Probierpaket "6 Zwerge machen 6 Riesen" 6*0,75l

Probierpaket "6 Zwerge machen 6 Riesen" 6*0,75l

 

Lobenbergs GUTE WEINE
Probierpaket

 

"Meine Probierpakete sind meine Visitenkarte, meine beste Auswahl!"

 

"Zu Gast bei Freunden" umfasst 18 Weingüter aus dem Bordeaux, aufgeteilt nach Preisstruktur in drei 6er Probierpakete. Mit allen 18 Weingütern arbeite ich direkt, ohne den eigentlich vorgeschriebenen Bordelaiser Zwischenhandel. Alle 18 sind winzig und inhabergeführt, aber vor allem erzeugen alle grandiose Weine, die überragend in ihrem jeweiligen Preissegment und ihrer Appellation sind. Diese Workaholics schuften auf bestem Terroir bis zum Umfallen für großartige Weine. Auf den Knien und mit der Nagelschere wenn es Not tut. Und sie sind so winzig, dass sie den leicht mafiösen Bordeaux-Markt umgehen können - zu meinem und Ihrem Wohl. Namenlos und ohne große Historie gehören diese 18 Weine mit zum Besten, was es im Bordeaux gibt. Probieren Sie, trauen Sie sich neben dem Mainstream zu schwimmen, das Ergebnis im Glas wird sie verzücken und Ihren Mut belohnen.


Je 1 Flasche:

     

  • Frankreich/Bordeaux/Saint Emilion - Jean Faure: Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2010 - 2018-2050:

