Weinpaket

Probierpaket Deutschland Ortsweine 2015 12*0,75l 2015


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ENTHALTENE WEINE

Das sagt Lobenberg zu diesem Weinpaket


Die Gutsweine waren soooo gut. Wenn die Ortsweine nicht noch einen Quantensprung in Spannung, Dynamik, Rasse und Intensität gebracht hätten, würde es dieses Probierpaket nicht geben. Dieses Paket ist ein "Muss", Altagsweine der Superklasse für den, der sich im Durchschnitt etwas mehr leisten mag, eine wirkliche Vergoldung des Abends. Ich war ob der Qualität so verblüfft, ich konnte nicht daran vorbei!

Lobenbergs GUTE WEINE
Probierpaket

"Meine Probierpakete sind meine Visitenkarte, meine beste Auswahl!"
Die Gutsweine waren soooo gut. Wenn die Ortsweine nicht noch einen Quantensprung in Spannung, Dynamik, Rasse und Intensität gebracht hätten, würde es dieses Probierpaket nicht geben. Dieses Paket ist ein "Muss", Altagsweine der Superklasse für den, der sich im Durchschnitt etwas mehr leisten mag, eine wirkliche Vergoldung des Abends. Ich war ob der Qualität so verblüfft, ich konnte nicht daran vorbei!


Je 1 Flasche:
  • Deutschland/Nahe - Dönnhoff: Riesling trocken "Kahlenberg" 2015 - 2016-2031:
    Lobenberg: 12,5% Alkohol, ca. 4g Restzucker, ca. 8g Säure. Ganz alte Weinberge in Hanglage, 500 Meter weit weg vom Fluss, Kies und Quarzit mit leichten Porphyranteilen. Die Nase ist unendlich fein. Ausschließlich weiße Früchte, helle Blumen, keine Exotik sondern weiße Wiesenblumen, Margerite, ein bisschen weiße Schokolade, weißer Pfirsich, ganz helle Fruchtaromatik, ultrafein und sehr verspielt. Mehr Finesse und Charme denn Druck zeigend. Im Mund dann diese weiße Frucht und Blumigkeit wiederholend aufgreifend, aber unglaublich viel Grip dazu. Tolle Säure. Ein sehr schicker, feiner und verspielter Wein. Es macht ungeheure Freude. Tolle Balance. Ein Zechwein der Oberklasse. 95/100 (17,80 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Fritz Haag: Brauneberger Riesling J trocken 2015 - 2017-2029:
    Lobenberg: 12% Alkohol, 8g Restzucker, 8g Säure. Diese ehemalige Spätlese trocken verbirgt sich jetzt hinter dem Kürzel J. Es ist nicht nur Brauneberger sondern sogar ein Wein aus der Juffer. Das „J“ steht für Juffer. Es darf aber in den einfachen Qualitäten per VDP Regelung nicht mehr so genannt werden. Hoher Öchslegrad, sehr reifes Lesegut, total gesund, keinerlei Botrytis. Wir haben hier den Gutswein-Turbolader. Eine hohe Intensität von Apfel, Birne, schöne Zitrusfrüchte, dazu Grapefruit, süßlicher Assam-Tee, feine süße, reife Quitte, Reineclauden, Orangenzesten und Mirabellen. Der Wein ist aus extrem gesundem Lesegut und als Ganztraube eine Nacht auf der Schale belassen. Danach wurde er abgepresst und spontan vergoren. Dieser Sponti-Ton, Druck, Phenolik und Tannine sind spürbar. Es ist ein richtiger Powerwein aus Spätlesetrauben und gleichzeitig fein, filigran und raffiniert mit großer Länge. Ich befürchte, dass 2015 in Deutschland uns lange als Vorbild vor die Nase gehalten wird und man das u.U. lange Zeit nicht mehr toppen kann. Super Stoff. 94-95/100 (14,50 €)

