Riesling Vulkangestein trocken 2018

Schäfer Fröhlich

Riesling Vulkangestein trocken 2018

95–96
100
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 95–96/100
Pirmin Bilger 19/20
5
Weißwein
12,5% Vol.
Trinkreife: 2019 – 2029
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Nahe
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Weingut Schäfer Fröhlich, Schulstraße 6, 55595 Bockenau / Nahe, DEUTSCHLAND


  • 15,90 €

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lobenberg

Lobenberg über:Riesling Vulkangestein trocken 2018

95–96
/100

Lobenberg: Vulkan- und Schiefergestein sind die beiden Zweitweine hinter den Großen Gewächsen. Der Vulkangestein kommt zu 60% aus dem Stromberg und zu 40% aus dem Felsenberg. Kaum Maischestandzeiten, spontan vergoren und bis in den März hinein auf der Hefe belassen. Vulkangestein heißt dieser Wein natürlich, weil er überwiegend von diesen extrem harten Vulkangesteinsmassen des Strombergs stammt. Feuersteinähnliche Gesteinsstrukturen. Das Rebalter liegt zwischen 20 und 35 Jahren. Diese Reben sind für das Große Gewächs aus dem Stromberg noch etwas zu jung, deswegen kommen sie in den Vulkangestein. Wir haben hier also reine Terroirweine bei Tim Fröhlich, eher nach Bodenarten als nach Lagen unterschieden, das soll zum Ausdruck gebracht werden. Wir haben hier quasi einen Zweitwein von Stromberg und Felsenberg. Alle trockenen Weine liegen 2018 zwischen 3 und 5 Gramm Restzucker. Tim Fröhlich hat 2018 wie wir das schon von Keller, Schätzel, Kühn und anderen kennen der Laubarbeit einen besonderen Tribut gezollt. Es wurde nur im inneren Bereich entblättert, der gesamte äußere Bereich wurde bestehen gelassen, um Schatten zu spenden. Gleichzeitig wurden die Triebspitzen größtenteils nicht geschnitten und nicht gewickelt sondern einfach etwas herunterhängen gelassen. Das führt zu tieferer Wurzelung, das führt zu dem Versuch der Reben mehr von unten zu holen, das Ergebnis sind schöne, kleine Trauben, lockerbeerig und in einem so warmen, trockenen Jahrgang braucht es diese Laubarbeit, um große Ergebnisse zu haben. Gleichzeitig so sagte Tim Fröhlich darf man in einem solchen Jahr nicht so hohe Erträge fahren, also 50 Hektoliter ist sicherlich die Obergrenze, sonst werden die Reben überfordert, das würde dann auch in der Phenolik zu grob. Der nächste große Schritt war, dass er wohl rund 20 Mal sein Pressprogramm während dem Pressen umgeschrieben hat. Es ging darum möglichst schonend zu pressen, er hat 15-20 Prozent weniger Saft ausgepresst als in normalen Jahren und hat die Trester komplett feucht zurück in die Weinberge zur Düngung verbracht. So ist die Phenolstruktur des Saftes einfach viel feiner, die Weine werden strahlend und brillant. Mit dieser Eisenhaltigkeit und dieser Würze immens viel Druck zeigend, dazu diese hohe Reife, gelbe Frucht, Pfirsich, Aprikose, ganz süß dahinter kommt noch ein wenig Boskoopapfel und Orangenzeste. Wir hatten hier 2018 so grandiose Trauben, die auch locker in die GGs hätten eingehen können. Wunderbare dunkle, steinige Würze obsiegt am Ende über die gelbe Frucht. So kühl und dunkel auch im Mund, Würze, Eisen, rote Früchte, Johannisbeere, Cassis, reife Pflaume. Alles das neben der gelben Frucht und neben dieser großen Frische, famose Säure, große Länge, salzig. Der Vulkangestein 2018 ist ein überragender Wein. Schade, dass er kein Ortswein sein kann, sonst wäre er in meinem Ortsweinpaket, er wäre jedenfalls dafür prädestiniert und steht voll in der Tradition der großen Ortsweine, aber hier ist es eben ein Terroirwein vom Vulkanboden. 95-96/100

Pirmin Bilger

Pirmin Bilger über:Riesling Vulkangestein trocken 2018

19
/20

-- Pirmin Bilger: Tim Fröhlich: "Ich bin selber erstaunt, wie frisch die Weine aus dem Jahrgang 2018 geworden sind - ich hätte das nie geglaubt." Die Trauben stammen aus zwei grossen Gewächs Lagen mit Reben welche ein Alter zwischen 25 und 30 Jahren haben. Der Name ist hier Programm - eine Feuerstein Aromatik im Bouquet. Herrliche gelbe Frucht nach Aprikose und Pfirsich, aber auch eine zarte Zitrusnote. Ein tolles Spiel zwischen Frucht und Mineralität am Gaumen. Zuerst eine zitrische Frische mit knackiger Säure gefolgt von reifer gelber Frucht mit einer herrlichen Extraktsüsse und dann zum Finale hin kommt immer mehr die mineralischen Nuancen mit einem zart salzigen Finish zur Geltung. Was für eine fruchtig mineralische Wucht - ein sehr edler Riesling. 19/20

Mein Winzer

Schäfer Fröhlich

Seit 1800 betreiben Fröhlichs Weinbau an der Nahe. Tim Fröhlich bewirtschaftet zusammen mit seiner Familie das 16 Hektar große Weingut. Die Lagen mit ihren unterschiedlichen Gesteinsböden bilden das Fundament für unverwechselbare, authentische Rieslinge. [...]

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