Weinpaket

Probierpaket Große Gewächse 2014 12*0,75l


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ENTHALTENE WEINE

Das sagt Lobenberg zu diesem Weinpaket


Geniale Frische, hohe Aromatik und niedriger Alkohol, für die nächsten 20 Jahre ein geniales Paket deutscher Finesse und Feinheit.

Lobenbergs GUTE WEINE
Probierpaket

"Meine Probierpakete sind meine Visitenkarte, meine beste Auswahl!"
Geniale Frische, hohe Aromatik und niedriger Alkohol, für die nächsten 20 Jahre ein geniales Paket deutscher Finesse und Feinheit.


Je 1 Flasche:
  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Dr. Loosen: Riesling Wehlener Sonnenuhr Großes Gewächs 2014 - 2017-2042:
    Lobenberg: Aus geringsten Erträgen, aus einer uralten Lage speziell ausgewählte wurzelechte Reben, zum größten Teil Einzelpfahlerziehung. Selbstverständlich alles in Handarbeit, in biologisch-organischer Weinbergsarbeit. Nur spontan vergoren im Holz und Verbleib auf der Vollhefe für zwölf volle Monate. Wie schon der geniale 2013er ist auch der 2014er dicht und unglaublich pikant. Tränen treten in die Augen von dieser wunderschönen Mandarine, Reneklode, Aprikose, das Ganze mit feiner Säure unterlegt. Schon in der Nase dazu steinige Mineralität aus dem Grauschiefer. Sehr individueller Mund! Ein Ausdruck im Wehlener, wie man ihn sonst vielleicht noch bei JJ Prüm (ist die Verwandtschaft von Loosen) findet, aber in dieser Exponiertheit sehr selten bis nie. Grandios komplex, eher raffiniert in seiner Schiefertönigkeit. Dazu feine Wiesenkräuter, unglaubliche Bandbreite, weißer Pfeffer, feiner Sand, etwas Rauch. Langer Nachhall mit süßer Reneklode, Orange, süßer rötlicher Grapefruit und viel Salz und Stein. Schiefer pur. Immer wieder in großer Komplexität und Raffinesse hochwallend. Ein tolles, feines, verspieltes Großes Gewächs voller Finesse. Einer der Top-Weine des Jahrgangs. Bewertung 97-100/100 -- Gerstl: Ganz feiner mineralischer Duft, begleitet von feiner erfrischender Zitrusfrucht, vereint Finesse, Komplexität und Kraft. Am Gaumen zeigt er sich so wunderbar spielerisch, der ist ganz einfach wunderbar leichtfüssig und beschwingt, alles ist so herrlich dezent, aber da sind auch Aromen ohne Ende, köstlich. 19/20 --WW: Mittleres Gelb. Elegante und erfrischende Nase. Noten von Zitrone, Himbeere und Blät- terteig. Es treten auch blumige Noten wie Lindenblüte auf. Der Gaumenauftakt ist subtil, leicht, verführerisch und fruchtig. Nach und nach finden die Elemente ihren Platz und die Säure wirkt wie sie soll: stützend und bissig. Dadurch wird die Frucht bestens bis zum Abgang mitgetragen. Ein Wein, der Geduld verdient und die notwendige Struktur dazu bietet. 18/20 (21 €)

  • Deutschland/Rheinhessen - Sankt Antony: Riesling Nierstein "Hipping" Großes Gewächs 2014 - 2018-2040:
    Lobenberg: Komplett biodynamisch, dementsprechend alles Spontanvergärung mit Ganztraubeneinmaischung, Maischestandzeit je nach Jahrgang. Eine Steillage tiefer am Rhein mit überwiegender Nordexposition und daher kühler, was für den grundsätzlich sehr heißen roten Hang ein Riesenvorteil ist. So ist Hipping das feinste Große Gewächs von Sankt Antony und insgesamt von der Rheinfront Rheinhessens. Nur 12,3 Alkohol. Im Stahl vergoren, im Stahl auf der Vollhefe verblieben. Unglaublich verspielte feine Nase, gewachsen auf rotem Schiefer, man kann es auch Buntsandstein nennen, mit leichter Löss-Lehm-Auflage. Ausgeprägte Mineralik, aber ganz anders als die übliche Schieferthematik, eher schöne rauchige Würze mit warmer fast süßlich anmutender Quitte, sogar mit roten Fruchtanteilen, Papaya, sehr eigenwilliger, individueller Stil. Das setzt sich nahtlos im Mund fort, ein richtiges Unikat von fast trocken anmutender Ananas, über Papaya zu Quitte, Litschi, Feige dazu, sehr salzige steinige Phenolik und fast tanninreich mit großer Länge. Sehr komplex, sehr anders, keine Lage in Rheinhessen ist wie Hipping. Das Ding hat schon ein klares Alleinstellungsmerkmal, super Stoff, schön diesen Wein entdeckt zu haben! Die unglaubliche Komplexität kommt aus der kühlen Lage und der speziellen Gesteinsformation. Ein richtig schicker Wein. 97-99/100 (26 €)