  • Deutschland/Nahe - Schäfer Fröhlich: Riesling trocken "Schiefergestein" 2015 - 2016-2029:
    Lobenberg: 12,5% Alkohol, 4g Restzucker, 8g Säure. Er kommt zu 100% aus dem Felseneck. Es ist blauer Schiefer mit Quarzit. Und 2015 ist das Jahr des blauen Schiefers! Eine kühle Lage. Mit bzw. vor dem Stromberg ist es Tims beste Lage. Dieser Zweitwein wird ein bis zwei Wochen vor dem Großen Gewächs geerntet, also Mitte Oktober. Das sind die etwas jüngeren Reben des GGs. Dennoch liegt das Rebalter hier zwischen 35 und 40 Jahre. So gut wie keine Maischestandzeit in diesem Jahr. Spontan vergoren und bis im März auf der Vollhefe verbleibend. Die Nase strahlt schon diesen dunklen, feuchten und kühlen Schiefer aus. Blauer Schiefer ist im Jahr 2015 ob seiner kühlen Stilistik sicherlich im Vorteil. Die Nase ist weniger warm sondern kühler als im Vulkangestein. In der Nase ist schon wenig Exotik, dafür pinke und gelbe süße Grapefruit, Mandarine, kühles Gestein und leichte Salzigkeit ausstrahlend. Der Mund hat diese hohe, intensive Säure, welche aber ganz reif rüberkommt und sich fast cremig im Mund anfühlt mit unglaublich hohem Charmefaktor. Trotz der Kühle, dominieren cremig süße, gelbe und pinke Grapefruit das Geschmacksbild. Auch hier wieder deutlich salzig, steinige Noten. Viel Schiefer und eine große Länge. Aber alles ist extrem charmant. Alles ist super eingebunden und harmonisch. Der Wein wird vom ersten Tag der Auslieferung bis in weiteren 20 Jahren immer perfekt sein. Das beste Schiefergestein, das ich hier überhaupt je probiert habe. Die beste Serie Tims, die es hier in meiner Verkostungszeit gab. 94-95+/100 (18,90 €)

