Weinpaket

Probierpaket "Die 12 Geschworenen" Jg 2015 12*0,75l 2015


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ENTHALTENE WEINE

Das sagt Lobenberg zu diesem Weinpaket


Ein Paket zwischen meinen 12 Lieblingsweinen "Apostel" und den arrivierten Superstars. Diese "12 Geschworenen" sind im Grunde eine Ergänzung meiner Lieblingsweine mit einem ähnlich sensationellen Preis-Qualitäts-Verhältnis. Weine, die mich verblüfft und begeistert haben. Keine arrivierten Superstars und doch großes Kino. Der arrivierte Verkoster James Suckling sagt euphorisch zu 2015: „They have a unique ripe fruit character that remains cool and fresh. They have a dynamism that make me want to buy some.“

Lobenbergs GUTE WEINE
Probierpaket

"Meine Probierpakete sind meine Visitenkarte, meine beste Auswahl!"
Ein Paket zwischen meinen 12 Lieblingsweinen "Apostel" und den arrivierten Superstars. Diese "12 Geschworenen" sind im Grunde eine Ergänzung meiner Lieblingsweine mit einem ähnlich sensationellen Preis-Qualitäts-Verhältnis. Weine, die mich verblüfft und begeistert haben. Keine arrivierten Superstars und doch großes Kino. Der arrivierte Verkoster James Suckling sagt euphorisch zu 2015: „They have a unique ripe fruit character that remains cool and fresh. They have a dynamism that make me want to buy some.“


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  • Frankreich/Bordeaux - Clos Manou: Chateau Clos Manou Cru Bourgeois 2015 - 2020-2045:
    Lobenberg: Der Überflieger seit 5 bis 6 Jahren und der absolute Überflieger im Norden des Medocs. Ganz nah an der Küste, winzige Erträge, der Extremist im Weinberg schlechthin. Niemand betreibt so viel Aufwand auf so überragendem Terroir. Stephane Dieff hat 2015 den Regen in Ruhe abgewartet. Da seine Weinberge so extrem gepflegt waren, hat ihm das nichts ausgemacht. Er hat lediglich einige Wochen zugewartet mit einer späten Ernte um diese Verdünnung des Regens wieder ausgleichen zu können. Die Lese war also erst in der Kühle der Tage und Nächte Anfang bis sogar Ende Oktober. Die Ernte fand vom 28. September bis 28. Oktober statt, es waren also über 30 Tage mit insgesamt nur 11 verteilten Lesetagen. Extremste Auslese. Die ältesten Reben brachten erstaunlicherweise die besten Erträge. Seine Reben sind bis zu 150 Jahre alt. Prephyloxera. Er hat 15% als Vorsaft ablaufen lassen, als Seigne, um eine höhere Saft-Schalen-Konzentration zu haben und er hat den Anteil des Zweit- und Drittweins deutlich erhöht. Nur 50% der Ernte ging in den Erstwein. Extrem aufwendige Sortierarbeit wie bei ihm üblich. Stephane Dieff ist sicherlich der extremste Winzer in Bordeaux, jedenfalls der, den ich kenne, ähnlich verrückt wie Dominique Leandre Chevalier in Blaye. Über 10000 Pflanzen pro Hektar mit extrem kleinem Ertrag pro Stock. Weit unter 500 Gramm. Viele kleine, winzige, in Stammnähe belassene Trauben. Extreme Selektion. Die Reben sind bis über hundert Jahre alt und teilweise noch wurzelecht. Alles Handarbeit, Rebstock für Rebstock wird separat bearbeitet und individuell beschnitten. Stephane Dieff lässt in 2015 weniger als 500g Lese pro Weinstock zu, und das Ganze dann verteilt auf 6-7 Trauben, d.h. die einzelne Traube ist weniger als ein Handteller groß. Sehr dicke Schalen und sehr hoher Schalen-Pro-Saft-Anteil. Die Trauben werden vollständig entrappt. Aber wie! Es werden alle per Hand über einen Spezialtisch gezogen und letztendlich mit Hilfe eines Spezialrütteltischs händisch entrappt. D.h. hier ist es wirklich alles clean ohne grüne Elemente. Danach wird noch mal auf einem Laufband nachverlesen. Unverletzt als ganze Beeren. Die Vinifikation geschieht im naturbelassenen Zement und der Ausbau überwiegend im Barrique, zum Teil aber auch in Betoneiern um den Holzeinfluss zumindest zu minimieren und mehr Fülle in die Weine zu bekommen, denn die Oxidation im Beton-Ei ist anders als im Barrique. Natürlich alles spontan vergoren. Die malolaktische Fermentation ist komplett im Barrique. Der Ausbau geschieht zu 70% im neuen französischen Barriques, der Rest in Betoneiern. Die Barriques werden zwar nie aufgerührt aber in einem Spezialhalter ab und zu gedreht. Ein Teil der Vergärung findet auch in 400l-Tonneaus statt. 52% Merlot, 40% Cabernet Sauvignon, 6% Petit Verdot, 2% Cabernet Franc. Der Alkohol liegt bei nur 13,5%. Was dieser Extremist in 2015 als einziger so phänomenal präsentieren konnte, ist eben kein Wunder. Brutale Arbeit und sensationelle Weinbergsarbeit über das ganze Jahr. Hier haben wir überhaupt den Einbruch durch den Regen in der Probe nicht spüren können. Die Nase ist dicht, reif, wuchtig und schwarz. Sehr viel schwarze Kirsche, Brombeere, Cassis, dicht, fruchtig, süß mit butterweichem Tannin. Der Anteil zwischen Erst- und Zweitwein wurde von Stephane in diesem Jahr noch einmal zu Gunsten der Qualität verändert. 50 zu 50. Ich war schon beim Nachbarn, bei der Auslese von Rollan de By, also bei Haut Condissas, so enorm beeindruckt. Clos Manou schlägt diese Auslese des Rollan de By noch einmal um Längen. So eine ungeheure Dichte, keinerlei Sprödigkeit, süße fleischige dichte Mitte, alles auf einem samtigen Tanninteppich schwimmend, Wucht und Fett, aber nichts ist trocken, nichts ist rau und nichts ist vom Regen beeinträchtigt oder überextrahiert. Alles schwebt und hat eine ganz tolle innere Spannung. Ein aufregender Wein. Der Wein ist komplett reif und ich verfolge Clos Manou seit 2010 und war von 2015 mehr als begeistert. Ich kann ganz einfach sagen, dass 2015 alles schlägt, was ich bisher probiert habe. Auch den 2010er. Der Wein muss sich im Norden des Medoc inklusive St Estèphe vor niemandem verstecken. Außer Montrose geht da im Norden gar nichts mit, selbst der geniale Lafon Rochet ist nur gleichwertig. Das ist ein grandios dichter, super feiner, spannender, aufregender Wein mit großer Länge. 