  • Deutschland/Franken - Horst Sauer: Riesling "Escherndorf am Lumpen" 1655 Großes Gewächs 2014 - 2016-2042:
    Lobenberg: Hohe Extrakt- und Säurewerte, leicht unter 2013, der Wein liegt aber über 2011 und 2012. Dennoch, mit dem Vorjahr verglichen, ist der 2014er Wein deutlich charmanter, dem 2012er, der den deutschen Riesling-Cup gewonnen hat, durchaus sehr ähnlich. 8,5 Gramm Säure und 4,5 Gramm Restzucker. Die Säure liegt etwas höher als 2013, der Restzucker des Escherndorfer Lump liegt nur gering darüber. Da der Extrakt gleichzeitig nicht höher ist, ist die Jahrgangsspezifität die entscheidende Größe für den hohen Charme. Das Entscheidende ist wahrscheinlich, dass im 2014 der Weinsäureanteil, verglichen zur Apfelsäure, sehr viel höher ist. Die Weinsäure ist viel milder, weiniger. Im 2013er war die spitze Apfelsäure bei Sauer ganz klar in der Majorität. Eine extrem charmante Duftwolke kommt bei dem Wein aus dem Glas, der hohe Extrakt und die tolle Fruchtsüße bilden eine Wolke aus Charme und süßer Grapefruit, etwas Orange dazu, aber dann auch gelbe Birne und schöner, reifer, knackig-gelber Golden Delicios Apfel. Dazu reife gelbe Melone. Insgesamt ein Wein mit einer sehr berauschenden, einnehmenden Nase und saftigem Mund. Der Konsument wird 2014 weit mehr lieben als 2013, den die Profis sicherlich höher setzten. Aber 2014 ist wie 2012, vielleicht sogar noch mehr als 2011, extrem schön zu trinken, ein berauschend schöner Wein. Der Mund hat guten Gripp. Neben dem süßen Extrakt kommt feiner Bitterstoff, kommt Salz, ausgeprägte Zitrusfrüchte, rosa Grapefruit, auch ein Hauch von knackig-saurer Maracuja, mit der feinen exotischen Süße hinterher. Tolle Länge, aber so pikant, dass der Speichelfluss extrem angeregt wird. Der Wein macht viel Freude, der Lump 2014 hat für mich mehr Gripp als der grandiose 2012er. Für mich persönlich steht er zwar hinter dem super aufregenden 2013er, aber die Mehrzahl der Konsumenten wird diesen Wein auf das gleiche Podest setzen wie 2012. Extrem leckerer, großer Stoff. 97-99/100 -- Gerstl: Horst Sauer: „Die Säure ist hoch aber mit überwiegend Weinsäure“ Der Duft ist sagehaft fein, aber voller delikater Raffinessen, die Mineralität ist sprichwörtlich, wie kann ein so feiner Duft so sagenhaft komplex sein, das ist echt köstlich. Irre Rasse am Gaumen, der Wein strotzt vor Frische, die Konzentration ist enorm, der Wein hat Charme ohne Ende. 19/20 (26 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Fritz Haag: Brauneberger Juffer Sonnenuhr Riesling Großes Gewächs 2014 - 2016-2040:
    Lobenberg: Extrem selektive Vorlese, gesundes Traubengut mit hohem Extraktwert, fast so hoch wie 2013. Auch die Säurewerte sind mit über 8 Gramm brillant. Dazu, wie bei Oliver Haag üblich, ein moderater Restzucker, so dass es extrem harmonische Weine ergibt, zu 100% spontan im Holz vergoren, nach nur extrem kurzer Maischestandzeit. Sanft und schonend abgepresst und intensiv vorgeklärt. Langer Verbleib auf der Vollhefe. Sehr saftige, intensive Nase, eine Turboversion des J mit deutlich mehr Maracuja und Mango, pinke Grapefruit, Zitronengras, schöner, würziger Assam Tee. Drückend mit hoher Schiefermineralität und feinem Salz, weißem Pfeffer, der ziemlich heraussticht und zum Niesen provoziert. Alles letztlich Spuren des Schieferterroirs, fast reiner Fels dort. Fein, saftig cremig, unglaublich lecker in der Nase. Der Mund: Fast explosiv, ähnlich hoch in der Intensität wie der brillante 2013er, der zu Recht so schnell ausverkauft und einer der besten Weine des Jahrgangs war. Auch hier sehr hoher Extrakt und große Bandbreite der Extraktsüße zur Säure. Der Wein ist komplex, fein verspielt, filigran und doch intensiv, fast überwältigend in seiner Pikanz und extraktreichen Fruchtsüße und Säure. Der Nachhall besticht insbesondere durch die ausgeprägte salzige Schiefermineralik mit einer zu Tränen rührenden, fast exotischen Maracujasäure und roter Grapefruit. Hallt über zwei Minuten nach. Selten, dass man einem Wein nachsagen kann, dass er unglaublich viel Power hat, mit unglaublicher Dichte daherkommt, und doch so fein und filigran bleibt. Strahlend schön, ein toller Erfolg und einer der großen GGs des Jahrgangs an der Mosel. Bewertung 97-99/100 -- Gerstl: Feinste Frucht und feine Mineralität tanzen im Wechselspiel, ein paar florale Noten vervollständigen das edle Duftbild. Zarter, sanfter, verspielter Auftritt, hat die etwas ausgeprägtere Struktur als die Juffer, ist im Vergleich sogar ein ziemlich wilder Kerl. Aber das ist Klasse, da passiert etwas am Gaumen, das ist trockner Riesling wie man ihn sich schöner nicht vorstellen kann, der geht ab wie eine Rakete, was nicht heisst, dass es an Finesse mangeln würde. 19+/20 -WW: Helles Gold. Das Bouquet ist noch etwas ver-schlossen. Mit etwas Luft zeigen sich interessante Noten wie Aprikose, Honig, Cacao und gelbe Früchte. Der Gaumenauftakt ist elegant, subtil und fruchtig. Hier könnte man sich etwas mehr Dichte wünschen. Der Wein wirkt leicht, fruchtig aber auch rassig. Letztendlich hat die Mineralik ebenfalls ihren Auftritt. Ein doch komplexer Wein, der Zeit braucht. Eleganter und fruchtiger Nachklang. 18/20 (27,50 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Heymann-Löwenstein: Riesling Großes Gewächs "Röttgen" 2014 - 2016-2036:
    Lobenberg: Der Röttgen verfügt über eine sehr cremige Nase, und dann kommt der typische Gesteinsansturm, eine Schieferexplosion, und gleichzeitig die cremig-üppige Saftigkeit. Ein Wein, der früh schon sehr viel zeigt. Sehr viel Charme im Mund, neben der steinigen Mineralität. Sehr trinkig schon im Jugendstadium, dazu Blumen, Gräser und Kräuter, auch ein wenig weißer Pfeffer, mit extrem guter Länge. Ganz am Ende zeigt der Röttgen aber doch noch, für was er steht, nämlich viel Power, fast tanninreich und Grip zeigend, bei nicht zu hoher Säure, aber großer Feinheit. Ein Wein, der in seiner schönen Komplexität an 2012 erinnert. Nicht so wild wie 2013, nicht so ungestüm, sondern sehr ausgewogen, harmonisch und voll komplexen Spiels. Der Wein ist ein sehr schönes und balanciertes Großes Gewächs. Bewertung 96-98/100 -- Gerstl: Ganz fein, aber himmlisch komplex und sagenhaft mineralisch. Diese ganz ausgeprägte Raffinesse scheint vom Jahrgang zu kommen, der steht in dieser Beziehung den anderen GGs in Nichts nach, ein Traumwein und eine absolute Köstlichkeit. Je länger ich diese Wein probiere, umso mehr wächst meine Begisterung. 19/20 --WW: Helles Gold. Gute Bouquetintensität mit komplexem Charakter. Sehr gut gelungene Symbiose zwischen Mineralik, Frucht und Würze. Noten von Zitrone, Aprikose und Pfirsich. Fruchtiger Gaumenauftakt von sehr guter Intensität. Die olfaktorischen Noten finden sich bestens im Gaumen wieder. Der Wein hat Körper und Rasse mit einem eleganten Ausdruck. Der Nachklang ist noch etwas zurückhaltend, aber vielversprechend. (29 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Peter Lauer: Riesling "Schonfels - Faß 11" Großes Gewächs 2014 - 2017-2037:
    Lobenberg: Über 100 Jahre alte Reben, eine steile Felsklippe hoch über der Saar. Das ist die obere Verlängerung des Saarburger Kupferberges. Die ältesten Reben des Weingutes. Auch hier Maischestandzeiten von sechs bis acht Stunden, Ganztraubenpresse, Spontanvergärung im Holz und Ausbau auf der Vollhefe. Reines Schiefergestein. Der Wein ist wesentlich feiner, vielleicht ob der höheren Lage als der Kupp, etwas weniger ausgeprägt in der pfeffrig-salzigen Schiefersteinigkeit. Deutlich feiner, filigraner und zarter. Der Mund explodiert, der Wein ist so intensiv. Die Aromen erdrücken und wollen gar nicht enden, über Minuten dröhnen Säure, Stein, pikante Extraktsüße, alles changierend und alternierend. Ein toller Spannungsbogen, ein überaus strahlender Wein von höchster Intensität. Deutlich feiner als die beiden anderen Großen Gewächse und noch intensiver, dafür etwas weniger eindeutige Terroir-Persönlichkeit. Eher ein großer Universalist, der nicht so spezifisch seinem Terroir zuordenbar ist. Dennoch ohne Zweifel ein ganz großer Wein, mehr als eindrucksvoll. 97-99/100 -- Gerstl: 100 Jahre alte Reben. Der duftet wieder eher süss, betont die Frucht, aber auch die Mineralität mit sehr viel Würze bis zu einem Hauch Curry. Vereint Kraft und Finesse in idealer Weise, klassischer Saarwein mit extrem viel Stoff. 19/20 --Gault Millau: Kollektion des Jahres im Gault Millau 2016. (32 €)

