Weinpaket

Probierpaket Die 6 besten Pinot Noir Winzer Deutschlands - Spitze und Basis 12*0,75l


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ENTHALTENE WEINE

Das sagt Lobenberg zu diesem Weinpaket


Seit 25 Jahren beobachte ich die weltweite Pinot Noir Szene. Jeder Weinkenner hält den Pinot Noir zu Recht für die Krönung. Aus dem Burgund natürlich! Erst holte Californien und Orregon auf, dann kamen einige wenige gute Italiener dazu. Heute heißt der qualitativ ernsthafteste Gegenspieler aber ganz sicher Deutschland, danach mit leichter Distanz die Schweiz und mit etwas mehr Abstand Österreich. Die absolute Zahl der besten 1er Cru und Grand Cru Burgunds ist unschlagbar, aber die besten 6 Erzeuger Deutschlands können locker bei den besten 1er Cru, manche sogar bei den Grand Cru mithalten. Grandiose Burgunder! Probieren Sie es aus, hier sind die Besten und jeweils der passende Basiswein dazu.

Lobenbergs GUTE WEINE
Probierpaket

"Meine Probierpakete sind meine Visitenkarte, meine beste Auswahl!"
Seit 25 Jahren beobachte ich die weltweite Pinot Noir Szene. Jeder Weinkenner hält den Pinot Noir zu Recht für die Krönung. Aus dem Burgund natürlich! Erst holte Californien und Orregon auf, dann kamen einige wenige gute Italiener dazu. Heute heißt der qualitativ ernsthafteste Gegenspieler aber ganz sicher Deutschland, danach mit leichter Distanz die Schweiz und mit etwas mehr Abstand Österreich. Die absolute Zahl der besten 1er Cru und Grand Cru Burgunds ist unschlagbar, aber die besten 6 Erzeuger Deutschlands können locker bei den besten 1er Cru, manche sogar bei den Grand Cru mithalten. Grandiose Burgunder! Probieren Sie es aus, hier sind die Besten und jeweils der passende Basiswein dazu.


