lakritze und dem Holunder. Das ist schon eine lustige Kombination in der Nase. Der Mund zeigt sich dann erstaunlich verspielt, sehr viel spielerischer und tänzelnder als der Rasteau. Der 50 prozentige Rappenanteil bekommt dem Wein sehr gut, das macht auch einen Teil seiner spielerischen Leichtigkeit aus, die bei diesem hohen Alkoholgrad von 14.5% vol. doch sehr verwundert. Das ist eine tänzelnde Schönheit mit großer Länge. Die lakritzige Süße der ganz reifen Waldhimbeere kommt dann aber immer mehr durch, auch salzige, karamellige Gesteinsmassen. Am Ende kann auch er die Identität des Jahrgangs 2018 nicht verbergen, da kommt so viel Schub und Reichhaltigkeit von unten und trotzdem wirkt er verspielt. Ein Jahrgang von dem ich mir sagen kann, dass ich froh bin ihn probieren zu dürfen. Dennoch fand ich 2016 unschlagbar und ich bleibe dabei, der ist in Bordeaux, an der Rhône und überall sonst wo ich probiert habe einfach ein Ausnahmejahrgang. Aber 2018 ist in allen probierten Regionen einfach ganz anders, auf völlig anderer Stilistik Das ist eine Reichhaltigkeit wie ich sie bisher noch nicht probieren konnte, ich bin völlig geflasht. 96-97/100

Mein Winzer

Michel Tardieu – Gigondas und Rasteau

Michel Tardieu, anerkannt einer der besten Weinmacher Frankreichs (hier mit dem einzigen Weingut als abfüllender Negociant), erhielt 2013 vom französischen Weinpapst Michel Betanne die Höchstbewertung von 5 Sternen. Diese Bewertung erhielten nur ganze drei Weingüter in Frankreich.[…]

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