  • Deutschland/Franken - Rudolf Fürst: Riesling Centgrafenberg Großes Gewächs 2014 - 2018-2040:
    Lobenberg: Ein Wein mit ca. 8,5 Gramm Säure und knapp unter 5 Gramm Restzucker. Dieser Wein, wie alles hier, auf Buntsandstein gewachsen, leicht saure Bodenbedingungen, ähnliche Thematik wie das Rheingau, also im Riesling untypisch für Franken. Wenn der Gutswein schon mit seiner Nase verblüfft, mit seiner enormen Saftigkeit, so kann man beim Großen Gewächs Centgrafenberg von Fürst von einer kleine Sensation sprechen. 2014 ist hier besonders gut gelungen. Die Nase: Pinke Grapefruit, Orange, auch rauchige Aromen, schöne Blumigkeit, viel Druck, viel Charme, viel Finesse - alles zugleich. Das Ganze mit einer sehr großen Dynamik, fast explosiver Mund, eine Orgie in Grapefruit, Maracuja, Orange, leichte Exotik dahinter, aber sehr viel Druck. Im Wein nicht die extreme Feinheit und Verspieltheit eines Horst Sauer, sondern hier bei Fürst sind wir bei einem Power-Riesling mit gleichzeitig großer Frische, hoher Mineralität und sehr lebendiger Säure. Von der Power einem Nahe-Riesling ähnelnd, von der Filigranität Rheingau - sehr lang, mineralisch, saftig, und dabei ultra-lecker. Der Heiligenstein von Bründelmayer im Kamptal ist ein verwandter Boden, diese Weine neigen im Alter zur deutlich Cassis-Note, was sehr pikant ist. Nach ca. 10 Jahren kommt leichte Firne dazu. Weine, die im Alter immer grandioser werden. Großer Stoff. Ein Star des Jahrgangs. Bewertung 98-100/100 -- Gerstl: Wow, ist das ein feiner, eleganter, komplexer Duft, das ist pure Schönheit, was aus diesem Glas strahlt. Eine einzige Harmonie am Gaumen, der Wein hat Struktur und Rasse, aber mit seinem cremigen Schmelz ist er auch anschmiegsam und hat einen unwiderstehlichen Charme, hei ist der gut, das ist ein absoluter Traumwein, sagenhaft raffiniert, das ist grosses Kino. Dieser fein Kerl berührt mich und tut gut bis in den kleinen Zeh. 19/20 (37,50 €)