Je 1 Flasche:
  • Deutschland/Pfalz - Friedrich Becker: Spätburgunder B 2013 - 2015-2026:
    Lobenberg: Organische Weinbergsarbeit, Handlese, Spontanvergärung. Zum Teil im Barrique, zum Teil in 500-700l-Holzfässern (gebrauchte Romanee-Conti-Fässer) ausgebaut. Schon die Nase macht klar, dass hier die Nummer 1 aller deutschen Pinot-Noir-Erzeuger am Werk ist. Reife Kirsche, Walderdbeeren und Anis. Ganz präzise Säurestruktur, die von einer leichten Cremigkeit begleitet wird. Poliertes Tannin und eine samtene Schicht Frucht, die sich über den Gaumen legt. Wird auch nach mehreren Tagen immer besser. Sehr lang und mit großer Fülle versehen, ein grandioser Pinot mit fast explosiver Frucht. Konzentrierter Sauerkirsche, Eukalyptus, Minze, etwas Wacholder. Fast explosive Sauerkirsche im Mund, auch Schlehe. Das ist ein superber Burgunder französischer Ausrichtung, ein genialer Essensbegleiter, großes Kino. 94+/100 (18,95 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Markus Molitor: Pinot Noir Graacher Himmelreich xxx trocken 2011 - 2018-2045:
    Lobenberg: Das ist der feinste Untergrund bei Markus Molitor, in Hochlage. Sehr feiner Schieferboden, purer Stein. Alte Reben, hier überwiegend alte deutsche Klone. Die Vergärung in Holz, zum Teil entrappt, zum Teil unentrappt, hinterher wieder die Vermählung. Spontanvergoren. Die mit Abstand dichteste und schwarzfruchtigste Nase der Pinot Noirs von Markus Molitor. Hier kriegen wir auch schon ein bisschen Cassis, Kirsche, rote Johannisbeere, obwohl der Wein genauso hellrot durchscheinend ist wie die anderen Pinots. Rauchiges Holz dazu, sehr viel Schiefergestein, feines Salz, reife Nase, voller Würze und Raffinesse. Druckvoller, für Molitor fast wuchtiger Mund. Die Augen ziehen sich zusammen, Speichelfluss beginnt, eine fast zu Tränen rührende Intensität. Und trotzdem unendlich feine Säure, Länge über zwei Minuten während. Mit feinster Bitternote, Salz Gestein, Cassis, Johannisbeere, schönste Himbeere - aber nicht süß, nicht fett. Total durchgegoren, unendliche Feinheit. Ein Gegenentwurf von der Mosel zu den ganz großen Pinots von Friedrich Becker, von Huber, von Fürst und Ziereisen. Hier ist Finesse pur, aber in der Fruchtaromatik ist es wegen des Schiefergesteins klar ein deutscher Wein, dagegen haben es die Top-Rheingauer aus Assmannshausen unglaublich schwer und sind für mich sehr deutlich abgehängt. Großer Stoff. Einer der größten deutschen Pinot Noirs. 98-99/100 -- Gerstl: Sehr fein und nobel zurückhaltend im Duft, feine schwarzbeerige Frucht, Kirsche, ganz feines, nobles, komplexes Parfüm. Ein schlankes Kraftbündel am Gaumen, Tannine wie Samt und Seide, dezent süsses Extrakt, sehr harmonischer feiner Körper, genialer, tänzerischer, verspielter Pinot, anders in der Aromatik und doch stylistisch sehr burgundisch, der Wein hat Klasse, herrliche Länge. 20/20 -- Parker: The 2011 Graacher Himmelreich Pinot Noir *** has very sweet and intense red cassis aromas but very fine and harmonious. The wine is full-bodied and sweet on the silky textured and very elegantly structured palate where sweet cherry and blackberry aromas are intertwined with caramel, licorice and violas. The tannins are very delicate and the acidity is fresh. Great finish. This highly sweet wine was manually destemmed and is on the border of ripeness. 94/100 (85 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Markus Molitor: Pinot Noir Brauneberger Mandelgraben x trocken 2011 - 2017-2032:
    Lobenberg: Alle Pinot Noir bei Molitor stehen zu 100% auf Schieferböden, diese geben bekanntlich die gerade dadurch bedingten deutschen Aromen. Das bedeutet in der Regel weniger Kirsche als im kalksteinhaltigen Burgund und Baden, stattdessen Himbeeren, Erdbeeren, Pflaume, Hagebutte. Und genau das zeichnet diesen Mandelgraben 2011 aus. Sehr hohe Aromatik, dicht, extrem charmant, berauschend schön. 2011 - ein Traumjahr. Sehr zarter, feiner Mund, Bittermandel dazu. Sehr betörend, anständige Säure, guter Schliff, schöner Geradeauslauf mit wieder feiner Bitternote. Es fehlt ein bisschen an Wucht und Dampf um wirkliche Größe zu zeigen. Die Feinheit bei gleichzeitig hoher Aromatik überwiegt. Der Wein macht richtig Spaß, ist extrem trinkig, und - wahrscheinlich bedingt durch den Jahrgang - in diesem Preisbereich wunderbar. Nur beim Mandelgraben liegt bei Markus Molitor auf dem Schiefergestein eine auch sandige Auflage, der Wein hat von daher etwas mehr Körper, ist ein klein wenig bäuerlicher. Wie soll man die anderen bewerten, wenn dieser kleine Wein von Molitor schon so gut ist? 93-94+/100 -- Parker: Very pure, fresh and elegant on the nose, the 2011 Brauneberger Mandelgraben Pinot Noir * displays cherry and black berry flavors intertwined with mocha. On the palate this is full-bodied, yet pure, fresh and firmly structured Pinot, showing a silky texture and a vital acidity. Chocolate and mocha aromas are still present, but it is the transparency, purity, finesse and vitality of this Pinot, as well as its cherry-flavored finish, that makes it an excellent ambassador for Mosel Pinot Noir. 91/100 (27,50 €)