    Lobenberg: Direkter Nachbar von Cheval Blanc und La Dominique mit gleichem Terroir. 40% Merlot, 55% Cabernet Franc, 5% Malbec. Dieses überragende Terroir für Cabernet Franc lässt nicht nur Cheval Blanc zu Recht als 1er Cru erscheinen, auch La Dominique nutzt das Terroir immer besser, gehört schon zu den großen Werten. Jean Faure steht dem sicher nicht nach. Olivier Decelle hatte vor einigen Jahren das unverschämte Glück, diese alten Weinberge nebst Gebäuden aus einer Erbstreitigkeit kaufen zu können. Cheval Blanc und La Dominique hatten das Nachsehen, denn die Besonderheit des Gesetzeswerks der Appellation Saint Emilion hätte beiden Konkurrenten nicht erlaubt, sich die direkt auf gleichem Terroir anschließenden Rebgärten in das eigene Chateau einzuverleiben. Im Preis dieses großen Weins von Jean Faure steht das Komma also weiter links, das macht den Wein so ungeheuer sympathisch. Schwarz Rubinrot. Burgundische Nase, Richbourg, vielleicht sogar noch mehr Chambertin, aber in konzentrierter Form. Traumhafte frische Zwetschge mit schwarzer Kirsche, Pfeffer, reife Walderdbeere, hocharomatisch, fein, duftig. In der Fruchtintensität eine leichte Erinnerung an Chateau Tertre Roteboeuf, dem diesjährigen Sieger im Wettbewerb des fruchtigsten Weins. Ein feiner Hauch helle Praline zieht sich durch den Wein, etwas weißer Pfeffer. Dann kommt Weinbergspfirsich, ein Hauch Orange, ein wenig Exotik. Die Rasse der Cabernet Franc besticht, darunter ein wenig Mango und Passionsfrucht. Ein ganz kleiner Hauch Gummi, der so typisch ist für Weine, die mit natürlicher Hefe vergoren wurden. Immense Rasse im Mund. Ein Ansturm von roter Frucht, rote Kirsche, Schattenmorelle. Schlanke, rassige Zwetschge. Himbeere, Walderdbeere. Hohe Mineralität, Salz, Gesteinsmehl. Sehr viel weißer Pfeffer. Immense Länge. Extrem geschliffenes Tannin. Ein schlanker Wein, der gleichzeitig viel Fett hat, viel Fruchtfleisch. Die Rasse überwiegt alles, die Finesse ist immens. Es ist ein grandioser Wein und bei gleichem Terroir dem La Dominique überlegen. Vielleicht nicht ganz die Tiefe von Cheval, in Sachen Rasse und Mineralität kann er ihm jedoch ernsthaft Konkurrenz machen. Ein grandioser Wert. Einer der unbekannten und am höchsten unterschätzten Weine, schon im Jahr 2009. Der Wein hat Kampfer und Menthol im aromatischen Nachhall. Großer Wein. 96-97+/100PM: Sehr dunkles Rubingranat, violette Reflexe, attraktive Note von kandierten Orangenschalen, süßen Waldbeeren, Kirschen und Gewürzen; stoffig, rund, feste, geschmeidige Tannine, süße schwarze Beerenfrucht im Abgang, gute Länge, sicheres Entwicklungspotenzial. Wunderbar vielschichtiger Wein. 92-94+/100 -- Gerstl: Man braucht nur einmal kurz die Nase an dieses Glas zu halten und schon ist alles klar, was für ein präziser, tiefgründiger, nobler und gleichzeitig offenherziger, ausdrucksvoller Duft, das ist ganz grosser, eindrücklichen Bordeaux, der aber vor allem durch Charme und Liebenswürdigkeit auffällt. Der Gaumen bestätigt noch mehr, als die Nase verspricht, was für eine gigantische Süsse, dazu diese sensationelle Frische als Gegengewicht, beinahe burgundisch feine Gerbstoffe, man spürt sie praktisch nicht, dennoch hat der Wein Struktur, ein gigantisches Kraftpaket, aber fein, fein und nochmals fein, das ist sinnlicher St. Emilion. Auf dem Weingut bestätigt er sich eindrücklich, ich bin fast noch mehr beeindruckt, vor allem seine Tiefgründigkeit macht ihn zu einem Gänsehautwein. Das ist so ein Wein der so edel wirkt, dass er ehrfürchtiges Staunen auslöst, der aber dadurch nichts von seinem Charme verliert und immer noch kumpelhaft fröhlich wirkt. Meine Vermutung, dass dieser Wein bald einmal zu den überragenden Weinen der Region und somit von ganz Bordeaux gehören wird hat sich bereits mit diesem Jahrgang definitiv bestätigt. Er ist klar nochmals besser, als der sensationelle 2009er. Dass der neue Besitzer Olivier Decelle heisst ist ein Segen für den Weinfreund. Er hat das Weingut mit etwas List, einigem Glück und natürlich auch mit dem nötigen Kleingeld gekauft. Sehr beliebt gemacht hat er sich damit in der Region natürlich nicht, denn die Reichen Châteaux Besitzer in der Umgebung waren schon lange in der Startlöchern, um sich dieses Weingut zu ergattern. Als die kamen hatte Olivier den Vertrag aber schon unterschrieben, welch ein Glücksfall. Man kann sich leicht vorstellen, wenn beispielsweise ein Christian Moueix, ein Gerard Perse oder ein Hubert de Boüard dieses Weingut gekauft hätte würden die Weine heute schon den x-fachen Preis kosten. Olivier Decelle ist Winzer aus Leidenschaft, selbstverständlich will und muss auch er mit seinen Weinen Geld verdienen, aber es ist nicht seine Idee daraus ein Spekulationsobjekt zu machen. Und dass er in Sachen Qualität das maximal Mögliche herausholt, hat er schon eindrücklich bewiesen. Höhepunkt ist der 2010er, der sogar den sensationellen 2009er deutlich übertrifft und damit schon sehr nahe an der Perfektion ist. Ich finde bei der Verkostung der Fassprobe offen gestanden keinen qualitativen Unterschied zu Weinen den Top Weinen von St. Emilion, mir fehlt aber die Erfahrung wie ein ganz grosser Jean Faure schmeckt, wenn er reif ist, deshalb bin ich nicht in der Lage die Idealnote zu vergeben, auch wenn ich vermute, das er diese eines Tages erreichen wird. 19+/20 -- Gerstl: Man braucht nur einmal kurz die Nase an dieses Glas zu halten und schon ist alles klar, was für ein präziser, tiefgründiger, nobler und gleichzeitig offenherziger, ausdrucksvoller Duft, das ist ganz grosser, eindrücklichen Bordeaux, der aber vor allem durch Charme und Liebenswürdigkeit auffällt. Der Gaumen bestätigt noch mehr, als die Nase verspricht, was für eine gigantische Süsse, dazu diese sensationelle Frische als Gegengewicht, beinahe burgundisch feine Gerbstoffe, man spürt sie praktisch nicht, dennoch hat der Wein Struktur, ein gigantisches Kraftpaket, aber fein, fein und nochmals fein, das ist sinnlicher St. Emilion. Auf dem Weingut bestätigt er sich eindrücklich, ich bin fast noch mehr beeindruckt, vor allem seine Tiefgründigkeit macht ihn zu einem Gänsehautwein. Das ist so ein Wein der so edel wirkt, dass er ehrfürchtiges Staunen auslöst, der aber dadurch nichts von seinem Charme verliert und immer noch kumpelhaft fröhlich wirkt. Meine Vermutung, dass dieser Wein bald einmal zu den überragenden Weinen der Region und somit von ganz Bordeaux gehören wird hat sich bereits mit diesem Jahrgang definitiv bestätigt. Er ist klar nochmals besser, als der sensationelle 2009er. Dass der neue Besitzer Olivier Decelle heisst ist ein Segen für den Weinfreund. Er hat das Weingut mit etwas List, einigem Glück und natürlich auch mit dem nötigen Kleingeld gekauft. Sehr beliebt gemacht hat er sich damit in der Region natürlich nicht, denn die Reichen Châteaux Besitzer in der Umgebung waren schon lange in der Startlöchern, um sich dieses Weingut zu ergattern. Als die kamen hatte Olivier den Vertrag aber schon unterschrieben, welch ein Glücksfall. Man kann sich leicht vorstellen, wenn beispielsweise ein Christian Moueix, ein Gerard Perse oder ein Hubert de Boüard dieses Weingut gekauft hätte würden die Weine heute schon den x-fachen Preis kosten. Olivier Decelle ist Winzer aus Leidenschaft, selbstverständlich will und muss auch er mit seinen Weinen Geld verdienen, aber es ist nicht seine Idee daraus ein Spekulationsobjekt zu machen. Und dass er in Sachen Qualität das maximal Mögliche herausholt, hat er schon eindrücklich bewiesen. Höhepunkt ist der 2010er, der sogar den sensationellen 2009er deutlich übertrifft und damit schon sehr nahe an der Perfektion ist. Ich finde bei der Verkostung der Fassprobe offen gestanden keinen qualitativen Unterschied zu Weinen den Top Weinen von St. Emilion, mir fehlt aber die Erfahrung wie ein ganz grosser Jean Faure schmeckt, wenn er reif ist, deshalb bin ich nicht in der Lage die Idealnote zu vergeben, auch wenn ich vermute, das er diese eines Tages erreichen wird. 19+/20 --RG: Tiefes Purpur, satt in der Mitte, Granatschimmer am Rand. Walderdbeeren, eine süsse Würze zeigend, Zedernholztouch und heller Kaffee. Samtener Gaumenfluss, weiche Tannine, gut stützende Säure. Wieder im burgundischen Stil, vielleicht sich eher in Richtung Klassik bewegend. Ein beruhigender, grosser Saint Emilion mit wunderschöner Eleganz.18/20 -- Suckling: Wonderful aromas of ripe fruit that are deep and delicious. Hints of walnuts and meats. Full body, with soft tannins and a juicy, velvety textured finish. Lots going on here. Delicious already but better in 2017. 93/100 -- PM: 92-94/100