  • Deutschland/Pfalz - Reichsrat von Buhl: Riesling Jesuitengarten Großes Gewächs 2014 - 2017-2040:
    Lobenberg: Nördlich vom Kirchenstück auf Basalttuff gewachsen. Biodynamischer Weinbau auf Weingut Reichsrat von Buhl. Der Wein ist 2/3 im Stahl vergoren, 1/3 im gebrauchten 500-Liter-Holzfass. Keine Maischestandzeit, sofort abgepresst. Beide Partien auf der Vollhefe belassen. Erst im Februar geschwefelt und im Sommer unmittelbar vor der Abfüllung direkt von der Vollhefe genommen. Durchgegoren, kein Restzucker. 9,5 Gramm Säure. Auch beim Jesuitengarten weder Holz noch Säure noch diese extreme Trockenheit zu spüren. Der Riesling Großes Gewächs Jesuitengarten 2014 ist deutlich mineralischer als der Reiterpfad. Dazu auch Pampelmuse. Grandiose Frische und Mineralität. Aber eben auch Cremigkeit und Charme. Cremigkeit und Säure stimmen in diesem Wein perfekt überein. Große Harmonie. Voluminös, lang und trotzdem fein. Eine große Körbchengröße. Üppig und chic zugleich. Cremig und mineralisch. Sehr lecker. 97-99/100 -- Robinson: Buhl’s Jesuitengarten shows many similar features to the 2014 Pechstein Riesling Grosses Gewächs, namely spontaneous fermentation aromas and a hint of barrique maturation. I have been critical of both components in the past, but have progressed to the view that in moderation they can add complexity. It all depends on the foundation, and the Jesuitengarten cannot be faulted in terms of substance and minerality. One may have to wait a little longer for the individual elements to merge, but body and extract suggest that it will be worth it. (MS) 18/20 (39 €)

