Jahrgang 2014 - Riesling 100%

Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs

Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs

Lobenberg 95

Lobenberg: Für den Riesling Aulerde Großes Gewächs 2014 von Wittmann wurde hochreif gelesen, bis in den Oktober. Durch extreme Auslese absolut botrytisfrei reingeholt. Ganztraubenanquetschung, kurze Maischestandzeit. Vergärung des Weins spontan im Holz. Ausbau aller Weine auf der Vollhefe im großen Holz. Alle Großen Gewächse von Wittmann wachsen auf Kalkstein mit teilweiser Eisenfärbung, zum Teil auf hellem und zum Teil rötlichen Kalkstein. Im Grundsatz ist der Wein 2014 schlank, er hat immer hohe Säure und sehr hohen Extrakt. Komplett trockene Weine und trotzdem ein Spiel zwischen Säure und Extraktsüße in extremer Form. Ein Jahrgang 2014, der bei Wittmann im Grunde baugleich und auch aromatisch an 2007 erinnert, mit einem kleinen Hauch von 2013 betreffend Säure und Extrakt. Gute Säurewerte von fast 8 Gramm, der Zucker im fertigen Wein ist durchgegoren auf unter 3 Gramm Restzucker. Alkoholgrade in allen Weinen bei 12,5% bis maximal 13%. Ein großer Jahrgang 2014 von Wittmann! Schöne cremige und dichte Nase, rundlich und warm. Immer das Charmanteste, Zugänglichste und Offenste. Die Substanz des Riesling Aulerde Großes Gewächs 2014 resultiert aus über 60 Jahre alten Reben. Melone und Birne, etwas Zitronengras. Süßer Tee. Der Mund mit schöner Grapefruitnote, etwas Mango. Weißer Pfirsich vor allen Dingen. Cremig, kreidig, eine leichte Salzspur, aber charmant süffig, sehr geschmeidig. Die wärmste Lage, die Lage mit der reichsten Erdauflage bei Wittmann, und trotzdem wird dieser Wein langsam zur kühlen Stilistik entwickelt. Etwas Feuerstein im Finale. Ein Wein, der im Vergleich zu den anderen Großen Gewächsen der Extraklasse ein wenig das Nachsehen hat. Hier würde nach Ansicht Wittmanns auch der Titel 1er Cru ausreichen. Wirklich sehr schöner, aber eben nicht ganz großer Wein. Die Aulerde macht Freude und deckt den Anspruch an Rheinhessener Große Gewächse zwar ab, ohne jedoch jemals in die erste Reihe kommen zu können. Deshalb die Bewertung des Weins nur knapp über dem hervorragenden Westhofener Ortswein. Dieser Wein ist eben eigentlich nur ein 1er Cru. Sicherlich ist die Aulerde der Kraftmeier unter Wittmanns Weinen. 94-95+/100

-- Gerstl: Philipp Wittwann: „Aulerde und Kirchspiel sind etwas muskulöser, Brunnenhäuschen und Morstein etwas kühler. Die ältesten Reben des Weingutes stehen in der Aulerde, sie wurden 1951 gepflanzt.“ Philipp Wittmann: „Alle GG haben weniger als 3gr Restzucker.“ Intensiver Duft nach gelber und weisser Frucht, feine Terroirnoten, viel Würze und ein Hauch Feuerstein. Hei hat der eine geniale Rasse, der fährt so richtig ein, ist genial strukturiert, der Wein hat Kraft ohne Ende, ist aber gertenschlank, vereint irre Rasse mit feinem saftigem Schmelz, das ganze macht so einen wunderbar kühlen, erfrischenden Eindruck, ich liebe das, ich habe das Gefühl dass das eines der allebesten GGs aus der Aulerde ist. 19/20

-- Robinson: The Aulerde is usually one of Wittmann’s more fruit-driven Grosse Gewächse, and despite the challenging conditions of the 2014 vintage it managed to accumulate the customary peach and apricot aromas. A hint of caramel only serves to underline the ripeness of the fruit, which on the palate takes on a sweet, juicy and creamy expression. Acidity exercises restraint, the defining contours set by chalky minerality and some zesty citrus peel. With its ample body and generous flavour, the Aulerde is the perfect introduction to Wittmann’s Grosses Gewächse. (MS) 18/20


  • 31,00 €
0,75 l

Inkl. 19% MwSt. ,
zzgl. Versandkosten

41,33 €/l


Nicht auf Lager

Rebsorten:
Riesling 100%
Artikelnummer:
25679H
Jahrgang:
2014
Bewertung:
Lobenberg 94-95+
Gerstl 19
Robinson 18
Trinkreife:
2016 - 2036
Alkoholgrad:
13,0% vol.
Allergene:
Sulfite
Verpackt in:
6er
Abfüller:
Wittmann, Mainzer Straße 19, 67593 Westhofen, DEUTSCHLAND

Mein Winzer

Wittmann

Das Weingut Wittmann existiert seit vielen Generationen. Inzwischen führt Philipp Wittmann das Weingut in langer Familientradition. [...]

Zum Winzer