Weinpaket

Probierpaket "Das strahlende Dutzend" 2015er Preis-Leistungs-Wunder 12*0,75l 2015


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ENTHALTENE WEINE

Das sagt Lobenberg zu diesem Weinpaket


Im Durchschnitt 15 Euro. DAS PROBIERPAKET.Ich garantiere Ihnen, mit diesen 12 Weinen des besten Finessejahrgangs meiner Historie kann sich Bordeaux mit JEDER Region der Welt locker messen. Bordeaux ist im Preis-Qualitäts-Verhältnis der Rotweine 2015 weltweit vorne. "2015 ist das schönste Bordeaux-Jahr meiner fast 30-jährigen Karriere als Bordeaux-Gaumen" sagt der langjährige Vinum-Experte Rolf Bichsel: "Majestätisch"

Lobenbergs GUTE WEINE
Probierpaket

"Meine Probierpakete sind meine Visitenkarte, meine beste Auswahl!"
Im Durchschnitt 15 Euro. DAS PROBIERPAKET.Ich garantiere Ihnen, mit diesen 12 Weinen des besten Finessejahrgangs meiner Historie kann sich Bordeaux mit JEDER Region der Welt locker messen. Bordeaux ist im Preis-Qualitäts-Verhältnis der Rotweine 2015 weltweit vorne. "2015 ist das schönste Bordeaux-Jahr meiner fast 30-jährigen Karriere als Bordeaux-Gaumen" sagt der langjährige Vinum-Experte Rolf Bichsel: "Majestätisch"


Je 1 Flasche:
  • Frankreich/Bordeaux - Haut Maurac: Chateau Haut Maurac Cru Bourgeois 2015 - 2019-2035:
    Lobenberg: Dieser direkte Nachbar von Château Clos Manou kam mit den Wetterbedingungen im nördlichen Medoc ähnlich gut klar. Er profitierte von der Verrieselung der Blüte und von der Hagelbeeinträchtigung des Vorjahres. Dadurch gab es 2015 einen unglaublich kleinen Ertrag. Diese winzigen Erträge führten dazu, dass er von den Regenfällen des Septembers kaum beeinträchtigt war bzw. keine Probleme bekam. Der Wein ist ungewöhnlich konzentriert, total auf der roten Frucht laufend, extrem dicht in Sauerkirsche, Himbeere, Schlehe, auch konzentrierter Erdbeere und erst ganz kurz dahinter kommt ein bisschen Cassis und Brombeere zum Vorschein. Aber die rote Frucht in ihrer immensen Dichte dominiert total. Die Ernte fand in der dritten und vierten Septemberwoche für die Merlot statt. Die Majorität dieses Weines sind aber die über 40% Cabernet Sauvignon, sie wurden bis zum 12. Oktober geerntet, also sehr spät und in voller Reife. Der Wein zeigt eine unglaubliche Spannung. Diese Dichte ist wirklich fast als nervöse Vibration im Mund zu spüren mit dieser wundervollen Frische, eine grandiose Rasse zeigend, sehr lang. Das ist definitiv eine höhere Konzentration noch als in den perfekten Weinen von du Retout oder von Cambon La Pelouse. Diese drei „Nordlichter“, Clos Manou, Carmenere und Haut Maurac sind die klaren Sieger im Bereich des Haut Medoc. Diese Kombination von extremer Finesse und Feinheit, mit dieser unglaublichen spannungsgeladenen Vibration und Dichte im sehr fruchtigen Mund ist das Beste, was Haut Maurac je erzeugt hat und er ist nicht so sehr weit hinter dem absoluten „winner on points“ von Clos Manou. 95-96/100 -- Gerstl: Frische schwarze Frucht, wunderschön floral, irre komplex, ganz auf der kühlen erfrischenden Seite, strahlt auch Reife und Süsse aus, der Duft ist sagenhaft raffiniert und tiefgründig. Gleich beim Antrunk begeistert die genial feine Tanninstruktur, dann die enorme Konzentration, die Fülle, die traumhaft kühle aber auch warmherzige Stilistik, die ideal dazu harminierende Extraktsüsse, alles ist eine Einheit, der Wein ist auch superlecker, genial saftig und begeistert mit seinem cremigen Schmelz. Das ist eine kleine Sensation, das ist ganz klar einer der allerbeste Weine des Médoc. 19/20 -- Gabriel: Extrem dunkles Purpur mit lila und violetten Reflexen. Geniales, ausladendes Bouquet, Brombeerentouch und Cabernetsüsse zeigend. Im Gaumen mit Souplesse bestückt, hat viel Charme und weist ein gebündeltes, blaubeeriges, aromatisches Finale auf. Das ist eine günstige Kaufempfehlung für diesen Jahrgang. Und man muss dann auch nicht endlos auf den ersten Genuss warten. 18/20 (15,90 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Fonreaud: Chateau Fonreaud Cru Bourgeois 2015 - 2019-2035:
    Lobenberg: 50% Cabernet Sauvignon, 45% Merlot, 5% Petit Verdot. Diese etwas südlich von Margaux gelegene Appellation war 2015 wie Margaux auch vom Wetter begünstigt, also eine perfekte Konstellation. Dazu ein warmes Jahr, was für Listrac unbedingt wichtig ist, da Listrac eben in schwächeren Jahren häufig katastrophal schlechte Weine macht, aber in großen Jahren wie 09, 10 und 15 wirklich strahlen kann. Schöne schwarze und rote Kirsche in der Nase, sehr fein, geschliffen, poliert und tänzelnd. Der Mund ist ausgewogen, ganz zartes, geschliffenes, poliertes Tannin. Rote und schwarze Frucht. Es fehlt ein bisschen die süße Dichte in der Mitte um an den Jahrgang 2010 heranreichen zu können. Aber dafür ist er noch feiner, das wiegt das auf! 2015 ist noch feiner und zarter, aber sehr stimmig und sehr harmonisch. Durchaus interessant, wenn der Preis passt. Wenn der Wein ziemlich günstig ist, ist das eine tolle Trinkempfehlung. Sehr präsente, dichte Kirsch- und Brombeerfrucht. Eher schwarz, aber weich und total geschliffenes Tannin. Fonreaud hat 2015 nach 2010 erstmals wieder ein für Listrac großes Jahr. Der Wein zeigt fast mehr Schmelz als 2010, dazu Feinheit und total poliertes Tannin. Das macht richtig Spaß. Das ist kein riesiger Wein, aber extrem stimmig, und wenn der Preis stimmt, was ich erwarte und hoffe, ist das eine absolute Gelegenheit einen wunderbaren, perfekt definierten, präzisen und schwarzfruchtigen Bordeaux für kleines Geld zu kaufen. 