  • Deutschland/Nahe - Schäfer Fröhlich: Riesling Großes Gewächs "Stromberg" 2014 - 2018-2042:
    Lobenberg: An der Nahe gab es im Gegensatz zu einigen kritischen Weinen der Mosel, vor allem im Rheingau, wesentlich weniger Fäulnisdruck, speziell in den gut gepflegten Weinbergen in den Steillagen und Schäfer Fröhlich ist ein Paradebeispiel dafür. Die Fotos aus der Erntezeit belegen, dass Tim Fröhlich für die GGs zu einem perfekten Zeitpunkt gesundes Traubengut gelesen hat. Der beste trockene Jahrgang in der Geschichte der Nahe ist 2013, aber 2014 steht dem hier wenig nach. Die Lese verglichen mit Mosel und Rhein verlief sogar bis zum 17. Oktober, also relativ spät. Die Oechsle-Werte liegen zirka bei 97, die Alkoholgrade sind ne enorm gut, nur 12,5%. Das Lesegut war so gesund, dass 2014 bei Tim Fröhlich nach dem Anquetschen Maischestandzeiten bis zu 8 Stunden überhaupt kein Problem darstellten. Dann wie immer abpressen und Spontanvergärung im Holz und Verbleib auf der Vollhefe für viele Monate, fast bis kurz vor der Füllung. Die Nahe ist wirklich gut weggekommen. Der Stromberg ist die dritte vulkanische Lage. Purer Fels, spartanisch. Die Weine sind immer noch kerniger straffer und kühler als die eh schon sehr extreme Kupfergrube. Hier fasst reiner Fels und bis zu 45% extreme Steillage, die Reben hier sind bis zu 55 Jahre alt. Zu 100% gesundes Lesematerial, lange Maischestandzeit, wie immer spontan vergoren. An die Sponti-Nase von Tim Fröhlich haben wir uns ja inzwischen gewöhnt. Der Wein hat fast 8g Säure und nur ca. 3-4g Restzucker, 12,5 Alkohol. Erstaunlicherweise neben allem Purismus sehr saftig, sehr mittig, sehr konzentriert, leuchtend strahlender Wein mit drahtiger Kraft, keine fette Power, extrem präziser Geradeauslauf und am Ende dann wieder sehr fein. Deutlich mehr Finesse als im Halenberg oder in der Kupfergrube. Trotz aller drahtigen Kraft sehr filigran und komplex verspielt. Das ist wie 2013 der präziseste, glänzendste und zugleich feinste Wein von Tim Fröhlich. Der Wein löst Schluckreflexe aus, süffig, trinkig, macht große Trinkfreude. Ein großer Wein aus einem großen Jahrgang, einer der Superstars des Jahres. 97-100/100 -- Gerstl: Tim Fröhlich: „Der Wein wächst auf sehr felsigem Vulkangestein, ein grosser Teil der Reben ist sehr alt, bis zu 75 Jahre.“ Im Duft wirkt er zart, eher zurückhaltend, dennoch intensiv mineralisch, reizvoll komplex und sehr nobel, das ist pure Feinheit. Im Antrunk wirkt er erstaunlich sanft, hat gleichwohl gewaltig Zug, schmeckt schön trocken, hat einen raffinierten ganz feinen Hauch Süsse, der die perfekte Balance bringt und die Komplexität unterstützt. Das ist Raffinesse pur, verführerisch saftig, alles ist extrem fein, die cremige Art, aber auch die rassige Säure, ein Filigrantänzer, der aber mit viel Kraft ausgestattet ist. Herrlich, diese feine Textur, darin eingebunden die dezent gelben Reflexe und die weissen, zitrusfruchtigen Nuancen das ist ein ganz grosser, ausserordentlich komplexer Wein, absolut grandios. 19+/20 (41 €)