  • Deutschland/Rheinhessen - Wittmann: Westhofener Riesling trocken 2015 - 2017-2030:
    Lobenberg: 13% Alkohol, 2g Restzucker, 9g Säure. Alle Rieslinge wurden zwischen dem 5. und 15. Oktober geerntet. Der sehr warme Sommer endete abrupt mit Beginn des Septembers. Es gab den notwenigen Regen und danach gab es richtig kühle, trockene Tage und Nächte mit viel Wind. Das skandinavische Hoch machte aus dem kritisch warmen Jahrgang einen perfekten Cool-Climate-Jahrgang. Trotzdem war die Ernte früh und musste bis zum 15. Oktober erfolgen, um mit den Zucker-bzw. Alkoholwerten nicht zu hoch zu schießen. Entscheidenden Einfluss auf den Erfolg des Jahres hatten auch die unzähligen Vorlesegänge in den Weinbergen. Philipp Wittmann hat sämtliche Beeren und alles, was nur irgendwie mit Botrytis befallen war, rausholen lassen. Es wurde nur gesundes Lesegut reingeholt, was auf den Sortiertischen nochmals nachbearbeitet wurde. Zusätzlich wurde der Vorlaufsaft von den auf Sortiertischen aussortierteren reifen Beeren nicht in die trockenen Weine genommen. Es gab nach dem Weinberg also hier nochmal eine extreme Nachselektion. Das Ergebnis war sehr reifes Lesegut aber keinerlei Überreife, das kühle Klima mit der phänomenalen Säure konnte so die sehr anständige Süßebilanz zu einem perfekten Jahrgang modellieren. Der Westhofener Riesling stammt nur aus den großen Lagen Morstein und Brunnenhäuschen und ist ein klassischer Zweitwein, d.h. es wird bei zwei Erntedurchgängen in den großen Lagen teilweise vor Ort im Weinberg, aber auch teilweise später, während, vor oder manchmal auch nach der Vergärung entschieden, was im Morstein und im Brunnenhäuschen, und was eben im Westhofen landet. Es ist keine 1B Sortierung im Weinberg, sondern eine Große Lage Zweitwein. Die Nase hat 2015 eben genau diese Klasse, die 2014 nicht ganz so perfekt war. Warme, reiche, dichte Nase ohne Fett und ohne zu breitschultrig aufzutreten. Muskulös, drahtig, feine europäische Frucht. Akazienhonig, gelbe und grüne Birne, Litschi, grüner Tee. Die Vorlesen im Weinberg machen sich bezahlt, da wir keine rosinierten Beeren, Botrytis und keine Exotik haben. Sehr feine apfelige Zitrusnoten, Orange, feine Grapefruit, etwas Papaya und sehr harmonisch. Der Mund hat wunderschönen Zug und Grip, pinke und gelbe Grapefruit mit Zitronengras. Die Orangenaromen treten hinter der Grapefruit zurück und trotzdem haben wir keinerlei spitze, sondern sehr weinige und milde Säure. Trotz der 9g Säure und der 2g Restzucker ist es ein in leckerer Harmonie gebadeter Wein und fast Erhabenheit ausstrahlend. Er ist sehr lang, fast zwei Minuten nachhallend. Das ist schon wirklich ein Großes Gewächs. Der Westhofen stellt 2015 die eigene Aulerde GG in den Schatten. In der Qualität ist es superber Stoff mit Länge, Mineralität, Salz und großer Ausdruckskraft, und zugleich macht er Spaß von der ersten Sekunde an, ist trinkig, lecker und am Ende siegt dann doch der Grip und der Zug in diesem Wein. Der beste Westhofener den ich hier je probiert habe. Toller Stoff. 96-97/100 (18,50 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Mönchhof: Riesling Ürziger Würzgarten "Kranklay" Spätlese trocken 2015 - 2018-2038:
    Lobenberg: Diese älteste Lage des Weingutes Mönchhof liegt direkt um die älteste und interessanteste, ja schönste Sonnenuhr der Mosel herum. Die Ürziger Sonnenuhr, die als Einzellage zwar besteht aber nicht genannt werden darf, besteht zu 100% aus wurzelechten Reben, zwischen 90 und 110 Jahre alt. Einzelpfahlerziehung. Die Erträge liegen hier nur bei 25-30hl pro Hektar. 12,5% Alkohol, 7g Restzucker, 7,5g Säure. Komplett Botrytisfrei und clean gelesen. Durch den etwas höheren Restzuckergehalt gegenüber 2014 wird dieser puristisch kühle 2015er Extremist einfach mit einer Charmeoffensive aufgepäppelt, welche ihm unglaublich gut tut. Der Wein wird sehr langlebig und wahrscheinlich erst in mehr als fünf Jahren zur Höchstform auflaufen. Lecker aber von der ersten Sekunde! Direktpressung als Ganztraube, die Vergärung ist zum Teil spontan und zum Teil mit Zuchthefe in gleichen Teilen. Wie schon im 14er ist dieser Touch der spontanen Vergärung – welcher immerhin 50% ausmacht - relativ deutlich. Das ist ein Wein, der von der Qualität der Reben und der Qualität der Lage für den VDP ein Großes Gewächs wäre. Es handelt sich sicherlich um eine der herausragenden Lagen in Ürzig und ist 2015 besser als jedes in Ürzig probierte GG. Als 2015er ist er mit einer wunderschönen zusätzlichen Cremigkeit und einem warmen Schmelz ausgestattet. Ein Wein, der in seiner komplexen leckeren Trinkigkeit mit hoher Mineralität noch ein mal eine Schippe auf den grandiosen 14er drauflegt. Er ist unerreichbar im Preis-Leistungsverhältnis an der Mosel. Litschi, etwas Bratapfel, schöne reife Melone aber auch Aprikose. Dazu ein Hauch süße Grapefruit und Mandarine. Im Mund wieder dieser wunderschöne, leicht erdige, steinig mineralische Touch, den aber auch die spontane Vergärung mit reinbringt. Das Ganze ist mit Zitronengras, Tee sowie pinker und gelber Grapefruit unterlegt. Dazu sehr trockene Aprikose, Blumenwiese und schöne florale Elemente. Der Mund ist ungeheuer komplex, vielleicht sogar komplexer als der extraktreiche 14er. Vor allen Dingen hat er eine deutliche Charmekomponente. Genau so wie der 14er wird der 15er trotz seiner hohen Delikatesse ein langes Leben haben. Ein ziemlich perfekter Riesling. Ein Grand Cru zu einem kleinen Preis. Ein nicht so genanntes Großes Gewächs, welches vom Niveau zumindest preislich abseitig davon läuft, da der Mönchhof nicht im VDP ist. Superb und noch besser als letztes Jahr. 96-97/100 (18,50 €)

