Weinpaket

Probierpaket Deutschland "Riesling Raritäten 2015" 6*0,75l 2015


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Das sagt Lobenberg zu diesem Weinpaket


6 der besten und rarsten Weine eines der denkwürdigsten Jahrgänge in der Geschichte des deutschen Rieslings. So rar und limitiert, dass wir sie nicht in das 100 Punkte GG-Probierpaket nehmen konnten, wo sie qualitativ unbedingt reingemusst hätten...es gibt einfach zu wenig von diesen 6 Raritäten, und auch dieses Probierpaket ist ziemlich limitiert.

Lobenbergs GUTE WEINE
Probierpaket

"Meine Probierpakete sind meine Visitenkarte, meine beste Auswahl!"
6 der besten und rarsten Weine eines der denkwürdigsten Jahrgänge in der Geschichte des deutschen Rieslings. So rar und limitiert, dass wir sie nicht in das 100 Punkte GG-Probierpaket nehmen konnten, wo sie qualitativ unbedingt reingemusst hätten...es gibt einfach zu wenig von diesen 6 Raritäten, und auch dieses Probierpaket ist ziemlich limitiert.


Je 1 Flasche:
  • Deutschland/Rheinhessen - Wittmann: Westhofen Brunnenhäuschen Riesling Großes Gewächs 2015 - 2018-2041:
    Lobenberg: 13% Alkohol, 1g Restzucker. Alle Rieslinge wurden zwischen dem 5. und 15. Oktober geerntet. Der sehr warme Sommer endete abrupt mit Beginn des Septembers. Es gab den notwenigen Regen und danach gab es richtig kühle, trockene Tage und Nächte mit viel Wind. Das skandinavische Hoch machte aus dem kritisch warmen Jahrgang einen perfekten Cool-Climate-Jahrgang. Trotzdem war die Ernte früh und musste bis zum 15. Oktober erfolgen, um mit den Zucker-bzw. Alkoholwerten nicht zu hoch zu schießen. Entscheidenden Einfluss auf den Erfolg des Jahres hatten auch die unzähligen Vorlesegänge in den Weinbergen. Philipp Wittmann hat sämtliche Beeren und alles, was nur irgendwie mit Botrytis befallen war, rausholen lassen. Es wurde nur gesundes Lesegut reingeholt, was auf den Sortiertischen nochmals nachbearbeitet wurde. Zusätzlich wurde der Vorlaufsaft von den auf Sortiertischen aussortierteren reifen Beeren nicht in die trockenen Weine genommen. Es gab nach dem Weinberg also hier nochmal eine extreme Nachselektion. Das Ergebnis war sehr reifes Lesegut aber keinerlei Überreife, das kühle Klima mit der phänomenalen Säure konnte so die sehr anständige Süßebilanz zu einem perfekten Jahrgang modellieren. Untergrund ist Terrarossa, reiner Kalkfelsuntergrund über dem roter, durch Eisen gefärbter, Ton liegt. Südexposition, uralte Reben. Ein Teil des Brunnenhäuschens wird Abtserde genannt, den dann Klaus-Peter Keller bewirtschaftet. Eine eher kühle Lage in der Nähe des Morsteins in 220 m Höhe und guter Belüftung. Wie so häufig das filigranste Große Gewächs von Philipp, wie das ja bei der Abtserde von Keller auch schon der Fall ist. Wir haben hier eine deutlich wärmere Stilistik als im Kirchspiel und trotzdem die Eleganz der tiefwurzligen Reben im Kalkstein. Das Brunnenhäuschen ist das, was bei Keller Abtserde ist. Es gilt schon als Geheimtipp in Rheinhessen schlecht hin. Das erstaunliche ist, dass die im Grunde deutlich kühleren Lagen Brunnenhäuschen und Morstein