  • Deutschland/Franken - Rudolf Fürst: Spätburgunder Hundsrück Großes Gewächs 2013 - 2018-2040:
    Lobenberg: Die ältesten Reben des Weingutes, ca. 40-50 Jahre alt. Fast nur deutsche Klone. Bei allen GGs werden 50% der Trauben unentrappt vergoren, in heißen Jahren bis zu 100%. Das Buntsandsteinterroir im Hundsrück enthält etwas mehr Tonanteil, der Wein ist deutlich massiver, konzentrierter. Wenn wir in der Burgunder-Thematik bleiben, gehen wir bei diesem Wein doch langsam aus der Cote-de-Beaune in die Cote de Nuits und nähern uns Chambolle-Musigny, sowohl in der konzentrierten, fast puristischen Kirschnase, als vor allen Dingen in dem extrem druckvollen und von hoher Säure perfekt balancierten Mund. Wir bleiben in diesem Wein immer noch ultrazart, aber kriegen richtig Bumms dazu. Mancher würde den feineren Wein CENTGRAFENBERG vorziehen, eine Mehrheit der Genießer könnte ich mir aber beim Hundsrück vorstellen, weil er einfach mehr Power hat und noch mehr Druck macht. Letztlich aber beide auf gleichem, extrem hohen Niveau. Sicherlich der maskulinste der Fürst Weine. Eine Nachverkostung des Jahrgangs 2002 zeigt erst die wahre Kraft der Weine aus Bürgstadt. Blut, Jod, tiefer Druck - die Weine bekommen nach über 10 Jahren unglaubliche Power, die am Anfang eher hellere rote Farbe wird im Laufe der Jahre eher dunkler, nicht oxidativ. Grandios wie der Centgrafenberg, nur etwas anderer Wein. Groß 97-99/100 -- Gerstl: Das ist der Duft eines ganz grossen Pinot, begehrenswert, verführerisch und tiefgründig. Das ist das intensivste, kraftvollste, reichste aller GGs von Fürst, schon fast opulent, das Ganze geht aber niemals auf Kosten von Feinheit und Eleganz, der Wein ist einfach himmlisch und der Nachhall eine Sensation. 19+/20 --WW: Kräftiges Rot. Gerösteter Sesam, Herzkirsche, leicht rauchig. Am Gaumen kräftiges Tanningerüst, robuster Charakter und saubere, ganz klare rote Frucht. Schön integrierte Säure. Sehr rund und ausgewogen. Könnte in einigen Jahren um die Spitze mit dem Schlossberg von Fürst und Benedikt Baltes ringen, wirkt etwas dezenter im Holzeinsatz als die Abfüllung aus eigenem Hause. Ein hochkomplexer, Spätburgunder, der enormen Druck am Gaumen aufbaut! Ein wahrlich Grosses Gewächs.18/20 -- Falstaff: 95/100 (99 €)

  • Deutschland/Franken - Rudolf Fürst: Fürst Bürgstadter Spätburgunder 2013 - 2016-2030:
    Lobenberg: Mit diesem Wein sind wir im Herzen Frankens angekommen, wenn auch der Buntsandstein angeblich nicht typisch ist, so ist das doch archetypisch für Franken Pinot Noir von Fürst. Ungeheuer duftig - Hagebutte neben diversen Kirschvariationen, auch etwas wilde Himbeere dazu, steiniger Wein, mineralisch und zugleich ultrafein und hochduftig. Der Mund ist ultrafein, von ganz feiner Säure getragen, sehr zart und gleichzeitig hochkonzentriert. Diese Kombination von tänzerischer Leichtigkeit und intensiver Frucht im Wein, die immer zart bleibt, ist ganz selten. Die letzte Kombination in dieser Art kenne ich aus Chambolle-Musigny, vielleicht ist dieser Fürst Wein sogar noch leichter, vielleicht ein Village aus Volnay, diese extreme Feinheit der Frucht und der Säure, total pikant, zart und trotzdem hochintensiv. Dieser Bürgstadter Ortswein ist eine der zartesten Versuchungen seit es Pinot Noir gibt! Der Wein macht ungeheuer Spaß, ein wunderschöner Traumwein im gehobenen Einstiegsbereich. Kompliment. 93-94/100 -- Gerstl: Feiner, dezent fruchtiger, terroirbetonter, sehr edler Pinot Duft. Saftiger, wunderbar aromatischer und harmonischer Wein, hat sehr viel Charme, köstliche Aromatik, der ist so verführerisch zart, so traumhaft tänzerisch, so wunderbar verspielt, das ist einfach unendlich gut. 18/20 (19,95 €)