93-94/100 -- Gerstl: Dezente Frucht Kräuter und Gewürze sind im Zentrum, schöner Terroir Ausdruck. Hei, der ist ja wunderbar sanft im Auftritt, hat eine erfrischende Rasse und genau die richtige Dosis Extraktsüsse, der schmeckt richtig lecker, eine wunderbare Erfrischung, ein schönes Stück Natur, fast eine Offenbarung, wenn man zuvor ein paar Weine probiert hat die eher technisch gemacht sind. Gleich nach Poujeaux und Chasse-Spleen probiert, für meinen Geschmack ist der klar besser. 17+/20 (12,95 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Bel Air La Royere: Chateau Bel Air La Royere 2015 - 2019-2035:
    Lobenberg: Dieses Bioweingut besteht inzwischen aus 12 Hektar Rebfläche, davon aber nur 5 Hektar auf Kalkstein für den Erstwein. 40-50 Jahre alte Reben. Der Ertrag aus Dichtpflanzung liegt bei 35 hl/ha. Önologischer Berater ist Christian Veyry, früherer Mitarbeiter von Michel Rolland, selbst Besitzer eines kleinen Weinguts. Ein sehr kleines Team eines Familienweinguts, Corinne Chevrier-Loriaud mit ihren Töchtern und dem Sohn, alle arbeiten mit. Selbstverständlich wird per Hand gelesen und zur Vergärung komplett entrappt. 4 Wochen Fermentation und anschließend eine lange Mazerationszeit von mindestens 4 Wochen auf den Schalen (Cuvaison) nach der eigentlichen Vergärung. 65% Merlot, 35% Malbec im Jahr 2015. Die Ernte fand zwischen dem 6. und 11. Oktober statt. Die Fermentation war spontan im Edelstahl, Malo und Ausbau im Barrique, nur zum kleineren Teil im neuen Holz, überwiegend im 500 Liter Tonneau, wenig Holzeinfluss also. Die Nase des 2015er ist zurück zur Größe, die dieser Wein auch schon 2010 gezeigt hat, nur deutlich feiner im Jahr 2015. Es braucht hier auf dem kühlen Terroir aber zur Größe scheinbar warme Jahre. Eine ungeheure dichte, weiche, schwarze Kirsche, Maulbeere, Brombeere, etwas Schlehe und schöne erdige Würze, aber alles samtig und mit toller Frische, fast ein wenig Gelbfrüchte, Orangenschale und pinke Grapefruit zeigend. Langsam gesellt sich süße Rot- und Sauerkirsche dazu. Das bringt eine tolle Spannung. Nach und nach und mit mehr Belüftung kommen immer mehr rote Frucht und eine famose Würze. Sanddorn, Waldhimbeere, Walderdbeere, konzentrierte Herzkirsche und ein wenig Sauerkirsche. Nachher kommt auch rote Johannisbeere. Die Sauerkirsche gewinnt dann die Oberhand. Verdammt hohe Intensität im Wein, wirklich spannungsgeladen, vibrierend. Der Mund ist sowohl sehr zart und fein mit polierten Tanninen, hat aber auch durchaus einen tollen, frischen Biss. Sauerkirsche und Schlehe ziehen ihn durchaus lang in den salzigen Nachhall. Der Mund ist nicht ansatzweise so opulent wie die Nase andeutet, sondern eher rassig. Der Wein verweilt für Minuten in diesem schwebenden, frischen, rotfruchtigen Zustand mit dieser sehr eigenwilligen Malbec-Würze und diesem Schlehe-Sauerkirsch-Potpourri. Ein toller und eigenständiger Wein. Ein Unikat aus Blaye und mit nichts aus Médoc zu vergleichen. Eine wirkliche Bereicherung und besser als je zuvor. 94-95+/100 -- Gerstl: Schwarze Kirschen, wunderbare Frische ausstrahlend, intensiv floral mit dem betörenden Veilchenduft, eine köstlich feine Duftwolke. Auch am Gaumen steht die Frische im Zentrum, der Wein ist traumhaft süss, dennoch ist es eine angenehm kühle Stilistik, es ist wieder diese traumhaft leckere Aromatik des Jahrgangs 2015, der Wein hat Struktur und Klasse, ist dennoch total offen und zugänglich, er zeigt sich enorm konzentriert und reich, aber auch verspielt leicht und er begeistert mit seiner unvergleichlichen von Malbec geprägten Aromatik. Interessant wie der Malbec dem Wein seinen Stempel aufdrückt, trotz seines mit 35% relativ geringen Anteils. 19/20 (18,90 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Du Retout: Chateau du Retout Cru Bourgeois 2015 - 2019-2033:
    Lobenberg: Dieses nahe der Appellation Margaux liegende Château ist ein kleines Haut Medoc Weingut mit um die 30 Hektar. Der Ertrag pro Hektar liegt bei ca. 45hl. 2015 fand die Ernte zwischen dem 21. und 23. September statt für die Merlot und ab dem 7. Oktober für die Cabernet. Der Wetterverlauf war so, dass es am 12. und 13. September 25 und 18 Millimeter Regen gab. Nicht zu viel. Die Region um Margaux war gut dran. Man hat zugewartet und erst ab dem 23. September, also nach einer Woche kühlen trockenen Wetters die Merlot geerntet, und dann den Großteil der Cabernet bis zum 3. Oktober, weil es ab dem 4. und 5. Oktober wieder 18 und 17 Millimeter Regen gab. Der Rest der Cabernet wurde dann nach den Regenfällen und nach drei weiteren trockenen Tagen geerntet. In Summe sind die Wetterverläufe aber völlig unkritisch, denn 25 oder 18 Millimeter Regen nach einer großen Trockenphase sind nichts Kritisches. Alles ist botrytisfrei reingekommen. Hätte es den Regen nicht gegeben, hätte man vielleicht drei Tage später geerntet, der Regen beschleunigte. Mehr Beeinflussung gab es hier nicht, denn die Region südlich von Margaux war total favorisiert vom Wetter. Erst weiter nördlich gab es die großen Regenfälle. Nach dem Entrappen gab es zwei Sortiervorgänge im Keller. Ein mechanischen Sortiervorgang und danach einen händischen mit extremer Auslese. Es wurde komplett ohne Schwefel in die Vergärbehälter gegeben und dann überwiegend spontan vergoren. Erst eine Kaltmazeration mit 4-6 Grad Temperatur für zehn Tage, mit Schutzgas überzogen. Dann kam die alkoholische Fermentation, die aber auf 26 Grad begrenzt war. Nach dieser gab es eine Nachfermentation, eine Mazeration bei höheren 28 Grad für weitere drei Wochen. Das ist eine in Bordeaux immer mehr um sich greifende Methode, um einen Teil der Tannine wieder in die Schalen zurück zu holen, um Eleganz zu fördern. Die Weine in den Fässern wurden schon Ende November final ausgesucht nach Erst- und Zweitwein. Danach wurden sie in die Barriques abgefüllt, 12 Monate in klassischen kleinen Barriques mit einem Drittel neuen Holz. 71% Cabernet Sauvignon, 25% Merlot, 4% Petit Verdot. Moderate 13,5% Alkohol, natürlich ohne Chaptalisieren, totale Säure 3,5g, 3,85 PH-Wert. Die Nase ist trotz des durchaus signifikanten Merlotanteils total auf der Cabernet und sogar mit einigen leichten Akzenten auf der Petit Verdot. Johannisbeere ist die klare Dominante, ein sehr klassisches Jahr in der Nase, toller Geradeauslauf, tolle Mineralität anzeigend, geschliffene Tannine, aber durchaus strukturiert. Der Mund ist verglichen mit vielen anderen 15ern deutlich klassischer und strukturierter. Das ist ein richtiges Powerteil und trotzdem sind die Tannine weich, die Säure ist sehr präsent, der Wein hat Struktur, Länge und Mineralität. Das ist ein absoluter Klassiker und für den super Finesse-Jahrgang 2015, eher ein großer Wein wie 2010 mit dieser immensen Struktur, Wucht, Kraft, mit der tollen Säure und Frische. Ein Finale mit schwarzer Kirsche, Cassis, viel schwarzer Erde, schwarzer Olive, guter Grip, Säure, steinige Mineralität, fast schieferige Art und fast zwei Minuten nachhallend. Das ist nicht everybodys darling in 2015 und nicht die extreme Feinheit eines Cambon La Pelouse, sondern das ist klassisch Bordeaux. Im Stile der Großen 2010er. Eine andere Art Bordeaux in diesem Jahrgang, eine Art wie es im Norden auch Château Clos Manou geschafft hat. Ein Powerwein in einem Finesse-Jahrgang und trotzdem seidige, butterweiche Tannine. Finesse und Power ist eigentlich genau das, was wir wollen, und wie wir es 2010 zuletzt in dieser Großartigkeit hatten, nur das 2015 dazu klar feiner ist. Ein superbes kleines Chateau! 94+/100 -- Gabriel: 71 % Cabernet Sauvignon, 25 % Merlot, 4 % Petit Verdot. Extrem dunkles Lila-Purpur. Das Bouquet beginnt mit dunklen Röstnoten und wechselt dann in Heidelbeeren und Brombeeren, zeigt eine schöne Tiefe an, sehr ansprechend und auch ziemlich füllig. Im Gaumen eine schwarzbeerige Fruchtbombe, Cassis und wieder viel Heidelbeeren, weiche, fleischige Tannine, ein tolles, anhaltendes Rückaroma mit viel Lakritze und Schwarzpfefferkonturen. Sicherlich wieder einer der ganz grossen Werte und über Jahre hinweg sehen -absolut zuverlässig. Eine gute und mit einem Durchschnittsertrag von 50 hl/ha auch sehr grosse Ernte! 18/20 -- Winespectator: An iron note forms along the edges of the slightly tangy red currant and damson plum fruit, lingering through the finish. Very solid, with good typicity. 89-92/100 -- Gerstl: Ich pobiere den Wein zum 3. Mal auf dem Weingut, er hat schon in Mitten vor ganz grossen Namen zu begeistern gewusst. Ich habe aber noch keinen Text gemacht, weil ich wusste, dass wir der Wein in aller Ruhe auf dem Weingut probieren werden. Was für ein himmlisches Fruchpaket, schwarze Kirschen der sinnlichen Art, der Duft ist unglaublich komplex, edel und von strahlender Schönheit. Ein Gedicht am Gaumen, der schmeckt ganz einfach köstlich, genial frisch, aber ebenso genial süss, traumhaft schlank und elegant, aber auch konzentriert und reich. Du Retout produziert seit vielen Jahren grandiose Weine, 2015 ist zumindest einer der köstlichesten davon, ich weiss nicht, ob er jemals so lecker war, er hat die Klasse der grössten Jahrgänge, und ist gleichzeitig noch eine Nummer chamanter, diese Frische, diese Süsse, diese Harmonie, man kann nur den Hut ziehen, und geniessen, was da abgeht. 18+/20 (14,90 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Cambon la Pelouse: Chateau Cambon la Pelouse Cru Bourgeois 2015 - 2019-2036:
    Lobenberg: Cambon La Pelouse 2015 besteht zu 55% aus Merlot, 40% Cabernet Sauvignon und 5% Petit Verdot. Cambon la Pelouse liegt nahe der Appellation Margaux, klar südlich sogar, ein Terroir, was in 2015 vom Wetter extrem begünstigt war. Cambon la Pelouse braucht die großen und tendenziell warmen Jahre, hatte sensationelle Ergebnisse in 2005, 2009, 2010, 2014 und 2015, und tut sich wie auch die Appellation Margaux immer sehr schwer mit den feuchtkalten Zwischenjahrgängen. Margaux und Pessac Léognan waren die überragenden Appellationen des linken Ufers mit perfekten Wetterbedingungen. Sehr dunkles, gedecktes Rubinrot, würzig dichte Zwetschgennase mit viel Schattenmorelle, etwas Schwarzkirsche darunter, ein guter Hauch von roter Johannisbeere mit dichter Himbeere, feine Würze zeigend, helle Erden, ätherisch fein geschliffenes Tannin schon in der Nase, tänzelnd, wunderbare Frische und Dichte andeutend. Der Mund ist fast unerwartet perfekt. Normal hat Cambon einige Ecken und Kanten, aber 2015 passt einfach alles. Frische, überwiegend rote Frucht im Mund, Schlehe, Sauerkirsche, mehr zur dunkleren Schattenmorelle gehend, und das Ganze ist noch etwas unterlegt mit Cassis und heller Erde. Ganz leichtes Zedernholz, kubanische Tabake, dichte Frucht und trotzdem sehr fein. Reichlich vorhandenes Tannin in total geschliffener Form. Keine Wuchtbrumme, sondern ein feiner, würziger, fruchtbetonter und sehr mittig laufender Haut Medoc. Tolle Fokussierung! 2014 war genial, 2015 ist für Cambon eher eine Klasse für sich, weil hier einfach alles passt und stimmt. Als ich dem Besitzer sage, dieser 2015 sei mit Abstand das Beste was er je erzeugt habe, seufzt er zustimmend, aber wissend das 2015 ein hoher Maßstab für ihn bleibt. Man könnte diesem Wein höchstens vorwerfen, dass er ein bisschen zu perfekt ist. Mit diesem Vorwurf kann man aber sicherlich gut leben. Klasse Wein und wahrscheinlich vor Clement Pichon (und auf gleicher Höhe mit Du Retout?) der beste oder zweitbeste Wein des südlichen Haut Medoc? Oder ist der viermal teurere La Lagune 2015 doch etwas besser? Sogar fast (nicht ganz) auf der Höhe von Carmenere und Haut Maurac aus dem Norden. Nur der Weltklassewein Clos Manou ist in Medoc und Haut Medoc sakrosankt, eine irgendwie andere Liga. 94+/100 -- Gerstl: Ich habe ihn 2 mal bei Händlern probiert und war schon total begeistert, aber im Wissen, dass wir einen Abend auf dem Weingut verbringen mache ich die Notiz jetzt in aller Ruhe. Der Duft ist so etwas von traumhaft schön, hat eine unglaubliche Tiefe und strahlt Fülle und Charme aus. Das ist so ein Bordeaux bei dem man fast nicht glauben kann dass eine so perfekte Qualität zu diesem Preis möglich ist, hei ist der Wein gut, er zeigt Rasse, eine wunderschön kühle erfrischende Aromatik, das ist purer Hochgenuss, das ist perfekte Balance, das ist Kraft und Feinheit, einfach himmlisch schön mit all seinen Facetten und mit seinem minutenlangen genial vielfältigen Nachhall. 18+/20 -- Gabriel: Sattes Purpur-Granat, dicht in der Mitte, lila Schimmer aussen. Delikates Bouquet, vielschichtig mit einem herrlich reifen Brombeerenton in der Mitte. Der Gaumen zeigt viel Souplesse, reife Tannine und der Körper wirkt lang und geschmeidig. Toll gelungen. Der beste seit 2010. 18/20 (13,50 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Moulin Haut Laroque: Chateau Moulin Haut Laroque 2015 - 2019-2039:
    Lobenberg: Weißer und teilweise auch blauer Lehm sowie Magnesium über purem Kalkstein. Hervorragendes Terroir. So gut wie keine Probleme mit der Trockenheit bis in den August hinein. Dann kamen aber hier, wie auch in Pomerol, durchaus gleichmäßig immer wieder kleine Schauer. Es war also ein ideales Jahr. 65% Merlot, 5% Malbec, 20% Cabernet Franc, 10% Cabernet Sauvignon. Die Ernte zog sich über mehr als vier Wochen hin vom 20. September bis ca. zum 20. Oktober. Die Wetterkonditionen waren perfekt und jede Parzelle konnte in voller Reife geerntet werden. Wie bei den besten biologisch arbeitenden Weingütern waren die ersten Reifezustände 2015 eben schon relativ früh erreicht. Die Fermentation findet als Spontanvergärung im Stahl statt, danach kommt der Wein zur Malo komplett ins Barrique. Ein Drittel neues Holz, zwei Drittel einjähriges Holz. In diesen Fässern verbleibt der Wein ohne Batonnage bis zur Abfüllung nach 18 Monaten. 