Jahrgang 2013 - Viognier 30%, Picpoul de Pinet 25%, Marsanne 20%, Roussanne 20%, Clairette 5%

Cotes du Rhone Blanc

Cotes du Rhone Blanc

Lobenberg 90

Lobenberg: 30% Marsanne, 25% Roussanne, 20% Viognier, 25 % diverse Reben, u.a. Pic Boule. Dieser weiße Côtes du Rhône wurde direkt in gebrauchtem Barrique von Château d'Yquem vergoren und ausgebaut und die ganze Zeit bis zur Abfüllung auf der Hefe belassen. Ein extrem aufwändiges Verfahren für einen einfachen Côtes du Rhône blanc. Auch die Ernte wurde schon ebenso aufwändig betrieben. Alle Rebsorten wurden getrennt gelesen und zu verschiedenen Zeitpunkten separat vinifiziert. Eine weitere Besonderheit St. Cosmes ist auch, dass die gebrauchten Fässer nach dem Abfüllen gefüllt bleiben mit den Hefen des Vorjahres und erst zur neuen Ernte komplett von alten Hefen befreit werden. Dies trägt zu einem besseren Grundgeschmack des Holzes bei. Die Nase ist jedoch gegen alle Erwartung nicht von neuem Holz geprägt, sondern von intensiver Frucht. Die Marsanne dominiert deutlich. Sehr feine, reife Williamsbirne, auch ein wenig Banane und ein Hauch Pfirsich. Im Mund tolle Frische zeigend mit deutlichem Zitronengras, Birne, nun auch mit etwas Ananas, aber auch eine interessante Grasigkeit und eine rassige Frische mit feinem Bitterton darunter. Für einen weißen Côtes du Rhône unerwartet lang, sehr anspruchsvoller Wein. Ein toller Erfolg! 90+/100

-- Parker: Probably my favorite vintage of this cuvee to date, the 2013 Cotes du Rhone Blanc has loads of tropical fruits, pineapple and floral notes in its medium-bodied, thrillingly pure, crisp and lengthy personality. While it doesn’t skimp on texture, it has beautifully integrated acidity and will be versatile on the dinner table. I’d drink it over the coming year or two, but wouldn’t be surprised to see it drink well from longer. 90/100

-- WS: Offers creamed Jonagold apple, Cavaillon melon, glazed pear and white peach flavors, all framed by a suave toasted almond hint. Lovely fennel and macadamia nut accents line the finish. Drink now. 90/100

-- Markus Budai: Die Cuvée besteht aus Marsanne, Roussanne und Viognier. Hinzu kommt ein Schuss Picpoul, der dem Wein seine Frische verleiht. Der Côtes-du-Rhône wurde in gebrauchten Barriques ausgebaut. Lieferant ist niemand Geringeres als das Spitzenweingut des Sauternes: Château d'Yquem. Und auch wenn diese Verbindung nicht unbedingt Beweismittel sein muss, so verströmt der Côtes-du-Rhône blanc doch überraschend ähnliche Aromen wie jene Süßweine d'Yquems aus weniger botrytisbehafteten Jahrgängen. Weiße Blüten, kandierte Zitrusschale, reife Nektarine, Pfirsich und etwas getrocknete Kräuter. Bis der Wein auf die Flasche kam, brachte er Tage und Wochen auf der Hefe zu. Genau dies gibt dem Wein seine Cremigkeit, die aromatische Fülle und Komplexität. Ein weiteres, für derartige Weine nicht untypisches Merkmal prägt den Wein: Er besitzt eine zarte Bitternote. Damit ist keine den Gaumen sperrende Bitterkeit gemeint, sondern eine, wie man sie auch bei einem guten Aperitif kennt – markant aber hauchzart – die am Glas nippen lässt und mit jedem Schluck erfrischt. In der gleichen Weise, in der diese Weißwein-Cuvée Zeit im Barrique benötigte, profitiert sie auch direkt aus der Flasche von der Luft: Nach längerer Verweildauer in der Karaffe wirken alle Aromen deutlich verwobener, ergeben einen ausgeglichenen Wein, wie aus einem Guss. Das ist kein zisch-und-weg Wein, den man ganz nebenbei auf der Terrasse trinkt. Viel mehr handelt es sich um einen Wein, der nach Aufmerksamkeit schreit, der einer Annäherung bedarf. Aber mit jedem Schluck erschließt sich die Vielschichtigkeit. Für seine Preiskategorie hat dieser Weißwein hiervon meiner Meinung nach jedenfalls ziemlich viel.


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750 l

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Rebsorten:
Viognier 30%
Picpoul de Pinet 25%
Marsanne 20%
Roussanne 20%
Clairette 5%
Artikelnummer:
24836H
Jahrgang:
2013
Bewertung:
Lobenberg 90+
WS 90
Parker 90
Trinkreife:
2014 - 2019
Alkoholgrad:
13,0% vol.
Allergene:
Sulfite
Verpackt in:
12er
Abfüller:


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