Weinpaket: Schnupperkurs Bordeaux 2.0 | 12* 0,75l

Weinpaket: Schnupperkurs Bordeaux 2.0 | 12* 0,75l

Weinpaket: Schnupperkurs Bordeaux 2.0 | 12* 0,75l

Bordeaux, mein Wohnzimmer. Hier bin ich zu Hause! Dann muss das Paket jetzt richtig gut sein. Nicht für Kenner, sondern um Einsteiger in das Gebiet nachhaltig zu überzeugen. In der ganzen Preisspanne von 6,95 bis 19,00 Euro. Jeder Schuss muss ein Treffer sein. Und das ist so! Immer wieder bin ich verblüfft von der Klasse der Weine in diesem Paket. Nur das Schnupperpaket Rhone verblüfft mich immer ähnlich positiv im Verhältnis zum geringen Preis. Pessac, Leognan, Castillon, Listrac, Cotes de Francs, Saint Emilion, Haut Medoc, Cotes de Blaye. Hier geht schon echt die Post ab. Da sind nur tolle Weine im Paket. Wer das nicht wenigstens einmal probiert, verpasst eine wunderschöne Gelegenheit sich in das weltweit größte zusammenhängende Weingebiet der Erde zu trinken. In ein Gebiet mit vielen der größten Weine der Welt, dass völlig gegen den etwas lädierten Ruf in jedem Preisbereich mit der qualitativen Elite der Weinwelt konkurrieren kann.

Lobenbergs GUTE WEINE
Probierpaket

"Meine Probierpakete sind meine Visitenkarte, meine beste Auswahl!"

 

Bordeaux, mein Wohnzimmer. Hier bin ich zu Hause! Dann muss das Paket jetzt richtig gut sein. Nicht für Kenner, sondern um Einsteiger in das Gebiet nachhaltig zu überzeugen. In der ganzen Preisspanne von 6,95 bis 19,00 Euro. Jeder Schuss muss ein Treffer sein. Und das ist so! Immer wieder bin ich verblüfft von der Klasse der Weine in diesem Paket. Nur das Schnupperpaket Rhone verblüfft mich immer ähnlich positiv im Verhältnis zum geringen Preis. Pessac, Leognan, Castillon, Listrac, Cotes de Francs, Saint Emilion, Haut Medoc, Cotes de Blaye. Hier geht schon echt die Post ab. Da sind nur tolle Weine im Paket. Wer das nicht wenigstens einmal probiert, verpasst eine wunderschöne Gelegenheit sich in das weltweit größte zusammenhängende Weingebiet der Erde zu trinken. In ein Gebiet mit vielen der größten Weine der Welt, dass völlig gegen den etwas lädierten Ruf in jedem Preisbereich mit der qualitativen Elite der Weinwelt konkurrieren kann.


Je 1 Flasche:

     

  • Frankreich/Bordeaux - Fongaban: Chateau Fongaban 2015 - 2018-2028:

    Lobenberg: Einer der leistungsstärksten und zugleich preiswertesten Weine aus Castillon und seit Jahren ein Dauerrenner bei mir. Nach den großen Jahren 09 und 10 sind jetzt 2015 und 2016 die neuen Überflieger. Die Nase ist rotfruchtig, dicht, Kirsche, Schlehe, Sauerkirsche, sehr fein, ätherisch strömend, schöne Würze, Erstaunliche Dichte, auch durchaus ein bisschen Wucht, dabei aber große Feinheit und Harmonie verströmend. Nach den großen Jahrgängen 09 und 10 dachte ich, dass keine Steigerung möglich ist. Aber der Mund von Fongaban straft mich Lügen. So eine wunderbare Frische, gestützt durch intensive, dichte, würzige Frucht, wieder diese pikante Schlehe mit Sauerkirschen, süße rote Kirsche, Schwarzkirsche und getrocknete Blaubeere, dann auch Johannisbeere und würzige Waldhimbeere. Das Ganze ist überwiegend auf der roten Frucht langlaufend mit genialer Frische und toller, salzig mineralischer Länge. Die Rebsortenzusammensetztung ist zwar überwiegend Merlot, aber auch ein guter Anteil Cabernet Sauvignon und vor allen Dingen Cabernet Franc, die hier ganz klar durchschlägt. Ihre grandiose Qualität ist eben auch dem wunderbar frischen und perfekten Cabernt-Franc geschuldet. Castillon ist da extrem begünstigt und ist Kalkstein-Lehm Terroir, es gibt keinen Hitzestress und die kühlen Nächte und Tage im September und Oktober tun immer das ihrige. Natürlich sind Peyrou, CPA und vor allem Clos Louie in Castillon noch besser, aber das ist bei den drei Bio-Superstars auch zu erwarten, sie kosten auch etwas mehr. Fongaban ist 2015 und 2016 auf jeden Fall noch besser als 09 und 10 und dieser Wein ist ein wirkliches Superschnäppchen. 91-92/100 (12,50 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Les Rosiers: Chateau Les Rosiers 2015 - 2017-2024:

    Lobenberg: Kirschrot mit Schwarz und etwas Rubinrote. Duft nach Schwarzkirsche, reifer Zwetschge und roten Früchten. Aromatische Dichte und intensive Frucht voller Charme in der betörenden Nase. Im Mund zart und frisch, Finesse mit einem Hauch feiner Süße, etwas Kirsche und frische Cassisaromen, nur leicht bittere mineralische Note im Nachhall, etwas Graphit, sehr klare Struktur bei moderatem Volumen. Ein Spaßmacher im Stil eines kleinen maskulin klassischen Pauillacs. Knapp unter 13% Alkohol, reif und frisch zugleich, seidiger Fluss. Bordeaux von einer in diesem Preisbereich ungewöhnlichen Klasse. Schöner Wein, sehr Bordeaux! 90/100 (7,50 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Soleil: Chateau Soleil Promesse 2015 - 2017-2030:

    Lobenberg: Dies ist der Zweitwein von Château Soleil, aus dem Besitz des Grafen zu Neipperg. Ein Blend aus Merlot und Cabernet-Sauvignon aus Puisseguin Saint Emilion, feinstes Kalksteinterroir. In 2015 ist die Dramaturgie unglaublich. Das Bouquet bietet Tiefgang und lässt Minuten am Glas verweilen. Brombeere, Sauerkirsche, etwas Zedernholz. Alles sehr offen und detailliert. Am Gaumen dicht, süßlicher Schmelz. Aromen von Johannisbeeren, Walderdbeeren und Zwetschgen. Der Wein singt regelrecht, ist finessenreich wie ein kräftiger Burgunder und strukturiert für 10 Jahre weitere Reife. Ein Schatz in diesem Preisbereich. 92-93/100 (14,40 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Giscours: Petite Sirene Bordeaux AC 2015 - 2018-2029:

    Lobenberg: Gekeltert aus jungen Reben von Du Tertre und Giscours (gleicher Besitzer), quasi deren gemeinsamer Drittwein, zum Teil aus Parzellen, die außerhalb der Appellation Margaux liegen. Klassisch strukturiert mit Brombeere, reifer Kirsche, Cassis und deutlichen Margaux-Terroirnoten, also unendlich fein. Ein Wein, wie aus einem Guss, deutlicher Margaux-Stil, und das aus dem genussreichsten Jahrgang in der Geschichte Bordeauxs überhaupt. Der Wein tänzelt mit Charme und Finesse, zeigt tolle Fruchtpikanz und befriedigt durchaus gehobene Bordeaux-Ansprüche. Die Goldmedaille in Los Angeles für den 2015er als bester Wein seiner Klasse unterstreicht das nachdrücklich. 91+/100 (10,80 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Lauretan: Chateau Lauretan 2015 - 2018-2028:

    Lobenberg: Dieser Wein wird aus einer nur 26 Hektar umfassenden Lage gewonnen, die seit 2010 biologisch bewirtschaftet wird. Ein Bordeaux Superieur mit viel Finesse im Premieres Cotes de Bordeaux liegend. Das Bouquet hat vanillige Noten, dann viel rote Frucht in Form von Herzkirsche, auch Himbeere und gut integriertes Holz. Die Merlot kommt hier klar zur Geltung, das ist bereits jetzt im zarten Alter ein Hochgenuss. Ein geschmeidiger Bordeaux aus dem grandiosen 2015er Jahrgang und das in Bio-Qualität. Diese Preis-Leistung gibt es so fast nur in Bordeaux. 91-92/100

    -- Suckling: Attractive darker fruits, leaves and stony notes here. The palate’s nicely framed in ripe tannin, dark-berry and dark-chocolate flavors. Drinking well now. 90/100 (9,80 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Carmenere: Chateau Carmenere Petit Reserve 2015 - 2018-2028:

    Lobenberg: Dichte dunkle Kirsche, vornehmlich schwarze Kirsche, dazu Holunder, Süßholz, bis hin zu Lakritze gehend, Veilchen. Der Wein hat eine sehr feine Aromatik, doch dicht und samtig, voller Charme. Auch der Mundeintritt beginnt wieder mit schwarzer Kirsche. Auch hier Veilchen, dazu Lavendel, Thymian und Koriander. Tolle Würze zeigend, aber immer fein und seidig bleibend. Total poliert. Nichts Hartes und doch ausdrucksstark mit feiner Länge. Etwas tänzelnder mit hohem Charmefaktor auf gleichem Niveau. 91+/100 (12,80 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Bel Air La Royere: L'Esprit de Bel Air La Royere 2015 - 2018-2028:

    Lobenberg: Der Zweitwein von Bel-Air La Royère. Wie schon der 2012er Jahrgang, besteht dieser 2015er aus 5% Cabernet Sauvignon, 5% Malbec und 90% Merlot. 2015 hat aufgrund der schönen reife des Jahrgangs einen burgundischen Touch. Viel Finesse im Bouquet in Form von reifer Kirsche, Cassis und roten Früchten mit etwas Zwetschge. Es duftet richtig aus dem Glas. Sehr charmant. Ganz langsam kommt ein wenig Cassis und rote Frische von der Cabernet, aber auch steinige Mineralität, etwas Kernigkeit und ein bisschen schwarze Erde. Die Malbec zeigt ihren Einfluss auch mit schöner Dichte in der Nase. Im Mund ist der Einfluss noch viel höher. Erstaunliche Dichte, aber auch sehr pikant. Tolles Säurespiel. Rote und schwarze Johannisbeere, hier kommt auch die Cabernet deutlich durch. Aber auch diese schwarze Frucht und das etwas wilde Tannin der Malbec. Die Merlot gibt den saftig molligen Rückhalt. Der Wein hat schöne Länge und ist für einen so bezahlbaren Zweitwein grandios. Der 2015er hat einfach eine wunderbare Balance. 91-92+/100 (13,95 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Du Retout: Chateau du Retout Cru Bourgeois 2015 - 2019-2033:

    Lobenberg: Dieses nahe der Appellation Margaux liegende Château ist ein kleines Haut Medoc Weingut mit um die 30 Hektar. Der Ertrag pro Hektar liegt bei ca. 45hl. 2015 fand die Ernte zwischen dem 21. und 23. September statt für die Merlot und ab dem 7. Oktober für die Cabernet. Der Wetterverlauf war so, dass es am 12. und 13. September 25 und 18 Millimeter Regen gab. Nicht zu viel. Die Region um Margaux war gut dran. Man hat zugewartet und erst ab dem 23. September, also nach einer Woche kühlen trockenen Wetters die Merlot geerntet, und dann den Großteil der Cabernet bis zum 3. Oktober, weil es ab dem 4. und 5. Oktober wieder 18 und 17 Millimeter Regen gab. Der Rest der Cabernet wurde dann nach den Regenfällen und nach drei weiteren trockenen Tagen geerntet. In Summe sind die Wetterverläufe aber völlig unkritisch, denn 25 oder 18 Millimeter Regen nach einer großen Trockenphase sind nichts Kritisches. Alles ist botrytisfrei reingekommen. Hätte es den Regen nicht gegeben, hätte man vielleicht drei Tage später geerntet, der Regen beschleunigte. Mehr Beeinflussung gab es hier nicht, denn die Region südlich von Margaux war total favorisiert vom Wetter. Erst weiter nördlich gab es die großen Regenfälle. Nach dem Entrappen gab es zwei Sortiervorgänge im Keller. Ein mechanischen Sortiervorgang und danach einen händischen mit extremer Auslese. Es wurde komplett ohne Schwefel in die Vergärbehälter gegeben und dann überwiegend spontan vergoren. Erst eine Kaltmazeration mit 4-6 Grad Temperatur für zehn Tage, mit Schutzgas überzogen. Dann kam die alkoholische Fermentation, die aber auf 26 Grad begrenzt war. Nach dieser gab es eine Nachfermentation, eine Mazeration bei höheren 28 Grad für weitere drei Wochen. Das ist eine in Bordeaux immer mehr um sich greifende Methode, um einen Teil der Tannine wieder in die Schalen zurück zu holen, um Eleganz zu fördern. Die Weine in den Fässern wurden schon Ende November final ausgesucht nach Erst- und Zweitwein. Danach wurden sie in die Barriques abgefüllt, 12 Monate in klassischen kleinen Barriques mit einem Drittel neuen Holz. 71% Cabernet Sauvignon, 25% Merlot, 4% Petit Verdot. Moderate 13,5% Alkohol, natürlich ohne Chaptalisieren, totale Säure 3,5g, 3,85 PH-Wert. Die Nase ist trotz des durchaus signifikanten Merlotanteils total auf der Cabernet und sogar mit einigen leichten Akzenten auf der Petit Verdot. Johannisbeere ist die klare Dominante, ein sehr klassisches Jahr in der Nase, toller Geradeauslauf, tolle Mineralität anzeigend, geschliffene Tannine, aber durchaus strukturiert. Der Mund ist verglichen mit vielen anderen 15ern deutlich klassischer und strukturierter. Das ist ein richtiges Powerteil und trotzdem sind die Tannine weich, die Säure ist sehr präsent, der Wein hat Struktur, Länge und Mineralität. Das ist ein absoluter Klassiker und für den super Finesse-Jahrgang 2015, eher ein großer Wein wie 2010 mit dieser immensen Struktur, Wucht, Kraft, mit der tollen Säure und Frische. Ein Finale mit schwarzer Kirsche, Cassis, viel schwarzer Erde, schwarzer Olive, guter Grip, Säure, steinige Mineralität, fast schieferige Art und fast zwei Minuten nachhallend. Das ist nicht everybodys darling in 2015 und nicht die extreme Feinheit eines Cambon La Pelouse, sondern das ist klassisch Bordeaux. Im Stile der Großen 2010er. Eine andere Art Bordeaux in diesem Jahrgang, eine Art wie es im Norden auch Château Clos Manou geschafft hat. Ein Powerwein in einem Finesse-Jahrgang und trotzdem seidige, butterweiche Tannine. Finesse und Power ist eigentlich genau das, was wir wollen, und wie wir es 2010 zuletzt in dieser Großartigkeit hatten, nur das 2015 dazu klar feiner ist. Ein superbes kleines Chateau! 94+/100

    -- Gabriel: 71 % Cabernet Sauvignon, 25 % Merlot, 4 % Petit Verdot. Extrem dunkles Lila-Purpur. Das Bouquet beginnt mit dunklen Röstnoten und wechselt dann in Heidelbeeren und Brombeeren, zeigt eine schöne Tiefe an, sehr ansprechend und auch ziemlich füllig. Im Gaumen eine schwarzbeerige Fruchtbombe, Cassis und wieder viel Heidelbeeren, weiche, fleischige Tannine, ein tolles, anhaltendes Rückaroma mit viel Lakritze und Schwarzpfefferkonturen. Sicherlich wieder einer der ganz grossen Werte und über Jahre hinweg sehen -absolut zuverlässig. Eine gute und mit einem Durchschnittsertrag von 50 hl/ha auch sehr grosse Ernte! 18/20