13,5% Alkohol. Moulin Haut Laroque arbeitet nicht nur absolut organisch biologisch (ohne Zertifikat), sondern ist extrem sorgfältig in der Ertragsreduktion, überwiegend natürlich durch alte Reben und Engpflanzung. Aber 2015 wurden auch zu dicht gepackte Trauben ganz herausgeschnitten und das Laub wurde um die Trauben herum entfernt in der letzten Zeit vor der Ernte, um den immer sehr starken und trocknenden Wind in Fronsac zuzulassen. Das Ganze führte aber zu einer so starken Konzentration in den Beeren, dass der Ertrag ungewollt, aber in der inneren Spannung und Vibration des Weines spürbar, auf klar unter 30 hl/ha fiel. Bei der Dichtpflanzung ist das dann klar unter 500 Gramm je Weinstock, ein schon extremer Wert. Diese Konzentration in der durch kühle Nächte erhaltenen sensationellen Frische ist neben dem perfekten Jahr das Geheimnis, warum dieser Wein in diesem Jahr so unglaublich groß ist. Ein Meilenstein für dieses Weingut. Erstmalig Weltklasse und wohl bester Wein der 2015 so begünstigten Appellation Fronsac. Die Nase des 15er zeigt sich nach dem wunderschön eleganten 14er mit einer deutlich höheren Dichte und einem intensiveren Spannungsfeld. Eigentlich ein Merlotwein. Ich hätte deshalb nicht erwartet, dass 2015 die Cabernet Franc und die Cabernet Sauvignon so dominant sind. Ich hätte in diesem warmen Jahr mehr Merlot und Schwarzkirsche erwartet. Aber wir haben definitiv Schlehe, saure Kirsche und sehr konzentrierte Himbeere in der Nase, dazu feiner Sand, Kalkstein, Zedernholz, Sanddorn, feine Tabake, eine intensive Teenote und eine leichte Zitrusaromatik darunter. Provenzalische Gewürze, aber das Ganze ist wirklich fast aufregend nervös und spannungsgeladen in dieser wirklich überragenden Frische. Alles mit total seidigem Gerbstoff. Der Mund ist fast noch dominanter in der Cabernet Franc. Die Augen ziehen sich zusammen. Der ganze Mund wird belegt. Wir haben so eine intensive Cabernet Franc Stilistik und die Merlot puffert mit Schwarzkirsche nur wunderschön kirschig ab, was sich in dieser intensiven Schlehe, Sauerkirsche und gewürzigen Salzspur bis in den ultralangen Nachhall durchzieht. Mit total seidigen Tanninen. Wenn ich die Geschichte Moulin Haut Laroques betrachte mit diesem unglaublich üppigen, zum Niederknien dichten und genial kräftigen 09er und 10er, dann passiert hier 2015 eine Entwicklung von Bordeaux Richtung Burgund und Loire, eben in die totale Feinheit und Frische, aber alles bei immenser innerer Spannung und Konzentration. Niemals würde man blind auf einen so preiswerten Wein aus Fronsac tippen. Das ist von der Stilistik tendenziell etwas - und ich möchte da sehr vorsichtig bleiben – wie eine Cheval Blanc Variation. Ein fast typischer Cabernet Franc aus Saint Emilion aus der Grenze zu Pomerol. Auch VCC könnte Pate gestanden haben. MHL hat auch ein bisschen Ähnlichkeit mit Château Jean Faure, dem Nachbarn von Cheval, der auch 50% Cabernet Franc hat. Das ist tänzelnde Feinheit. Was ihm zum absoluten Riesen fehlt, und deswegen spielen Jean Faure, Cheval und VCC doch in der anderen Liga, ist vielleicht ein bisschen die innere Wucht. Moulin Haut Laroque ist vielleicht in der Mitte zu wenig süß und zu wenig fleischig, um in diese 97-100 Punkteabteilung aufzuschließen. Von der Stilistik hat er das Zeug allemal. Der beste Wein, den ich hier je probiert habe. Das ist wirklich großes Kino und als Primeurwein eines der Superschnäppchen des Jahres. 95-96+/100 -- Gerstl: Thomas Hervé. Am 23. September mit der Ernte begonnen, aber man konnte es in aller Ruhe machen, wir waren erst am 17. Okober fertig. Die Frucht ist genial, vor allem weil sie fast noch mehr als üblich von genialer Würze begeitet wird, der Duft ist von atemberaubender Schönheit. Mit diesem Wein am Gaumen muss ich zuerst einmal innehalten, geniessen und staunen, das ist schlicht sensationell, was da abgeht, eine absolut spektakuläre Aromenfülle, in einem Wein der leichtfüssiger und beschwingter nicht sein könnte, explosive Frische und beinahe opulente Süsse vereine sich zu einem Geschmacksspektakel, das mit Worten kaum zu beschreiben ist, kraftvoller, konzentrierter, reicher, kann ein Wein kaum noch sein, das ist aber nicht der wichtigste Punkt, was diesen Wein vor Allem auszeichnet ist die Leichtigkeit mit welcher er sich bewegt, seine charmante offenherzige, zugängliche Art, der Wein ist ganz einfach himmllisch und klar der Höhepunkt in der Reihe grandioser Moulin Haut-Laroque der letzten Jahre. 19+/20 -- Vinum: Von absolut einmaliger Art, mit komplexer, fruchtig-blumiger Aromatik, grösster Rasse und Tiefe, erstklassiges, wie aus einem Blick gemeisseltes Tannin, frisch, fest, aber ohne Härte, grosszügiges Finale auf fruchtigen Noten; hat sich selbst übertroffen. Einer der grossen, charaktervollen Weine des Jahres. 18/20 (17,50 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Haut Musset: Chateau Haut Musset (Lalande Pomerol) 2015 - 2019-2029:
    Lobenberg: Dieses Miniweingut von Jérôme Aguirre hat nur 4 Hektar. 75% Merlot, 25% Cabernet Franc. Sehr alte Reben. Die Ernte 2015 war in der ersten Oktoberwoche. Die Trauben werden natürlich von Hand gelesen und die Auslese ist auch im Weinberg extrem. Eine eher späte Lese für Lalande Pomerol, obwohl 2015 deutlich früher reif war als 2014, eben ein sehr reifes Jahr. Die Frische wurde bewahrt, weil der September und Oktober sehr kühl waren. Komplett entrappt und im Zementtank spontan vergoren auf fast 0g Restzucker. Danach noch einige Zeit Verbleib auf der Schale, eine Art Nachmazeration zur Harmonisierung, anschließend wird der Wein zum Teil im Zement und zum Teil im Barrique ausgebaut. 50% des Holzes ist einjährig, der Rest zweijährig. Also gar kein neues Holz. Die Zielsetzung von Jérôme und Caroline Aguirre ist seit Jahren die Gleiche, extrem harmonische, extrem würzige und tiefe, dabei sehr trinkbare, süffige Weine zu machen. Dieser 15er ist sofort lecker, sofort da, alles zeigend und everybodys darling auf hohem Niveau. Die Nase kommt mit enormer Würze und extrem dunkler Frucht. Das ist einer der schwarzfruchtigsten Pomerols, die ich probiert habe. Das ähnelt schon fast einem la Fleur de Boüard. Tiefe, würzige, sehr erdige Nase. Reife Pflaume, reife Zwetschge und eine enorme Fülle von süßer Cassis und süßer schwarzer Kirsche. Das ganze auf einem Tanninteppich gleitend mit leichter Krautwürze, Holunder, Koriander und einem Hauch Olivenpaste unterlegt. Spannend würzig, dicht und schwarz. Der Mund verblüfft für einen Lalande Pomerol, auch in diesem Haut Musset haben wir diese ungeheure dichte schwarze, samtige Wucht, aber in 2015 mit butterweichem Tannin. Dieses ganze, fast sirupartige und trotzdem total auf 0g Restzucker vergorene Cassis-Schwarzkirsche Elixier nimmt allen Raum im Mund ein. Ein bisschen ist es in dieser Üppigkeit auch schon ein Malbec-Stil aus Argentinien mit ein wenig Teer. Dieser Wein ist sicherlich dazu bestimmt eher in den ersten gut zehn Jahren nach der Auslieferung getrunken zu werden. Es ist kein Wein für die ewige Lagerung, auch wenn er zehn Jahre locker wegstecken wird. Es ist wuchtig, dicht und lang mit feiner Salzspur und zeigt trotzdem eine große Harmonie und Frische. Das ist eine richtig gehende Wuchtbrumme und ein massives Teil ohne jegliche Härte, aber mit guter, mineralischer Länge. Ein Spaßmacher mit richtig Niveau und einem ganz großen Wow-Effekt. Verblüffung… was anderes kann ich in diesem Preisbereich nicht sagen. 3,8 PH-Wert, sehr stabil. 14g Säure. Die Verbesserung kam sicherlich auch daher, dass ein Hektar aus noch relativ jungen Reben besteht aber mit einer ausgesprochenen überragenden Selection Massale im Merlot. Das gibt deutlich mehr Wucht und Fülle in dien Wein. Das ist schon ein ziemlich dickes Leckerli und macht Spaß und Eindruck zugleich. 93-94/100 -- Gerstl: Im Duft nicht von einem sehr guten Pomerol zu unterscheiden, er begeistert vor allem mit seinem Charme und seiner erfrischend offenherzigen Art, aber auch mit Tiefe und Komplexität. Das ist eine sehr noble wunderschöne Duftwolke. Seidene Tannine sind eingebunden in viel wunderschön süsses Extrakt, da ist jede Menge traumhaft frische Frucht, schwarze Beeren. Der Wein schmeckt ganz einfach wunderbar, er präsentiert sich vollmundig und traumhaft aromatisch, ein Wein den man einfach lieben muss, alles ist so einfach und selbstverständlich, so unkompliziert und offenherzig, der hat einen unglaublichen Charme, eine wunderbare Delikatesse. 18/20 (14,80 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Puygueraud: Chateau Puygueraud 2015 - 2019-2033:
    Lobenberg: Hier wohnt der berühmte Regisseur vieler Topweingüter des Saint Emilion und hier kennt er jeden Rebstock. In der zweiten Nachverkosung wird immer deutlicher, nach dem wir ja jetzt auch schon zwei Wochen weiter sind in Bordeaux, wie unglaublich profund dieser 15er ausfällt. Diese hoch sympathische Himbeer-Erdbeer-Kirschnase baut von Woche zu Woche mehr Volumen auf, wird dichter, üppiger und trotzdem unendlich fein. Die feine rote Kirsche dominiert die Nase, feiner Sand, ein unglaublicher Spaßmacher und traumhaft burgundisch in dieser ätherisch berauschenden Ausprägung. Dieser Wein baut immer mehr Kirsche auf, von Woche zu Woche wird er intensiver. Die Nase ist so köstlich, hocharomatisch, rote Kirsche dominiert alles, fein und doch tief und dicht. Auch im Mund immer mehr Fülle zeigend, ein leckerer intensiver Kirschsaft mit Schlehe darunter, roter und grüner frischer Pfeffer in Sauerkirsche mit tollem Finale auf Kalkstein, Salz und etwas Orangenschale, auch pinke Grapefruit, tolle Frische. Der Puygueraud 2015 ist noch besser als der geniale 09er und 10er, der beste Wein hier, den ich je probiert habe. 93-94+/100 -- Suckling: So pretty and refined already with dark fruit and floral character. Full body, very polished tannins and a precise and clean finish. 92-93/100 -- Winespectator: This has a strong tobacco leaf edge, along with a dark tea note and a twinge of alder, all mixing with the medium-weight core of black cherry fruit. Shows good range and length. 90-93/100 (12,50 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Gaillard: Chateau Gaillard Grand Cru 2015 - 2019-2032:
