Weinpaket

Probierpaket Deutschland Lagenweine 2015 12*0,75l 2015


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Das sagt Lobenberg zu diesem Weinpaket


Diese 12 Lagenweine hätten vor dem Jahrgang 2011 alles in den Schatten gestellt was es an großen und ersten Gewächsen dieser Winzer gab. Und Sie finden hier die "creme de la creme" der deutschen Winzerzunft. Zum halben Preis der Großen Gewächse! Vielleicht das beste Preis-Qualitäts-Verhältnis des deutschen Rieslings. Und das aus dem Jahrhundertjahrgang 2015. Ich verspreche Ihnen qualitative Sensationen!

Lobenbergs GUTE WEINE
Probierpaket

"Meine Probierpakete sind meine Visitenkarte, meine beste Auswahl!"
Diese 12 Lagenweine hätten vor dem Jahrgang 2011 alles in den Schatten gestellt was es an großen und ersten Gewächsen dieser Winzer gab. Und Sie finden hier die "creme de la creme" der deutschen Winzerzunft. Zum halben Preis der Großen Gewächse! Vielleicht das beste Preis-Qualitäts-Verhältnis des deutschen Rieslings. Und das aus dem Jahrhundertjahrgang 2015. Ich verspreche Ihnen qualitative Sensationen!


Je 1 Flasche:
  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Ansgar Clüsserath: Trittenheimer Apotheke Riesling trocken 2015 - 2017-2040:
    Lobenberg: Die Apotheke kommt aus dem obersten Bereich der Lage Trittenheimer Apotheke. Das sind die ältesten Reben des Weingutes mit 80-100 Jahren. Einzelpfahlerziehung. Überwiegend wurzelecht. Der Wein wächst auf purem Stein wie bröckeliges Schiefergestein und Feuerstein. Das ist schon ultrakarg. Und das mit diesen uralten Reben und diesen winzigen Erträgen. Dieser Wein entwickelt neben der immensen Frische so unglaublich viel Druck in der Nase. Power, es schiebt alles, und trotzdem ist das Ganze so verspielt. Waren wir vorher bei Lieser, so kommen wir hier schon zu einem immensen Zug. Wir sind hier schon nicht weit weg von den Großen Gewächsen von Ernie Loosen. Das Ganze bei genialer Länge und Mineralität und das bei diesem super pikanten Jahr. Großes Kino und schade, dass Eva nicht im VDP ist, das wäre bei weitem nicht das schlechteste innerhalb der Großen Gewächse. Genialer Stoff. 97-98+/100 (22,50 €)