  • Deutschland/Pfalz - von Winning: Riesling Pechstein Großes Gewächs 2014 - 2017-2045:
    Lobenberg: Von Winnings Riesling Pechstein Großes Gewächs 2014 ist aus absolut gesundem Lesegut gewonnen. Organic im Weinberg bei von Winning. Spontan vergorener Wein. Ein halber Tag Maischestandzeit. Abgepresst aus der ganzen Traube. Vergoren im kleineren Holzfass. Verbleib auf der Vollhefe. Gut 30 Jahre alte Reben auf reinem Basalt machen den Riesling Pechstein Großes Gewächs 2014 aus. Immer der maskulinste Wein des Hauses von Winning mit totalem Geradeauslauf. Der Wein ist immer der Liebling Stephan Attmanns. So auch 2014. Zitronengras, Zitrusfrüchte, etwas weißer Pfirsich. Auch gelbe Früchte. Ein Hauch Exotik, aber mit noch mehr Struktur. Der Wein zieht sich gradlinig durch und endet furios mineralisch mit fantastischer Säure und viel Power. Dennoch ist er nicht so laut wie 2013. Nicht der Überkracher, dafür ist er im Grunde zu lieb. Ein ganz großer Wein allemal, die Harmonie im Pechstein 2014 ist extrem ausgeprägt. Ein betörender und erhabener Wein. In seiner Schärfe, Konsequenz und in seinem immensen Geradeauslauf eine Hommage an die Winzerpersönlichkeit Stephan Attmann. 98-100/100 -- Gerstl: Im Duft wirkt er beinahe verhalten, da ist er effektiv extrem fein, aber brillant. Was für eine malerisch schöne Duftwolke, da sind Raffinessen ohne Ende. Auch am Gaumen, das ist pure Raffinesse, der tänzelt leichtfüssig über die Zunge, ich wollte schreiben, er sei etwas gar schlank, da zündet er eine kleine Aromenrakete, wow, was für eine Länge, was für eine Intensität im minutenlangen Nachhall. 20/20 -- Robinson: A generous yellow fruit fragrance is sweetened by a subtle sprinkling of vanilla. It’s getting a little tiresome to write about barrique notes in Riesling, but it cannot be denied that they alter the profile of a wine. Winemaker Stephan Attmann tends to use it like top chefs use spices, just to tweak, rather than dominate the flavour. The Pechstein has enough fruit on the palate, the body is full, the acidity invigorating, the flavour generous. I can’t quite restrain myself, if you want your Riesling to taste a little more like a grand cru Burgundy…. (MS) 18/20 -- Parker: Very complex but also subtle and fresh in its purity and intensity, the 2014 Forster Pechstein Riesling trocken GG intertwines ripe but discreet fruit aromas with the stony basalt flavors form this prestigious vineyard. Full-bodied, pure, round and juicy, this is a nobly textured, piquant and very long Riesling; it has great power, tension and a very long and aromatic finish that displays ripe peach, as well as also some passion fruit aromas. The lingering and stimulating salinity is really characterizing this wine that will get even finer with age. 95/100 (46 €)

