Weinpaket

Probierpaket Deutschland "Riesling Raritäten 2015" Subscription 6*0,75l 2015


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ENTHALTENE WEINE

Das sagt Lobenberg zu diesem Weinpaket


6 der größten und rarsten Weine des Jahrgangs 2015 - und Sie können sie erst Ende 2017 probieren....das ist aber auch besser so, denn diese Weinmonumente bekommen zur Perfektionierung ein zweites Jahr Fassreife von ihren Winzern spendiert. Und dann werden wir niederknien, da bin ich sicher!

Lobenbergs GUTE WEINE
Probierpaket

"Meine Probierpakete sind meine Visitenkarte, meine beste Auswahl!"
6 der größten und rarsten Weine des Jahrgangs 2015 - und Sie können sie erst Ende 2017 probieren....das ist aber auch besser so, denn diese Weinmonumente bekommen zur Perfektionierung ein zweites Jahr Fassreife von ihren Winzern spendiert. Und dann werden wir niederknien, da bin ich sicher!


Je 1 Flasche:
  • Deutschland/Nahe - Gut Hermannsberg: Hermannsberg Riesling Großes Gewächs 2015 - 2018-2042:
    Lobenberg: 7-8g Säure, unter 3g Restzucker, 12,5-13% Alkohol. Nach diesem Weinberg ist das Weingut benannt. Nur 200m von der Kupfergrube entfernt liegt der Hermannsberg, doch seine Böden und deren Charaktereigenschaften könnten nicht unterschiedlicher sein. Tonschiefer im Untergrund überweht von Löss, Melaphyr wurde vor über 100 Jahren während des Bergbaus in den Weinberg eingebracht. Ein Weinberg und ein Terroir, was in erster Linie zu Beginn verschlossene Weine hervorbringt. Nicht diese Offensichtlichkeit, nicht diese Umarmung der Kupfergrube, sondern hier kommen sehr reservierte, erhabene Weine. Natürlich auch hier biologische Weinbergsarbeit, Ganztraubeneinmaischung, nur kurze Standzeiten, Spontanvergärung, Ausbau im Holz. Die Nase erinnert deutlich mehr an Bastei als an die Kupfergrube, da wir hier vom Terroir eben auch etwas karger und verschlossener rüberkommen. Aber hier spielen andere Früchte mit. Es kommt Litschi, Quitte, vielleicht auch ein bisschen Kiwi, grüne Melone, Birne und diese unglaubliche Steinigkeit des Schiefergesteins bzw. des harten vulkanischen Gesteins. Auch hier, wie schon im Bastei, eine Erinnerung an Feuerstein bzw. Silex. Deutlich Zitronengras, Limette, die Grapefruit kommt eher als schlanke gelbe Grapefruit. Im Mund fast explosiv, so intensiv kommt die Fruchtigkeit rüber. Diese immense Grapefruit, Zitrusfrüchte, Zitronengras, Stein, Stein und noch mal hartes Gestein. Die Augen ziehen sich zusammen, der ganze Mund wird belegt von dieser hohen Intensität. Dieser Wein ist ein Extremist wie der Bastei und hat gleichzeitig diese extrem hohe Fruchtintensität, diesen deutlich größeren Druck. Das ist ein richtiges Powerteil und trotzdem köstlich. Dieser Wein, so jung wie er ist, macht den Trinker fast nieder in seiner immensen Intensität, aber er macht keine Zugeständnisse, keinen Kompromiss und keine zuckersüße Nettigkeit, sondern einfach nur Zitrus, Grapefruit, Maracuja und gaaaanz viel Druck mit einem immensen Nachhall in salziger, harter Steinigkeit. Das ist ein richtiger Kracher und er geht nach meinem Verhalten damit sogar an der Kupfergrube vorbei, die dagegen fast charmant und nett wirkt. Großer Stoff. In einem Atemzug mit dem allerbestem Weinen von Dönnhoff und Schäfer Fröhlich zu nennen. Einer der großen Weine des Jahrgangs. Der Weingutsregisseur und Winzer Karsten Peter ist ganz oben angekommen. 