Michel Tardieu - Nordrhone

Crozes Hermitage blanc Vieilles Vignes 2018

Crozes Hermitage blanc Vieilles Vignes 2018
RebsorteRebsorte
Marsanne 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 97-98+/100
WeinWein
Weißwein
barrique
13,5% Vol.
Trinkreife: 2023 - 2040
Verpackt in: 12er OHK
LageLage
Frankreich
Rhone
Nordrhone
Allergene
Sulfite

  • 27,50 €

0,75 l · 39196H

36,67 €/l

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Abfüller - Michel Tardieu - Nordrhone, Quartier Les Ferrailles - Route de Cucuron, 84160 Lourmarin, FRANKREICH


Lobenberg

Lobenberg über:
Crozes Hermitage blanc Vieilles Vignes 2018

97-98+/100
Lobenberg: Das Rhônetal war 2018, ähnlich wie Bordeaux und ein Großteil von Europa, durch ein extrem nasses Frühjahr von vielen Krankheiten heimgesucht. Es gab echten und falschen Mehltau, einfach unglaublich hohen Pilzdruck. Tardieu nennt es ein gnadenloses Jahr mit dramatisch niedrigen Erträgen. Wie auch in Deutschland galt es hier im Jahr 2018 sehr zuverlässig auszulesen und Mehltau bzw. trockengestresste Trauben penibel zu entfernen. Diejenigen wurden dann mit Weinen von außerordentlich hoher Güte belohnt, allerdings in winzigen Mengen. Nicht selten sind die Erträge nur ein Drittel der normalen Mengen und manche Weine fielen gar ganz aus. Die Nordrhône war 2018, wie das Burgund, im Gegensatz zum Süden schon eher gesegnet. Es gab deutlich weniger Krankheitsdruck und viel weniger Ernteausfälle. Die Weine zeichnen sich durch eine hohe Konzentration, üppige Frucht und wahnsinnige Puristik aus. Sie sind wuchtig und kraftvoll, dunkelfruchtig mit hoher Frische und Feinheit. Es ist das dritte große Jahr in Folge für die Nordrhône und womöglich sogar das Beste der drei, da es feiner ist als die üppigen 2017er und kraftvoller als die eleganten 2016er. Die Trauben stammen von zwei ganz kleinen Erzeugern in Crozes Hermitage, dieselben die auch den roten Crozes Hermitage Vieilles Vignes liefern. Es hat über 10 Jahre gedauert bis die beiden den Tardieus auch ein paar weiße Trauben gegeben haben, es gibt nur 3000 Flaschen von diesem Wein. Der Wein besteht zu 100% aus Marsanne von 80 jährigen Reben, 14% vol. Alkohol. Das ist nun der erste Wein von der Nordrhône, den ich bei Tardieu probiere und man merkt den Unterschied deutlich. Es gab hier weniger Mehltau und auch weniger Hitze als im Süden. Die Steillagen im kühleren Norden tun das Übrige. Dieser reinsortige Marsanne ist extrem frisch. Manchmal kann Marsanne, wie auch ein Weißburgunder zu sehr blumigen, fetten, cremigen Weinen neigen. Aber die Nase des 2018er Crozes Hermitage blanc ist unglaublich fein, total verspielt. Der Ausbau erfolgt komplett ohne Batonnage und ganz überwiegend im gebrauchten Barrique, sehr wenig Neuholz. Der Mund ist, wie könnte es 2018 auch anders sein, nicht nur hocharomatisch, sondern auch dicht und reich. Zeigt viel Kraft, kein Fett, aber Power in enormer Dichte und Spannung, so viel Schub von hintenraus. Da hat sich die 10 Jahre Warterei auf die kleine Zuteilung eines weißen Crozes Hermitage durchaus gelohnt. Dieser Wein kann mit seiner Dichte und dieser Intenstität mit den allerbesten Weißen der Nordrhône mithalten. Er ist durchaus konkurrenzfähig zu den besten Crozes blanc von Ferraton. So viel Blumigkeit, die nicht kitschig wird, so viel reifer, weißer Pfirsich. Dazu diese sahnige Cremigkeit, alles einnehmend. Erinnert mich ein bisschen an den Saint Peray Fleur de Crussol von Voge. Ein großer weißer Marsanne mit einem langen Leben vor sich, der aber wie die meisten weißen 2018er erstmal ein paar Jahre weggesperrt gehört und dann aber gut für 2 bis 3 Jahrzehnte sein wird. Michel Tardieu selbst beschreibt das Jahr als eine Mischung aus der Reichhaltigkeit von 2009 und der Dichte und Feinheit von 2010, es gibt kein einzelnes Jahr das vergleichbar wäre. Großer, beeindruckender Stoff. 97-98+/100
Mein Winzer

Michel Tardieu - Nordrhone

Michel Tardieu ist inzwischen legendär und einer der besten Weinmacher Frankreichs. Robert Parker u.v.a. überhäuften ihn zu Recht mit Superlativen. Sehr oft arbeitet er an der Rhone und in anderen Regionen mit seinem Freund Philippe Cambie zusammen. […]

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