  • Deutschland/Nahe - Dönnhoff: Riesling trocken "Höllenpfad" 2015 - 2018-2038:
    Lobenberg: 12,5% Alkohol, ca. 4g Restzucker, 8g Säure. Reiner roter Sandstein, sehr steile Lage und weit entfernt vom Fluss. Sehr alte Reben, ein reiner Südhang, dementsprechend anders als im Kahlenberg viel mehr Wucht und Druck. Erst rote Frucht. Dann warme gelbe Frucht, Reineclauden, ein bisschen Maracuja, aber insgesamt nicht so viel Exotik. Im Mund sehr elegant aber auch sehr viel Grip, leicht rötliche und gelbe Fruchtaromatik. Viel Stein, etwas vorlauter als der superfeine Kahlenberg und eben viel massiver rüberkommend, trotzdem dem Jahrgang 2015 entsprechend cool und superfein. Das kühle Klima ab September eben! Er ist spielerisch und immer voller Finesse bleibend, dabei mit schöner Länge und großer Harmonie. Trotz seines enormen Grips und Zugs überaus lecker. 96-97+/100 (19,80 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Forstmeister Geltz Zilliken: Saarburger Riesling "Alte Reben" trocken 2015 - 2016-2029:
    Lobenberg: 11,5% Alkohol, 8g Restzucker, 7,5g Säure. Alles auf reinem Schiefer stehend. Uralte Reben. Spontan vergoren nach Direktpressung. Es handelt sich hier um den Wein, welcher früher Spätlese trocken hieß. Dieser Wein kommt aus 70-80 Jahre alten Reben, welche ihre ganze Kraft in die Aromatik gesteckt haben. Deswegen hat er zu aller Erstaunen einen geringeren Alkoholgehalt als der Kabinett. Diese Aromatik in der Nase ist auch wirklich zu spüren und kommt deutlich heraus. Trotzdem ist das so unendlich fein und zart. Das hat in der Erwartung mit einer Spätlese trocken eigentlich nichts gemein. Auch dieser Wein ist ein vom Charakter und Wesen her unglaublich beschwingtes, leichtes Kabinettgetränk. Alles schwingt, blumige Noten, Margerite, ganz feine Teenoten, Zitrus, nur ein ganz kleiner Hauch Mango und Maracuja. Orangenzesten dazu. Aber alles eher auf der filigranen Seite und nur leicht mit süßer Frucht schwingend. Im Mund wird es explosiv. Die Augen ziehen sich zu Schlitzen zusammen. Speichelfluss, was für ein Ereignis. Und was ist das für eine Intensität! Was für eine Rasse! Ein oft überstrapaziertes Wort, aber hier gehört es hin. Zwischen Süße und Säure pendelnd mit mineralisch schiefrig grandioser Länge, dieses unendliche Saarspiel, alles springt hin und her. Was für ein raffinierter Wein und was für eine Feinheit. Alle Sensoren in Mund und Kopf werden angetickt. Das ist ganz sicher kein Wein für Menschen, die Power möchten, es ist nur verträumt und zugleich darin intensiv. Im Jahr 2015 hätte man diese filigrane und beschwingte Säure eher nicht erwartet. Cool Climate, echt zum ausflippen. Das Ganze ist aber unterlegt mit diesem wahnsinnig schönen und leckeren Schmelz aus 2015. D.h. der Wein ist süffig vom ersten Moment, gleichzeitig unendlich fein und durch die Säure hochrassig. Man kann ihn nicht ausspucken. Sie auch nicht! 96+/100 (20 €)

  • Deutschland/Nahe - Gut Hermannsberg: Riesling Von den Steinterrassen trocken 2015 - 2017-2029:
    Lobenberg: Das ist der klassische Zweitwein aus allen GGs, denn Gut Hermannsberg hat nur große Lagen. Dieser Wein kommt mehr aus porphyrvulkanischen Böden und weniger vom Schiefer. In diesem Jahrgang hatte er nur leichte Standzeiten auf der Maische, danach wurde abgepresst und spontan vergoren. Zum Teil im Holz, zum Teil im Stahl, auf der Vollhefe belassen von November bis Mai. Schon der 2014er war eine Sensation. Das 2015 das noch mal steigern kann, liegt natürlich an diesem Überjahrgang mit viel Schmelz und Kühle gleichzeitig. Wir haben eine unglaublich feine, grazile, steinige Vulkanbodennase mit feiner Grapefruit, Blumigkeit und sogar Pakistani Night u.ä. aromatisch blumige Noten. Dazu Minze, weiße Schokolade und dann kommt ein wenig Aprikose und duftig zarte Clementine. Der Mund ist eine Explosion in Feinheit, Frucht, Säure und Stein. Die Augen ziehen sich zusammen, so hoch intensiv. Aber nichts tut weh, sondern alles ist sehr charmant und wird super abgepuffert durch einen schmelzigen Unterbau. Lang, lecker, intensiv und trotzdem grazil und fein. Das ist ein grandioser Wein und würdig ein Großes Gewächs zu sein. Dafür passt der Preis natürlich exzellent. 96+/100 (19,90 €)