dann ob der Bodenbeschaffenheit trotzdem die voluminöseren und fülligeren Weine bringen. Diese werden i.d.R. weil sie auf über 200m liegen, über eine Woche später gelesen als das Kirchspiel. Sehr schöne, feine, schmelzige Nase. Nicht ganz so verspielt wie das Kirchspiel, sondern etwas dicht strömender, dabei sehr fokussiert, mittig und alles ohne Druck oder Fett, sondern einfach nur mittig immer geradeaus. In großer Feinheit mit europäischer Frucht, Zitrus neben feinem Darjeeling Tee, helle Birne und großer Harmonie. Sehr expressiv am Mund und wieder diese traumhaft kühle Zitrus- und Grapefruitaromatik des Jahrgangs, welche exemplarisch das cool climate abbildet. Wunderbar abgepuffert, obwohl total durchgegoren. Trotzdem kommen der Schmelz und die Stütze von unten um alles zu balancieren. Der Alkohol ist überhaupt nicht spürbar, vielleicht sogar im Gegenteil sogar unbedingt notwendig, um diese extrem frische Säure, Zug und Grip zu balancieren. Das ist ein komplexer Geradeausläufer mit starker Ausdruckskraft. Sicherlich neben dem Morstein und dessen oberster Lage La Borne der Paradewein bei Wittmann und auf jeden fall ein großer Stoff. Philipp Wittmann hat 2015 einige ganz grandiose Große Gewächse ins Fass gebracht. 99-100/100 (47 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Dr. Loosen: Riesling Erdener Prälat Großes Gewächs "Alte Reben" 2015 - 2018-2046:
    Lobenberg: Eine der teuersten, aufregendsten und rarsten Lagen an der Mosel. Es gibt insgesamt nur 1,5 Hektar Erdener Prälat. Davon hat Dr. Loosen gut 0,6 Hektar. Eine rare und extrem steile Lage mit 100%er Südausrichtung, nah an der Mosel und komplett von einem steinigen Amphitheater eingefasst. Das Prälat ist schon echt Kult. Die besten Auslesen der Mosel kommen auch immer aus dem Prälat, aber durch Dr. Loosen auch eines der besten Großen Gewächse des Jahrgangs überhaupt. Das ist der Langläufer des Hauses, wie alle Weine aus Großen Gewächsen mit zum Teil über 100 Jahre alten Reben. Wurzelecht dazu, Einzelpfahlerziehung, biologisch-organische Weinbergsarbeit. Spontanvergärung im Holzfass, über 12 Monate Verbleib auf der Vollhefe. Durch die Spontanvergärung entsteht eine sehr schöne erdige Note. Das Ganze ist unterlegt mit wunderbarer reifer und gelber Frucht, gelbe Birne, süße Melone, aber wenig Exotik. Tee, Zitronengras und mehr im europäischen Bereich bleibend. Nach den beiden Extremisten aus der Wehlener Sonnenuhr und dem Erdener Treppchen ist der Prälat im Mund schön angenehm rund. Außerdem üppig, erhaben, großrahmig, extrem komplex, aber alles in reifer und gelber Frucht bleibend, trotzdem glockenklar und pikant frisch. Feiner Bitterstoff, in die Länge gehend, Steinigkeit, ganz große Harmonie ausstrahlend und doch zwei Minuten nachhallend. Das ist ein Wein, der jetzt schon als Fassprobe berauschend schön schmeckt und das in voller Frische über Jahrzehnte tun wird. Ein Großes Gewächs im wahrsten Sinne des Wortes. Für die halbe Ewigkeit. In der Erhabenheit über die Wehlener Sonnenuhr und das Erdener Treppchen zu setzten. Einer der ganz großen 2015er! 100/100 (50 €)

