Jahrgang 2016 - Weißwein - Riesling 100%

Dr. Bürklin Wolf Riesling Gutswei trocken

Dr. Bürklin Wolf Riesling Gutswei trocken Dr. Bürklin Wolf Riesling Gutswei trocken

Dr. Bürklin Wolf Riesling Gutswei trocken

Lobenberg 93

Lobenberg: Vorbemerkung zum Gutswein und Bürklin: Es gab natürlich in 2016 enorm Druck durch den falschen Mehltau. Man musste früh genug spritzen. Das ging als Vorbereitung prophylaktisch los mit Schachtelhalmtee, und danach reine Kupfermengen. Allerdings extrem häufig, weil es ja so viel und so häufig geregnet hat. Bürklins haben aber inzwischen diese Recyclingkupferspritzen, also quasi eine Art Tunnel, der über die Reben fällt. Das reduziert die Kupfermengen dramatisch. Der Verlust war letztlich nur 4-5%. Es war zwar sehr trocken hier im Sommer, es gab aber keinen wirklichen Stress. Das heißt, die Vegetation ging weiter. Das Weingut war Mitte Oktober komplett fertig mit der Lese. Es gab bei geringen Erträgen in diesem biodynamischen Betrieb, wie so häufig, eine schnelle Ausreifung. Die Säuren wurden sehr gut erhalten. Wir liegen zwischen 7 und 8. Manchmal darüber. Restzucker ganz tief. Nur 1-2 Gramm, häufig ganz durchgegoren auf 1 Gramm. Weiter runter geht es nicht. Der Alkohollevel der Gutsweine liegt bei knapp 12% und für die Premier Cru und Grand Cru Weine in der Regel auch nur bei 12,5%. Das Prozedere bei allen Bürklin Wolf Weinen ist das gleiche. Nur Handlese. Es gibt keine Maischestandzeiten, dafür gehen die Presszeiten hoch. Als Ganztraube bis zu 7, 8 Stunden. Deshalb hat man auch auf 4 Pressen erweitert. Es gibt einen ganz leichten Hauch Phenolik und Frische aus den Stielen, aber eben deutlich weniger Phenolik als bei Maischestandzeiten. Dann natürlich alles zu 100% spontan vergoren und Ausbau im alten, gebrauchten Holz. Langes Hefelager ohne Batonnage, bis kurz vor der Füllung. Manche Grand Crus bis zu 18 Monate Hefelager. Die Böden überwiegend Basalt, Muschelkalk und etwas Lös. Die Forster Lagen (Ungeheuer, Pechstein, etc.) natürlich Basalt in Dominanz.

Die Nase des Gutsweines zeigt archetypisch Pfalz, aber auch archetypisch 2016. Diese wunderschöne Note von Bratapfel, reifer Kellerapfel. Nur europäische Frucht. Es gab das ganze Jahr in keinem Weinberg Botrytis. Alles total clean. Schöne feine Birne, Haselnuss-Aromatik dazu, ein bisschen Zitronengras, Assam Tee, Kamille, weiße Blüten, Weinbergpfirsich, weißes Steinobst, kaum Zitrusaromatik. Der Mund fast so phänomenal wie gerade bei Steffen Christmann. Aber anders. Wir sind noch mehr im Traubensaft hier. Traubensaft ist hier die richtige Beschreibung. Fast nicht an Wein erinnernd, sondern reiner, purer Traubensaft mit ein bisschen reifem Kellerapfelsaft. So fein, so cremig. Die Säure total reif, nur Wein. Nichts anderes. Extraktsüße dazu. Durchgegoren auf 2 Gramm und trotzdem schmeckt der Wein fast lieblich in seiner delikaten Köstlichkeit. Mittlere Länge. Das ist ein wunderbarer Wein, so voller Harmonie. 93/100

-- Suckling: Fine peach-apricot fruit and remarkable depth for an estate riesling, this is the real McCoy! Long, complete finish. Drink now or hold. There are roughly 120,000 bottles of this. 92/100 Stuart Pigott


  • 11,00 €
0,75 l

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

14,67 €/l


Rebsorten:
Riesling 100%
Artikelnummer:
30288H
Jahrgang:
2016
Bewertung:
Lobenberg 93
Suckling 92
Trinkreife:
2017 - 2021
Alkoholgrad:
12,0% vol.
Allergene:
Sulfite
Verpackt in:
6er
Abfüller:
Bürklin Wolf, Weinstrasse 65, 67157 Wachenheim, DEUTSCHLAND

Alternativ:


Weißwein, Pfalz, 2017 Deutschland
Bürklin Wolf

Dr. Bürklin Wolf Riesling Gutswei trocken

  • 12,50 €

0,75 l (16,67 €/l)

34665H

Inkl. 19% MwSt. zzgl. Versandkosten

Lobenberg 94+
Suckling 92

Mein Winzer

Bürklin Wolf

Bürklin Wolf greift auf eine Historie zurück, die bis ins Jahr 1597 geht. Doch den Status als Primus inter pares verdankt es besonders Bettina Bürklin-von Guradze, die das Weingut seit 1992 leitet. [...]

Zum Winzer