Jean Faure

Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2017

Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2017
StilStil
voluminös & kräftig
tanninreich
RebsorteRebsorte
Cabernet Franc 95%
Malbec 5%
BewertungBewertung
Lobenberg 97-98/100
Pirmin Bilger 19/20
Gerstl 19/20
WeinWein
Rotwein
barrique
Trinkreife: 2025 - 2045
Verpackt in: 6er OHK
LageLage
Frankreich
Bordeaux
Saint Emilion
Allergene
Sulfite

  • 71,90 €

1,5 l · 34730H

47,93 €/l

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Lobenberg

Lobenberg über:
Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2017

97-98/100
Lobenberg: Das 18 Hektar große Château Jean Faure mit nur 40.000 Flaschen Gesamtproduktion grenzt exakt an die Weinberge von Château Cheval Blanc und La Dominique an. Die Weinberge bestehen überwiegend aus Lehm-, Kiesböden und etwas Sand. Eine sehr gute Wasserversorgung ist dadurch gewährleistet. Die Weinberge der drei Chateaux gehen auf breiter Front ineinander über. Das Terroir und die Bestockung sind fast identisch. Das Weingut wurde über die letzten Jahre immer mehr auf dichte Bepflanzung umgestellt. Die vorhandenen Reben sind uralt, teilweise über 80 Jahre. Olivier Decelle hat das völlig runtergekommene Weingut 2004 kaufen können wegen bestehender Erbstreitigkeiten. Das Weingut gehörte früher Madame Loubat, der vor dem Verkauf an Moueix auch das Château Petrus gehörte. Château Jean Faure hat in den letzten Jahren noch mal die Önologie und Weinbergsberatung umgestellt, von Stéphane Derenoncourt als Berater auf Hubert de Bouard, genialer Besitzer und Weinmacher von Château Angelus und inzwischen zusammen mit Derenoncourt der angesagteste Berater auf dem rechten Ufer. Die Umstellung Richtung Biodynamie wird mit dem Jahrgang 2017 abgeschlossen sein, also auch die Zertifizierung. Traktoren wurden überwiegend abgeschafft, die Weinberge werden mit Pferden bearbeitet. Diese komplette Natürlichkeit, diese burgundische Art und die Hinwendung zur Frische auch schon während der Wachstumsphase sind das, was sich im Keller fortsetzt. Die Fermentation der Weine von Jean Faure findet dann dementsprechend auch im rohen Zement oder im Holz statt. Ohne Temperaturkontrolle, aber auch ohne Kaltmazeration davor. Hier sind wir komplett zurück zur Ursprünglichkeit. Der Ausbau der Weine wurde auch umgestellt. Auch hier sind wir im „state of the art“ des Burgund oder auch der deutschen Pinoterzeuger. Ein Teil wird im neuen Barrique ausgebaut, aber die Hälfte in Fudern von 1.500 l Stockinger Holzfass und auch in gebrauchtes Holz. Insgesamt wird der Einfluss des neuen Holzes speziell in aromatischer Form fast komplett heruntergefahren. Jean Faure hat 2017 in den frostigen Nächten des April 90% der Weine verloren. Der 2017er hat 95% Cabernet Franc und 5% Malbec, was völlig untypisch ist und deswegen kein Jean Faure, der mit irgendetwas vergleichbar ist. Dieser extrem positive Ausrutscher in die Cabernet Franc 2017 ist aber durchaus ein Prototyp für die Zukunft. Der Anteil der Merlot wird immer mehr heruntergehen. Neue Cabernet Franc wurde hinzugepflanzt und die Merlot wird Stück für Stück in den Zweitwein überführt. Auf Dauer wird Jean Faure irgendwo zwischen 65 und 70 Prozent Cabernet Franc enthalten, denn Olivier Decelle favorisiert diese Rebsorte ganz klar. Die großen Cabernet Francs von der Loire aber auch die Vorbilder der Nachbarschaft von Cheval Blanc über Vieux Chateau Certan bis hin zu Ausone machen die Cabernet Franc auch in den immer wärmer werdenden klimatischen Bedingungen sehr viel interessanter als die Merlot. Die Nase dieses fast reinen Cabernet Franc zeigt sich sehr würzig. 2017 wurde die Cabernet Franc komplett entrappt. In Zukunft wird auch ein Teil mit Rappen vergoren werden. Somit kommt die ganze Krautwürzigkeit der Nase in 2017 nicht aus den Rappen sondern aus den Beerenhäuten. In einer Blindverkostung ist das eindeutig die Oberklasse der Loire mit so viel Druck und Mineralität. Salzige, ganz trockene Himbeere, ein Hauch Erdbeere und Johannisbeere. Schlank und gleichzeitig opulent in der Würze. Dieser Wein braucht sicherlich fünf, wenn nicht zehn Jahre, um diese ganze Würze und Fülle zu verdauen. Ich denke, dass er in einer allgemeinen Bordeaux Verkostung sicherlich seine Schwierigkeiten hätte, da er so eine hohe Intensität hat. Wir sind hier ganz sicher in einer Liga mit den ganz großen Weinen der Loire. Wir sind hier auch sehr viel extremer als Cheval Blanc sich jemals trauen würde einen Wein auf die Flasche zu bringen. Wir sind hier viel, viel näher bei Ausone, der in der Regel aber nochmal deutlich säurebeladener daher kommt. Clos Rougeard von der Loire ist schon das einzige Vorbild nur mit noch mehr Salzigkeit und Druck. Aber er ähnelt ihm unheimlich. Das ist ein extrem drahtiger Athlet, der für Minuten haften bleibt. Unendlich eindrucksvoll. Und wie ich schon sagte, bis auf die ganz großen Weine der Loire habe ich noch nie einen vergleichbaren Cabernet Franc in dieser Ausprägung getrunken. Geben sie ihm 10 oder 20 Jahre Zeit und dieser Wein wird zu einem Schatz in jedem Keller, nur dass es 2017 nur winzige Mengen gibt. Es wird von Beginn an eine Rarität bleiben, für die sich allerdings jeder Einsatz lohnt. Ich finde, das ist ganz großer Stoff und gehört zu den besten, aber auch zu den eigenwilligsten Weinen, die ich 2017 bisher verkostet habe. 97-98/100
Pirmin Bilger