  • Deutschland/Pfalz - von Winning: Riesling Pechstein Großes Gewächs 2015 - 2018-2046:
    Lobenberg: Die Lieblingslage des Winzers Stephan Attmann. Die Powerlage ist komplett auf vulkanischem Basalt stehend. Es wurde sofort abgepresst, im Holz spontan vergoren und im neuen und gebrauchten Holz von 500 Liter bis Doppelstück ausgebaut auf der Vollhefe. Die Nase ist im Grunde eine erhabenere, majestätischere Version des Forster Ungeheuer GG, welches noch etwas drahtiger, ungeschliffener und gewalttätiger daherkam. Hier im Pechstein haben wir das Ganze zu einer erhabenen Größe abgemildert. Nur europäische Frucht, super sauberes Lesegut, keine Exotik, weiße und orangene Frucht und ganz feine, fast an Kalkstein erinnernde Noten. Im Mund ist ein leichter Hauch von vielleicht 3-4g Restzucker zu spüren, welcher diesem Wein, zusätzlich zu seiner großen Würde, auch eine gehörige Portion fruchtig süßen Charme verleiht. Oh Gott ist dieser Pechstein lecker. Orangene Frucht, Blüten, fast honigartige Noten, leichte Karamell und das ganze mit traumhaft schöner, süßer Grapefruit garniert und Säure aus der Orange. Geniales Holz darunter. Alles passt. Die großer Harmonie und dazu perfektes Styling und superbe Frucht. Das gibt einen überwältigenden, charmanten Wein. Das Schöne ist, dass dieser Pechstein trotz gleicher Kraft und Intensität in der Stilistik ganz anders ist wie der Pechstein von Bürklin oder Buhl. Drei mal Pechstein, drei mal 100 Punkte. 2015 ist in Forst zum Ausflippen! 100/100 (47 €)

  • Deutschland/Rheinhessen - Keller: Dalsheimer Hubacker Riesling Großes Gewächs 2015 - 2019-2046:
    Lobenberg: 12,5% Alkohol, 3g Restzucker, 8,5g Säure. Er wurde Ende Oktober relativ spät gelesen, was für Rheinhessen tendenziell eher zu den Spätgelesenen gehört. Er wurde also in einer Phase von relativ kühlen Nächten gelesen, was diese Pikanz und schöne kühle Klimatik trotz der Rundheit, ausmacht. Hier haben wir das Gegenstück zum Kirchspiel, wir haben eine intensive und füllige, fast etwas exotische Nase. Maracuja, Mango, wunderschöne Orange, Mandarine, schöne Reichhaltigkeit zeigend und sehr pikant. Im Grunde haben wir, wenn wir das ganze mit der Nahe vergleichen, so etwas wie das Dellchen von Klaus-Peter Keller. Er hat eine etwas größere Körbchengröße, ist füllig, exotisch, und superlecker von der ersten Sekunde an. Er hat tolle Muskeln ohne maskulin zu sein. Eine super Powerathletin mit schöner, reifer Säure dazu und wie ein Laserschwert geradeaus laufend. Trotzdem der üppigste, exotischste, leckerste und rundeste der Großen Gewächse von Keller. Trinkfertig und zum Reinspringen schön mit toller Länge. 100/100 (40 €)