  • Deutschland/Rheinhessen - Katharina Wechsler: Riesling "Kirchspiel" trocken 2015 - 2017-2033:
    Lobenberg: 13% Alkohol, 2-3g Restzucker, 9g Säure. Tonerde und Kalkmergel als Untergrund. Katharinas Kirchspiel ist Nachbar der anderen „GGs“ (Katharina ist nicht im VDP, daher gibt es formal keine Großen Gewächse) in der großen Lage, aus dem Keller und Wittmann ihre Monumente des Rieslings erzeugen. Die ältesten Reben bei Wechsler. Der Wein hält die Balance perfekt, der moderate Alkohol ist nicht spürbar. Hohe aromatische Intensität in der Nase, und bedingt durch den Kalkmergeluntergrund eine große Feinheit. Kirchspiel ist immer eins der feinsten GGs aus Rheinhessen. Der Kalkstein kommt durch, sehr feine Kreide, helle weiße Schokolade, viel weiße Früchte, Blumigkeit, tänzelnd, Zitronengras, wunderschöne gelbe Grapefruit, Tee, auch ein Hauch charmante Litschi und unglaublicher Grip und Zug. So lebendig, lang, verspielt und doch nie fett werdend. Unglaublich fein, zart und verführerisch, ich glaube, das 2015er Kirchspiel ist der Durchbruch dieses Weingut in höhere Gefilde. Das Beste, was ich hier je an Riesling probiert habe, der Wein darf durchaus Anspruch auf eine hohe Bewertung anmelden. 95-96/100 (20 €)

  • Deutschland/Nahe - Schlossgut Diel: Riesling "Eierfels" 2015 - 2016-2030:
    Lobenberg: 12,5% Alkohol, 2-4g Restzucker, 8g Säure. Es handelt sich um eine Fassauswahl der Großen Gewächse, er ist also ein klassischer Zweitwein. Er besteht jedoch niemals aus dem Großen Gewächs Pittermännchen, weil jener auf reinem Schieferboden steht und die anderen auf Lehm- und Quarzorientierten Lagen, was nicht besonders gut harmoniert. Kleinere Maischestandzeiten da der Jahrgang genug Kraft mitgebracht hat. Wie im Jahr 2014, wo der Eierfels ja schon brillant und ein Überflieger war, gilt das für 2015 im besonderen Maße. Eine unglaublich schöne, dichte, warme und süßliche Fruchtnase. Viel Orange, Mandarine, Melone, Mango, Pfirsich und süße Grapefruit. Er ist fein und doch berauschend im warmen Schmelz. Im Mund geht richtig die Post ab, die Augen ziehen sich zusammen, der Speichelfluss beginnt. So eine hohe Intensität, man sollte nicht glauben, dass es nicht ein Großes Gewächs selbst, sondern der Zweitwein ist. Aber im Jahr 2015 ist der Unterschied natürlich auch minimal, alles Lese der GG, und das hier ist eben eine reine Fassselektion. Wir haben eigentlich ein glasklares Großes Gewächs mit hoher Intensität und Kraft, aber auch mit unglaublich feinem Spiel. Intensität von warmer exotischer Frucht, Maracuja, Grapefruit, Limette, schönes Schiefergestein, feine salzige Länge aber immer wieder lecker, lecker, lecker von der ersten Sekunde an. Er ist der beste Eierfels den ich je probiert habe und eigentlich ein waschechtes Großes Gewächs. 96-97+/100 (19 €)