2014 war grandios, aber 2015 ist besser als 14 und 10. Für mich der beste Wein der Appellationen Haut Medoc und Medoc und selbst in St Estèphe, kann sich kaum einer mit ihm messen. Im zweiten und dritten Nachhall des Probierens kommt satte Lakritze, Veilchen, süßes leckeres Teer - wenn man das so sagen darf - Maulbeere, Holunder, Wacholder und sogar etwas Myrre. Erhaben dicht und lang, dabei feine salzige Mineralität von dunklem Gestein. Man würde fast an Schiefer denken, was natürlich hier nicht der Fall ist, und das auf diesen Kiesböden des nördlichen Medoc. Ich bin absolut begeistert. Superber Wein. Zurückhaltend durch Vorurteile, so gut und eindeutig Weltklasse kann doch ein nicht klassifizierter einfacher Medoc nicht sein? 96-98/100 -- Gerstl: Ich probiere ihn ein erstes Mal bei Ulysse Cazabonne. Man weiss, dass die Wetterbedingungen im Norden des Médoc etwas schwieriger waren als im übrigen Bordeaux. Da habe ich mir natürlich etwas Sorgen gemacht für einen meiner Lieblingsweine. Aber schon der köstliche Duft deutet an, das war völlig unbegründet, der duftet einfach himmlisch. Am Gaunmen bestätigt sich die Klasse dieses Weines eindrücklich. Wir haben jetzt gerade einige der allerbesten Weine dieses grossen Jahrgangs probiert und da kann er locker mithalten, was für eine wunderbare Delikatesse, ich werde ihn auf dem Weingut nochmals probieren und genau beschreiben. Auf dem Weingut: Schwarze Kirschen, Cassis, Brombeer, sehr floral, ein Hauch Würze und noble Käuter, dufete sehr frisch und elegant. Was für ein sinnliches Fruchtbündel, intensiv, konzentriert aber vor allem fein und elegant, wunderbar süsses Extrakt, der Wein schmeckt einfach sensationell gut, das ist ein grosser Bordeaux, der absoluten Spitzenklasse. Das kleine Weingut hat 11 Festangestellte, ist das einzige in der Region wo von Hand geerntet wird, hier ist selbstverständlich alles Handarbeit. 19/20 (21,50 €)

  • Frankreich/Bordeaux - De Pressac: Chateau de Pressac Grand Cru Classe 2015 - 2020-2045:
    Lobenberg: Auf einer der höchsten Stelle der südlichen Cotes von St Emilion gelegen. Ein imposantes Gebäude auf Felsen thronend. Seit dem Jahrgang 09/10 auch dank neuer Berater, neuer Weinbergsarbeit und hohen Investitionen richtig im Aufwind. Große Harmonie, ziemliche Perfektion in Management von Frische, Frucht und Tannin. Das ganze ist süß, drückend fruchtig, aber trotz Üppigkeit nie fett, sondern fein bleibend. Ein Veloursteppich im Mund aus überwiegend kirschiger Frucht. Die Harmonie überragt. Was kann man ihm überhaupt vorwerfen um ihn nicht groß zu nennen? Er ist vielleicht ein bisschen zu gefällig und lecker. Er wird jedem gefallen, aber ich finde, dass das schon ziemlich perfekt ist, wenn der Preis stimmt, weil der Wein einfach so viel Freude macht und einen so tollen saftigen Trinkfluss hat und so samtig üppig in der schwarzen und roten Kirsche ist. Das ist klar ein Wein für die Freude. 93-95/100 -- Gabriel: Extrem dunkles Purpur mit lila und violetten Reflexen. Berauschendes Waldbeerenbouquet mit einer verführerischen Süsse, weit ausladend und vielschichtig. Im Gaumen mit Charme ohne Ende, die Textur zeigt viel Souplesse und der Wein ist cremig bis hin zum langen, gebündelten Finale. Gehört zu den Top-Werten vom Jahrgang 2015! 19/20 -- Gerstl: Ich habe jetzt eine ganze Anzahl grandisoer Weine probiert, dass der Duft dieses Weines immer noch positiv heraussticht ist kaum zu glauben, wou ist das ein Vergnügen, an diesem Glas zu riechen. Die intensive schwarzbeerige Frucht steht zwar im Zentrum, dominert aber nicht, lässt auch den floralen und würzigen Terroirnoten genügend Platz, ein Hauch Leder und schwarze Trüffel verleihen dem raffinierten Duft zusätzliche Tiefe, einfach himmlisch dieser Duft. Genauso am Gaumen, der Wein hat gewaltig Kraft, aber er baut in erster Linie auf Eleganz, was für eine eindrückliches Aromen Spektakel, zum ausflippen schön, wie der spielerisch über den Gaumen tänzelt, das ist eine St. Emilion Delikatesse von selten gesehener Schönheit. 19/20 -- Suckling: Another minerally and rich red with lots of blackberry, blueberry and chocolate character. Full body, chewy tannins. Superb. 78% merlot, 10% cabernet franc, 8% cabernet sauvignon, 3% malbec and 1% carmenere. 93-94/100 -- Falstaff: Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung, feine Kräuterwürze, dunkle Beerenfrucht, zarte blumige Akzente, zarter Nougat. Saftig, sehr elegant, feine Tannine, reife Kirschen, extraktsüßer Nachhall, feine Würze. 92-94/100 (24,50 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Bellefont Belcier: Chateau Bellefont Belcier Grand Cru Classe 2015 - 2020-2045:
    Lobenberg: 68% Merlot, 20% Cabernet Franc, 12% Cabernet Sauvignon. Bellefont-Belcier war wie viele Pomerol und Saint-Émilion Weingüter 2015 extrem begünstigt vom Wetter. Ein warmer, zum Teil heißer Sommer wurde immer wieder unterbrochen von kleinen Schauern. Es gab kaum Trockenstress. Der August wurde dann kühl und der September noch kühler mit kalten Nächten. Die Säure wurde bewahrt und das Ganze wurde perfekt reingebracht. Ein archetypischer Sommer-Herbst Verlauf. Die große Harmonie des Jahrgangs spiegelt sich hier wider. Komplett entrappt und spontan in großen Betoneinheiten und Barriques vergoren, welche währenddessen verschlossen werden, hinterher wird alles assembliert. Der Ausbau erfolgt in 80% neuen Barriques. Die Pflanzdichte liegt bei 7000 Stöcken pro Hektar und wird weiter Richtung 10000 bewegt. Alles im Weinberg geschieht in Handarbeit. Die Exposition von Bellefont-Belcier mit ihren 13 Hektar Rebbergen ist komplett Süd mit einer leichten Amphitheater-Optik. Die direkten Nachbarn sind Larcisse Ducasse und zur anderen Seite Tertre Roteboeuf. Also bestes Terroir. Der Untergrund ist purer Kalkstein, darauf etwas Lehm und etwas Kies. Die Vergärung erfolgte bei 28-30 Grad, danach verblieb der Saft noch ungefähr 6 Wochen auf der Schale. Eine Prozedur, die wir auch schon vom Revoluzzer auf Château Tour Perey kennen. Die Nase ist deutlich von der reifen Cabernet geprägt. Keinerlei Paprika, aber ein immenser Ansturm reifer Cassis, Johannisbeere, Brombeere und Maulbeere. Er ist so anders, als der zuvor verkostete Beauregard in Pomerol, welcher voll auf Kirsche und Pflaume lief. Der Bellefont-Belcier kommt mit einer unglaublichen Feinheit und gleichzeitig sehr profunden Fruchtdichte daher. Aber schon in der Nase sind die Tannine butterweich geschliffen. Das Ganze tänzelt und ist doch immens in der reichen Duftigkeit. Der Eintritt in den