  • Deutschland/Rheingau - Peter Jakob Kühn: Riesling trocken Rheinschiefer 2015 - 2017-2024:
    Lobenberg: Der Wein heißt eigentlich Hallgartener Rheinschiefer. Die Parzelle liegt in Hallgarten, das ist ca. 150m höher als Oestrich-Winkel. Insgesamt die klar kühlere Lage. Grundlage dieses Rheinschiefer sind natürlich Schieferböden. Auch ein wenig Löss. Auch wie der Jacobus nur 11.5% Alkohol, Säure um die 7g/l, Restzucker aber unter 2,1g/l. Der Wein ist wahrscheinlich auf Grund seiner kühleren und zehn Tage späteren zu lesenden Lage deutlich klarer und präziser als der auch schon famose Jacobus. Sehr fokussiert, sehr mittig, sehr geradlinig, schöne Zitrusaromatik, aber nicht exotisch ausgeprägt. Erst im Mund schlägt auch hier dieses unglaublich Potpourri an diversen Zitrusfrüchten zu. Gelbe Grapefruit zusammen mit einem leichten Orangenhauch, Mandarine, aber Limette und andere Zitrusfrüchte sind doch deutlich im Vordergrund. Auch Zitronengras, sehr puristisch, sehr geradeaus und alles extrem ausgeprägt und intensiv. Zusammen mit dem minimalen, aber zusammen mit dem Extrakt doch spürbaren Restzucker ist auch dieser Wein überaus pikant. Der Jahrgang 2015 ist bei Kühn phänomenal ausgefallen. Wir haben hier die unglaubliche Stärke des 13er, die tolle Pikanz des 13er in Verbindung mit einer etwas größeren Harmonie und einem Hauch mehr Exotik und Trinkigkeit. Perfekter kleiner Wein für jeden Tag. Lang, intensiv, ausdrucksstark, strahlend und brillant. Im Finale entwickelt er dann doch auch zusätzlich – und das passt sicherlich auch zum Jahrgang – eine sehr spannende, leckere, charmante Fülle und ziemlich viel Druck, sodass es am Ende doch schon ein der Jahrgangserwartung entsprechender, druckvoller und auch mächtiger Wein wird, was aber für einen reinen Ortswein eine Dimension darstellt, wie man sie sonst eher nicht gewohnt ist. Es ist ein wunderbarer Rheinschiefer. Auch einer der besten Weine, den ich bisher in diesem Preisbereich getrunken habe. 94+/100 (13,50 €)

