Pinot Noir 2015

August Kesseler

Pinot Noir 2015

95+
100
9
frische Säure, seidig & aromatisch, strukturiert
2
Spätburgunder 100%
3
Lobenberg 95+/100
5
Rotwein
barrique
13,5% Vol.
Trinkreife: 2018–2025
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Rheingau
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: August Kesseler, Lorcherstr. 16, 65385 Assmannshausen, DEUTSCHLAND


  • 30,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Pinot Noir 2015

95+
/100

Lobenberg: Dieser Wein wird von August Kesseler nur Pinot Noir genannt, der Wein kommt hauptsächlich aus den Top-Lagen von Assmannshausen. Da in 2015 ein Teil in der erstmalig wieder erzeugten Höllenberg-Lage ist, ist die Menge doch arg limitiert. Also irgendwo so im Bereich 25.000 Flaschen. In der Lage stehen Geisenheimer Klone, die früher aus dem Grand Cru Clos de Vougeot aus Burgund kamen, da stehen aber auch bis über 80 Jahre alte, wurzelechte, deutsche Klone. Der Ertrag ist also ganz natürlich, völlig ohne Eingriffe und grüne Lese extrem gering. Die Trauben werden vollständig entrappt, und das Ganze wird offen, spontan in Edelstahlbütten vergoren. Danach wird lediglich der frei ablaufende Wein ausgebaut im neuen und auch im gebrauchten französischen Barrique. Und in diesem Wein haben wir den Sprung vom Pinot N aus dem südlichen Burgund, aus Savigny-les-Beaune oder Chorey-les-Beaune, geschafft ins nördliche Burgund. Hier sind wir jetzt in Chambolle-Musigny. Ganz feine Rauchnase darüber. Veilchen, blumig. Auch wieder viel Lakritze und Unterholz, Holunder. Der Wein hat fast eine Art Rappenwürzigkeit, die er aber nicht haben kann, da er komplett entrappt wird. Der Mund hat unglaublich Zug. Eine Majorität von Sauerkirsche über der schwarzen Kirsche. Aber auch hier wieder dieser Holunder, diese Schlehe. Auch hier der Touch Rappigkeit, der eigentlich nicht sein kann, aber es gibt dem Wein wirklich unglaubliche Würze, dabei mit chambollehafter Frucht, Länge, und unglaublicher Finesse. Nachdem wir vor zwei Tagen Molitor probiert haben, auch gerade die ähnlich famosen und kraftvollen 2013er, sind wir jetzt von dem Dujac-haften Molitor in einer deutlich klassischeren Burgunderausprägung. Das ist unglaublich lecker und hat trotzdem Zug. Verhallt erst nach Minuten. Eine schöne salzige Spur mit allen Kirschvarianten kommt wieder hoch. Auch Holunder, Hagebutte, Orangenschale und viel salzige Mineralität. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich August Kesseler einen solchen Pinot in diesem Preisbereich nicht zugetraut. Ich bin begeistert. 95+/100

Mein Winzer

August Kesseler

In Insider-Kreisen wird August Kesseler bescheinigt, eine der Personen mit dem meisten Charisma in der deutschen Weinlandschaft zu sein. Je näher man sich seinen Lebenslauf ansieht, desto mehr glaubt man den vermeintlichen Insidern. Wer kann schon von sich behaupten, das elterliche Weingut mit noch nicht einmal 20 Jahren übernommen zu haben? […]

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