Mund ist gewaltig. Aber nicht gewaltig wie in den Jahren 2009 und 2010, sondern gewaltig in seiner unheimlich cremigen, seidigen, und doch präsenten Tanninbetonung. Die Tannine sind so ungeheuerlich fein und doch so gegenwärtig. Das Ganze begleitet von dieser immensen salzigen Cassis-Spur. Der Wein ist fast explosiv im Mund, die Augen ziehen sich zusammen und alles wird berührt. Wir haben die unendliche Feinheit aus 2014 mit einem so ausgeprägten Turbolader an reicher Frucht bei gleichzeitig noch größerer Frische und mehr Feinheit der Gerbstoffe. Das Ganze ist mit wunderbarer Säure unterlegt. Das ist eine große Köstlichkeit vom ersten Tag an und das wird über Jahrzehnte auf diesem Level bleiben. Überraschende ist, dass wir anders als 2014, hier weniger auf Erd- und Himbeere sind. Wir haben intensivere Cassis, Brombeere und Maulbeere. Wir haben einfach eine feine Frucht mit Turbolader. Von daher ist der Charakter dieses, in der Eleganz 2014 durchaus ähnlichen Jahrgangs, in der profunden Frucht unterschiedlich. Zwei Finessejahrgänge. 2014 fein und schwebend, der 2015er dazu noch unglaublich druckvoll, schiebend und trotzdem butterweich und superelegant. Ich bin sehr froh, dass ich 2015 vor Ort probieren darf. Das ist an unserem dritten Probentag wirklich der Start in ein fast abenteuerlich gutes Jahr. 96-97+/100 -- Suckling: The quality of tannin here is really exceptional with ultra-fine tannins and beautiful length. Blackberry and blueberry. Love it. 94-95/100 -- Gabriel: 68 % Merlot, 20 % Cabernet Franc, 12 % Cabernet Sauvignon. Sattes Purpur-Granat, dicht in der Mitte, lila Schimmer aussen. Reifes, Waldbeerenbouquet, fein laktische Anflüge, wirkt sehr nobel im Ansatz. Im dichten Gaumen mit feinem Stoff aufwartend, die Säure zeigt eine feine Rasse im Extrakt, frisch und delikat zugleich. 18/20 -- Gerstl: Emmanuel de St. Salvy: "Ernte 1. bis 15. Oktober. Wir hatten zu keiner Zeit Trockenstress, ein kühler aber trockener Herbst ab August, half uns die kühle Stilistik zu bewahren, trotz des heissen Jahrgangs." Effektiv strahlt denn auch eine wunderbare Frische aus dem Glas, schwarze Frucht der himmlischen Art, Cassis und Brombeere, ganz feine florale Noten, sowie Kräuter und noble Gewürze vervollständigen das edle, komplexe Duftbild. Auch am Gaumen ist die Frische eines der prägenden Elemente, dazu gesellt sich eine Extraktsüsse, die alles in die optimale Balance bringt, die Mischung aus Delikatesse und Kraft beeindruckt, im Antrunk beinahe spektakulär, kommt auf der Gaumenmitte immer mehr die Feinheit zum Tragen, was für ein Vergnügen diesen genialen Wein zu kosten, einen Mischung aus Freude und Staunen kommt auf, die Gänsehaut auf meinem Rücken bestätigt, dass wir un shier zumindest sehr nahe an der Maximalwertung bewegen. 19+/20 -- Falstaff: Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung, mit feinen floralen Nuancen unterlegte reife Kirschenfrucht, ein Hauch von Herzkirschen, verführerisches Bukett. Saftig, elegant, zeigt eine ausgezeichnete Frische, reife Tannine, gute Länge, vielversprechendes Potenzial, mineralisch. 92-94/100 (33 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Clos Puy Arnaud: Chateau Clos Puy Arnaud 2015 - 2019-2040:
    Lobenberg: Biodynamiker, zumal mit immer weniger Kupfereinsatz, reifen grundsätzlich eher. Es wurde schon zwischen dem 15. und 20. September gelesen, bei moderaten 13,5% Alkohol in perfekter Reife. In diesem Jahr waren die Beerenhäute zwar dick, aber die Kerne absolut reif. Der immer geringere Einsatz von Kupfer im Weinberg führt auch dazu, dass die phenolische Reife nicht mehr blockiert wird. Die phenolische und alkoholische Reife kommt im stärkeren Wissen um die biologischen Zusammenhänge wieder besser zueinander. Nicht umsonst sind Winzer wie Thierry Valette von Château Clos Puy Arnaud oder Graf Neipperg mit ihren Bioweingütern auf einem Weg, diese im Süden Frankreichs immer stärker werdende Diskrepanz von phenolischer und alkoholischer Reife wieder aufzulösen. Der Weg ist also dann nicht nur Bio, sondern auch innerhalb des Bio die Reduktion aller schädigenden Mittel, auch des erlaubten Kupfers. 13,5% Alkohol, 3,35 PH-Wert. Biodynamisch und natürlich wie immer spontan im Zement vergoren. Ausbau inzwischen zu 20% in toskanischen Tonamphoren und zu 80% in Barriques, wovon ein Teil aber auch 500l Tonneaus sind um den Holzeinfluss immer weiter zu begrenzen. Thierry mag aber trotzdem den oxidativen Ausbau, deshalb auch die Tonamphoren. 70% Merlot, 30% Cabernet Franc. Der Cabernet Franc Anteil wächst. Thierry hat mehr Weinberge umgestellt mittels Selection Massale, er hat alte Merlot und alte Cabernet Franc über diesen Weg neu gepflanzt. Die Zielrichtung ist im Cabernet Franc Bereich deutlich mehr in Richtung Loire Cabernet Franc Stil zu kommen, eine Richtung, die jetzt in Bordeaux bei den Biowinzern seit einigen Jahren Einzug erhält. Das war ja schon bei Cathérine Papon-Nouvel von Petit Gravet Ainé deutlich zu spüren. Auch andere Winzer wie Jean Faure gehen diesen Weg in Saint Emilion. Clos Puy Arnaud war, weil auf dem Plateau auf Kalkstein gelegen mit etwas Lehm, vom Wasserstress nicht betroffen. Es war für die besten Lagen in Castillon ein perfektes Jahr. Anders als bei den jungen Reben des Zweitweins Pervenche ist im Clos Puy Arnaud auch ein deutlicher Schwarzfruchtanteil in der Nase. Eine größere Üppigkeit und schwarze Kirsche ist der erste Eindruck, dazu reife Zwetschge und sogar ein kleiner Hauch süße Maulbeere. Dann erst kommt Rotkirsche. Auch dieser Wein ist sehr fein, charmant und schon in der Nase sind keinerlei raue Stellen. Sehr geschmeidig, saftig, verspielt, zwar dicht, aber doch mit samtiger Textur. Wenn man jetzt im Mund entsprechend des Jahrgangs einen Kracher erwartet ist es eben genau das Gegenteil. Aber so sind eben die besten Weine 2015. Unglaublich fein, lecker, köstlich und mit traumhafter Finesse. Hier kommt die rote Frucht in sehr dichter Form. Überwiegend rote Kirsche über schwarzer Kirsche. Intensive, konzentrierte Himbeere dazu mit einer wunderbaren Frische. Die Augen ziehen sich zusammen, der Speichelfluss startet. Das Ganze ist so köstlich und endet in einer schönen, salzigen