  • Deutschland/Rheingau - Robert Weil: Kiedricher Turmberg Erste Lage 2015 - 2018-2036:
    Lobenberg: Auch diese Reben stehen zu 100% auf grauem Schiefer, dem ältesten Verwitterungsgestein des Rheingaus. Dieser Wein wächst aber ganz karg, ganz ohne Löss- und Lehmauflage, nur reiner grauer Schiefer. Der Ertrag liegt bei unter 40hl pro Hektar, wie auch schon beim Gräfenberg, geschuldet der Verrieselungsmethode während der Blüte mit dem Gebläse, dem Nichtdüngen, und vor allem auch dem biologischen Weinbergbau. Der mineralischste Wein bei Weil, und vielleicht einer der mineralischsten Wein des Rheingau überhaupt. Eine Art Gletscherwein, glasklar, von Haus aus ein Extremist. 2015 satte 9 Gramm Säure und etwas über 6 Gramm Restzucker im Wein. Nur 12,5% vol. Alkohol. Schon die Nase zeigt Minze, dazu Jasmin, feinste Zitrusfrüchte. Duftig, sehr mittig konzentrierter Wein. Toller Geradeauslauf in der Nase. Im Mund ist der 2015er trotz explosiver Mineralität und hoher Säure wahrscheinlich durch den hohen Extrakt charmant und einnehmend süffig! Dieser Wein ist soooo lecker und er springt von links nach rechts, von oben nach unten. Der Turmberg ist verblüffend, beeindruckend, und nimmt den Trinker mit, man möchte reinspringen, sofort und jetzt und heute Abend trinken. Ein Wein, der ein Großes Gewächs sein könnte, der es politisch aber nicht sein soll. Eine Sensation im Preis-Leistungs-Verhältnis und wieder mal einer der leckersten und köstlichsten Weine des langlebigen, alles sofort und immer zeigenden Über-Jahrgangs. 2015 ist der Turmberg everybodys Darling! 97-98/100 (25,50 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Maximin Grünhaus: Riesling Abtsberg Große Lage trocken 2015 - 2018-2043:
    Lobenberg: Der in der Benennung nicht ganz dem VDP-Reglement entsprechende Zweitwein des GGs strahlt eine feine Süße und Erhabenheit aus. Dazu zeigt er fast erhabene, sehr mineralische Größe, Apfel, Birne, Melone, Zitronengras, Raucharomen, Kreidenoten und feines Salz. Am Gaumen hat er einen sehr schönen Grip und viel Zug. Die Augen ziehen sich zusammen. Dieses Spiel von Süße und Säure passt perfekt. Ein sooo pikanter Wein mit viel Power. Er ist sehr eindrucksvoll und hat trotzdem viel Charme. Jahrgangsspezifisch ein ganz großer Erfolg und besser als alle Jahre zuvor. Ein Musskauf! 94+/100 (14,90 €)

  • Deutschland/Mosel Saar Ruwer - Schloß Saarstein: Riesling Alte Reben Spätlese Große Lage trocken 2015 - 2018-2040:
    Lobenberg: 12% Alkohol, 7g Restzucker, 8g Säure. Diese Reben sind 1943 gepflanzt worden in den besten Lagen des Großen Gewächses Schloss Saarsteiner. Es gibt immer wegen Verrieselung nur sehr kleine Beeren und einen winzigen Ertrag. Ganztraubeneinmaischung, einige Stunden Maischestandzeit, Abpressen, Vergärung spontan mit Naturhefe in Edelstahl, der Wein verbleibt dort auf der Hefe bis zur Füllung. Alte Reben bedeutet, dass die Reben weit über 70 Jahre alt sind. Die Reben sind sämtlich wurzelecht. Eine Auslese aus diesem uralten Weinberg mit dem Lagennamen Schloss Saarsteiner, eine Kuriosität und ein Alleinstellungsmerkmal. Die Trauben wurden gelesen mit 95 Grad Öchsle. Eine puristisch, steinige Nase. Schiefer, Grapefruit, unendlich lang und fokussiert mittig. Sehr viel Minze, Maiglöckchen, Pakistani Night, tolle Blumigkeit, aber alles mittig, sehr konzentriert und ein irrer Geradeauslauf und Zug in der Nase. Im Mund ist dieser Zug und Geradeauslauf noch mal verstärkt. Extrem fein und elegant. Voll auf der gelben und pinken Grapefruit laufend, Zitronengras, ein Hauch ganz feiner Darjeeling-Tee, enorm steinig, salzig, endet im Unendlichen und hat so viel Dampf und trotzdem so viel Feinheit. Das ist ein Wein in diesem Jahr, der einen so fantastischen Cool-Climate-Charakter aufweist, wie er sonst vielleicht nur bei Zilliken zu finden ist. Purismus Saar in schönster Ausprägung mit feinem Extraktschmelz darunter. Der Wein macht nämlich trotz seiner Polarisierung auch noch Freude, ist lecker, bleibt aber am Ende ein extrem feiner, raffiniert finessenreicher Purist mit unendlicher Länge. Der Wein rollt wieder hoch als süß-saures Minzebonbon. Was für ein Ereignis, aber so wie sich die Weine von der Ruwer schon zeigten, so sind sie auch hier von der Saar. Speziell in diesem ungeahnt kühlen aromatischen Stil des Jahres 2015. Das ist für echte Freaks und Puristen. Aber dann ist es perfekter Stoff. Er steht in einer Linie mit den puristischen Weinen von der Mosel, angefangen bei Clemens Busch, weiter über Loosen und Zilliken bis hier zu Schloss Saarstein. Das sind zarteste Kracher und aromatisch kühle Megaereignisse mit Leckerfaktor dazu. Superber Stoff. 97-99/100 (18 €)

