Weinpaket: Bordeaux 2010 | 12* 0,75l

Weinpaket: Bordeaux 2010 | 12* 0,75l

2009 war bis dato das Beste Weinjahr in der Geschichte des Bordeaux. Anerkannt bei wirklich allen Kritikern. Und nun? Ja, für mich war 2010 noch den kleinen Hauch besser. Etwas weniger fett und üppig, aber nur wenig zurück in seiner saftigen Reife, dafür klar mineralischer und unendlich langlebig. Aber das ist ein wenig wie der Streit um 1982 versus 1986 im Medoc. Bei 2009 und 2010 gilt das aber für ALLE Weine des gesamten Bordeauxgebiets. Jeder Schuss ein Treffer, und die Dichte in der Spitze ist immens, in diesen Jahren läuft die Pyramide hoch zum Quader. In diesem wirklich grandiosen Paket sind sehr namhafte Erzeuger aus 12 verschiedenen Appellationen, ein besseres Bordeauxpaket im akzeptablen Preisbereich fällt mir nicht mehr ein, ich bürge dafür mit meinem guten Namen!

Lobenbergs GUTE WEINE
Probierpaket

"Meine Probierpakete sind meine Visitenkarte, meine beste Auswahl!"

 

2009 war bis dato das Beste Weinjahr in der Geschichte des Bordeaux. Anerkannt bei wirklich allen Kritikern. Und nun? Ja, für mich war 2010 noch den kleinen Hauch besser. Etwas weniger fett und üppig, aber nur wenig zurück in seiner saftigen Reife, dafür klar mineralischer und unendlich langlebig. Aber das ist ein wenig wie der Streit um 1982 versus 1986 im Medoc. Bei 2009 und 2010 gilt das aber für ALLE Weine des gesamten Bordeauxgebiets. Jeder Schuss ein Treffer, und die Dichte in der Spitze ist immens, in diesen Jahren läuft die Pyramide hoch zum Quader. In diesem wirklich grandiosen Paket sind sehr namhafte Erzeuger aus 12 verschiedenen Appellationen, ein besseres Bordeauxpaket im akzeptablen Preisbereich fällt mir nicht mehr ein, ich bürge dafür mit meinem guten Namen!


Je 1 Flasche:

     

  • Frankreich/Bordeaux - Grand Puy Ducasse: Chateau Artigues Arnaud Cru Bourgeois 2010 - 2016-2035:

    Lobenberg: Das zweite Château der Herren von Grand-Puy Ducasse, oft unentdeckt, kleine Mengen, eine echte Entdeckung. Dunkles Rubinrot mit schwarzen Reflexen. Sehr duftige, aromatische Nase mit süßer, roter Frucht, reife Johannisbeere, rote Kirschen und Walderdbeere, dann erst kommt Cassis und Brombeere, toll unterlegt von dominikanischer Zigarrenkiste und dunkler Milchschokolade. Feine erdige Würze dazu, etwas Holunder, Eukalyptus und frische Minze. Im Mund süße Waldfrucht, frische Zwetschge, Kirsche und Johannisbeere in diversen Spielarten, Walderdbeere und Waldhimbeere dazu. Feinstes seidiges Tannin, dennoch versteckt Kraft und ein kleiner Hauch schöner Rustikalität und Urwüchsigkeit, schönes, süßes Volumen zeigend. Der Wein rollt im Nachhall rotfruchtig, fast burgundisch wieder hoch, eine Spur Saint-Julien verströmend mit etwas mehr Wumms und mineralischer Rauhheit. Der 2009er kommt mit mehr süßer Frucht und üppig weichem Tannin, der 2010er dominiert mit der sensationellen Mineralität und maskulinierem Tannin des Jahrgangs, gemein ist beiden das köstliche Süße-Säure-Tannin-Spiel. Der Wein ist preislich fast ein Wunder für die Appellation und macht viel Freude! 93/100 (24,8 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Belle-Vue: Chateau Belle-Vue Cru Bourgeois 2010 - 2015-2030:

    Lobenberg: Schwarz mit leicht violettem Rand, undurchdringlich. Rumtopf, süße schwarze Kirsche, Maulbeere, Brombeere. Ganz reife schwarze Olive, fast süßlich. Garrigues, satte dunkle Schokolade dabei, alles hochreif. Das setzt sich im Mund nahtlos fort. Zu genannten Aromen kommt dann noch ein wenig frische Johannisbeere, auch Cassis. Ganz tolle Säure, die die Balance garantiert, aber immer auch viel Alkohol und Wucht. Schokolade, satte, schwarze Frucht, Waldbeeren, dann noch ein wenig Pfirsich, vielleicht sogar ein wenig Mango darunter. Guter Nachhall. Insgesamt balanciert auf sehr hohem Intensitätsniveau, mit Wucht, Alkohol und Fülle. Eindrucksvoller kleiner großer Wein. 93+

    -- Gerstl: Da duftet herrlich süsse, konzentrierte reife Frucht aus dem Glas, Backpflaumen, Heidelbeerkonfitüre, sogar ein Hauch schwarze Schokolade ist mit im Spiel. Erfrischende schwarze Frucht in Form von Cassis sowie ein Hauch Minze bringen die Frischebalance in dieses himmlische Parfüm. Auch am Gaumen ist süsses Extrakt ohne Ende, getragen von einer Tanninstruktur, die man sich feiner nicht vorstellen könnte. Was für ein edler, präziser, strahlender, köstlich aromatischer Wein und er kommt trotz enormer Intensität so wunderbar leichtfüssig daher. Auch der setzt gegenüber dem phänomenalen 2009er nochmals einen drauf und ist wohl der beste unter den traumhaften Belle-Vue Jahrgängen der vergangenen Jahre. 18+/20

    -- WS: Coated with suave toast and packed with ripe linzer torte, boysenberry and blackberry fruit, this displays great drive and energy, with mouthwatering anise and graphite driving the long finish. A lovely expression of the modern style. 91/100 (22 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Deyrem Valentin: Chateau Deyrem Valentin Cru Bourgeois 2010 - 2016-2035:

    Lobenberg: Seit 1730 ist das im Herzen des Margaux gelegene Chateau im Besitz der Familie Sorge. Jean Sorge bewirtschaftet die 13 Hektar zusammen mit ihren Töchtern Sylvie und Christelle. Das Gut liegt auf einem Sand- und Kieselplateau, hervorragende Drainage ist somit garantiert. Das Durchschnittsalter der Reben liegt bei knapp 30 Jahren. Die Weinberge wurden in den letzten 20 Jahren in großem Ausmaß überarbeitet, bessere Klone, höhere Pflanzdichte usw. Die Rebstöcke sind jetzt ganz nach "state of the art" mit 10.000 Stöcken pro Hektar extrem dicht gepflanzt. Das schafft Wettbewerb unter den Reben und reduziert den Ertrag pro Pflanze extrem und auf natürlichste Weise. Der dann relativ höhere Blattanteil und mehr Wurzeln pro Traube bringen eine bessere Mineralversorgung. Dennoch wird hier grüne Lese und extrem sorgfältige Laubarbeit praktiziert. Handlese und doppelte Sortiertische (einmal im Weinberg und einmal im Keller) sind obligatorisch. Vor der Vergärung erfolgt eine Kaltmazeration, dann wird bei bis zu 28 Grad vergoren und der Saft verbleibt drei Wochen auf den Schalen, das ermöglicht das "Wiedereinfangen" der Bitterstoffe (auch das sind modernste Erkenntnisse). Der Wein wird anschließend ausschließlich per Schwerkraft bewegt, der Ausbau erfolgt zu einem Drittel in neuen Barriques, der Rest je in ein- und zweijährigen Barriques. Vor der Abfüllung wird lediglich mit Eiweiß geschönt, aber nicht gefiltert. Der Aufwand in diesem kleinen Weingut entspricht mindestens einem 2eme Cru, alle Voraussetzungen für große Weine sind gegeben. Wenn die Reben erstmal ein hohes Durchschnittsalter erreicht haben, wird dieses, schon jetzt auf dem Niveau klassifizierter Gewächse befindliche Weingut, ganz sicher Aufsehen erregen und große Weine erzeugen. Dunkles Rubinrot mit Schwarz. Duftige, schwarz- und rotfruchtige Nase, Erdbeere, Brombeere, etwas Blaubeere, Teer, Lakritz, schwarze Oliven. Sehr intensiv und schwarzfruchtig. Im Mund feine Rasse und Frische zeigend, sehr weiches, buttriges, geschliffenes, wenngleich massives Tannin. Spielerisch aber mit viel Druck und Wucht. Deutliche Mineralität mit Salz dahinter, schöne erdige Würze, Schokoladensouffle, nie zu fett, nie zu alkoholisch, dennoch extrem intensiv, einer der charismatischsten und archetypischsten Weine aus der Appellation Margaux, noch klar oberhalb des Levels der großartigen Weine aus den Jahren 2005 und 2009. Ein fast schwarzer Powerwein, der viel Eindruck und Freude macht und sicher 20 Jahre hält. 94+/100

