Rasteau Vieilles Vignes 2017

Michel Tardieu - Gigondas und Rasteau

Rasteau Vieilles Vignes 2017

96
100
9
voluminös & kräftig, pikant & würzig
2
Grenache 80%, Syrah 20%
3
Lobenberg 96/100
5
Rotwein
barrique
14,5% Vol.
Trinkreife: 2021–2043
Verpackt in: 12er OHK
6
Frankreich, Rhone, Gigondas und Rasteau
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Michel Tardieu - Gigondas und Rasteau, Quartier Les Ferrailles - Route de Cucuron, 84160 Lourmarin, FRANKREICH


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lobenberg

Lobenberg über:Rasteau Vieilles Vignes 2017

96
/100

Lobenberg: Der Wein besteht aus ca. 80% Grenache und 20% Syrah. Die Grenache ist über 80 Jahre alt. Syrah um die 40 Jahre. Ein Drittel wird nicht entrappt. Als Ganztraube vinifiziert. Der Ausbau erfolgt für 12 Monate auf der Vollhefe in 1 und 2 jährigen Barriques. Danach weitere 8 Monate im großen Holzfuder. Zwei Holzarten: Allier und Troncais. Wie immer wird alles nicht geschönt und nicht filtriert. Die Fässer sind alles Burgunder Fässer wie alles bei Michel. Das Terroir der Lage ist klassischer Argilo-Calcair. Das ist Lehm und Kalkstein mit hohem blauen Lehmanteil, also Metalleinlagerung. Nur aus Hochlagen kommend. Natürlich wie alles hier spontan vergoren. Rasteau ist qualitativ immer der Wein, der sich stilistisch eher mit dem Guy Louis als mit Vacqueyras messen muss. Wenn er am Ende auch oft gewinnt, liegt das daran, dass er etwas klarer ist, etwas eindeutiger. Aber es ist natürlich auch nur von einem einzigen Terroir. Dementsprechend sind wir schon in der Nase eindeutiger. Wir sind weniger süß in der schwarzen Kirsche und im Kirschlikör. Nicht in der überbordenden Opulenz, sondern wir sind hier schwarzfruchtig aber ganz klar. Nicht zart, nicht wie beim Cotes du Rhone Special, schon sehr massiv. Aber eben superklar. Schwarze Brombeere spielt ein bisschen mit schwarzer Kirsche. Aber alles von feiner, schöner Mineralität getragen. Teer gibt es auch. Aber viel zarter. Auch ein wenig Holunder, aber nichts ist süß. Alles ist schwarz und sauber definiert an den Kanten. Das setzt sich erfreulicherweise im Mund genauso fort. Der Wein ist viel definierter als der Guy Louis. Er mag vielleicht nicht ganz so viel Power und Druck ausstrahlen, nicht so opulent, fast fett rüberkommen. Dafür kommt er saftig und trinkig und perfekt gezeichnet rüber. Die Brombeere ist die Dominante. Extrakt und Salz sind feine Begleiter. Große Frische, lang anhaltende Lakritze. Lakritze ist sowieso ein Hauptbestandteil des reifen Jahrganges 2017. Das hatten wir auch in Bordeaux schon so deutlich. Das hat eben ganz stark mit der Reife zu tun. Veilchen und Lakritze sind in diesem Rasteau neben der Brombeere die Dominante, aber es ist eben nicht so überreichlich wie im Guy Louis, sondern sehr schön gezeichnet, aber dabei unendlich lang. Gar nicht wieder verschwinden wollend. Der Wein ist vielleicht noch eine Spur intensiver als der 2016er war. Den ich aber einen halben Punkt darüber lassen möchte ob seiner erhabenen Finesse. Der 2017 Rasteau ist der dafür etwas intensivere, der etwas drückendere Wein, der mit seiner etwas süßeren Lakritze und Brombeere mehr schiebt. Zwei große Rasteau in zwei aufeinander folgenden Jahrgängen. Das gefällt mir sehr gut. 96/100

Mein Winzer

Michel Tardieu – Gigondas und Rasteau

Michel Tardieu, anerkannt einer der besten Weinmacher Frankreichs (hier mit dem einzigen Weingut als abfüllender Negociant), erhielt 2013 vom französischen Weinpapst Michel Betanne die Höchstbewertung von 5 Sternen. Diese Bewertung erhielten nur ganze drei Weingüter in Frankreich.[…]

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