    -- Gerstl: Ich pobiere den Wein zum 3. Mal auf dem Weingut, er hat schon in Mitten vor ganz grossen Namen zu begeistern gewusst. Ich habe aber noch keinen Text gemacht, weil ich wusste, dass wir der Wein in aller Ruhe auf dem Weingut probieren werden. Was für ein himmlisches Fruchpaket, schwarze Kirschen der sinnlichen Art, der Duft ist unglaublich komplex, edel und von strahlender Schönheit. Ein Gedicht am Gaumen, der schmeckt ganz einfach köstlich, genial frisch, aber ebenso genial süss, traumhaft schlank und elegant, aber auch konzentriert und reich. Du Retout produziert seit vielen Jahren grandiose Weine, 2015 ist zumindest einer der köstlichesten davon, ich weiss nicht, ob er jemals so lecker war, er hat die Klasse der grössten Jahrgänge, und ist gleichzeitig noch eine Nummer chamanter, diese Frische, diese Süsse, diese Harmonie, man kann nur den Hut ziehen, und geniessen, was da abgeht. 18+/20

    --Suckling: Graphite and toasty oak played across ripe, dark plums and blackberries. The plush velvety tannins are nicely delivered and bathed in flavors of blackberries, dark cherries and mocha. Drink or hold. 92/100 (17,70 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Le Sacre Janoueix: Chateaux Le Sacre St. Georges 2015 - 2022-2039:

    Lobenberg: Dieser Wein stammt aus der Feder von Jean-Philippe Janoueix, der auch Chateau La Croix in Pomerol betreut. Es sind 6.700 Pflanzen pro Hektar, die Weinberge sind 35 Jahre alt, Lehm, Kreide und Kalk bilden den Untergrund. Fermentation im Stahl bei 27 Grad, der Alkoholgehalt liegt bei knapp unter 14%. 50.000 Flaschen werden produziert. Der Ausbau geschieht im gebrauchten und neuen Barrique. Die Nase fast ein wenig wie dänischer Kirschlikör. So viel konzentrierte rote und schwarze Kirsche. Unglaublich intensiv. Zwetschge, reife Pflaume darunter. Sauerkirsche, Eukalyptus und Minze. Im Mund dominiert Sauerkirsche nebst Eukalyptus und Minze. Tolle Balance bei einer wunderschönen Länge. Leichte Schwarzfruchtaromatik darunter. Auch ein bisschen Pflaume, aber dann kommt wieder die Sauerkirsche und etwas eingekochte Himbeere. Tolle salzige Länge, sehr verspielt. Grandioser Stoff. Wenn dieses Saint Emilion wäre, wäre der Preis sicherlich wo ganz anders. Das hat eine hervorragende Balance und eine große Spannung und Dynamik. Ein pikantes Drama. Das Tannin ist butterweich, aber intensiv. Die Säure ist präsent, aber nie spitz. Das Ganze schwingt und tänzelt. Das ist ein superber Wein, der manche Saint Emilions im Preisbereich um die 15 Euro abhängt, dieser Wein kämpft mit um die Krone (so heißt er ja auch) des Schnäppchens des Jahres. Das macht richtig Freude. 93-94+/100

    Gerstl: Berührendes Weinerlebnis zu einem unglaublichen Preis.Herrlich rubinrot leuchtet der Wein aus dem Glas. Der Duft ist schlicht ein Traum. Hier schwingt trotz des verführerisch intensiven Bouquets eine noble Eleganz mit. Der Duft ist so unglaublich vielfältig und vielschichtig, dass gar nicht genug davon bekommen kann. Schwarze Frucht mit noblen Kräutern unterlegt trifft auf feinst florale Düfte mit zarten Tabak und Schokoladen Noten unterlegt. Der Auftakt am Gaumen ist dicht, cremig und mit einer angenehmen Fruchtsüsse unterlegt - welch vollmundiger Körper. Dann durchbricht die Säure den intensiven Auftakt und verleiht dem Wein eine trinkfreudige Saftigkeit. Herrliche frische und gleichzeitig süsse schwarze Kirsche. Darauf folgt eine Würze, ein Kräuterschwall, welcher seinesgleichen sucht. Es ist diese Würze, welche den Abgang und die Rückaromen prägen. Der Geschmack will nicht mehr aus dem Mund verschwinden und macht aus dem Le Sacre ein nachhaltiges Weinerlebnis. 18+/20 (17,70 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Courteillac: Domaine de Courteillac Bordeaux Superieur 2015 - 2019-2032:

    Lobenberg: Die Weinberge liegen im südlichen Castillon direkt außerhalb der Appellationsgrenze. 70% Merlot, 20% Cabernet Sauvignon, 10% Cabernet Franc. Die Ernte war schon am 25. September. St Emilion und Castillon waren, wie das ganze rechte Ufer, 2015 vom Wetter begünstigt, reif und trotzdem frisch durch die sehr kalten Tage und Nächte Ende August und im September. Eine burgundische Nase, aber dennoch dicht, sehr viel süße rote Kirsche, eine extrem feine Charakteristik, wie sie auch 2014 schon so deutlich war. Eine unglaubliche Finesse, so ein eleganter Wein. Tänzelnd feiner Burgunder, wahrscheinlich würde ich ihn in der Appellation dieses Jahr auf Volnay festlegen. Eine wunderbare Duftigkeit, auch ein bisschen Waldhimbeere kommt durch die süße rote Kirsche, dann Schwarzkirsche, total Merlot-geprägt, nur ein ganz kleiner Hauch Johannisbeere von der Cabernet Sauvignon und die für Cabernet Franc so typische Himbeere schlägt durch. Der Mund ist deutlich pikanter als die Nase andeutete, tolle Frische zeigend, viel mehr Grip und Zug als die sehr weiche Nase andeutete. Butterweiche, feine, seidige Tannine, aber dazu unerwartet relativ viel Power, total versteckt in dieser seidigen Weichheit der Tannine. Gute Länge zeigend. Der Wein hat in der Intensität und inneren Dichte noch mal zugelegt, und wenn es nicht außerhalb aller klassifizierten Gebiete liegen würde, wenn es nicht ein AC Bordeaux wäre, sondern Castillon oder von der Klasse schon ein St Emilion, wäre der Wein dramatisch teurer. Eine ziemliche Perfektion in Eleganz und geschmackvoller Feinheit. „Manche mögen’s fein“ 93+/100

    -- Suckling: This is very firm and structured with lots of blackberry, chocolate, and salt. Full to medium body, very balanced. Fresh finish. 92-93/100

    -- Gerstl: Der duftet nach einer feinen Delikatesse, schwarze und rote Beeren. Ein Filigrantänzer, schlank, elegant, saftig schmackhaft, ein Wein der einfach Spass macht, eine delikate Köstlichkeit, er kommt ein Wenig schlanker daher als letztes Jahr. 17+/20 (13,95 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Peyrou: Chateau Peyrou 2015 - 2019-2032:

    Lobenberg: Das Weingut gehört Cathérine Papon-Nouvel, ist biodynamisch zertifiziert und liegt in Castillon, aber direkt an der Grenze zu St Emilion. Dieses Weingut liegt direkt vis a vis Lafon la Tuilerie St Emilion. Ein Kalksteinweingut, nur dass Peyrou an den Hängen einen deutlich lehmigeren Untergrund hat. 100% Merlot. Der Wein wird spontan im Stahl vergoren und danach ausgebaut im überwiegend gebrauchten Barrique für 12-15 Monate. Der Untergrund ist wirklich extrem gut geeignet, und wäre das ein St Emilion, wäre der Wein sicherlich doppelt so teuer. Die Merlot-Reben sind uralt und im Durchschnitt klar über 70 Jahre. Eine unglaubliche profunde Nase im 2015er, dichte schwarze Fruchtwolke, sehr viel schwarze Kirschen, auch etwas Brombeere, aber mehr Maulbeere, ein bisschen getrocknete Cassis und getrocknete Blaubeerschale. Das Ganze ist ungeheuer fein schwebend. Das Tannin kommt zwar üppig aber superfein. Wenn der Mund dieses in diesem Jahrgang zuerst verkosteten Castillons ein Beispiel ist für die Appellation, dann hat Castillon ein Überfliegerjahr. Alles ist butterweich und trotzdem intensiv. Schwarze Kirsche mit schwarzer Erde und feines Holz unterstützt, aber das ganze ist zart, und doch hält es für Minuten lang, ist dicht und ist trotzdem so köstlich und lecker. Ein Wein, der vom ersten Antrunk an perfekt ist und jetzt getrunken werden möchte, von dem man aber auf der Zunge deutlich weiß, dass er noch viele Jahre vor sich hat. Ein so charmanter, so perfekt geschliffener Zech-Wein mit dieser seidigen Samtigkeit. Im Grunde ist dieser Castillon das, was früher bei mir Château Amelisse aus St Emilion war. Er kann das locker ersetzten und könnte so fein mitspielen im Reigen der 20€ - St Emilions. Das ist ein Wein für Menschen, die probieren können und nicht hinter Marken und Appellationen herlaufen, denn er schlägt alles, was in diesem Preisbereich Saint Emilions rumläuft. 93+/100