    -- Parker: Tasted at the Crus Bourgeois 2010 tasting in London. One of my personal favourite Margaux estates, the 2010 from Deyrem Valentin does not disappoint. It has wonderful purity on the nose with blackberry, raspberry and a touch of rose petals. The palate is medium-bodied with a fine thread of acidity, superb build and a crisp, pure, mineral finish that speaks of its terroir. Bon Vin. Tasted September 2012. 91/100

    -- WE: A finely structured wine, very ripe with just the right tannins and power. It is compact with a fine texture of dense tannins and beautiful berry fruits. 92-94/100 (22 €)


  • Frankreich/Bordeaux - du Glana: Chateau Du Glana Cru Bourgeois 2010 - 2017-2040:

    Lobenberg: Einer der Überflieger des letzten Jahres, und einer der Preis-Leistungs-Sieger aus dem Jahr 2009. Auch 2010 präsentiert er sich ähnlich berauschend. Schwarz und fast undurchdringlich mit violettem Rand. Extrem duftige, reife rotfruchtige Nase. Zwetschge, Waldhimbeere, Walderdbeere, Milchschokolade, rote Kirsche, nie zur Marmelade neigend. Immer rassig frisch bleibend. Hochintensiver, rassiger, rotfruchtiger und komplex verspielter Mund. Tänzelnde Säure, viel poliertes Tannin. Immer ganz fein. Hin und her springend, ein sehr kompletter Saint Julien, viel Dynamik und Rasse zeigend. Tolle Länge. Auf dem gleichhohen Level wie der sensationelle 2009er, ein kleiner Saint Julien in Perfektion. Mit La Bridane und dem vielleicht schon zu teuren Gloria einer der empfehlenswertesten Einstiegsweine dieser berauschend schönen Appellation. Einer der Weine mit der besten Balance und entgegen dem Jahrgang kein "heißer" Wein sondern ein Finesse- und Rassewein. Einfach ein toller Saint Julien! 93-94

    -- WE: This is a smooth, rich, strong wine, with delicious acidity, pushed by ripe fruit and gorgeous tannins. 91-93/100

    -- Suckling: Wonderful finish to this wine, with flowers, citrus fruit and currants in the aftertaste. Full and silky textured. Lots going on for a young wine. 90-91/100 (27,75 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Clos Puy Arnaud: Chateau Clos Puy Arnaud 2010 - 2018-2040:

    Lobenberg: Biodynamisch zertifiziertes Weingut auf dem Kalkstein-Plateau von Castillon. Ursprünglich von Stephane Derenoncourt auf den Weg gebracht, seit Jahren von der Besitzerfamilie Valette allein verantwortet und immer ganz vorne dabei. Traumhaft feine Nase, rote und schwarze Frucht. Schöne Frische anzeigend, überwiegend Johannisbeere, feine Milchschokolade. Nicht wuchtig, sondern fein daher kommend, ein Hauch Rosen mit Mango und gelber Pfirsich. Insgesamt traumhafte Finesse ausstrahlend. Etwas Garrigue in der Nase, feine salzige Mineralität, Steinmehl. Im Mund rassige Säure, tolle Frische. Satte rote und etwas gelbe Frucht überwiegen die schwarze Frucht. Sehr viel feiner als von der üppigen Nase erwartet. Johannisbeere, feine Waldhimbeere und Walderdbeere, nur ein Hauch schwarzes Cassis darunter. Feine Brombeere, schwarze Kirsche, Schattenmorellen, Milchschokolade, kubanischer Tabak, Steinmehl, hervorragende Balance. Abgang voll berauschend rassiger Finesse. Einer der stimmigsten Wein des Jahres, mit Hang zur Größe. Zumindest aber überragend zu trinken. Einer der wenigen Weine des Jahrgangs 2010, die ihren Vorgänger ohne Problem überflügeln können. Der bisher beste Castillon meiner Erfahrung. 94-95+/100