  • Deutschland/Rheingau - August Kesseler: Riesling Rüdesheim trocken 2015 - 2016-2020:
    Lobenberg: Vergoren im Edelstahl und dann bis zu 8 Monate auf der Feinhefe belassen. Das Ganze geerntet aus älteren Reben, zwischen 30-50 Jahre alt. Aus Rüdesheim. In der Nase deutliche Spuren von pinker Grapefruit, Orange, Mandarine, ein Hauch Zitrone und Zitronengras. Auch wieder süßlicher Assam-Tee, hohe Intensität, strahlend im Mund, sehr pikant, zwischen hoher Extraktsüße und hoher, charmanter Weinsäure pendelnd, große Länge, sehr eindrucksvoll am Mund. Kein riesiger Wein aber ein Ortswein, der schon den Anspruch erhebt mit einigen schwächeren Großen Gewächsen mithalten zu können und sich als Ortswein sicherlich in Deutschland vor kaum einem Ortswein verstecken muss. Ziemlich perfekter Riesling mit extrem hohem Genussfaktor. Sehr trinkig, ja sogar süffig. Überaus lecker trotz seiner hohen Anspruchshaltung ob der perfekten Weinsäure und seiner Pikanz. 94/100 (14,90 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Clemens Busch: Riesling "vom blauen Schiefer" Fass 1533 2015 - 2017-2030:
    Lobenberg: Alkohol 12%, ca. 5g Restzucker, 9.5g Säure. Das ist eine Lage direkt neben dem Großen Gewächs Fahrlay. Gleiche Qualität im Weinberg, eben potenziell ein GG Fahrlay, und das war ja hier 2015 der Überflieger. Untergrund ist ein dunkler, etwas feuchter und sehr harter Schiefer. Es ist keine Lage für den gefälligen Stoff sondern eher adstringent salzig, mineralisch und ausgeprägt. Biologische Weinbergsarbeit. Ganztraubenabpressung und nur kurze Maischestandzeit. Er ist spontan vergoren im 1000 Liter Holzfass und wird bis zur Abfüllung darin auf der Vollhefe verbleiben. Die Nase täuscht ein wenig über die Puristik hinweg, denn 2015 spezifisch ist sie extrem charmant. Nebst wunderbar eingebundenem, weißem Steinobst kommen Birne, Apfel und Assam-Tee dazu. Im Mund geht es dann richtig zur Sache. Pinke und gelbe Grapefruit, Zitronengras und eher schlanker Darjeeling-Tee. Sehr viel hartes Gestein im Geschmack, Feuerstein, als ob man an einem Stein lutscht. Außerdem eine feine Salzspur. Der Wein zeigt eine ganz große Länge und eine rasiermesserartige Schärfe sowie einen wunderbaren Grapefruitnachhall. Außerdem wird er fein abgestützt von Apfel- und Birnennoten. Ein Extremist, welcher sehr viel Charme hat. Ein sehr komplexer und sehr raffinierter Wein mit einer sehr eigenen Stilistik, welcher bei allen zukunftsfähigen leckeren Großen Gewächsen von Clemens Busch in diesem Jahr heraussticht mit seiner prägnanten, markanten und etwas individuellen Art. Super leckerer und zugleich markanter Stoff aus dem besten Fass, ich habe es ganz gekauft. 97-98/100 (19,90 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Forstmeister Geltz Zilliken: Saarburger Riesling trocken 2015 - 2016-2024:
    Lobenberg: 12% Alkohol, 8g Restzucker, 7,5g Säure. Der Wein hat zwar ähnliche Werte wie der Gutswein, allerdings stammt er aus etwas älteren Reben und besseren Lagen. Alles auf reinem Schiefer stehend. Spontan vergoren nach Direktpressung. Wie im Gutswein haben wir auch hier die Kombination von unglaublich leckerem Stoff mit richtig viel Zug, und in 2015 sogar gutem Druck sowie der unglaublichen Saareleganz. Dieser Saarburger trocken ist das, was früher eben Kabinett trocken hieß. Ein Wein aus bis zu 50 Jahre alten Reben. Etwas mehr pinke und gelbe Grapefruit, etwas ausgeprägter in der Süß-Säure Bilanz und in der Harmonie als im Gutswein. Der Wein ist auch noch beschwingter, noch graziler und noch komplexer, gleichzeitig etwas schmelziger und charmanter. Auch dies ist ein Wein für den Liebhaber großer Finesse und extremer Feinheit. 2015 ist etwas, was es hier so noch nie gab. Denn wir haben trotz dieser unendlichen Leichtigkeit eben auch Dampf, Schmelz und guten Druck dazu. Es bleibt aber ein typischer und filigraner Saarwein mit berauschender Verträumtheit. 94/100 -- Mosel Fine Wines: This offers a superb nose of refreshing minty herbs, juicy white peach and a gorgeous exotic touch of coconut and ginger in the background, all wrapped into some wet stones. The wine is beautifully well balanced on the palate and the finish proves smooth and yet racy. This is gorgeously light and playful. Now-2023+ (13 €)

  • Deutschland/Pfalz - Christmann: Riesling trocken Gimmeldingen 2015 - 2016-2022:
    Lobenberg: 11,5% Alkohol, 1,8g Restzucker, 7,5g Säure. Es handelt sich hier um den Ortswein oberhalb der Gutsweine. Steffen Christmann hat 2015 wirklich unglaublich geschickt agiert. Durch eine durch Vollreife bedingte Frühlese hat er es geschafft, eine wunderbare Säure von 7,5g zu bewahren und gleichzeitig den Alkoholwert bei 11,5% zu halten. Der kühle September machte es möglich, das viel beschworene, kalt-sonnige skandinavische Hoch. Es ist eine Besonderheit für Christmann, er hat 2015 die ganzen Guts- und Ortsweine komplett durchgären lassen auf zum Teil unter 1g Restzucker. Der Wein ist also knochentrocken mit prickelnder Säure, und das zum vollreifen Lesegut mit viel Schmelz und Extraktsüße. Es gab keine Maischestandzeiten. Es wurde langsam innerhalb von 3 Stunden abgepresst und spontan im Doppelstück-Holzfass vergoren. Die Nase ist im Grunde schon noch typisch Pfalz mit dieser wunderschönen, leicht burgundisch cremigen Schmelzigkeit. Europäische Frucht, Birne, fast ein bisschen an Weißburgunder erinnernd. Dazu ganz mild Zitronengras, schöner Assam-Tee mit seiner malzigen Cremigkeit, das ganze etwas unterlegt von weißem Weinbergspfirsich und Litschi. Im Mund kommt dann unglaublicher Zug dazu. Wir bleiben auf weißer Frucht, kriegen aber massiv gelbe Grapefruit dazu sowie Limette. Das Ganze ist mit einer wunderbar mineralisch salzigen Schärfe auf einen zweiminütigen Nachhall gezogen. Alles tänzelt und ist fein. Wir liegen hier 1g unterhalb der Säure der besten Weine aus Rheinhessen und 2g unter der Mosel, und trotzdem haben wir hier dennoch in diesem wunderbaren Jahrgang 2015 einen unglaublich kühlen Grip und Zug. Wenn man es nicht besser wüsste, man würde auf eine extreme Hochlage aus dem Burgund tippen. Der Wein hat große Harmonie, Zug, Grip und er ist sehr straff, er hat trotzdem den Schmelz der Pfalz. Das ist ziemliche Perfektion, ich bin begeistert von diesem Wein. Best ever bei Steffen! 94+/100 (15 €)

