Dönnhoff

Riesling Großes Gewächs Felsenberg Felsentürmchen trocken 2018

Riesling Großes Gewächs Felsenberg Felsentürmchen trocken 2018
StilStil
mineralisch
frische Säure
exotisch & aromatisch
RebsorteRebsorte
Riesling 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 99-100/100
Elias Schlichting 95-97/100
WeinWein
Weißwein
13,0% Vol.
Trinkreife: 2022 - 2046
Verpackt in: 6er
LageLage
Deutschland
Nahe
Allergene
Sulfite

  • 37,50 €
0,75 l

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Abfüller - Dönnhoff, Bahnhofstr. 11, 55585 Oberhausen an der Nahe, DEUTSCHLAND


Lobenberg

Lobenberg über:
Riesling Großes Gewächs Felsenberg Felsentürmchen trocken 2018

99-100/100
Lobenberg: Dönnhoff nennt es nach seiner Bezeichnung „Felsentürmchen“ und dieses Türmchen steht real mitten im Weinberg. Aber es ist natürlich die offizielle Lage Felsenberg. Der Boden ist puristisch, steinig, vulkanisch, hart mit Verwitterungsauflage und bis zu 60% Steigung. Ausrichtung Süd, Südwest. Es gibt hier kleine Erträge. Das durchschnittliche Rebalter liegt bei knapp 40 Jahren. Tim Fröhlich hat die identische Lage etwas flacher und Flussnäher. Da tummeln sich zwei wahre Meister in einer sehr puristischen, felsigen, steinigen Lage. Dönnhoffs Teil zieht sich steiler den Berg hoch, besteht aus mehreren Parzellen. Aber extremere Steillagen. Was beide am Ende eint ist diese puristische Mineralität. Dieser absolute, steinige Bezug. Es gibt noch keine endgültigen Analysewerte zum Zeitpunkt der Probe, aber alle GGs liegen 2018 zwischen 12% und 13% vol. beim Alkohol. Der Felsenberg steht so wie gesagt in historischem Wettbewerb hier unter den Topbetrieben an der Nahe, Dönnhoff ist traditionell die Nummer Eins gewesen, aber die Herausforderer Tim Fröhlich und jetzt auch Gut Hermannsberg haben aufgeschlossen. Es sind für mich klar die drei besten Winzer der Nahe überhaupt. Sie müssen sich 2018 um den Titel der besten Kollektion streiten. Auch Hermannsberg hat aufgeschlossen zu den beiden Superstars und ob jetzt Dönnhoff oder Fröhlich die Krone trägt kann ich so noch nicht sagen, es fehlen noch zwei weitere GGs. Der Felsenberg ist immer eines der puristischsten Großen Gewächse überhaupt, nicht nur an der Nahe, sondern ganz Deutschlands. Aber 2018, dieses warme, trockene Jahr, gibt den Weinen einen ungeahnten Schmelz, fast könnte man sagen eine Cremigkeit, aber zumindest eine Duftwolke von reifem Augustapfel, so reif und charmant. Natürlich bleibt die Feuersteinigkeit, diese leichte Reduktion, dieses Salz, immer wieder diese rauchige Würze aus dem harten Stein. Aber 2018 zaubert ein Lächeln in diesen Wein, zaubert Charme in diesen Wein. Die Nase verspricht vollen Genuss. So ist er dann auch im Mund noch etwas anders als erwartet, denn hier dominiert schon Feuerstein mit diesem irren Zug. Wow, die Augen ziehen sich zusammen, Grapefruit, aber viel mehr Zitronengras und Limette, stramme Säure, immer geradeaus, nie abdriftend. Aber wir haben den reifen Sommerapfel schön im Gepäck, er fällt nicht runter, sondern bleibt uns erhalten. Das ist schon ein echter Kracher. Auf irgendeine Art völlig anders als der auch ins Rotfruchtige gehende Roxheimer Höllenpfad, dennoch sind beide Extremisten, sind Stein pur. Beide haben aber auch den Charme im Nacken. Ich bewerte den Felsenberg genau wie den grandiosen Höllenpfad. 99-100/100
Elias Schlichting

Elias Schlichting über:
Riesling Großes Gewächs Felsenberg Felsentürmchen trocken 2018

95-97/100
-- Elias Schlichting: Dönnhoffs Felsenberg ist eher weißfruchtig, ausgeglichen und ruhig, ein geschliffener Leisetreter. Am Gaumen dicht und saftig, leicht rauchig-feuersteinig und mit der typisch kristallin-geschliffenen Feuerstein-Zitrus-Kombination, zupackender Gerbstoffe im Nachhall. Ergreifend schön und ausgesprochen delikat. Weniger expressiv-wild als das Dellchen und nicht so großrahmig erhaben wie die Hermannshöhle, aber dennoch ein Wunder der Eleganz. 95-97/100
Mein Winzer

Dönnhoff

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