Jahrgang 2012 - Rotwein - Syrah 100%

Saint Joseph "Lieu-dit Saint Joseph"

Saint Joseph "Lieu-dit Saint Joseph"

Lobenberg 97

Lobenberg: Die Nordrhône ist gekennzeichnet durch eine lange Trockenperiode vor der Ernte. Vollreifes Traubengut und keinerlei Verwässerung. Alle Trauben bei Ferraton werden entrappt. Fermentierung ausschliesslich als Spontanvergärung ohne Zusatz irgendwelcher Hefen. Der Wein wurde vier Wochen in reinem Beton ohne Epoxy-Innenbeschichtung vergoren, um eine bessere Oxidation zu erreichen. Vorher Kaltmazeration, hinterher drei Wochen Standzeit auf der Schale. Dann vorsichtiges Abpressen. Der Ausbau erfolgt in 600-Liter-Holzfässer, ein kleiner Teil im Barrique. Bei Ferraton werden sonst nur gebrauchte Fässer verwendet, hier gibt es jedoch 25% neues Holz. Die Weine verbleiben bis zum Abfüllen auf der Hefe mit zwischenzeitiger Bâtonnage. Eigener Weinberg in Tourneau auf reinen Granitboden im Herzen Saint-Josephs. Eine Einzellage in 250m Höhe, die es auch bei Guigal gibt. Die Top-Lage der Appellation überhaupt, extreme Steillage in Südexposition. Nur 1000 Flaschen je Jahrgang, weniger als ein halber Hektar in biodynamischer Bearbeitung, 80 Jahre alte Reben. Die Höhe bürgt für die Frische. Neben dem Ursprungsort der Appellation, Mauve, das Beste, was Saint-Joseph zu bieten hat. Extrem dichte Nase, überaus üppig duftig, einer fruchtig duftigen Dampfwalze gleich. Viel Teer und Lakritz im ersten Eindruck mit konzentrierter roter Waldfrucht. Auch Veilchen. Viel Kirsche, Erdbeere und Himbeere. Die Nase hat in der explosiven Frucht schon fast einen Côte-Rôtie-Charakter, wie es bei den allerbesten Saint-Josephs durchaus üblich ist. Extrem drückend in Nase und Mund. Hagebutte, Schlehe, schwarze Kirschen, Sauerkirschen und Mineralität. Schwarze Erde in Lakritz getaucht. Verbrannte Noten. Salz. Genial. Der ist aber deutlich feiner als die Nase, salziger Feuerstein dazu. Extrem fein gezeichnet. Elegant. Fast burgundisch in seiner Feinheit. Einem Bonnes-Mares gleichend, mit sensationeller salziger Mineralität am Ende und feiner dunkler Kirsche und ein wenig Johannisbeere. Auch Schlehe. Immer wieder das dunkle Granitgestein. Das Tannin komplett poliert, keine grünen Elemente, keine Härte zeigend. Intensive mineralische Länge. Unglaublich komplex und trotzdem mit puristischer Feinheit und Finesse, fast etwas scharfe Mineralität. Dabei saftig bis zum Ende und auch traumhaft charmant und einladend. Ein grandioser Saint-Joseph im Stil eines warmen, erotischen Côte Rôtie. Es gibt nicht viel Besseres zu probieren in Saint-Joseph. Ein schmelzig charmanter Langläufer, den man in allen Phasen seines Lebens trinken kann. Delikat und lecker in jeder Form. 96-97/100

-- Parker: Along the same lines quality-wise, the 2012 St.-Joseph Lieu-Dit St.-Joseph offers up notions of smoked herbs, olive, licorice and charcoal, as well as loads of sweet cassis and blackberry fruit that emerge with more time in the glass. Medium to full-bodied, with notable purity of fruit, a supple, creamy texture, and serious length, it's a knockout St. Joseph to drink over the coming decade. 90-92/100

-- WS: A dark, fleshy style, with alluring cocoa and tobacco notes caressing the core of steeped plum, boysenberry and raspberry fruit. The long, anise-edged finish has a nicely buried iron accent, but remains polished and suave overall. Best from 2016 through 2022.—J.M. 92/100


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Rebsorten:
Syrah 100%
Artikelnummer:
22550H
Jahrgang:
2012
Bewertung:
Lobenberg 96-97
Parker 90-92
WS 92
Trinkreife:
2017 - 2035
Alkoholgrad:
13,5% vol.
Allergene:
Sulfite
Verpackt in:
6er
Abfüller:
Ferraton Pere e Fils, 13, rue de la Sizeranne, 26600 Tain L'Hermitage, FRANKREICH

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Ferraton Pere et Fils

Samuel Ferraton, Vertreter der 4. Generation im Weingut, gab 1998 dem Haus einen neuen Impuls durch eine finanzielle Partnerschaft mit dem Haus Chapoutier bei gleichzeitiger Wahrung der qualitativen Unabhängigkeit. Diese Hilfe und der biologische Erfahrungshorizont der Chapoutiers erleichterte die Umstrukturierung der Weinberge auf biodynamischen Anbau für die Einzellagen-Selektionen und die Verbesserung der Qualitätskontrollen. […]

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