100/100 (35 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Heymann-Löwenstein: Riesling Großes Gewächs "Uhlen - Roth Lay" (ab April 2017) 2015 - 2019-2045:
    Lobenberg: Es gibt insgesamt nur 5.000 Liter vom Roth Lay. Das GG Roth Lay R wächst auf Schieferterrassen direkt zur Mosel. Der Schiefer ist klassischer Schiefer aber mit hohem Eisengehalt, Verwitterungsgestein. Der Wein wird nach der Ernte in ganzen Trauben kurz angequetscht, mindestens 12 Stunden Maischestandzeit, sehr vorsichtiges Abpressen, Vergärung mit Spontanhefe im großen Holzfass. Er verbleibt i.d.R. bis zum nächsten Frühjahr, also weit mehr als 17 Monate, auf der Vollhefe bis zur Füllung. Dieses GG wird somit immer ein Jahr zeitversetzt ausgeliefert. Reinhards „langsamer Wein“. 12.5 – 13% Alkohol, 4g Restzucker, 7g Säure. Tolle florale Elemente in der Nase, auch etwas Ingwerschärfe und Wiesenblumen. Eine leicht üppige Ballerina mit deutlich größerer Körbchengröße als der Röttgen. Hier geht es sehr viel charmanter, komplexer, erhabener und großrahmiger zu. Der Mund zeigt einen tollen Biss. Auch hier wieder Wiesenblumen, Grapefruit, fast so etwas wie Veilchen. Der Roth Lay ist weit harmonischer und balancierter als der extreme Röttgen. Man muss sich entscheiden was man will, aber dieser Wein ist groß, dicht und zugleich charmant. Die Komplexität wird in einer perfekten Balance eingebunden. Auch in diesem Wein ist keinerlei Botrytis spürbar. Er ist extrem und zu 100% clean inklusive sauberster Rappen vor der Pressung. Der Anteil wurzelechter Reben hat zugenommen. Die Pflanzdichte bewegt sich zwischen 8000 und 14000 Stöcke pro Hektar. Der Ertrag liegt bei 0,5 Liter pro Weinstock. Der Schlüssel der enormen Verbesserung der beiden großen Gewächse von Löwenstein liegt neben der Pflanzdichte mit dem Mini-Ertrag pro Stock ganz sicher aber auch in der absoluten Ausputzerei des total cleanen Traubengutes für die Presse und Vergärung, dazu kommt die überwiegend biologischen Bearbeitung der Weinberge. Der Wein wäre vom Jahrgang her sonst wahrscheinlich wie früher vor 2013 eher barock und überüppig ausgefallen. Aber dieser 2015er hat genau den Touch zusätzlichen Charme oben drauf, welcher den Jahrgängen 2013 und 2014 trotz ihrer Größe vielleicht etwas fehlte. Ein großer, erhabener, harmonischer, dichter und trotzdem fein verspielter Roth Lay. Der Wein ist vom Fass schon riesig und gut. Die Werte sprechen dafür, dass es ein großer, lagerfähiger Jahrgang wird. Für langes Leben. Das wird aber nie spektakulär wie 2013 und 2014, es bleibt wie es schon jetzt ist, weil es so harmonisch und delikat ist. Ein grandioser Wein für Jahrzehnte und ein Star des Jahrgangs. 100/100 (38 €)