  • Frankreich/Bordeaux/Pessac Leognan - Seguin: Chateau Seguin "Cuvee de la House" 2010 - 2016-2046:

    Lobenberg: Eine biodynamisch bearbeitete kleine, völlig isoliert liegende Parzelle mit uralten Reben, im Schnitt über 50 Jahre. Kein Nachbar stört mit konventioneller Arbeit, die Einsamkeit der Lage gibt die große Bio-Freiheit. Zu 50% mit Merlot und 50% mit Cabernet Sauvignon bestockt. Das gleiche sensationelles Kiesterroir wie der normale Seuin, ziemlich ähnlich wie Haut Brion. Dieses Konzentrat ist fast undurchscheinend schwarz. In der Nase konzentrierte Schwarzkirsche und Brombeere, Cassis, Blaubeere und Rumtopf folgen, Minze, Eukalyptus, Maulbeere, hochreife schwarze Olive, Schokolade, gegrilltes Fleisch, ein Hauch kubanischer Tabak. Das ähnelt dem grandiosen "normalen" Seguin durchaus, ist nur verblüffend dichter und konzentrierter und erstaunlicher Weise zugleich noch viel feiner, verspielter. Grandios frische schwarze Frucht, schwarze Kirsche, Teer und Jod. Hohe Mineralität, etwas Salz, Steinmehl, sehr dunkle Milchschokolade, sehr versammelt. Trinkt sich wie der Seguin, der durch einen Verdichter gelaufen ist, aber eben nie fett oder gar süß und schwer. Die biodynamische Arbeit und die extrem winzigen Erträge konzentrierten auch die Feinheit, Frische und Finesse. Ein harmonischer Traum, eine Turbo-Frucht-Feinheit-Finesse-Version eines Haut Bailly. Großes Kino! Und Minimengen, nur 240 rare Flaschen für Deutschland. 96-97/100