  • Deutschland/Nahe - Dönnhoff: Riesling Großes Gewächs "Hermannshöhle" 2014 - 2018-2045:
    Lobenberg: Wie immer der ideale Kompromiss aus dem steinig-mineralischen Felsenberg und dem exotisch-saftigen Dellchen. Hohe Nasenintensität, viel weiße Frucht. Feine Mineralität, aber alles moderat, sehr charmant. Der Mund dann letztlich näher am Felsenberg. Extrem hohe Mineralität. Die Augenbrauen ziehen sich zusammen, der Wein rührt zu Tränen, die Zunge rollt sich. Hier geht richtig die Post ab. Die Säure ist unglaublich präsent, wenn auch nicht so krachend wie 2013, aber der Wein hallt mehrere Minuten nach. Alle Sinne werden berührt, der Mund komplett ausgekleidet. Ein strahlender, saftiger Gesteinsbrocken mit sensationeller Fruchtsäure hinten heraus. Er toppt seine beiden Brüder eindeutig und ist im Verlauf der letzten vier Jahrgänge zwar hinter dem 2013er, aber nach meinem Geschmack nicht hinter dem 2012er zurück. Deutlich vor 2010. Ein tolles großes Gewächs und zumindest in der Nahe ein Kandidat für den besten Wein des Jahrgangs. Im Gesamtjahresverlauf gibt es 2014 vielleicht noch einige, die an ihm vorbei gezogen sind, die Nahe ist insgesamt 2014 etwas leichter ausgefallen, muss sich der Pfalz und Rheinhessen als sonst gewohnter Primus beugen. Dieser Wein mit 12,5 Alkohol ist auf jeden Fall so oder so ein Erlebnis, ein großer Wein. 2014 ist nicht monumental, sondern mitteleuropäisch ausgewogen und sehr trocken. Zucker unter 5 Gramm, und das Ganze bei etwas über 8 Gramm Säure. Im Grunde sollten die Großen Gewächse jedes Jahr so sein, nicht fett, nicht barock. Toller Wein. 98-100/100 -- Gerstl: Die über alles erhabene Hermannshöhle, ganz fein und doch enorm konzentriert und tiefgründig, die Komplexität ist sprichwörtlich, was für ein himmlisches Parfüm. Das ist grosser, sinnlicher Riesling, aber beschwingt leicht, schön trocken, mehr Trinkvergnügen kann man sich gar nicht vorstellen, diese geniale Saftigkeit, dann so ein winziger Hauch noble Strenge, alles ist eine einzige Harmonie, einfach grandios. Aber völlig unkomplizert, zugänglich. Das ist ein Wein an dem jeder Spass hat, der absolute Freak sowieso, aber auch dem „normalen“ Weingeniesser werden diese Raffinessen kaum verborgen bleiben. 20/20 (43,50 €)