  • Deutschland/Nahe - Dönnhoff: Riesling Großes Gewächs "Dellchen" 2015 - 2019-2043:
    Lobenberg: 13% Alkohol, 5g Restzucker, 8g Säure. Das Dellchen steht auf grauem Schiefer mit Porphyrauflage. Eine große Mulde mit Terrassen und Amphitheater-Charakter. Durch die Erosion liegt auf dem Schiefer eine felsig geröllige und dunkelsandig krümelige Schicht. Deswegen ist das Dellchen insgesamt ein bisschen fetter als die anderen Großen Gewächse bei Dönnhoff, immer exotischer in der ausladenden Frucht. Die Füße stehen aber ganz klar im Schiefer, die mineralische Dominanz ist also dennoch eindeutig. Der Ertrag liegt unter 40 Hektoliter pro Hektar. Die Steigung ist 70% und die Reben sind ca. 30 Jahre alt. Die Nase hat eine etwas größere Körbchengröße wie der Hermannsberg, so sanft und rubenshaft feminin. Ein sehr erotischer, femininer und warmer Wein. Maracuja, reife Reineclauden, ein kleiner Hauch Ananas, Mango, Bratapfel und sehr reife Quitte. Eine sehr schöne üppige Nase ohne dabei fett zu sein und trotzdem Feinheit ausstrahlend. Das kühle 2015er Klima brachte enorm klare und glockenhell strahlende Frucht. Der Mund straft mich zwar nicht Lügen, weil er so unglaublich aromatisch, lecker und erotisch ist, aber er zeigt auch den ganzen überwältigenden Charme des Dellchens. Da kommt so unglaublich viel Frucht, süße rötliche Früchte, Mandarine und Orange in süßer Form, aber auch Mango, Maracuja und Ananas. Von allem ganz viel Schiefergestein mit immenser Säure und Dichte. Der Mund zieht sich zusammen, der Speichelfluss wird angeregt, die Augen werden schmal. So eine Intensität, so eine extrem leckere Üppigkeit und trotzdem Frische und Klarheit. Ein unglaublich komplexer Wein. Ein Dellchen in einer anderen Dimension, weil wir in diesem Jahr von allem im Grunde zu viel haben. Der relativ moderate Alkoholgehalt und das Süße-Säure-Spiel, hier stimmt die Balance, es ist große Harmonie. Ansonsten kracht es in der Komplexität und Fülle aller Komponenten an allen Ecken und Kanten, der Wein will aus dem Glas springen und den Genießer umarmen. Unglaublich lecker. Eines der leckersten GGs, das ich in diesem Jahr probiert habe. 100/100 (37 €)

  • Deutschland/Pfalz - Bürklin Wolf: Riesling Forster Pechstein Großes Gewächs 2015 - 2019-2041:
    Lobenberg: 13% Alkohol, 3g Restzucker, 8g Säure. Das Weingut Bürklin Wolf arbeitet biodynamisch. Alle Weine ab Premier Cru und aufwärts werden komplett spontan nur im Holz vergoren und im Holz auf der vollen Hefe ausgebaut. Seit 2005 alles biodynamisch zertifiziert. Ganztraubenpressung. Der Riesling Forster Pechstein Großes Gewächs 2014 wächst zu 100% auf vulkanischem schwarzen Basaltgestein und hat von daher den mineralischsten Abdruck von allen großen Gewächsen. Allerdings ist er nicht so Zitrus-orientiert und nicht so schlank wie die Kalksteinlagen. Der Wein zeigt durchaus Wärme und Geschmeidigkeit schon in der Nase. Das vulkanische Gestein erinnert an Feuerstein. Sehr straff und sehr fokussiert. Die Nase ist trotz dieses Geradeauslaufs hoch beeindruckend. Karamell, Zitrusfrüchte, Weinbergspfirsich, hohe Intensität, Blumenwiese, immer gerade aus laufend und super sauber definierte Kanten. Er ist nicht ausfächernd, sondern immer auf Spur bleibend. Der Mund des Pechstein ist unbeschreiblich. Pechstein und Kirchenstück sind zwei der genialsten Riesling-Lagen Deutschlands. Die meisten Winzer lieben Pechstein, weil er eben so unglaublich fokussiert und straff ist und trotzdem Zug und diesen Charme hat. Dieser schwarze Basaltboden ergibt grandiose Weine. Die Exposition des Pechstein ist Südost, d.h. es gibt nicht die total heiße Südlage. Dieser Pechstein ist eins der wenigen GGs in 2015, das ich nicht ausspucken kann, weil es so berauschend ist in dieser Intensität und dem verblüffend fruchtigem Geradeauslauf. So viel Charme, so lecker. Steinig, salzig und immer wieder traumhaft freundlich schön und voller Finesse und so reichhaltig. Alles glänzt und strahlt aus dem Glas. 100/100 (70 €)

Die Weine aus dem Weinpaket - auch einzeln erhältlich


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