Länge. Alles auf dieser charmanten, frischen roten Frucht. Viel Tanninpower aber butterweich und zart. 2015 ist fast das Gegenmodel zum Jahrgang 2010, der sicherlich eher ein Jahrgang zum Niederknien ist für die Ewigkeit. Aber 2015 wird auch sehr langlebig und genau das Gegenmodel zu 2010 eben in der totalen Finesse, die noch feinere Version des superben 2012ers. Das Ganze hat trotzdem tolle Frische und großer Klasse. Ich finde, das ist ein ziemlich perfekter Wein. 95-96/100 -- Gerstl: Demeter zertifiziert. Früh geerntet, die Trauben waren reif und wir konnen so den Alkoholgehalt in Grenzen halten, 13,5gr. Wie immer sind wunderbar würzige Aromen eines der zentralen Elemente in diesem traumhaft feinen Duft, da ist selbstverständlich auch schwarze Frucht, aber sie wirkt niemals dominant, steht eher im Hintergrund, was das Duftbild so edel macht, auch die feinen floralen Noten haben ihren Platz. Was für eine himmlische Delikatesse am Gaumen, der Wein ist von burgundischer Feinheit, tänzelt leichtfüssig über den Gaumen, brilliert mit bildschöner, perfekt ausbalancierter Aromatik, eine noble Köstlichkeit, delikat, aber auch kraftvoll und tiefgründig, ein absoluter Traumwein. 19/20 (22,40 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Guillot Clauzel: Chateau Guillot Clauzel 2015 - 2020-2045:
    Lobenberg: Monsieur Clauzel, aus der früheren Besitzerfamilie der Weingüter Evangile und Beauregeard, hatte nach dem Verkauf nur die aus seiner Sicht zwei besten Hektar, fast direkt neben Château Le Pin und ganz nah dem Château Trotanoy behalten. Bestes Terroir, Kies auf Lehm und Sand. 60% Merlot, 40% Cabernet Franc. Ein Garant für die Qualität, denn wie 14 ist 15 ein absolutes Cabernet-Franc-Jahr. Der Weinmacher und beratende Önologe ist Francois Despagne, eine Berühmtheit und ein Magier auf diesem Sektor im Bereich Pomerol. Er ist Regisseur auf seinem eigenen Familienweingut und Berater auf eben Guillot Clauzel sowie einigen anderen befreundeten Weingütern. Der Kellermeister selbst ist Arnaud Lagardere. Guillot Clauzel 2015 stellt zwar nicht gerade einen Meilenstein in Pomerol dar, aber für das Weingut ist das auf jeden Fall ein großer Schritt, denn er hat wie 2014 diese unglaubliche Feinheit und gleichzeitig wie viele 15er in Pomerol und St. Emilion, diese profunde, tiefe Frucht, ganz feine dichte schwarze Kirsche, auch ein bisschen Sauerkirsche, feine rote Himbeere darunter, das Ganze ist aber ziemlich wuchtig und üppig. Schöner kühler Kirschmund. Auch hier fein und voluminös zugleich, dann kommt sehr viel Grip, die Cabernet Franc schlägt zu mit ihrer tollen Krautwürzigkeit, die einfach Jahre der Entwicklung braucht. Sehr viel provenzalische Kräuter wie schon 2014. Thymian, dazu Bergamotte und durchaus auch dieses Jahr so deutlich Loirestilistik, die lang und von Garrigues geprägt ist. Ein in Jahren deutlich voluminöser Wein, als was sich jetzt präsentiert. Best ever hier. 95-96/100 (38 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Petit Gravet Aine: Chateau Petit Gravet Aine Grand Cru 2015 - 2020-2045:
    Lobenberg: Es ist das zweite Weingut von Cathérine Papon-Nouvel neben Clos St Julien. Beide werden biodynamisch bewirtschaftet und sind als biologisch zertifiziert. Die Säure und auch die Reife der biodynamisch bewirtschafteten Weingüter sind immer deutlich höher, so auch in diesem Wein. Damit deutlich frühere Lesezeitpunkte. Unglaublich seidige Tannine. Es wurde ganz vorsichtig gearbeitet, nicht extrahiert und der Hut nicht runter gedrückt. Alles extrem vorsichtig, und das Ergebnis ist im Grunde dieser typische Loire-Wein aus Bordeaux. Zwei winzige Châteaus in Saint-Émilion. Petit Gravet Ainé hat nur 2 Hektar, Clos St Julien hat nur 1 Hektar. Auch in den schwierigen Jahren 2013-2014 hat Cathérine weiter nur biodynamische Mittel benutzt. Hier wurde immer so gearbeitet, so wie auch bei Clos Puy Arnaud und Château Fonroque. Die Reben sind über 70 Jahre alt. Das Weingut befindet sich direkt neben Château Canon la Gaffelière. Das Terroir gilt aber als das bessere und besteht aus Kiesel, Sand und auch viel Lehm, also gute Feuchtigkeitsspeicher. Es gibt weniger als 10000 Flaschen im Jahr. 80% Cabernet Franc und 20% Merlot. 14,5% Alkohol. Der Wein wird 18 Monate in überwiegend neuem Holz ausgebaut und vorher spontan vergoren. Die Erntezeitpunkte waren ab dem 23. September für Merlot und ab dem 6. Oktober für Cabernet Franc. Die Nase ist bei diesem hohen Cabernet Franc Anteil natürlich sehr ungewöhnlich für einen Saint-Émilion und für einen Bordeaux. Wir sind hier eher in einer konzentrierten Version eines Weins von der Loire. Hier steht mehr ein Château Clos Rougeard, aber diesen hohen Cabernet Franc Anteil haben wir auch zum Teil in Ausone und Cheval Blanc und Jean Faure. Die Nase ist entsprechend super fein. Wir sind in leichter, feiner roter Kirsche und Sauerkirsche. Schöne säurebeladene, rotfruchtige Leichtigkeit und trotzdem ist es eine dichte Fruchtwolke. Der Mund straft den ersten leichten Naseneindruck Lügen. Wir bleiben aber in der Blumigkeit, wir kriegen an Kreide erinnernde weiße Elemente, hellfruchtig, und helle blonde Tabake sowie helles Holz. Das ganze in dieser unglaublich spielerischen Leichtigkeit, wie es normalerweise nur ein Cabernet Franc von der Loire haben kann, und trotzdem diese Fokussierung und Zentriertheit und tiefe profunde Frucht. Das Ganze ist unendlich lang und fast zwei Minuten nachhallend mit wunderschöner salziger Mineralität. Auch hier wieder die Kirsche, es kommt auch eine schöne reife Zwetschge dazu und konzentrierte Waldhimbeere. Reif und trotzdem rotfruchtig, konzentriert und trotzdem leicht, verspielt und lang. Das ist sicherlich einer der untypischsten Weine dieses Ausnahmejahrgangs, aber er spielt in der vorderen Reihe und in einer völlig eigenen Stilistik. Im Nachhall kommt dann deutlich auch Hagebutte, Lorbeere, Olive, salziges Gestein, Mokka, feine Milchschokolade und eine ziemlich ausgeprägte Spur von Minze und Eukalyptus. Trotzdem ist er leicht ätherisch bleibend. Man denkt ein wenig an Rappen, aber die Trauben wurden zu 100% entrappt bevor sie spontan im Holz vergoren wurden. In seiner feinen Krautwürzigkeit in Nase und Mund, auch im zweiten und dritten Verkosten, immer mehr an Loire erinnernd. Diese schwebende Leichtigkeit einer trotzdem sehr profunden roten Frucht. Das ist berauschend und einer der wunderbarsten Weine des Jahrgangs. 