  • Deutschland/Rheinhessen - Wittmann: Westhofen Morstein Riesling Großes Gewächs 2014 - 2017-2042:
    Lobenberg: Für den Riesling Morstein Großes Gewächs 2014 von Wittmann wurde hochreif gelesen bis in den Oktober. Durch extreme Auslese absolut botrytisfrei reingeholt. Ganztraubenanquetschung, kurze Maischestandzeit. Vergärung des Weins spontan im Holz. Ausbau aller Weine auf der Vollhefe im großen Holz. Alle Großen Gewächse von Wittmann wachsen auf Kalkstein mit teilweiser Eisenfärbung, zum Teil auf hellem und zum Teil rötlichen Kalkstein. Im Grundsatz ist der Wein 2014 schlank, er hat immer hohe Säure und sehr hohem Extrakt. Komplett trockene Weine und trotzdem ein Spiel zwischen Säure und Extraktsüße in extremer Form. Ein Jahrgang 2014, der bei Wittmann im Grunde baugleich und auch aromatisch an 2007 erinnert, mit einem kleinen Hauch von 2013 betreffend Säure und Extrakt. Gute Säurewerte von fast 8 Gramm, der Zucker im fertigen Wein ist durchgegoren auf unter 3 Gramm Restzucker. Alkoholgrade in allen Weinen bei 12,5% bis maximal 13%. Ein großer Jahrgang 2014 von Wittmann! Morstein ist die kühlste Lage Wittmanns, 250 m hoch gelegen. Reiner Kalkstein. Die Nase des Riesling Morstein Großes Gewächs 2014 ist deutlich grünlicher als das verspielt feine Brunnenhäuschen. Fokussierter, konzentrierter. Litschi, grüne Birne, Feuerstein. Ein Wein mit kühler Aromatik. Schon druckvoll in der Nase, aber überhaupt nicht fett. Sicherlich ist dieser Wein der eckigste und kantigste von Philipp Wittmanns Großen Gewächsen in seiner kühlen Mineralität. Zugleich ist der Wein aber auch schlank. Ein super druckvoller Riese, der Kellers Morstein in erstaunlicher Weise ähnelt. Zwei Superstars aus gleicher Lage, zweimal große Weine. Das sind unglaubliche Powerweine, die trotzdem kühl und lang sind und die viel Zeit brauchen. Tunlichst brutal jung oder besser frühestens in 10 Jahren trinken. Der Riesling Morstein Großes Gewächs 2014 ist ein großer kühler Riese mit der Wärme eines 2007ers, ohne das Überfette des 2011. Zugleich der Extrakt und das fast laute Spiel aus 2013. Eine fantastische Symbiose. Ein großer Wein. Beindruckend an diesem Weins ist das unendlich lange Finale mit 1.000 Facetten. Morstein und Brunnenhäuschen sind die größten Weine hier und zwei der größten Weine in Rheinhessen. Zusammen mit Keller und vielleicht auch Sankt Antony stellt Rheinhessen drei der spannendsten Riesling-Weingüter der Welt. Das Allerschönste: All diese Riesen sind total unterschiedlich, bedienen unterschiedliche Vorlieben. Rheinhessen ist in der Spitze weit weg von jeder Uniformität. 98-100/100 -- Gerstl: Philipp Wittmann: „Alle GG haben weniger als 3gr Restzucker.“ Das ist Finesse pur, hei ist das ein delikater Duft, zusammengesetzt aus 1000 Raffinessen. Auch am Gaumen überwiegt das Tänzerische, auch wenn da gewaltig Kraft im Spiel ist, das ist eine sinnliche Aromensynphonie, kühle, extrem rassige, erfrischende Aromatik. Im minutenlangen Nachhall dominiert wieder die verspielte, leichtfüssige, beschwingte Art, ein Genie von Wein. 20/20 -- Robinson: 2013 and 2014 were challenging vintages for growers adhering to biodynamic viticulture, but Wittmann’s Morstein does not reflect those difficulties. On the contrary, adversity seems to have sharpened the focus and has produced a Grosses Gewächs with several distinctive layers. The customary generosity of fruit with its exotic nuances begins the Beguine of flavours, but never masks the contribution of a cool salty minerality. Maybe the body is a little tauter than it has been in warmer years, but this has only altered the structure, not the quality of the wine. Juicy acidity perpetuates the flow, tangy citrus peel adds zest and piquancy. (MS) 19/20 (49 €)

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