Jahrgang 2010 - Merlot 65%, Cab. Sauv. 25%, Petit Verdot 10%

Chateau Le Queyroux Le Joyau (12 Flaschen)

Chateau Le Queyroux Le Joyau (12 Flaschen)

Lobenberg 95

Lobenberg: Dunkles Schwarz-Rubinrot. Satte, explosive Fruchtnase mit ungeheuer viel Dampf. Dicht, sehr kraftvoll und doch sehr delikat, feinste Würze, fast etwas Garrigue darunter, die biodynamische Arbeitsweise findet klar ihren Ausdruck. Eine unglaubliche Harmonie und Balance dominiert den Gesamteindruck. Ein perfekter Wein voll verspielter Natürlichkeit, ein archetypischer Bordeaux, den es so eigentlich gar nicht mehr gibt. Kein Blockbuster und Parker-Wein, sondern nur einfach ein Traumwein. Der perfekte Ausdruck von Natur. 95+/100

-- Gerstl: Was da aus dem Glas strahlt ist von bestechender Klarheit und Präzision, ein edler, tiefgründiger, überaus komplexer Duft mit grosser Strahlkraft. Das ist der Duft eines ganz grossen Bordeaux mit burgundischem Einschlag. Schon im Antrunk zeigt er sich als stolze Persönlichkeit, der Wein fordert den Geniesser heraus, beschäftigt seinen Gaumen bis aufs Letzte mit seiner geradezu spektakulären Aromatik. Einen so ausgeprägt mineralischen Rotwein habe ich selten erlebt. Das ist zweifellos ein intellektueller Wein, einer, den man nicht einfach so achtlos trinken kann, er ist weder aufdringlich noch zurückhaltend, er ist voll da und er bietet so viel, dass man ihm mit wachen Sinnen begegnen muss, um all seine Schönheiten zu erfassen. Diese Süsse, diese Rasse, diese monumentale Kraft, diese enorme Konzentration und die burgundisch leichtfüssige Art wie er über den Gaumen schwebt und die Art und Weise, wie er seine Aromen spielen lässt, all das beeindruckt. Bei der Fassprobe ist offenbar noch einiges davon an mir vorbei gegangen, da habe ich ihn gewaltig unterschätzt, diesen Star ohne Starallüren, diesen noblen Herrn mit seinem unwiderstehlichen Charme. 19+/20

--Nico Medenbach: Die Nase dieses Weines ist schon eine kleine Sensation. Man könnte meinen, die Toskana trifft über ein Umweg durch das Bordeaux auf Südfrankreich. Ein duftet nach schönster Herzkirsche, Tabak, Garique, Rosmarin und Thymian. Unten drunter findet man Anklänge von Leder, Erde und feinste Holzwürze. Dabei wirkt alles präzise und trotzdem bestens miteinander verwoben. Am Gaumen gibt es aktuell ein festes, aber sehr feines Tannin, ein nicht wegzudiskutierende mineralische Ader und unendlich wirkende Schichten zum Kauen und Entdecken. Zu der verhaltenen 2010er Konzentration gesellt sich durch die Struktur des Weines eine fast schon Burgundische Finesse und Eleganz. Als Gesamtkunstwerk erinnert der 2010er “Le Joyau” an eine Mischung eines großen Weines aus der Toskana, dem Süden Frankreichs und dem klassischen Bordeaux. Doch Schlussendlich ist es einfach ein großer Wein eines erdverbundenen Winzer-Großmeisters. Nicht mehr und auch nicht weniger. In einer 2010er Bordeaux bis 30€ Probe, zusammengestellt von Heiner Lobenberg für Drunkenmonday, hat dieser Wein mit großem Abstand den ersten Platz in unserer Runde gemacht. Ich lehne mich mal sogar soweit aus dem Fenster und behaupte, dass ich sehr selten einen besseren und kompletteren Bordelaiser Rotwein in diesem Preissegment getrunken habe. 94-95+/100.


  • 299,00 €
750 l

Inkl. 19% MwSt. ,
zzgl. Versandkosten


Nicht auf Lager

Rebsorten:
Merlot 65%
Cab. Sauv. 25%
Petit Verdot 10%
Artikelnummer:
26476H
Jahrgang:
2010
Bewertung:
Lobenberg 95+
Gerstl 19+
Medenbach 94-95+
Trinkreife:
2018 - 2045
Alkoholgrad:
14,0% vol.
Allergene:
Sulfite
Verpackt in:
12er OHK
Abfüller:


Mein Winzer

Le Queyroux Dominique Leandre-Chevalier

Dominique Leandre-Chevalier wollte ursprünglich nicht Winzer werden. Und nun ist er sogar ein Hexenmeister der Gattung. Von nur drei Hektar biodynamisch bearbeiteter Parzellen, die zum Teil mit 10.000, mit 11.000, zum Teil sogar mit 33.000 Stöcken pro Hektar bepflanzt sind, zum Teil reinsortig mit Petit Verdot, zum Teil mit Merlot, holt er die besten Weine der Appellation, grandioser und individueller Stoff. Der „Les Joyau“ ist sicherlich der Vorzeige-Wein des Weingutes. […]

Zum Winzer