    -- Gerstl: Das Weingut wird seit 2004 nach biodynamischen Grundsätzen bewirtschaftet. Seine 12 Hektaren sind mit 60% Merlot, 35% Cabernet Franc 3% Cabernet Sauvignon und 2% Carmenère bepflanzt. Thierry Valette erzeugt hier seit vielen Jahren hervorragende Weine. Es gab zwar einzelne Jahrgänge, die mich etwas verunsicherten, bei denen ich bei der Fassprobe nicht ganz sicher war, in welche Richtung der Wein wohl gehen würde. Mit 2010 allerdings ist ihm ein Glanzlicht gelungen, das ist ganz klar sein bester Clos Puy Arnaud und ein Wein, der auch zu den ganz grossen von Bordeaux gehört. Tiefgründige schwarze Frucht vom Feinsten, die Komplexität ist enorm, duftet aber auch extrem fein mit berauschend schönen floralen und mineralischen Noten. Im Antrunk zeigt der Wein zuerst einmal irre Rasse, dann auch monumentale Extraktsüsse, welche ihn perfekt in die Balance bringt, ein gewaltiges Kraftpaket, dennoch fein, niemals wuchtig. Die Tannine sind von bester Qualität, von seidener Feinheit und in Massen vorhanden, ein kleines Monster von Wein, aber überaus spannend und keinesfalls überladen. Im minutenlangen sensationell vielfältigen Rückaroma wird er gar zu einem Filigrantänzer, was für ein raffinierter Wein. Der löst unglaubliche Emotionen aus, der berührt mich bis in die Zehenspitzen. 19/20 (29,95 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Haut Ballet: Chateau Haut Ballet 2010 - 2016-2032:

    Lobenberg: Weingut von Olivier Decelle, dem auch Haut Maurac im Haut-Medoc, sowie Jean Faure in St. Emilion gehören. Auf Muschelkalk gewachsene alte Reben. Grandioses Terroir mit 100% Merlot. Gepflanzt mit 9.000 Stöcken pro Hektar, sehr dicht. Sehr respektvolle Extraktion. Kein Überpumpen, keine Presse, alles im natürlichen Fluss und in reiner Handarbeit. Späte Lese, aber keinerlei Überreife und wie alle großen Weine des Jahres, sehr zurückhaltende Arbeit bei der Kellerarbeit. Sehr dunkle Nase, extrem dicht. Ein Hauch Amarenakirsche, Kirschlikör, Brombeere, Cassis, dunkel und süß, hocharomatisch, fein, Rasse zeigend. Süße Schwarzkirschkonfitüre, dann obsiegt die süße Brombeere. Etwas Lakritze, dunkle kubanische Tabake. Sehr fein, hocharomatisch. Im Mund deutlich zur schwarzen Kirsche tendierend, süße Maulbeere und rassige Johannisbeere, Veilchen, ein Hauch süße Blaubeere, etwas Teer. Viel Rasse, tolle Säure, die sich lang durchzieht. Grandioses Finale. Immer auf der süßen Frucht bleibend. Extrem lecker. Immenses butterweiches Tannin. Großer Fronsac. Noch besser als der sensationelle 2009er und vielleicht der beste Fronsac, den ich bisher probiert habe. Super Wein. 94+/100