Pirmin Bilger über:
Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2017

19/20
-- Pirmin Bilger: 95% Cabernet Franc, 5% Merlot. Eine unverkennbar würzige Duftwolke mit noblen floralen Noten und wunderschöner Aromatik nach Erdbeere und Johannisbeere, dazu etwas rote Kirsche. Zart dahinter zeigen sich auch schwarzbeerige Nuancen. Die Nase zeigt eine enorme Strahlkraft mit viel Eleganz – ich möchte sagen, dass mich dies schon fast an einen großen Burgunder erinnert. Auch hier ist eine gewaltige Frische mit im Spiel, welche viel Tiefgang widerspiegelt. Am Gaumen setzt sich diese kühle, erfrischende Aromatik fort. Mit viel saftig reifer Frucht unterlegt, weiß er sofort den Gaumen voll und ganz einzunehmen. Das ist unglaublich fein und raffiniert und mit einer kaum zu übertreffenden, noblen Eleganz ausgestattet. Auch in diesem Jahr weiß der Jean-Faure voll und ganz zu überzeugen – leider wird es davon nur ganz wenige Flaschen geben, da das Schicksal des Frostes bei diesem Weingut mit voller Härte zugeschlagen hat. 19/20
Gerstl

Gerstl über:
Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2017

19/20
-- Gerstl: Eine atemberaubende Frische betört die Nase, ein geniales Fruchtbündel, tiefgründig und komplex, der Duft ist absolut fasziniernd, total zart, aber überaus vielfältig und mit sinnlicher, total auf Frische gebauter Ausstrahlung, erinnert an einen grossen Cabernet Franc aus einem nördlichen Gebiet. Eine Köstlichkeit am Gaumen, genial rassig, aber auch köstlich süss, das ist eine ganz besondere Ausdrucksart von Jean Faure, diese nördlich sublime Art hat sich schon mit dem sagenhaften 2016er angedeutet, mit 2017 geht das noch einen Schritt weiter. Wichtig ist, dass die wunderbare Extraktsüsse perfekt erhalten bleibt. Dass Olivier Decelle absolut richtig liegt, zeigt die Entwicklung des 2016ers, der befindet sich jetzt in absoluter Hochform, kommt jetzt so richtige aus sich heraus, da ist etwas ganz Grosses am Entstehen. 19/20
Mein Winzer

Jean Faure

Das 18 Hektar große Chateau Jean Faure mit nur 50.000 Flaschen Gesamtproduktion grenzt exakt an die Weinberge von Cheval Blanc, die Weinberge gehen auf breiter Front ineinander über, das Terroir und die Bestockung sind fast identisch, etwas dickere Sand-Lehm-Schicht über dem Kalkboden als bei Cheval Blanc. […]

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