Clemens Busch

Riesling vom grauen Schiefer trocken 2018

Riesling vom grauen Schiefer trocken 2018
RebsorteRebsorte
Riesling 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 94-95/100
WeinWein
Weißwein
12,5% Vol.
Trinkreife: 2020 - 2032
Verpackt in: 6er
LageLage
Deutschland
Mosel Saar Ruwer
Allergene
Sulfite

  • 14,50 €

0,75 l · 39093H

19,33 €/l

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Lobenberg

Lobenberg über:
Riesling vom grauen Schiefer trocken 2018

94-95/100
Lobenberg: Dieser Wein wird überwiegend aus dem Kernbereich der Grand Cru Lage Marienburg, die von Grauschiefer geprägt ist, gewonnen. Das Ausgangsmaterial ist also von höchster Güte. Es gab hier bei Clemens weniger Trockenstress, weil es in der Gegend um Pünderich ein bisschen geregnet hatte im Sommer, daher konnte für die edelsüßen Weine auch ein bisschen Botrytis geerntet werden. Im Grauschiefer ist natürlich nur das top selektionierte Lesegut drin. Die Restzuckerwerte werden sich so um 4 bis 6 Gramm einpendeln für die einzelnen Fuder, die dann anschließen vermählt werden. Im Fuder spontanvergoren und bis in den Sommer ungeschwefelt auf der Hefe belassen. Clemens sagte er hatte das Gefühl die Weine brauchen den Hefekontakt in diesem Jahr, gerade auch weil er mit Standzeiten arbeitet und er auf keinen Fall Bitternis oder bissige phenolische Eindrücke am Gaumen bekommen wollte. Die Frucht weist 2018 eine ausgesprochene Tiefe auf, gelber und roter Pfirsich, etwas Aprikose, merkliche, feine Schieferwürze darunter. Der Wein kommt sehr aromatisch in den Mund, druckvoll, aber auch charmant, nichts ist spitz. Die Frucht ist reif und einnehmend, breitet sich nachhaltig im typischen, geerdeten Stil von Clemens aus, Zitronengras, Grüntee, feine Tabakblätter. Die Aromatik ist wirklich sehr ausgeprägt in 2018, alles wirkt sehr präsent, sehr nachhaltig. Die Frucht zeigt Tiefe an, unterlegt von würzigen, steinigen Noten, dann kommt etwas gelber Apfel, Kräuter, weiße Pampelmuse, aber insgesamt kaum Zitrusfrucht in diesem Jahr, alles ist reif und würzig wärmend, viel Bodenexpression zeigend, erdig, feuchtes Gestein. Das Finale ist aromatisch und lang, von feiner, sehr reifer Säure getragen. Tabak, gelber Apfel, die Phenolik ist sehr fein, nichts ist unreif, zarter aber spürbarer Gripp am Gaumen aber die reife, schöne Frucht überflügelt die Phenolik dieses Jahr. Immer wieder breiten sich feine Kräuter am Gaumen aus, fast eine feine Schärfe aus dem Gestein zeigend im Ausklang. Weiße Johannisbeere, etwas Birne, lang und geschliffen, keine bissige Zitrusfrucht, nur reife, feine Erhabenheit. Die Mosel ist so reif dieses Jahr, das verleiht der Schieferbodenexpression wirklich Flügel. 94-95/100
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Clemens Busch

Das Weingut von Clemens Busch liegt im malerischen Pünderich am Anfang der Terrassenmosel. Seit 1986 arbeiten Rita und Clemens Busch hier nach strengen Kriterien des ökologischen Weinbaus, was sie sich inzwischen auch haben zertifizieren lassen. [...]

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