  • Deutschland/Pfalz - Reichsrat von Buhl: Riesling Leinhöhle trocken 2015 - 2016-2027:
    Lobenberg: 12,5% Alkohol, 1g Restzucker, 9g Säure. Die Leinhöhle liegt auf einer kompletten Südexposition direkt neben dem Grand Cru Kieselberg und ist aus alten Reben und einer der wärmsten Lagen der Mittelhardt. 2015 in der Umstellung zur Biodynamie. Komplett als Ganztraube gepresst, ohne Maischestandzeiten, im Holz spontan vergoren und über 6 Monate auf der Vollhefe belassen, ohne Batônnage. Die Nase kriegt, anders als der Orts- und Gutswein, hier schon unglaubliche Fülle. Obwohl die anderen Weine auch auf der Vollhefe liegen, kriegen wir aus dieser warmen Lage eine Cremigkeit und eine ungeheuer charmante Duftigkeit, weißen Pfirsich, helles Steinobst, sehr helle gelbe Pflaumen, schöner warmer grüner Tee, Kiwi, sehr helle Melone und sehr europäischen Duft, aber vor allem intensiv blumige Duftigkeit. Der Wein ist unglaublich charmant, man merkt die warme Lage und riecht die gelbe reife Frucht, ohne dass es hier im Ansatz süß wird. Hat ja auch keinen Restzucker! Dass Mathieu Kauffmann große Champagner kann, war von Bollinger bekannt, und wird hier in den nächsten Jahren als womöglich kommendes bestes Sektweingut Deutschlands erneut bewiesen werden. Mathieu Kaufmann hat aber schon 2013 geniale stille Riesling-Weine gemacht, 2014 war noch besser, und 2015 bekommt er sein Masterzeugnis „summa cum laude“ als einer der besten Rieslingwinzer Deutschlands. Der Ausbau geschieht im Stahl und im ganz Doppelstück, also im großen neuen Holz. Barrique ist hier überhaupt nicht angesagt. Der Holzeinsatz bleibt moderat und ist nie zu spüren, sondern nur in Form von langem Hefelager oder stützender cremigen Fülle und sanfter Kraft. Diese Leinhöhle ist wirklich genial, was Mathieu Kaufmann hier in seinem neuen Zuhause macht, ist wirklich phänomenal. Man merkt seine Begeisterung. Er ist wie Stephan Attmann und Karsten Peter, natürlich neben den überragenden Weingutsbesitzern der Oberliga Deutschlands, einer der wirklich angefixt genialen, angestellten Rieslingmacher in Deutschland. 96-97+/100 (16 €)