96-98/100 -- Gabriel: Sattes Purpur-Granat, dicht in der Mitte, lila Schimmer aussen. Ein Traumbouquet mit viel Heidelbeeren, Black Currant und zarte Rauchnoten, schön ausladend. Im Gaumen samtig, fast nur schwarzbeerig, Lakritze und Vanillemark, ein gigantisches, lange anhaltendes Finale zeigend. Ich behielt den Wein relativ lange im Mund und es war -im Gegensatz zu ein paar aggressiv extrahierten Weinen am gleichen Tisch -eine richtig gehende Wohltat. Wer die perfekte Cabernet-Franc-Würze liebt (rund 80 % Anteil), muss diesen sensationellen Petit-Gravet-Ainé unbedingt kaufen. 19/20 -- Gerstl: Das ist wieder der klassischer PGA mit seinen 80% Cabernet Franc. Diese expressive schwarze Frucht ist ein Traum, bei aller Kraft ist sie aber nicht zu dominant, lässt auch raffinierte Terroirnoten zum Ausdruck kommen, feine Kräuter, Gwürze und florale Komponenten, ein himmlisch schöner Duft. Wow ist das gut, geniale, total feine Rasse, auf den Punkt darauf abgestimmte Extraktsüsse, da sind Kraft und Fülle im Überfluss, dennoch ist der Wein superdelikat und leichtfüssig, eine verschmitzte charmante Tänzerin, und der ist so etwas von superlecker, ein absoluter Traumwein, bei dem jedes kleinste Detail stimmt. Der Wein betont die Mineralität wie kaum je zuvor, das ist eine unglaubliche Delikatesse. Catherine Papon Nouvel: "Die Cabernet Franc waren perfekt, wir mussten bei der Vinifikation gar nichts machen, schon gar nicht extrahiern, alles war schon da" 20/20 (34,50 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Lafon Rochet: Chateau Lafon Rochet 4eme Cru 2015 - 2020-2045:
    Lobenberg: Michel Tesseron, als Zwillingsbruder des Besitzers von Château Pontet Canet, Alfred Tesseron, ist nun ebenfalls in Konversion zur Biodynamie. Die Schwester Melanie des auf Lafon nun federführenden Sohns Jerome Tesseron führt inzwischen das Weingut Pontet Canet. Beide Weingüter stammen ursprünglich aus dem Besitz des Vaters Guy Tesseron, er kaufte Pontet von der berühmten Händlerfamilie Cruse. Berater von Lafon Rochet ist der Berater-Superstar des Medoc, Jacques Boissenot. In den letzten Jahren wurde hier nach dem Vorbild Pontet Canets sehr starker Aufwand im Weinberg betrieben, Dichtpflanzung, Selection Massale für neue Pflanzen, Bodenbearbeitung und Begrünung. Riesen Investitionen eben in die Verbesserung des Weinbergs, neben der Dichtpflanzung nun extreme Ertragsreduktion und bessere Laubarbeit. Jetzt wird der Wein auch in Holz vergoren, natürlich spontan. Aber diese Umstellung zur Bio-Vinifikation und der Generationswechsel auf diesem Weingut haben dazu geführt, dass Lafon-Rochet inzwischen die Position als Nummer 4 einnimmt, noch vor Phelan Segur, im Wettstreit mit Calon Segur um die Position 3 hinter Montrose und Cos d‘Estournel. Enorm dichte, schwarze, würzige Nase, Cabernet-orientiert, also viel süßes feines Cassis, aber auch satte Lakritze und Veilchen, erst darunter ist ganz langsam Brombeere, Maulbeere und ein guter Touch von schwarzer Kirsche erkennbar. Der befürchtete Extrakt-Ansturm im Mund blieb aus, hier wurde in den letzten Jahren auch im Keller viel dazu gelernt. Es geht ultrafein weiter. Jetzt kommen im Mund Cassis, Brombeere und noch mehr schwarze Kirsche. Sehr fein und trotzdem schöne Fleischigkeit, feine Lakritze, Lorbeer, schwarze Olive. Das Ganze ist aber immer köstlich und fein. Ein Saint Estèphe, der sich probiert wie ein etwas massiverer St Emilion mit seiner schönen fleischigen Fülle. Das ist wirklich gelungener Stoff und man muss der Familie Tesseron attestieren, dass sie mit der Entscheidung, die Lese nach dem großen Regen im September weit hinaus zu zögern und sie in vielen Schritten durchzuführen, genau richtig lag. Ähnlich wie der nördlichere Nachbar Clos Manou wurde hier so detailversessen im Weinberg gearbeitet, dass ein wirklich großes Jahr dabei herausgekommen ist. Ich habe Lafon-Rochet noch nie so gut probiert, dabei hatte ich so viel Misstrauen wegen der nördlichen Lage und des Regens. Das Einzige, was man dem Wein vielleicht vorwerfen kann, ist, dass er so ungeheuer fein und lecker ist, dass der Nachhall und die Mineralität nicht so massiv daherkommt wie sonst von Lafon gewohnt. Die Harmonie überstrahlt alles. Ein Vorwurf, der eigentlich ein Lob ist. Das ist für ein Saint Estèphe sensationell. Das ist die noch feinere Version eines in diesem Jahr sehr massiven Château Meyney und eines Cos d’Estournel, und ich sollte ihn nach langer Pause endlich wieder kaufen, zumal er besser ist als je zuvor und einfach ein großer und feiner Wein. 95-97/100 -- Gerstl: wow, was für ein sagenhaft intensiver, komplexer ausdrucksvoller Duft, der Wein hat in den letzten Jahren schon enorme Fortschritte gemacht, aber dieser himmlische Duft überrascht mich. Der Gaumen übertrifft, das was ich auf Grund des Duftes erwartet habe, das ist ein Traumwein, da stimmt einfach alles, von der genialen Rasse über die enorme Fülle bis zur sinnlichen sensationell komplexen edlen Aromatik, der grösste Lafon-Rochet aller Zeiten, da bin ich mir ziemlich sicher. 19/20 -- Galloni: One of the potential sleepers of the vintage, Basil Tesseron's 2015 Lafon-Rochet is a total knock-out. Explosive, deep and powerful, the 2015 possesses remarkable richness and intensity. A host of black cherry, smoke, gravel, menthol, tar and licorice notes abound. I tasted the 2015 four times over two weeks. During that time, the wine seemed to acquire more and more freshness as well as finesse. There is little question Lafon-Rochet is one of the stars of Saint-Estèphe in 2015. The blend is 54% Cabernet Sauvignon, 35% Merlot, 6% Cabernet Franc and 4% Petit Verdot. Jean-Claude Berrouet consults. 92-95/100 (37 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Monbrison: Chateau Monbrison Cru Bourgeois 2015 - 2020-2040:
    Lobenberg: Die Pflanzdichte beträgt fast 9000 Pflanzen pro Hektar, und in Anbetracht dieses Umstandes ist ein Ertrag von gut 45 hl/ha – der genau identisch ist mit dem Vorjahr – extrem gering. Der Ertrag ist dann um die gut 500g pro Stock, was schon extrem gering ist. Trotz dieser extrem hohen Pflanzdichte ist der Ertrag der Cabernet Franc sogar unter 30 hl/ha. Das ist dann bei 8800 Pflanzen schon klar unter 500g. Die entscheidende Größe ist eben der Ertrag pro Rebstock und nicht der Ertrag pro Hektar. Die Weinberge der Familie von der Heyden bestehen überwiegend aus Kies und etwas Sand. Wie der Nachbar du Tertre. Dieses Cru Bourgeois schlägt häufig klassifizierte Gewächse und gehört 2015 wohl zu den Top-Ten der Appellation. Und er ist dabei sehr bezahlbar, immer ein Kauf-Tipp. 57% Cabernet Sauvignon, 15% Cabernet Franc, 20% Merlot, 8% Petit Verdot. Die Ernte fand ab dem 23. September über zwei Wochen statt. Parzelle für Parzelle, in aller Ruhe, jeweils in Perfektion. Die Wetterbedingungen in Margaux waren sehr gut. Die Nase dieses Margaux ist für Monbrison unglaublich typisch. Warm, reichhaltig, dicht, eher von Merlot geprägt als von Cabernet, oder wenn von Cabernet, dann eben von sehr reifer Cabernet. Keine Paprika, sondern höchstens schöne konzentriertes süßes Cassis neben schwarzer Kirsche und Brombeere. Dicht, fein, rassig. Hier in Margaux gab es kaum Regenfälle im September bis auf 20mm, die gerade ausreichten, um den Prozess im Weinberg fortzusetzen. Der Mund greift die Nase auf, kommt sogar noch ein wenig weicher daher. Das Tannin ist butterweich, geschliffen, fein. Der Wein tänzelt und zeigt trotzdem charmant üppige Fülle, ist lecker, trinkig und hat durchaus auch Grip mit salzigem Finale. Die Augen ziehen sich etwas zusammen, weil der Wein doch schon eine gewisse Frische, Säure und auch eine Schärfe zeigt von der Mineralität. Das passt sehr gut zusammen. Wir haben hier das erste Mal wieder seit 2010 einen wirklich großen Wein. Der 12er war ziemlich perfekt und ausgewogen, der 10er war groß, der 15er ist größer, weil er einige ganz leicht grüne Elemente des 10er nicht hat und weil er ein bisschen mehr Qualität in Sachen Charme und Köstlichkeit hat, bei gleicher Dichte und Fruchtvolumen. Monbrison ist nie einer der ganz großen Margaux, aber ganz sicher ein leckerer Top-Wert. 94-95+/100 -- Gerstl: Das ist ganz einfach genial, der duftet wunderbar fein, elegant, aber auch intensiv komplex und kommt traumhaft aus der Tiefe, schwarze Frucht, wunderschöne florale und feinwürzige Komponenten. Sehr sanfter feiner Gaumen, traumhaft wie der leichtfüssig über den Gaumen tänzelt, der Wein ist so etwas von delikat und so traumhaft verspielt, und er hat einen Charme, der mich fesselt, zum ausflippen schön, ein absoluter Traumwein, herrlich süffig, offenherzig mit einem Aromenspiel, das die Sinne betört, hei ist der lecker, einer der allerschönsten Monbrion der letzten Jahre, eine noble Köstlichkeit. Die Länge des Nachhalls ist absolut eindrücklich und es bringt nochmals ein eindrückliches Aromatisches Feuerwerk. 19/20 -- Vinum: Rasse, Mineralität, Wucht und Dichte vereinen sich zu einem ungewohnt grosszügigen und doch nicht aufgesetzt oder übertrieben wirkenden Wein, der ein langes, langes Leben vor sich hat. 18,5/20 (28,90 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Rauzan Segla: Chateau Rauzan Segla 2eme Cru 2015 - 2020-2050:
    Lobenberg: Seit einigen Jahren der direkteste Verfolger von Château Margaux und Château Palmer. Eine sehr dichte, dunkle Kirsche in der Nase. Üppig, aber nicht fett. Intensiv, aber nicht rau. Sehr schön und sehr angenehm, sehr einnehmend im Geruch. Im Mund zeigt er, dass er zu Recht der erste Verfolger der beiden Superstars ist. Das ist jenseits dieser Beiden genau der Wein, der die gute süße fruchtfleischige Mitte zur extremen Feinheit der Tannine und zur großen Frische hat. Überhaupt überrascht die Frische. Das Ganze ist komplett reif mit feiner salzigen Mineralität, toller Länge und richtigem Kick. Das ist eine Kombination aus einem ganz großen Jahr wie 2010 mit der Feinheit bei finessereicher Vollreife des Jahres 2015. Etwas, das so fein in 2010 fehlte, und genau das haben wir hier in 2015. Genau die Quadratur des Kreises. Volle Reife bei totaler Eleganz der Tannine und schöner Fruchtsüße, kombiniert mit fast genialer Frische. Ich glaube, eine Jahrgangstypizität, an die ich mich so kaum erinnern kann. Wann gab es das schon so? 2001 hatte nicht den Bums und nicht die Power, kommt meiner Erinnerung aber schon näher. Ansonsten muss man wahrscheinlich noch weiter zurückgehen, um so etwas zu finden. Auf jeden Fall ein ziemlich perfekter Rauzan Segla. Toller Wein. Ich muss Platz nach oben lassen für die Stars, also bewerte ich ihn eher zurückhaltend mit 97-98/100 -- Suckling: This is so sexy with superbly polished tannins that gives the wine super length and definition. Compacted and tight. Full body, tight yet flamboyant at the same time. Loving it. 97-98/100 -- Gerstl: Wow, was da in die Nase strahlt ist gross, das ist eine Duftwolke der sinnlichen Art, genial vielschichtig, tiefgründig und von eindrücklicher Präzision. Am am Gaumen löst er Begeisterung aus, was für eine sublime Delikatesse und war für eine bombastische Konzentration und Komplexität, eine Weinschönheit wie aus dem Bilderbuch, herrlich seine verspielte Saftigkeit, seine traumhaft kühle Art in Verbindung mit wunderbar süssem Extrakt, das ist grandioser Stoff für die Träume. 19+/20 -- Wine Enthusiast: Barrel Sample. Already showing a fine balance, this is going to develop into a ripe, fruity wine. Currently, the tannins are at the service of the shining black fruits and bright acidity. 94-96/100 -- Winespectator: Juicy and bright, with lots of energy to the red currant and plum fruit, laced with savory, iron and black tea notes. A velvety edge pulls the finish together. Shows good character, with less reliance on flashy oak. 92-95/100 -- Galloni: The 2015 Rauzan-Ségla is simply magnificent. Rich, powerful and intense, the 2015 exudes class. The flavors are dark, sumptuous and wonderfully expressive. In many ways, the 2015 captures both the finesse of Margaux and the intensity of the year. Specifically, the combination of power, freshness and delineation is compelling. The 2015 was blended just 4-5 weeks before I started tasting it. Over the course of two weeks the wine seemed to gain quite a bit of volume and depth. The 2015 is an intense, rich wine. It is also totally compelling. Don't miss it. Tasted four times. 