Aiguilhe / Neipperg

Chateau d’Aiguilhe 2017

Chateau d’Aiguilhe 2017
StilStil
voluminös & kräftig
seidig & aromatisch
tanninreich
RebsorteRebsorte
Merlot 85%
Cabernet Franc 15%
BewertungBewertung
Lobenberg 92/100
Winespectator 90-93/100
Jeb Dunnuck 91-93/100
Gerstl 18/20
WeinWein
Rotwein
barrique
13,5% Vol.
Trinkreife: 2024 - 2045
Verpackt in: 12er OHK
LageLage
Frankreich
Bordeaux
Cotes de Castillon
Allergene
Sulfite

  • 19,90 €

0,75 l · 32200H

26,53 €/l

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Abfüller - Aiguilhe / Neipperg, , 33300 Saint-Emilion, FRANKREICH


Lobenberg

Lobenberg über:
Chateau d’Aiguilhe 2017

92/100
Lobenberg: Chateau d‘Aiguilhe ist eines der Weingüter von Stephan Graf Neipperg von Canon la Gaffelière. Ein hoher Anteil an Kalkböden mit Lehm-, Sand-, Kiesauflage. Im Weinberg wird vermehrt darauf gesetzt ganz dicht zu pflanzen und nur die eigenen Klone zu verwenden, also Selection Massale. 65 Hektar groß, ein Riese in Castillon, Bei d‘Aiguilhe wird komplett biologisch gearbeitet, es ist aber noch nicht zertifiziert. Inzwischen wird ein Anteil von 20% komplett bio bearbeitet, der Rest ist in der Umstellung. Stephan Neipperg versucht darüber hinaus, wie viele andere Biowinzer ebenfalls, den Einfluss von Kupfer drastisch zu reduzieren. Bekannt ist, dass Kupfer in Wirklichkeit die Fruchtbarkeit der Böden, Pflanzen und Tiere, sowie die Schalenstruktur der Beeren stark beeinträchtigt. Kupfer führt zu mehr Botrytis, und die physiologische Reife der Kerne weicht immer mehr vom Zuckergehalt des Saftes ab. Die Konsequenzen sind bekannt, bspw. an der südlichen Rhône, die Weine brauchen dort manchmal 16% Alkohol um in Kernen und Schalen überhaupt physiologisch zu reifen. Die Umstellung auf biologische Arbeit ist der wirkliche Weg der Zukunft. Zusätzlich weg vom Kupfer, hin zur besseren Harmonie. Auf Chateau d‘Aiguilhe gab es 2017 70% Frostverluste. Das Ergebnis waren lediglich 10 hl/h. 90% Merlot, 10% Cabernet Franc. Geerntet wurde ab dem 21. September. Der 2017er d‘Aiguilhe hat fast 10% weniger Cabernet Franc als normal. Die Ausprägung ist aromatisch, ätherisch, extrem fein. Gar nicht diese Wuchtbrumme der vergangenen Jahre. Nicht diese Opulenz, diese druckvolle Kraft in der Nase. Wir sind mehr in der roten Frucht, obwohl es Merlot ist. Es gibt viel Himbeere, ein bisschen Erdbeere und dann aber auch viel Weichselkirsche. Auch süße Kirsche, ein Hauch schwarze Kirsche, frische Zwetschge, Milchschokolade. Aber alles sehr fein und verspielt. Im Grunde gar nicht die bis 2013 sonst übliche Machart des früheren Powerweins d‘Aiguilhe. In der Stilistik deutlich mehr an einen Clos Puy Arnaud erinnernd als an seine Vorgänger. Auch im Mund käme man nicht auf fast 100 Prozent Merlot. Auch hier Cabernet-Franc-Eigenschaften. Erdbeere vor Himbeere. Feine Zwetschge. Insgesamt ein feiner Wein, Salz und Kalksteinspuren. Poliert und tänzelnd. Sofort zugänglich. Alles reif. Extrem lecker, aber auf der anderen Seite auch nicht besonders groß. Wenn der Preis passt, ist das trotzdem ein Leckerli. Ein Wein für die Freude. Ein unkomplizierter und doch mineralisch ausgeprägter Castillion mit der Hinwendung ins Burgund und an die Loire. Was mir extrem entgegen kommt. 92/100
Winespectator

Winespectator über:
Chateau d’Aiguilhe 2017

90-93/100
-- Winespectator: Lively, with fun raspberry and blackberry fruit that stays bright and engaging throughout, backed by light anise and floral notes on the finish. This should fill out nicely. 90-93/100
Jeb Dunnuck

Jeb Dunnuck über:
Chateau d’Aiguilhe 2017

91-93/100
-- Jeb Dunnuck: A blend of 90% Merlot and 10% Cabernet Franc brought up in 30% new barrels, the 2017 Château d'Aiguilhe offers a gorgeous perfume of framboise, blueberries, strawberries, and flowers. Possessing medium body, fine, silky tannin, impeccable balance and obvious minerality on the finish, it’s seriously good Côtes de Castillon that over-delivers. 91-93/100
Gerstl

Gerstl über:
Chateau d’Aiguilhe 2017

18/20
-- Gerstl: Der Castillon von Stephan Neipperg gehört seit Jahren zu den grossen und Jahr für Jahr zuverlässigen Weinen von Bordeaux, dass er 2017 auch wieder zur Spitze gehört überrascht nicht. Allerdings war der Aufwand enorm der Ertag wird die Kosten mit Sicherheit nicht decken. Gerade mal 10hl pro Hektar konnten geerntet werden. Stephan Neipperg: “Wir hatten zwei Ernten, wir konnten mit sehr viel Aufwand auch einige Trauben der zweiten Generation ausreifen lassen.” Auch das ist wieder so ein verblüffender Wein, ich liebe diese Frische, diese sagenhafte Rasse, es ist in keiner Art und Weise grün, die Extraktsüsse ist genial, der Wein erinnert ein Wenig an den grandiosen Jean Faure, die feinen Tannine beweisen, dass die Trauben reif waren. 18/20
Mein Winzer

Aiguilhe / Neipperg

Stephan Graf von Neipperg, gebürtiger Württemberger und Besitzer von Canon la Gaffeliere, hat in den neunziger Jahren als einer der Ersten begriffen, was für ein Potenzial die Weine aus der Region Castillon haben. […]

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