  • Deutschland/Pfalz - von Winning: Riesling Deidesheimer Paradiesgarten trocken 2015 - 2016-2024:
    Lobenberg: 12% Alkohol, 3-4g Restzucker, 8-9g Säure. Erste Lage. Eine Lage, die sowohl bei Christmann als auch bei von Winning immer überragend ausfällt, beider Weingüter freundlichstes Parade-1er Cru, nur mit unterschiedlichen Stilistiken. Der Wein ist fast durchgegoren, einen Hauch Restzucker favorisiert Stephan wegen der Fruchtigkeit. Nach der Lese direkt abgepresst ohne Maischestandzeit, keine Phenolik, spontan vergoren. Der Neuholzeinsatz ist sehr gering. Er wurde zu 60-70% im Holz ausgebaut, aber eben überwiegend Zweit- und Drittbelegung. Im Stückfass und Doppelstück und 500 Liter Tonneau, welches den ganzen cremigen Charme der tollen, präsenten Säure insgesamt eine wunderbare Stütze und diesen letzten extra Kick bringt. Sehr schöne, fast süße, geschmeidige weiße Frucht, weißer Pfirsich, Birne, schön blumig, warme Lage, auch gelbe Frucht kommt dazu. Das Ganze ist schön cremig eingebunden, sehr typisch Riesling und sehr weinig. Es kommen ein bisschen Orangenzesten dazu. Im Mund Grip und Schmelz zugleich. Der Wein hat so viel Charme im Mund. Wenn man das aus einem großen hohen Bordeaux Glas trinkt, kommt allerdings auch die grandiose Eleganz zur Geltung. Dieser Paradiesgarten ist auf dem Level eines Großen Gewächses. Es besticht mit seiner Harmonie, ist ungemein lecker und hat trotzdem Grip und Zug, dabei immer feine Süße und viel charmante Frucht zeigend, immer elegant, immer schmelzig. Das ist kein Kracher, aber unendlich fein, schön, lang und hocharomatisch köstlich geschmackvoll. Dieser Paradiesgarten ist ein Charmebolzen und kein Freakwein. Kaufen! Saufen! 95-97/100 (14,50 €)

  • Deutschland/Pfalz - Christmann: Riesling Ruppertsberger Spieß trocken 2015 - 2017-2027:
    Lobenberg: 7,5g Säure. Ganz kleine Erträge, am 21. September gelesen. Keine Maischestandzeit, sofort als eingemaischte Trauben abgepresst und dann komplett im Stahl spontan vergoren. Die Besonderheit dieser Lage ist sicherlich der nachmittags schon frühe Waldschatten und die Kühle in einer grundsätzlich warmen Lage. Der Wein hat expressive Frucht und bildet im Grunde das vielleicht noch größere Gegenstück zum Königsbacher Riesling, den ich als Idig 2 bezeichnen würde. Wir sind hier in einer Klasse, die für sich ein GG darstellen kann und im Grunde macht der Spieß den Reiterpfad als Große Lage, zumindest bei Christmann, überflüssig. Die Nase ist komplett europäisch. Gesundes Lesegut und kein Botrytis. Dementsprechend auch keine Maracuja, Mango oder Ananas. Alles ist fein. Aprikose, schöner dichter Assam Tee, reife gelbe Melone und leichte Apfelnoten darunter. Anders als beim Königsbacher, wo wir doch zur weißen Frucht gingen, gehen wir hier zu gelber Frucht, aber sehr versammelt, fokussiert und mittig bleibend. Sensationeller Grip und Zug im Mund, die Augen ziehen sich zusammen und der Speichelfluss wird initiiert. Trotz der geringen Säure hat der Wein im Mundgefühl so viel Frisches und Knackiges. Es macht unglaublich Freude, weil es so wunderschön von Fruchtschmelz gestützt wird. Der Wein ist deutlich fruchtiger als der Gimmeldinger oder als Königsbacher. Er ist zwar europäisch, aber intensiv und fast ein wenig üppig in der Frucht, dazu zuckerfrei und super schlank, denn der Wein ist komplett durchgegoren. Es bleibt also auch straff mit Zug. Wir haben hier bei Christmann oberhalb des Gutsweines drei Weine mit völlig unterschiedlichem Charakter. Der Spieß ist sicherlich nicht der Kleinste, sondern wahrscheinlich sogar noch oberhalb des Königsbacher der Größte unter den drei Weinen mit Tendenz zum GG. 97+/100 (22 €)

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