  • Frankreich/Bordeaux/Pomerol - La Croix: Chateau La Croix 2010 - 2018-2045:

    Lobenberg: 10 ha in bester Lage Pomerols. Mitten im Dorf, direkt neben La Croix Saint Georges. 95% Merlot, 5% Cabernet Franc, Ausbau in neuen und gebrauchten Barriques. Das Weingut gehört den Eltern von Jean Philippe Janoueix, und er zeichnet seit einigen Jahren auch hier verantwortlich, neben der Betreuung von La Croix St. Georges und einiger anderer Weingüter. Traumhafte Nase, feine Wucht, süße rote Frucht, süße rote und schwarze Kirsche, Pflaume, ein wenig Mango und gelbe Melone, feine Milchschokolade, belgische Pralinen. Hochintensiv duftig, zart, süß und rassig zugleich. Macht viel Freude. Weich und harmonisch. Toller Antrunk im Mund. Rasse, frische Säure, überaus sanftes, geschliffenes Tannin, der Wein singt. Hat einen schönen dramatischen Antritt, zieht sich lang, hallt über zwei Minuten nach. Immer wieder kommt das sanfte polierte Tannin hoch. Unglaublich Kraft, die man nicht merkt. Alkohol, Glyzerin ziemlich perfekt verbunden, und doch immer spannend und rassig bleibend. Frische Pflaume, Kirsche, etwas Johannisbeere, ein bisschen Maulbeere, alles im Wechsel. Überhaupt kein fetter Wein, sonder ein zarter, langer, frischer, rassiger Pomerol. Toller Erfolg. 97+/100 -- Gerstl: Wouw, diese Tiefe, da ist unglaubliche Fruchtsymphonie, das ist Pomerol wie aus dem Bilderbuch und eigentlich noch viel schöner, das ist pure Erotik, was für ein sinnliches Parfüm. Ein Gaumen wie Samt und Seide, der ist so etwas von fein, dabei traumhaft aromatisch, extrem edel aber auch charmant und liebenswürdig, hat so etwas verschmitzt Schlichtes an sich, ich leibe diesen Wein über alles, da ist so herrlich viel Saft, so traumhaft cremiger Schmelz, sensationell. 19+/20 -- Gerstl: Wouw, diese Tiefe, da ist unglaubliche Fruchtsymphonie, das ist Pomerol wie aus dem Bilderbuch und eigentlich noch viel schöner, das ist pure Erotik, was für ein sinnliches Parfüm. Ein Gaumen wie Samt und Seide, der ist so etwas von fein, dabei traumhaft aromatisch, extrem edel aber auch charmant und liebenswürdig, hat so etwas verschmitzt Schlichtes an sich, ich leibe diesen Wein über alles, da ist so herrlich viel Saft, so traumhaft cremiger Schmelz, sensationell. 19+/20 -- Suckling: Fabulous aromas of violets and other flowers with dark fruits and hints of nuts. Full body, with layers of fruit and ripe tannins and a sweet berry aftertaste. Impressive wine. Try in 2018. 93/10 -- RG: Extrem dunkles Purpur mit lila und violetten Reflexen. Wuchtiges Bouquet mit frisch gekochten roten Pflaumen, hellem Tabak, Ein Hauch Honig und Kamille, lädt schön aus, es mischt in dieser warmen Note auch ein floraler Schimmer mit. Im fleischigen Gaumen mit Biss, Fleisch und kerniger Rasse im Innern aufwartend, brachiale Kraft im muskulösen, langen Körper. Ein Klassisker für jene, die bereit sind, bei einem grossen Pomerol auch Ecken und Kanten zu akzeptieren. 18/20


  • Frankreich/Bordeaux/Margaux - Clos des Quatre Vents: Chateau Clos des Quatre Vents 2010 - 2020-2060:

    Lobenberg: Wie alle Weine von Luc Thienpont in der önologischen Verantwortung von Jacques Boissenot, dem Weinmacher der Top-1er-Crus wie Latour, Lafite, Mouton und andere. Ein Boutiqueweinberg von Luc Thienpont, Mitbesitzer von Vieux Chateau Certan und früherer Regisseur von Labegorce Zede in Margaux. Nur 1,2 ha eines einzigen Weinbergs direkt neben Chateau Margaux. 80 Jahre alte Reben auf tiefem Garonne-Kies. 40 hl/ ha. 55% Cabernet Sauvignon 40 % Merlot 5% Petit Verdot. Nur 7.500 Flaschen werden abgefüllt. Fermentiert in Zementtanks mit Temperaturkontrolle, die malolaktische Gärung im kleineren Holzfass aus neuer französischer Eiche. 20monatiger Ausbau in 100% neuem Barrique.

    Die Nase dieses Weins ist noch intensiver als die des Villa des Quatre Soeurs. Reife, süße Amarenakirsche und Schwarzkirsche mit reifer Pflaume und Walderdbeere. Kirsche. Süß und nicht überreif. Nicht marmeladig, sondern Frische anzeigend. Schöne Säure steigt aus dem Glas, ein wenig gelber Pfirsich kommt dazu, leichte Exotik, Garrigues, Mineralität. Die Intensität der Frucht im Mund raubt einem fast den Atem. Immense Fülle schwarzer und roter Frucht, Kirsche, Maulbeere, Brombeere, Cassis, Himbeere, Cranberry, alles ohne fett zu sein. Verspielt, komplex, alles einnehmend. Die Säure tanzt hin und her, die Frucht kommt immer wieder berauschend dazu. Butterweiche Tanninmassen, aber nicht, wie man jetzt deuten könnte, im St.-Emilion-Stil, sondern erdig würziges Margaux in Vollendung. Durchaus die Klasse wie in manchen Jahren bei Chateau Margaux selbst, ein großer Wein mit toller Länge. In diesem Jahr sicherlich noch klar vor dem extrem guten Konkurrenten Giscours und einer der besten Weine der Appellation. Der Wein hat Größe und ist extrem beeindruckend. 96-97+ -- RG: Produktion: 7500 Flaschen. Extrem dunkles Purpur. Nobles Bouquet, Cassis, Black Currant, schwarze Kirschen, dunkle Edelholznoten und schwarze Oliven, sehr tiefgründig. Im Gaumen traumhaft komplex, schwarzbeerig, mollige Tannine, endet mit tiefschürfender Hermitage-Aromatik. Ein dramatischer 2010er und einer der wenigen Rotweine vom linken Ufer, die sich nicht unnahbar zeigen. Einkaufstipp für Leute, die das Besondere schätzen. 19/20 -- RG: Produktion: 7500 Flaschen. Extrem dunkles Purpur. Nobles Bouquet, Cassis, Black Currant, schwarze Kirschen, dunkle Edelholznoten und schwarze Oliven, sehr tiefgründig. Im Gaumen traumhaft komplex, schwarzbeerig, mollige Tannine, endet mit tiefschürfender Hermitage-Aromatik. Ein dramatischer 2010er und einer der wenigen Rotweine vom linken Ufer, die sich nicht unnahbar zeigen. Einkaufstipp für Leute, die das Besondere schätzen. 19/20 -- NM: Courtesy of Luc Thienpont, a blend of 55% Cabernet Sauvignon, 40% Merlot and 5% Petit Verdot, the Clos des Quatre Vents is broody and introspective on the nose at first with liquorice-tinged dark berried fruits. The palate has a rounded, supple entry with crisp raspberry and wild strawberry, very harmonious and focused towards the caressing finish. This is a lovely Margaux...just a shame the production is so tiny. 92-94/100


  • Frankreich/Bordeaux/Saint Emilion - Lafon la Tuilerie: Chateau Lafon la Tuilerie Grand Cru 2010 - 2017-2040:

    Lobenberg: Das Weingut hat nur 2,5ha, weniger als 10.000 Flaschen werden erzeugt. 100% Merlot. Uralte Reben. Der Besitzer ist Pierre Lafon. In dieser Region sind sonst Lehmböden üblich, diese 2,5ha liegen aber komplett auf Kalksteinböden mit leichter Lehm- Sandauflage. Pierre Lafon bearbeitet sein Weingut organisch als reiner Einzelkämpfer und in reiner Handarbeit. Das Weingut liegt unterhalb von Chateau Pressac. Die Reben sind 55 Jahre alt, gepflanzt 1956, nach dem großen Frost, als viele Reben zerstört wurden. Schwarz Rubinrot, glänzend. Unglaubliche, hocharomatische Nase. Satte schwarze Kirsche, Johannisbeere, Maulbeere. Rassig. Kubanische Zigarrenkiste, Lorbeer, schwarze Oliven in ganz reifer Form. Feine, süße, dunkle Erde. Ein Hauch Mango darunter. Nutella, belgische Pralinen. Hohe Aromatik, extrem duftig und fein. Macht Spaß. In der Nase, dann auch im Mund Blaubeere und Moschus. Weit entfernt von jeder extremen Extraktion. Feiner, rassiger, sehr mineralischer Mund, das Kalk- Sandstein-Terroir kommt klar durch. Schöne salzige Mineralik zeigend. Länge. Sehr feiner Wein, sehr geschliffen. Merlot auf reine Finesse, schwarze und rote Kirschen, Cassis. Alles fein, alles tänzelt. Sehr schöne Länge. Etwas Blutorange im Finale. Das extrem geschliffene aber satte Tannin kommt schön wieder hoch, immer unterlegt von der feinen Säure. Der Wein erinnert stark an den Bellevue von Hubert de Bouard, und ist doch ganz anders. Wirklich ein großer Wein. Ein sehr feiner St. Emilion mit fast burgundischer Zartheit und doch toller Kraft und Frucht darunter. 95-96+/100 -- RG: 100 % Merlot. 36 hl/ha. Extrem dunkles Purpur mit lila und violetten Reflexen. Warmes, ausladendes Bouquet, herrlicher Dörrfrüchtetouch, Amarenakirschen und Cassis, sehr aromatisch. Mundfüllender Gaumen mit wiederum viel verschwenderischer Frucht, Redcurrant, Rumtopf, Cakesfrüchte und im Finale Giandujaschokoton, man merkt die verlangenden Tannine. Einer der ganz wenigen Weine am rechten Ufer, der so viel Wärme ausstrahlt. 19/20 -- RG: 100 % Merlot. 36 hl/ha. Extrem dunkles Purpur mit lila und violetten Reflexen. Warmes, ausladendes Bouquet, herrlicher Dörrfrüchtetouch, Amarenakirschen und Cassis, sehr aromatisch. Mundfüllender Gaumen mit wiederum viel verschwenderischer Frucht, Redcurrant, Rumtopf, Cakesfrüchte und im Finale Giandujaschokoton, man merkt die verlangenden Tannine. Einer der ganz wenigen Weine am rechten Ufer, der so viel Wärme ausstrahlt. 19/20 -- Gerstl: Die Rebstöcke dieses 2,4 Hektar kleinen Weingutes stehen an allerbester Lage auf hervorragenden Kalkböden. Die Weine, die hier entstehen sind schon beinahe Kult und meistens schon ausverkauft, bevor unser Mailing erscheint. Der 2010er ist nochmals um Nuancen besser als die grandiosen Vorjahrgänger und gehört ohne Zweifel zu den allerbesten Weinen dieses grossen Jahrgangs von St. Emilion. Das ist schwarze Frucht mit einem Hauch Blutorange, wie man sie sich schöner nicht vorstellen kann, strahlt eine traumhafte Frische aus, ganz feine Würze, filigrane Kräuternuancen, der Duft ist schlicht himmlisch. Am Gaumen ein wahres Spektakel, da ist einiges los, was für eine sensationelle Saftigkeit, der Wein hat Tannin ohne Ende, aber so feine, dass man sie kaum spürt. Schon diese Fassprobe bewirkt bei mir eine wohlige Gänsehaut auf dem Rücken, das ist zum ausflippen schön, was für ein sensationeller Traumwein, diese Frische, diese Süsse, diese beschwingte, fröhliche Art, ein Weinerlebnis der Superlative. 19/20


  • Frankreich/Bordeaux/Pomerol - Clos de la Vieille Eglise: Chateau Clos de la Vieille Eglise 2010 - 2018-2055:

    Lobenberg: Das sind 1,5 ha Pomerol der Familie Trokat. Diese Fläche liegt inmitten der Weinberge von Chateau Eglise Clinet. Nach Petrus, Lafleur und Le Pin wahrscheinlich die kostbarsten Weinberge des Pomerol. Dieser kleine Weinberg mit Reben, die um 60 Jahren alt sind, gehört seit 1820 der Familie. Die Weinberge von Clos de la Vielle Eglise, Clos L‘Eglise und Eglise Clinet waren vor 200 Jahren in einem Besitz und wurden später durch Vererbungen und Familienaufteilungen auseinander dividiert. Der Weinberg besteht zu 70% aus Merlot und 30 % Cabernet Franc. Der Wein ist schon in der Farbe satt und schwarz und ölig. Kirsche, schwarze Johannisbeere, Lakritz, Teer und viiiiiel Mineralität, Steinmehl! Im Mund dann ultrafeine Kirsche und reichlich Salz und Stein, dieser Wein braucht verdammt viel Zeit und wird ewig halten, so stell ich mir großen und feinen Pomerol vor. 97-99/100 -- RG: Sattes Purpur-Granat, dicht in der Mitte, lila Schimmer aussen. Königliches, reifes Bouquet, warmer Merlot, würziger Cabernet Franc, schwarze Kirschen und Cassis, komplex und reich. Sehr reich. Mundfüllender Gaumen, auch hier diese dramatische, schwarze Würze, Lakritze, Black Currant und Szechuanpfefferkörner im dicken, extrem konzentrierten, aber nicht extrahiert wirkenden Extrakt. Ein sehr klassischer, grosser Pomerol bei dem man automatisch an legendäre alte Jahrgänge denkt. Gleich hoch bewertet wie der 2009er. Am Schluss ist es nur noch eine Stilfrage, welchen man von den beiden bevorzugt. Oder man trinkt die ersten 20 Jahren den 09er und wechselt dann die nächsten 20 Jahre auf diesen gigantischen 2010er. Erstmals von Sohn Benoit Trocard vinifiziert. (19/20). Kurz vor der Füllung. Ein Riesenpaket mit druckvoller Nase im schwarzbeerigen Bereich. Portnuancen und kalter Darjeelingtee, gebündelt und mit legendenhaftem Finale. 19/20 -- Gerstl: Früher gab es einmal ein Weingut mit dem Namen Clos l'Eglise-Clinet, heute sind daraus die Weingüter Eglise Clinet, Clos l'Eglise und Clos de la Vieille Eglise entstanden. Die beiden ersten sind heute berühmt und entsprechend teuer. Clos de la Vieille Eglise hingegen stand lange Zeit im Schatten der beiden, holt aber von Jahr zu Jahr mehr auf und ist heute qualitativ auf Augenhöhe mit den beiden. Er wurde zum ersten Mal von Jean-Louis Trocards Sohn Benoit vinifiziert, dem Besitzer und Weinmacher von Clos Dubreuil.

    Der Duft ist ganz zart, fein, aber unglaublich raffiniert, kommt herrlich aus der Tiefe, perfekte Reife und rassige Frische ausstrahlend, das ist einfach pure Raffinesse, der Inbegriff von perfekt reifer, aber nicht überreifer Frucht, ein himmlisch schönes, raffiniertes, unendlich komplexes Parfüm. Ganz anders am Gaumen, da hat er einen geradezu explosiven Auftritt, schwarze Kirsche in konzentrierter Form, auch

    Cassis und Heidelbeer und ganz zart die typische rote Frucht von

    Pomerol, da ist geballte Kraft, dennoch steht die Eleganz im Vordergrund, weil die Rasse den Wein so herrlich schlank macht, da sind Tannine ohne Ende, aber ganz feine und sie verlieren sich beinahe im herrlich süssen Extrakt. Beeindruckend ist das sinnliche Aromenspiel, das ist pure Pomerol-Erotik, der Wein berührt mich bis in die Fingerspitzen, zum Ausflippen schön und sagenhaft präzis, edel

    und unwiderstehlich charmant. Und obendrein folgt noch ein minutenlanger, beinahe überbordender Nachhall. Der Wein braucht einige Jahre Flaschenreife, da ist noch enorm Potenzial verborgen, in 10

    Jahren ist das der Himmel auf Erden. 19/20


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24269H