    Lobenberg: Dieses Weingut gehört auch Cathérine Papon-Nouvel, der auch Clos St Julien und Petit Gravet Ainé gehört. Auch dieses Weingut ist Bio. 70% Merlot, 30% Cabernet Franc. 40-50 Jahre alte Reben auf Sand-, Lehm-, Kalksteinuntergrund an den Südhängen St Emilions. Die Weine werden nach kompletter Entrappung spontan im Stahl vergoren. Der erste Ausbau im Stahl, danach ein weiteres Jahr im zwei und dreijährigen Burgunder-Barrique. Die Nase des 2015er lässt gar nicht nur an diese große Feinheit des Jahrgangs 2015 glauben. Ziemlicher Druck. Wir haben hier eine dichte Sauerkirsche, Süßkirsche, Brombeere, sehr üppige Cassisnase, auch reife Zwetschge und feine Kalksteinaffinität trotz des höheren Lehmanteils. Der Wein wird „en primeur“ sicherlich klar unter 15 Euro kosten und auch später die 20 Euro nicht überschreiten. Das ist perfekter St Emilion für jeden Tag ohne Reue. Allerdings kaufe ich diesen Wein nur in den wirklich perfekten Jahren wie 2015. 93+/100 -- Gerstl: Das ist purer Charme, was aus diesem Glas strahlt, schwarze Beeren sind im Zentrum, aber es sind auch feine rotbeerige Komponenten dabei, feine Würze und auch dezente florale Noten sind dabei, der Duft ist durchaus komplex und reich. Am Gaumen begeistert er mit der delikaten leckeren Art der besten 2015er Weine, was für ein himmlischer Charmebolzen, herrlich dieser leichtfüssige tänzerische Auftritt, das ist eine absolute Köstlichkeit, das ist eine echte Sensation in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis kaum zu übertreffen, was für eine sagenhafte Delikatesse. 18+/20 (14,80 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Peyrou: Chateau Peyrou 2015 - 2019-2032:
    Lobenberg: Das Weingut gehört Cathérine Papon-Nouvel, ist biodynamisch zertifiziert und liegt in Castillon, aber direkt an der Grenze zu St Emilion. Dieses Weingut liegt direkt vis a vis Lafon la Tuilerie St Emilion. Ein Kalksteinweingut, nur dass Peyrou an den Hängen einen deutlich lehmigeren Untergrund hat. 100% Merlot. Der Wein wird spontan im Stahl vergoren und danach ausgebaut im überwiegend gebrauchten Barrique für 12-15 Monate. Der Untergrund ist wirklich extrem gut geeignet, und wäre das ein St Emilion, wäre der Wein sicherlich doppelt so teuer. Die Merlot-Reben sind uralt und im Durchschnitt klar über 70 Jahre. Eine unglaubliche profunde Nase im 2015er, dichte schwarze Fruchtwolke, sehr viel schwarze Kirschen, auch etwas Brombeere, aber mehr Maulbeere, ein bisschen getrocknete Cassis und getrocknete Blaubeerschale. Das Ganze ist ungeheuer fein schwebend. Das Tannin kommt zwar üppig aber superfein. Wenn der Mund dieses in diesem Jahrgang zuerst verkosteten Castillons ein Beispiel ist für die Appellation, dann hat Castillon ein Überfliegerjahr. Alles ist butterweich und trotzdem intensiv. Schwarze Kirsche mit schwarzer Erde und feines Holz unterstützt, aber das ganze ist zart, und doch hält es für Minuten lang, ist dicht und ist trotzdem so köstlich und lecker. Ein Wein, der vom ersten Antrunk an perfekt ist und jetzt getrunken werden möchte, von dem man aber auf der Zunge deutlich weiß, dass er noch viele Jahre vor sich hat. Ein so charmanter, so perfekt geschliffener Zech-Wein mit dieser seidigen Samtigkeit. Im Grunde ist dieser Castillon das, was früher bei mir Château Amelisse aus St Emilion war. Er kann das locker ersetzten und könnte so fein mitspielen im Reigen der 20€ - St Emilions. Das ist ein Wein für Menschen, die probieren können und nicht hinter Marken und Appellationen herlaufen, denn er schlägt alles, was in diesem Preisbereich Saint Emilions rumläuft. 93+/100 -- Gerstl: 70 - 80 Jahre alte Reben, auf Lehmböden, Bio zertifiziert. Intensiv, reich enorm tiefrgündig im Duft, köstlich süsse Frucht trifft auf wunderbare Terroiraromen, eine traumhaft schöne Duftwolke. Voller reicher, beinahe etwas ins Opulente tendierender Gaumen, aber das geht nie zu Lasten der Eleganz, der Wein bleibt schön schlank, die Frische und Rasse des Jahgangs steht ihm gut, das ist ein absoluter Traumwein in seiner Preislage kaum zu übertreffen, Frische und Süsse sind wunderbar in Harmonie, das ist pures Trinkvergnügen, der Wein ist so etwas von fein und elegant und himmlisch aromatisch. Wir haben etwas Zeit, ich nehme immer wieder einen Schluck auf die Zunge, das ist ein unbeschreibliches Vergnügen, ich bin nicht sicher, ob es der grösste Peyrou ist, den ich kenne, aber es gab kaum je einen, der so köstlich schmeckt. 18+/20 (11,80 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Deyrem Valentin: Chateau Deyrem Valentin Cru Bourgeois 2015 - 2019-2036:
    Lobenberg: Ein ungewöhnlich leckerer Deyrem Valentin, dabei voll profunder Frucht wie 2009 und 2010. Erstaunlich. Total auf Charme vinifiziert, weiches Tannin, zart, poliert, kein Blockbuster, mittlerer Körper mit viel schwarzer und roter Kirsche, Brombeere, Cassis, nichts ist hart und alles schwebt fein. Das macht richtig Freude. Das ist ein Charmeur mit Dichte und ein Deyrem Valentin der durchaus an den grandiosen 2010er anschließen kann. Oder gar besser? Ich bin beeindruckt. Diesen preislich sehr interessanten Margaux werde ich in diesem Jahr auf jeden Fall kaufen und anbieten. Superber Erfolg in Finesse und Feinheit bei gleichzeitig dichter, süßer Frucht. Ungeheuer aromatisch und köstlich. Perfekter kleiner großer Wein in der perfekten Appellation im Jahr 2015. Wenn er so preiswert ist wie früher, ist das ein Muss! 93-95/100 -- Gerstl: Strahlt eine wunderschöne Frische aus, wirkt fein, elegant und kommt schön aus der Tiefe, ein köstliches Fruchtbündel mit raffinierten floralen und würzigen Komponenten. Das ist eine traumhafte Delikatesse, da stimmt die Harmonie bis ins letzte Detail, der schmeckt einfach köstlich, übertrifft ganz viele deutlich teurerer Weine vor allem mit seinem unbändigen Charme, das ist ein richtiger Traumwein, ich bin total begeistert. 18+/20 -- Wine Enthusiast: Barrel Sample. This wine is all about swathes of black and red fruit that are nicely sustained by dusty tannins. It has a really fresh character that is not contradicted by the dry core. 91-93/100 (18,40 €)

  • Frankreich/Bordeaux - Pontac Monplaisir: Chateau Pontac Monplaisir 2015 - 2019-2035:
    Lobenberg: Dieses noch im Stadtgebiet Bordeaux liegende Weingut ist nun seit vielen Jahren, spätestens seit 2008, im Kreise der Top-Weine Pessac Léognan angekommen. 2015 sehr begünstigt vom Wetter in der best ever Appellation Pessac, im Fahrwasser von La Mission Haut-Brion, Pape-Clément, Carmes Haut-Brion, Seguin, Haut Bailly und Smith. Ideale Wetterbedingungen, ideale Zustände zwischendurch in den heißen Sommertagen, immer wieder mal kleine Schauer. Alles reifte perfekt, kühle Tage im Herbst (September und Oktober). Die Frische wurde bewahrt. Dieser überwiegend Merlot-basierte Wein zeichnete sich schon 2014 durch seine unglaubliche Feinheit und Frische bei dichter Frucht aus. 2015 kommt mit einer ähnlichen Stilistik daher, nur noch etwas profunder und von deutlich wuchtigerer Frucht getrieben. Nicht ganz so fett wie die Großen 09 und 10, eher feiner und eher mit seidigem Tannin ausgestattet. Das ist nun beileibe kein Nachteil, denn 2010 war imposant aber vielleicht etwas sehr massiv. Hier in dem ganz reifen 2015 haben wir einen Teil mehr Frische und Feinheit. Man spürt die uralten Reben in der Intensität des Weines, aber auch in der zarten Zurückhaltung der so massiven, aber eben seidigen Gerbstoffe. Eine tolle Schwarzfruchtcharakteristik, Brombeere, Maulbeere, Cassis, getrocknete Blaubeere, etwas Holzkohle, dunkle Schokolade, Tabakkiste, dann kommt langsam auch schwarze Kirsche dazu, welche immer stärker wird. Im Mund gewinnt die schwarze Kirsche dann fast überhand. Cassis und Brombeere als Verfolger, schöne salzige, druckvolle Mineralität, tolle Länge und das Ganze bei großer Feinheit. Im Grunde haben wir hier schon die Finesse von 2014 und die Wucht und Kraft von 10, das Ganze ist nur besser harmonisiert, tänzelnder und feiner. Diese frische Rasse, diese Pikanz, diese tolle Spannung und Vibration, das ist einer der tollsten Weine den Pontac Monplaisir bisher gemacht hat, und wenn man den Preis dieses Weines nicht kennen würde, kann man ihn in einer Blindverkostung schon locker zwischen die Weine der vorderen Reihe stellen. In der Stilistik ähnelt er häufig am ehesten den nächsten Nachbarn La Mission Haut-Brion und ein wenig auch Seguin, ohne natürlich ganz an diese heran zu kommen. Aber 2015 ist das auf jeden Fall ein großes Highlight. Einer der Superschnäppchen des Jahrgangs. Ich habe ihn in einer Reihe probiert mit Pape-Clément, Château Larrivet Haut-Brion, Fieuzal, Domaine de Chevalier und Les Carmes Haut-Brion, und ich habe ihn nur bei einigen dieser Vergleiche für schwächer bewertet. Aber wenn ich ehrlich bin, dann natürlich auch weil ich weiß, dass er so viel günstiger ist. Sie entscheiden dann später selbst! Ich finde ihn auf jeden Fall wunderbar. 95-96/100 (17,80 €)

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