    -- Gerstl: 70 - 80 Jahre alte Reben, auf Lehmböden, Bio zertifiziert. Intensiv, reich enorm tiefrgündig im Duft, köstlich süsse Frucht trifft auf wunderbare Terroiraromen, eine traumhaft schöne Duftwolke. Voller reicher, beinahe etwas ins Opulente tendierender Gaumen, aber das geht nie zu Lasten der Eleganz, der Wein bleibt schön schlank, die Frische und Rasse des Jahgangs steht ihm gut, das ist ein absoluter Traumwein in seiner Preislage kaum zu übertreffen, Frische und Süsse sind wunderbar in Harmonie, das ist pures Trinkvergnügen, der Wein ist so etwas von fein und elegant und himmlisch aromatisch. Wir haben etwas Zeit, ich nehme immer wieder einen Schluck auf die Zunge, das ist ein unbeschreibliches Vergnügen, ich bin nicht sicher, ob es der grösste Peyrou ist, den ich kenne, aber es gab kaum je einen, der so köstlich schmeckt. 18+/20 (17,50 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Puygueraud: Chateau Puygueraud 2015 - 2019-2033:

    Lobenberg: Hier wohnt der berühmte Regisseur vieler Topweingüter des Saint Emilion und hier kennt er jeden Rebstock. In der zweiten Nachverkosung wird immer deutlicher, nach dem wir ja jetzt auch schon zwei Wochen weiter sind in Bordeaux, wie unglaublich profund dieser 15er ausfällt. Diese hoch sympathische Himbeer-Erdbeer-Kirschnase baut von Woche zu Woche mehr Volumen auf, wird dichter, üppiger und trotzdem unendlich fein. Die feine rote Kirsche dominiert die Nase, feiner Sand, ein unglaublicher Spaßmacher und traumhaft burgundisch in dieser ätherisch berauschenden Ausprägung. Dieser Wein baut immer mehr Kirsche auf, von Woche zu Woche wird er intensiver. Die Nase ist so köstlich, hocharomatisch, rote Kirsche dominiert alles, fein und doch tief und dicht. Auch im Mund immer mehr Fülle zeigend, ein leckerer intensiver Kirschsaft mit Schlehe darunter, roter und grüner frischer Pfeffer in Sauerkirsche mit tollem Finale auf Kalkstein, Salz und etwas Orangenschale, auch pinke Grapefruit, tolle Frische. Der Puygueraud 2015 ist noch besser als der geniale 09er und 10er, der beste Wein hier, den ich je probiert habe. 93-94+/100

    -- Suckling: A dense and layered red that is tight and focused with blackberries, currants and blueberries. Pure. Full body, superfine tannins and a long finish. Sophisticated. Best ever. Drink in 2020 but already beautiful. 94/100

    -- Winespectator: This has a strong tobacco leaf edge, along with a dark tea note and a twinge of alder, all mixing with the medium-weight core of black cherry fruit. Shows good range and length. 90-93/100 (18,80 €)


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