  • Deutschland/Baden - Bernhard Huber: Malterdinger Spätburgunder trocken 2013 - 2016-2028:
    Lobenberg: 10 bis 20 Jahre alte Reben, vorwiegend deutsche Klone, zu 100% auf Kalkstein, überwiegend Muschelkalk. Wie jeder Ortswein bei Huber geschieht auch bei diesem der Ausbau nur im gebrauchten Barrique. Dennoch zeigt der Wein eine erstaunlich deutliche Röstaromatik in der Nase, darunter schwarze und rote Kirsche, sogar etwas Cassis. Im Mund präsentiert der Malterdinger Spätburgunder reife Zwetschge, dazu viel rote und schwarze Kirsche. Auch hier wieder Röstaromatik, provenzalische Kräuter, etwas Lorbeer, auch etwas Olive, durchaus feine Fruchtsüße zeigend. Hubers Wein ist sehr charmant und hat doch Struktur. Der Ortswein macht früh Spaß, ist everybodys darling und stellt trotzdem Ansprüche. 92/100 -- Gerstl: Gerstl: Wunderschöne, strahlende Pinot Frucht, schwarze Kirsche, ganz feine Kräuternuancen, sehr duftig. Schlanker, saftiger Antrunk, feine Rasse, dezente Extraktsüsse, verspielte, erfrischende Aromatik, sehr schöner Pinot. 17/20 (18,75 €)

  • Deutschland/Baden - Bernhard Huber: Spätburgunder Bienenberg "Wildenstein" Großes Gewächs 2013 - 2019-2041:
    Lobenberg: Die Lage Wildenstein umfasst ca. 2 Hektar alte Reben im Bienenberg, direkt an der Kante zu einem Steinbruch gelegen, offener Kalkstein, der Skelettanteil, sprich reiner Fels, ist deutlich höher als im Bienenberg Großgewächs. MWildenstein ist der kühlste Teil der gesamten Großlage, gleichzeitig mit einem hohen Anteil Eisen, so dass die Wucht und Kraft der eisenhaltigen Böden wie im burgundischen Vosne Romannée zusammen mit der Kühle dieser Lage die Besonderheit und Finesse ergibt. Und so berauschend fein und zugleich wuchtig kraftvoll ist die salzige Jod-Kirsch-Eisen-Balsamico-Nase Hubers größten Weins. Im Mund ist der Wein für dieses Weingut die Quadratur des Kreises. Wir haben viel schwarze Kirsche mit gleichzeitig großer Kühle. Wir haben schwarze Erde, Cranberry, Sauerkirsche, Eukalyptus, Minze und Walnuss aus Burgund aufzugreifen, eine Mischung aus Corton Grand Cru und Bonnes Mares. Das ganze filigran tänzelnd und lange verweilend, aber mit einem schönen feinen, femininen, zarten Nachhall. Dieser Wein macht große Freude, ist nicht so offensichtlich wie das Bienenberg GG, sondern sehr subtil und fein, aber hochgradig komplex. Toller Stoff, grandioser Wein. 97-99/100 (125 €)

  • Deutschland/Baden - Hanspeter Ziereisen: Blauer Spätburgunder "Schulen" 2013 - 2016-2028:
    Lobenberg: Am Gaumen sofort würzig und mit beträchtlicher Tiefe versehen. Kardamom und ein wenig Zimt bestimmen zunächst den Akkord. Die Fruchtaromen sind ein wenig durch die Gewürze verdeckt. Aber schon beim zweiten Schluck und mit etwas mehr Sauerstoff rauschen vollreife Kirschen und Waldhimbeeren heran. Diese Fruchtaromen halten, unterlegt von Nuancen von Tanninspitzen und erdigen Noten, sehr lange an. Die Stoffigkeit drückt das Ganze noch einmal am Gaumen durch. Der Wein bleibt aber trotzdem verspielt und seidig. 93-94/100 (23,50 €)