  • Deutschland/Pfalz - Reichsrat von Buhl: Deidesheimer Riesling trocken 2015 - 2016-2026:
    Lobenberg: 12% Alkohol, unter 1g Restzucker, 10g Säure. Komplett aus den verschiedenen Premier Cru Lagen Deidesheims. Der Wein ist im Holz und Stahl spontan vergoren. Keine Maischestandzeit, Ganztraubenpressung, er wurde weit über ein halbes Jahr ohne Batônnage auf der Vollhefe belassen. Ohne umrühren, unberührt, sondern einfach nur still verweilend in diesem tiefen Keller von Buhl. In der Nase ganz leicht vom Holz geküsste Quitte, Bratapfel, Grapefruit, Tee, Limette, Litschi, gelbe Melone, Blumigkeit, viel Charme, Stein und Salz. Er ist unglaublich rassig, dynamisch und mit enormer Spannung. Kaufmann schafft es bei Buhl die Weine süß schmecken lassen, ohne dass sie auch nur 1g Restzucker haben. Wie früher Pierre Morey bei der Domaine Leflaive. Das ist so viel Purismus und gleichzeitig Bratapfel, Birne, Melone, viel Grapefruit, Limette und Litschi. Aber schlank und Samurai- und Laserschwertartig immer geradeaus. So sauer definierte Kanten, so ein toller mineralisch salziger Zug am Ende. Für einen Ortswein ist das grandios. 94+/100 (10,90 €)

  • Deutschland/Pfalz - Bürklin Wolf: Riesling Ruppertsberger trocken 2015 - 2016-2028:
    Lobenberg: Der Ortswein vom Buntsandstein mit Lehm- und Tonunterlage. Ein ziemlich üppiger Boden, also eine gute Wasserversorgung, und deswegen intensive Frucht und sehr reichhaltig. Ganztraubenpressung, dann sofort im Holzfass und zu 50% im Stahl spontan vergoren. Ausbau im großen alten Holzfass auf der Vollhefe. Die Nase ist berauschend schön und reichhaltig. Unter all dieser schönen reichen Orangenfrucht haben wir Karamell und Brioche. Wie charmant, er ist die Turboversion des Gutswein mit einer Cremigkeit zum Reinspringen schön. Dieser Ortswein ist so berauschend, dass ist ein Muss. Er greift 2015 mit seiner unglaublichen Qualität den Premier Cru Goldbächel frontal an, welcher 2015 für mich überflüssig wird. Im Mund zeigt der Wein sowohl die leicht karamellige Charmeoffensive von Orange und Mandarine, als auch und einem Hauch pinker Grapefruit voller Intensität. Die Pikanz des Weins tritt zurück hinter dem unglaublichen Trinkfluss und dem Charme seiner Saftigkeit. Eine mittlere Länge mit feinem Salz, aber alles ist in großer Harmonie schwebend. Das ist einer der perfektesten Zechweine, die ich in diesem super freundlichen Traumjahr 2015 probiert habe. Für überschaubares Geld ist das eine perfekte Empfehlung in Sachen Riesling. Ein Musskauf! 94+/100 (14 €)

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