93-96/100 -- NM: The 2015 Rauzan-Segla is a blend of 63% Cabernet Sauvignon, 33% Merlot, 3% Petit Verdot and 1% Cabernet Franc cropped at 40 hl/ha between 10 September with the young Merlot vines and finishing with the Cabernet Sauvignon, which was picked between 22 September and 9 October. It is matured in 65% new oak for around 18 months. It has a very intense, almost crystalline bouquet with blackberry, briary, flint and just a touch of violet petal. There is incredible delineation here and the new wood is seamlessly integrated. The palate is medium-bodied with extremely fine tannin, perfectly judged acidity, otherworldly purity and a mineralité rarely seen in this Margaux estate. This is a brilliant Rauzan-Ségla, not necessarily more powerful than previous vintages, though enhanced by its precision, frisson and energy, perhaps longer on the finish. Winemaker Nicolas Audebert has conspired with the benevolent growing season to produce a benchmark wine for the estate. 96-98/100 -- Vinum: Entwickelt grosse Rasse, Dichte und Tiefe, endet grosszügig und doch frisch und damit sehr lang, von ausgeprägtem, eigenständigem Charakter: die ganz grosse Klasse. 18,5/20 (79 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Leoville Poyferre: Chateau Leoville Poyferre 2eme Cru 2015 - 2020-2045:
    Lobenberg: 65% Cabernet Sauvignon, 26% Merlot, 3% Cabernet Franc, 6% Petit Verdot. Ernte zwischen dem 24. September und 10. Oktober. Der dritte des ehemals einheitlichen Leoville Weingüter, häufig der burgundischste der Drei. Die Nase ist wie bei Leoville Barton voll auf Kirsche laufend, zart, nicht überextrahiert sondern eigentlich nur verspielt, schwarze und rote Kirsche, aber auch feine blonde Tabake, etwas Zedernholz, voller Charme, sehr schick, überhaupt nicht extrahiert und ein wenig mehr Süße als Barton. Der Mund hält die Nase, das ist wie im Leoville Barton, auch hier feinstes Burgund, eher Gevrey statt Volnay. Aber auch hier fehlt zum ganz großen Wein ein wenig die fleischig süße Frucht wie sie Las Cases oder Ducru hat. Wir bleiben hier total auf der zärtlich feinen Seite, total schick und geschmackvoll. Der Wein braucht sicherlich einige Jahre um die Power von unten zu holen. Das wird er in der Entwicklung aber kriegen, genau wie Leoville Barton. Ich finde ihn absolut gleichwertig bzw. noch etwas burgundischer und noch etwas feiner, verträumt, erotisch, zärtlicher, und zugleich etwas profunder. Ein totaler Finesse-Wein, eine extreme Delikatesse, und wenn er in ein par Jahren den nötigen Bums entwickelt hat, wird es sogar ein ganz großer Wein werden. 96-98+/100 -- Wine Enthusiast: Barrel Sample. This is a generous, rounded, juicy wine, with already a fine balance between tannins and fruit. Black currant flavors are contrasted by a dry, solid core that shows the wine's impressive potential. 95-97/100 -- Gerstl: Intensiv und reich im Duft, irre komplex und edel, ein Traum dieser Duft. Das ist ein Gnie von Wein, der hat alles was es braucht für aller höchsten Trinkspass, die geniale Frische, die optimal darauf abgestimmte Extraktsüsse, die sensationell feinen Tannine, die superleckere Aromatik, das perfekte Zusammenspiel all dieser Komponenten, ein einzigartiges Stück Natur. 19+/20 -- Suckling: A dense and savory red with plenty of phenolic texture and ripe fruit character. Hints of walnut and spice too. Chewy finish. Solid center palate. 95-96/100 -- Galloni: The 2015 Léoville-Poyferré is simply magnificent. Rich, creamy and voluptuous in the glass, the 2015 captures all the best qualities of the vintage in spades. Layers of flavor blossom in the glass as the wine fill out its broad-shouldered frame with impeccable grace. A host of floral notes, including violet, lavender and rose petal grace the utterly exquisite finish. There is so much to like here. Specifically, the interplay of ripeness, texture and freshness is compelling. The blend is 65% Cabernet Sauvignon, 26% Merlot, 6% Petit Verdot and 3% Cabernet Franc. Tasted three times. 93-96/100 -- Vinum: Von majestätischer Rasse, immenser Transparenz, umwerfende Balance von Extrakt, Saft und Finesse, ganz grosse Klasse. 19/20 -- Falstaff: Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung, reife schwarze Frucht, Maulbeeren, Brombeeren, angenehme Edelholznuancen. Saftig, gute Komplexität, extraktsüße Frucht, straffe Tannine, bleibt gut haften, reife dunkle Frucht auch im Abgang, frisch strukturiert, Röstaromen im Nachhall, sicheres Potenzial. 94-96/100 (74,50 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Carmes Haut Brion: Chateau Carmes Haut Brion 2015 - 2020-2050:
    Lobenberg: Der direkte Nachbar von Haut-Brion im Stadtgebiet von Bordeaux und wie die Pessac Weine insgesamt besonders begünstigt durch die Wetterbedingungen in 2015. Innerhalb der Appellation Pessac war das stadtnahe Gebiet noch mal besonders begünstigt. Es wurde eine Spur wärmer und die Hitze des Sommers wurde dann durch die Kühle von September und Oktober ausgeglichen und die Frische bewahrt. Carmes Haut-Brion ist seit einigen Jahren auch stabil in der gehobenen Qualität. Früher gab es neben Highlight-Jahren dann wieder ganz schwache Jahre. Vorbei, das ist inzwischen geheilt durch neue Berater und dadurch viel konstantere und bessere Arbeit in den Weinbergen. Sehr dichte schwarze und rote Frucht, hohe Intensität, etwas stark extrahiert, viel Dampf, aber vielleicht ein bisschen zu viel gewollt. Das ist ein Powerwein in einem Jahr, wo die Power eigentlich so nicht nötig war. Aber zum Glück noch ohne die Grenze zur Schönheit wirklich zu übertreten. Die Augen ziehen sich zusammen, der Speichelfluss beginnt. Das Ganze hat eine so hohe Intensität, aber er ist ob der hohen Extraktion für mich eben nicht ganz so stimmig wie Domaine de Chevalier und Seguin. Ich anerkenne die Größe, finde es aber etwas schade, dass mit mehr Respekt vor der Feinheit des Jahrgangs vielleicht mehr möglich gewesen wäre. Einer der wenigen Weine, die ich auf großes Potenzial bewerten muss. 96-97+/100 -- Suckling: This shows incredible texture with the finest velvet mouthfeel. Super character of chocolate, walnut and orange peel. Great length and subtlety. Lots of whole berry fermentation and maceration gives the wine grace and fruit. Then it kicks in. Great power and structure at the end. Very unique. 