  • Deutschland/Baden - Hanspeter Ziereisen: Jaspis Blauer Spätburgunder Alte Reben 2010 - 2016-2040:
    Lobenberg: Es gibt nur 3 Barriques von diesem Wein, es ist eine Weinbergsauslese und Fassselektion des normalen Jaspis Pinot Noir. Langer Fassausbau. Die ältesten Reben auf reinem Kalkstein, die drei besten Fässer selektiert aus dem Jaspis Pinot Noir. Dieser Wein zeigt die gleiche Tendenz aus Gevrey-Chambertin, nur sind wir hier ultrakonzentriert und zugleich feiner - das ganze ähnelt schon eher einem Chambertin Grand Cru. Ziereisens Jaspis Spätburgunder Alte Reben zeigt hier in der Nase ehr balsamische Noten, Hagebutte, wuchtig-drückende tiefrote Kirsche. Im Mund hohe, konzentrierte rote Frucht, auch hier wieder Hagebutte, neben roter und schwarzer Kirsche, eine leichte Jodspur, eine dichte Malzigkeit und auch wieder die leicht balsamische Note. Üppig, füllig, tolle Süße zeigend. Ein Wein mit überragender Balance. Insgesamt nochmal deutlich generöser verglichen mit dem normalen Jaspis Pinot Noir. Im Grunde der Unterschied vom Premier Cru zum Grand Cru. Einer der allerbesten Pinot Noirs Deutschlands. Großes Kino. 97-98+/100 -- Gerstl: Wow, der Duft ist ein Traum, das ist Pinot wie aus dem Bilderbuch, konzentriert, intensiv, reich, aber vor Allem total fein, elegant, ein Traum. Irre Rasse am Gaumen, dazu eine sagenhafte Extraktsüsse, da ist geballte Kraft, aber der Wein ist unendlich delikat, das ist ganz grosses Kino, Pinot von absoluter Weltklasse, ich bin hin und weg, der Wein ist noch total jung, zeigt zweifellos erst einen Teil seines Potenzials, aber das ist schon ein Traum, im minutenlangen Nachhall zündet er nochmals ein wahres Aromen-Feuerwerk. 20/20 (75 €)

  • Schweiz/Basel - Jost & Ziereisen: Le Grand 2013 - 2016-2035:
    Lobenberg: Der Wein stammt von 35-jährigen Reben, die nur noch winzige Trauben mit noch winzigeren Beeren im Ertrag bringen, das steinig karge Terroir gibt nicht mehr her. Nach sechswöchiger Maischestandzeit hat man den Wein ins Barrique gelegt und dort für 18 Monate ausgebaut. Ganz im Sinne der geringsten Intervention wurde der Wein weder geschönt noch filtriert. Eine leichte Trübung ist daher, wie auch bei den Weinen von Hans Peter Ziereisen völlig üblich und kein Qualitätsverlust. Es gibt lediglich 400 Flaschen in diesem Jahrgang. Im Glas liegt der Wein mit typischem Burgunderrot. Etwas konzentrierter als der kleine Bruder aber immer noch transparent. Das Bouquet ist ganz fein. Ätherisch, charmant und elegant. Das neue Holz schwirrt noch im Hintergrund, wird aber mit Flaschenreife bedenkenlos integriert. Die Nase ist so kristallin, welch Arbeit muss hier im Weinberg bewältigt worden sein, damit sich der Wein so präsentiert? Am Gaumen zieht sich dieser Stil gekonnt fort. Polierte Tannine im Hintergrund und im Vordergrund eine sauber herausgearbeitete und zarte Frucht. Ein deutlicher Strukturzuwachs im Vergleich zum „Le Petit“ und Zeichen des Potenzials. Da beweist jemand, dass er mit der Diva unter den Rebsorten umgehen kann. Traumstoff! Bitte dekantieren! 97-98/100 (79,80 €)