    -- Gerstl: 100% Merlot, alte Reben, mit 9000 Rebstöcken pro Hektar sehr dicht gepflanzt, grandioses Muschelkalk Terroir zuoberst auf der Kuppe von Fronsac. Der Einzige Rebberg weit und breit, der gepflügt und nicht mit Herbiziden behandelt wird. Alles Handarbeit und schonende Weinbereitung ohne pumpen sind hier so selbstverständlich wie auch auf perfekt reifes, kerngesundes aber auch nicht überreifes Traubengut geachtet wird. Allerdings hat schon der sensationelle 2009er Haut Ballet gezeigt, eindrücklich gezeigt, dass in Fronsac Weine wachsen können, die es mit der absoluten Spitze von Bordeaux durchaus aufnehmen können. Und der 2010er ist eher noch höher einzustufen, als der 2009er. Er zeigt sich etwas mehr von der klassischen Seite, obwohl auch hier der Reifegrad absolut perfekt ist. Das wird ein Langstreckenläufer, der noch unglaubliche Raffinesse zum Vorschein bringen wird. Seine Entwicklung in den nächsten 20 Jahren zu verfolgen wird ein spannendes Erlebnis. Der strahlt so verschmitzt aus dem Glas, ein geniales Fruchtbündel, eindrücklich konzentriert, dennoch sympathisch schlicht, pure Frische in Kombination mit raffinierter Süsse und genialer Mineralität, dazu ganz feine animalische Noten und wunderbare Würze. Ich liebe diese strahlende Klarheit, diese noble Schlichtheit, bei gleichzeitig enormer Konzentration. Der Wein hat Charme ohne Ende, was für eine geniale Saftigkeit, der Wein schwebt wie eine Feder über die Zunge, hinterlässt Aromen ohne Ende, alles wirkt extrem fein, filigran und dennoch intensiv und reich. Seine geschmeidige, cremige Art fasziniert ganz besonders. Dennoch sind da Tannine ohne Ende, aber geradezu sensationell feine und im Massen köstlich süssen Extraktes verpackt. Meinen herzhaften Applaus quittiert er mit einem himmlischen, raffiniert komplexen, minutenlangen Nachhall. 19/20 (21,50 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Siaurac: Chateau Siaurac (Lalande Pomerol) 2010 - 2015-2032:

    Lobenberg: Schwarz mit rotem Rand. Sehr rassige Nase nach roter und schwarzer Frucht. Frische Zwetschge, rassige Walderdbeere, Zwetschgenschale, dann ein feiner Hauch Brombeere, nur wenig Cassis, etwas rote Johannisbeere. Insgesamt feinduftig und rassig, gleichzeitig sehr charmant mit gutem Volumen und feiner Süße. Im Mund sehr frisch, tolle Säure, dennoch weich durch Alkohol und Glyzerin, superb geschliffenes Tannin. Wie in der Nase auch hier im Mund tolles Wechselspiel von roter und schwarzer Frucht. Walderdbeere und Waldhimbeere wechseln sich ab mit süßer roter Kirsche, Schwarzkirsche, Brombeere, Cassis. Feines Steinmehl, dominikanischer Tabak, sehr ausgewogener, sehr schöner und feiner Wein mit einem leichten Hang zur Größe. 93+/100

    PM: Sehr dunkles Rubingranat, violette Reflexe, floral unterlegtes Beerenkonfit, facettenreiches Bukett, zart nach Lakritze und Tabak; saftig, gute Komplexität, reife Kirschenfrucht, präsente, gut integrierte Tannine, bleibt gut haften, gastronomischer Stil. 90-92/100

    -- Suckling: Dark polished fruit with coffee and sweet licorice. Nice sweetness on the palate with full body and an enjoyable licorice note that carries on all the way through the long finish. Soft tannins and good volume. 91/100

    -- WS: A very fleshy red, offering layers of succulent plum, blackberry and black currant fruit, with spice and licorice in reserve for now. Shows the tannic backbone of the vintage, with noticeable grip on the finish. Barrel tasting. 89-92/100 (18,50 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Fonreaud: Chateau Fonreaud Cru Bourgeois 2010 - 2015-2035:

    Lobenberg: Dunkles Schwarz, Rubinrot mit violettem Rand. Kaffee-Kakao-Nase mit Schwarzkirsche und Cassis, reifer Pflaume, dominikanischem Tabak, Lorbeer, schwarzer Olive. Enorm duftig, rassig, tief würzig, intensive wuchtig-süß-saure Nase mit hoher Intensität. Ein wenig Pfirsich, auch Minze und ein wenig Wachholder. Wahnsinnig guter Mund, satte Schwarzfrucht. Auch hier wieder Kaffee und Kakao, viel Brombeere, schwarze Johannisbeere, tiefe Würze, mollig. Feines Tannin, sehr schöne Balance anzeigend. Reife Pflaume, dunkle Erde. Brillante Säure zieht sich von vorne bis hinten durch. Der mollige, weiche, runde Charakter bleibt dennoch erhalten. Creme de Cassis und Brombeere, ziemlich satte Milchschokolade, große Fülle. Säure, Eleganz, Tannin halten sich die Waage. Mit ähnlichem Format wie der geniale 2009er, fast besser sogar. Der Wein hat fast Größe. In einer Blindverkostung würde man nie auf einen solchen Preisbereich kommen. Sensationeller Wein für diesen Preis. Zusammen mit Du Retout und ein, zwei anderen Weinen sicherlich das beste Preis-Leistungsverhältnis des Jahrgangs. 93-94/100