  • Deutschland/Rheinhessen - Keller: Westhofen Abtserde Riesling Großes Gewächs 2015 - 2020-2046:
    Lobenberg: 12,5% Alkohol, 8g Säure. Extrem ausdrucksstarke, dichte Frucht. Sehr viel breite Schultern und Muskeln, aber kein Fett. Feinheit, tänzelnd. Langer, dichter und extrem feiner Stoff. Grandiose Länge, aber die Säure ist dermaßen harmonisch, dass dieser Stoff von Beginn an trinkbar ist. Alles passt, eine große Harmonie. Zwar nicht ganz so fein wie das Kirchspiel und nicht so laut und rubenshaft wie der Hubacker, sondern eine traumhaft balancierte Finesse dazwischen. Einfach ein großer, sehr stimmiger Riesling. Ohne Menge, wie schade für uns. 100/100 (75 €)

  • Deutschland/Rheingau - Peter Jakob Kühn: Riesling trocken Oestrich Doosberg Großes Gewächs 2015 - 2019-2045:
    Lobenberg: Erstmalig ab 2014 werden bei Kühn die Großen Gewächse erst zwei Jahre auf den Erntezeitpunkt ausgeliefert, d.h. die 2015er eben nicht wie alle anderen Großen Gewächse im Herbst 2016 sondern erst im Herbst 2017 und die Spitzenweine, die Einzellagen Landgeflecht und Schlehdorn, sogar erst ab drei Jahren. Sie kommen dann erst im Spätherbst 2018 auf den Markt. 13% Alkohol, knapp 8g Säure, 2g Restzucker. Der Oestricher Doosberg ist eine Einzellage in ca. 120 Höhenmetern in Oestrich gelegen. Im östlichen Teil mit einer wunderbaren Südexposition und insgesamt auch einer guten Kühle. Alte Reben, die Nase blumig mit Zitrusfrüchten unterlegt, sehr fein, sehr erhaben rüberkommend. Was die Nase besonders auszeichnet ist die große Harmonie. Wir haben hier deutlich europäische Früchte, daneben aber auch etwas Feige, auch Lavendel. Diese Blumigkeit ist wunderbar. Das ganze erhaben getragen von gelber Melone und feiner Birne. Die Zitrusfrucht ist weniger dominant als bei den kleineren Weinen. Im Mund von majestätische Struktur, recht viel Druck zeigend, mit lebendiger Säure, tolle Pikanz, extrem hohe Intensität und langer Nachhall. Der Mund zeigt eine ähnliche Pikanz, eine ungeheure Komplexität, auch hier wieder dieses Spiel von Säure zu Süße. Hier kommt jetzt dann auch ein bisschen Maracuja und deutliche orangene- und gelbfarbene Zitrusfruchtaromen. Lang und intensiv, sehr komplex. Insgesamt umfassender, noch größer als die Ortsweine oder der Jacobus. Aber deutlich in der Linie dieser Weine, einfach nur zwei Ligen darüber, der Kühn-Stil ist unverkennbar gleich. Ein großer Wein, ein ziemlich perfekter Doosberg Großes Gewächs. Es erinnert mich deutlich an den 2013er. Ich glaube aber ob des Schmelzes des Jahrgangs 2015, dass er diesem sogar noch überlegen sein kann, extrem lecker und auf jeden Fall auch etwas für ein langes Leben. 97-100/100 (37 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Clemens Busch: Riesling "Marienburg Raffes" Großes Gewächs 2015 - 2019-2045:
    Lobenberg: Clemens Busch bezeichnet unter Raffes eine Selektion von Trauben aus einer höher gelegenen Terrasse der Lage Marienburg. Eine steinige Parzelle, alte Reben, zwischen Fahrlay und Rothenpfad gelegen, also in der Falkenlay. Raffes ist der konzentrierteste und dichteste Wein, die Turbo-Version und von allem mehr, nur wie bei großen Weinen wie z.b. Wittmans La Borne eben nicht nur eine dickere Version, sondern auch eine komplexere, die aber nicht das Gleichgewicht verliert. 2015 ist Busch ein echtes Monument gelungen, ein Wein, den mann haben muss. Monumentale Dichte und Tiefgang, hedonistisch ausladende Frucht, spielerische und vibrierende Säurestruktur. Ganz groß! 100/100 (56 €)

  • Deutschland/Rheingau - von Oetinger: Riesling Marcobrunnen Großes Gewächs 2015 - 2018-2045:
    Lobenberg: Vier Wochen nach der ersten Verkostung noch einmal vom Fass probiert, die Entwicklung ist weiter. Der Wein wird die avisierten 1g Restzucker wahrscheinlich nicht ganz schaffen, 3g sind realistisch. Die Nase zeigt pinke und gelbe Grapefruit, Darjeeling Tee, Zitronengras, tolle gelbe Frucht zeigend, Quitte, auch ein bisschen helle Orange, Mirabellen, auch Renekloden, unglaublich charmant mit feiner Würze dazu, eine Sensation in Pikanz und Charme zugleich. Der Mund zeigt unglaublichen Zug, Mineralität, totalen Geradeauslauf auf pinker und gelber Grapefruit, auch Litschi dazu, wieder diese feine Mirabelle aus der Nase, Renekloden, das Ganze ist schmelzig gefangen und trotzdem lang, salzig und mineralisch. Die Quadratur des Kreises in Deutschland 2015 mit dieser immensen Spannung, fast elektrisch geladen, dazu Charme bis zum Abwinken und geniale Frische und Zug dazu. Deutschland wie es besser noch nie war und für von Oettinger „best ever“ und ganz sicher eines der besten Großen Gewächse des Jahrgangs in Deutschland, und das soll etwas heißen! 100/100 (45 €)

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