  • Deutschland/Rheingau - J.B. Becker: Spätburgunder Wallufer Walkenberg Auslese trocken alte Reben 2003 - 2014-2060:
    Lobenberg: Der meiner Meinung nach intensivste und unikathafteste Blauburgunder Deutschlands. 0 Gramm Zucker, 30 Gramm Extrakt, und doch sagt das wenig aus. Trotz der Reife des heißen Jahres 2003 muss diese Auslese unbedingt dekantiert werden. Nach 3-4 Stunden setzt eine erste Öffnung ein, richtig genial wird er erst am Folgetag. Das ist fette Schwarzkirsche, Brombeere und Maulbeere mit satter Lakritze, schwarze Erde, saftiger kubanischer Tabak, Blaubeere und so ganz langsam etwas Waldhimbeere, unterlegt von balsamischen Noten. Total spielerisch dabei, unendlich komplex und fein im dichten, frischen, fast öligen Saft. Dieser Wein ist einfach irre. Er ist grandios, auch wenn in einer Blindprobe niemand das als Rheingauer Blauburgunder erkennen kann. Egal, toller Stoff! - Die wohl besten Pinot Noirs Deutschlands kommen von J.B. Becker, sie bleiben nach der Vergärung im Holzfass noch zwei volle Jahre im großen alten Holzfass (keine Barriques!), sie werden sogar völlig schwefelfrei bis ganz kurz vor der Abfüllung gehalten. Die unglaubliche Farbausbeute und die feinst geschliffenen immensen Tannin- und Extraktmassen der Pinot Noirs resultieren nicht nur aus dem biologisch-organisch gearbeiteten Weinberg und der rigiden Ertragsbeschränkung, auch die Vormazeration im Hochdrucktank ist dafür verantwortlich. Mehr als 4 Bar CO2 über 3-4 Tage - dann Druckablass in explosiver Form um das Zellaufbrechen der Schalen und des Fleisches zu erreichen, bekannt von der Taucherkrankheit. Erst danach geht alles ins große Holzfass zur Vergärung. Meines Erachtens gibt es keinen anderen deutschen Pinot Noir dieser Intensität. 98-100/100 -- Gerstl: Wer den Namen dieses Weines liest, kann eigentlich nur skeptisch sein. Der heisse Jahrgang für Pinot, dann auch noch Auslese trocken, das muss einen ja erschlagen! Ganz offensichtlich haben ihn auch noch nicht viele probiert, sonst wäre er längst ausverkauft. Der Duft ist gigantisch tiefgründig, das ist Pinot vom Edelsten, so durften eigentlich nur ganz grosse Burgunder. Unglaubliche Fülle, sagenhafte Komplexität, der Wein wirkt tänzerisch leichtfüssig, obwohl er 15% vol. Alkohol hat. Er ist bildschön und verführerisch mit seinem kaleidoskopartigen Geschmacksspektrum, und immer steht die Pinot-Eleganz im Zentrum. 19/20 (65 €)

  • Deutschland/Pfalz - Friedrich Becker: Spätburgunder Sankt Paul Großes Gewächs 2011 - 2013-2028:
    Lobenberg: Stoffig und beladen mit dichtem und extrem feinem Tannin. Schwarzkirsche, Himbeere, abgehangenes Fleisch und leicht balsamische Eindrücke. Raumgreifend und mit einer tollen Energie am Gaumen. Auch den letzten Winkel am Gaumen auskleidend. Er bleibt aber wie auch der 2008er stringent und strebt immer nach vorne. Viel Frucht und auch einiges an Muskeln präsentierend. Sicherlich jetzt schon genussfreudig, sollte aber all jene belohnen, die ihm mehr Zeit geben. 97/100 -- Falstaff: Reife Kirsche. Klarer Sortenausdruck. Burgund-affin mit balsamischer Süße und ätherischer Süße. Sehr komplex. Am Gaumen noch unruhig, aber großes Potenzial zeigend. Edle Toastwürze im saftigen Fruchtkern. SEhr dicht und von großer Länge. 95/100 -- WW: Im Glas zeigen sich Aromen von Beerenfrüchten, würzige und florale Anklänge, Holznoten und mineralische Akzente. Am Gaumen feine Frucht, mit würzigen und rauchigen Noten, elegante Säure, sehr ausgeprägte Tanninstruktur, kraftvoll, komplex und ein langer fruchtig-würziger Nachhall. 18/20 (59 €)

Die Weine aus dem Weinpaket - auch einzeln erhältlich


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