45% cabernet franc, 25% cabernet sauvignon and 30% merlot. 30,000 bottles made. 96-97/100 -- Gerstl: Ein über alles erhabener Duft, das ist ein ganz grosser edler Bordeaux, der aus diesem Glas strahlt, gleicht mit seiner Feinheit, Elegenz und Tiefe stark dem Haut-Brion. Ein Gaumenfluss wie Samt und Seide, da sind Tannine ohne Ende, diese sind aber von einer Feinheit, die man nicht beschreiben, nur fühlen kann. In den letzten 2 schwierigen Jahren sind hier Weine entstanden, die zur absoluten Spitze von Bordeaux gehören, es ist nur logisch, dass unter idealen Bedingungen ein ganz grosser Wein entstehen muss, das ist mehr als nur gelungen, das ist ganz grosse Klasse, vor allem desahlb, weil die Feinheit immer oberste Priorität hat. 19+/20 -- Gabriel: Extrem dunkles Purpur mit lila und violetten Reflexen. Das Bouquet ist fast nur schwarzbeerig, dunkles Malz, Pumpernickel, Rauch, Amarenakirschen, exotische Hölzer und Korinthen, sehr tiefgründig. Im Gaumen ein Ausbund von Süsse, geschmeidiger, dicht gebündelter Körper, geniale Längemit viel Cabernetwürze. Das Weingut beweist auch hier wieder seinen exorbitanten Höhenflug seit dem Besitzerwechsel. A Must Buy! Die hohe Punktezahl ist die gute Nachricht. Die schlechte; die Ernte ist extrem klein. Es liegt momentan 30 % weniger im Keller. Produktion total: 24'000 Flaschen. 19/20 -- Falstaff: Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung, feinwürzig unterlegte attraktive schwarze Beerenfrucht, zart nach Oliven, ein Hauch von Feigen und Gewürzen, schokoladiger Touch. Saftig, gute Komplexität, angenehme Extraktsüße, seidige Tannine, anhaltend, zeigt bereits eine tolle Länge, vielversprechendes Potenzial. 93-95/100 (64,50 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Lynch Bages: Chateau Lynch Bages 5eme Cru 2015 - 2022-2050:
    Lobenberg: 70% Cabernet Sauvignon, 24% Merlot, 4% Cabernet Franc, 2% Petit Verdot. Ausbau zu 75% im neuen Holz. Eine sehr würzige, konzentrierte, mittige Nase, viel Johannisbeere und Cassis, leichte, aber helle Brombeere darunter, auch Himbeere, insgesamt viel Würze und rassigen Gerbstoff zeigend. Der Mund ist auch hier durchaus fokussiert auf rote Frucht und sehr stark auf Johannisbeere, aber wenig süße, schwarze Cassis, eher rote Johannisbeere, auch Sauerkirsche, schlank, schön, aber insgesamt ist der Wein zu schlank, hat seidiges Tannin, ist ein typischer Lynch Bages in seiner Maskulinität, aber eine sehr schlanke und zarte Ausgabe. Für diesen Jahrgang ist es dann vielleicht etwas zu wenig? Zu viel Konkurrenz und dafür vielleicht zu teuer? GPL bläst ihn weg und ist wahrscheinlich günstiger... Wir werden sehen, schön allemal. 93-95/100 -- Suckling: Very classic style Lynch with pretty ripe fruit and tannin balanced. Full body, firm and shew tannins yet polished and refined. Alcohol and fruit balance are lower than other top years and give this wine freshness and energy. 95-96/100 -- Gabriel: 70 % Cabernet Sauvignon, 24 % Merlot, 4 % Cabernet Franc, 2 % Petit Verdot. Sattes Purpur-Granat, dicht in der Mitte, lila Schimmer aussen. Deutlicher Cabernetbeginn, würzig, Lakritze, dunkle Edelhölzer und zerdrückte Pfefferkörner. Erst im zweiten Ansatz kommt die blau - bis schwarzbeerige Frucht zum Tragen. Im Gaumen fleischig, recht feine und doch gut stützende Tannine, das Extrakt ist verlangend und zeigt wieder diesen Eindruck von schwarzem Pfeffer, Korinthen und dunkle Edelhölzer, bereits erste Tabakspuren vermittelnd, nachhaltiges Finale. Für den Jahrgang ist er erstaunlich tiefgründig ausgefallen. 19/20 -- Wine Enthusiast: Barrel Sample. This wine is sumptuous, ripe and generously fruity. It has a black core of dry plum skin and spice. The richness is topped by acidity, forming a contrast with the tannic core. 94-96/100 -- Gerstl: Eines der Merkmale dieses wunderbaren Jahrgangs ist es, dass die Persönlichkleit der Weine so schön zur Geltung kommt, dieser Duft des Lynch ist absolut typisch, mit seiner schwarbeerigen, würzigen Art, seiner Präzision und seinem Charme. Auch am Gaumen, das ist Lynch Bages wie er leibt und lebt, eher etwas eine schlankere aber sagenhaft charmante Version, er begeistert mit seiner wunderbaren Saftigkeit, seiner irren Frische und seiner perfekten Süsse, es ist kein monumenaler Lynch, aber ein wunderschön delikater. 19/20 -- Winespectator: This is packed with juicy currant, black cherry and blackberry fruit carried by warm stone and graphite notes. Offers lovely sweet spice hints through the finish, which is fleshy and integrated. Really sappy and intense, yet the smooth structure lets it all glide through beautifully. 92-95/100 -- NM: They 2015 Lynch Bages is a blend of 70% Cabernet Sauvignon, 24% Merlot, 4% Cabernet Franc and 2% Petit Verdot that was picked from 23 September until 2 October, matured in 75% new oak. There is an overwhelming sense of purity on the nose: perfumed, almost floral blackberry, wild strawberry, graphite and cedar scents, unmistakably Pauillac in style. The palate is medium-bodied with fine-grain tannin, a keen citrus thread that impart tension and ample freshness. Tasting this as the first wine of the day, it instantly refreshes the mouth and leaves it tingling with energy after it has departed. This is an excellent, top-grade Lynch Bages that deserves 8-10 years in bottle and then will offer three decade of pleasure, maybe more. 93-95/100 -- Falstaff: Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung, feine schwarze Beerenfrucht, ein Hauch von Cassis und Minze, einladende Herzkirschenfrucht, feine Röstaromen, facettenreiches Bukett. Komplex, saftig, dunkle Beerenfrucht, feine Tannine, die dem Wein Länge geben, frisch und anhaltend, Brombeeren im Nachhall, sicheres Potenzial, ein Klasse-Pauillac. 95-97/100 (113 €)

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