    -- Parker: Tasted twice with consistent notes, the Fonreaud has a well defined bouquet with good definition and poise: blackberry, cedar and plum. The palate is medium-bodied with good acidity, fine tannins, lacking a little weight towards the finish but fresh and lively. Tasted April 2011. 90-92/100 (17,90 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Lilian Ladouys: Chateau Lilian Ladouys Cru Bourgeois 2010 - 2016-2035:

    Lobenberg: Schwarzrot, sehr dicht. Gelber Pfirsich neben satter schwarzer Kirsche. Veilchen- und Rosenblätter. Duftig und fein. Im Mund leicht bittere Brombeere, schwarze Schokolade, kubanische Tabake, sehr hohe Mineralität. Steinmehl, etwas salzig. Auch satt schwarzes Cassis. Viel Schmelz, viel süß-saures Spiel mit guter Länge. Insgesamt gute Balance zeigend, trotz des hohen Alkohols mit der Säure einen harmonischen Ausgleich findend. Vielleicht nicht so perfekt in der Feinheit wie der große 2009er, aber mit seinem geschliffenen, satten Tannin und der Frucht-Säure-Rasse doch viel Eindruck machend. 92-94/100

    -- WE: A fine wine, its juicy fruits overriding its firm structure. It has all the right weight, perfumes and new wood element to make it a great success. 93-95/100

    -- WS: Dark and nicely layered, with crunchy acidity in between the notes of raspberry, cherry pit, plum sauce and savory herb. The long, chalk-filled finish has a whiff of smoke. A great turnaround over the last few years at this estate. 90-93/100 (24,50 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Cote de Baleau: Chateau Cote de Baleau 2010 - 2015-2035:

    Lobenberg: Ein biodlogisch betriebenes Weingut von Sophie Fourcade, die auch für Clos St. Martin und Grandes Murailles verantwortlich zeichnet. Direkt neben dem Biodynamiker Fonroque und Vieux Pourret, bestes Terroir auf dem Kalksteinplateau. Schwarz, undurchdringlich, leicht violetter Rand, glänzend. Rassige Nase nach frischer schwarzer Kirsche, feine Milchschokolade darunter. Sehr duftig. Berauschend im Charme. Mineralisch. Steinmehl. Im Mund unglaubliche Fülle aufzeigend. Butterweiches, sattes, geschliffenes Tannin mit sehr schöner Frische. Insgesamt sehr zur schwarzen Frucht gehend, Brombeere, Maulbeere, auch ein bisschen Holunder darunter. Schwarze Olive. Alles immer weich bleibend, alles immer charmant bleibend. Die rassige Säure zieht sich durch diesen recht üppigen, voluminösen Wein. Erdige Würze unterlegt alles. Nochmal Schokolade mit Schwarzkirsche im Abgang. Feine Länge. Ein großer Spaßmacher, ein schöner Erfolg. 93-94+

    -- Gerstl: Ich komme direkt vom Flughafen auf Cote de Baleau. Das ist der erste 2010er, den ich degustiere, abgesehen von noch in Gärung befindlichen Mosten kurz nach der Ernte. Der Duft, der mir da entgegen strahlt übertrifft alle extrem hohen Erwartungen. Was für ein sensationelles Fruchtbündel und was für ein raffinierter Duft, tiefgründige, schwarze Frucht köstlich süss mit genialer Frische, reife Frucht wie man sie sich schöner nicht vorstellen kann, raffinierte Mineralität ohne Ende, die Aromen kommen so wunderbar aus der Tiefe, die Komplexität ist eindrücklich, was für ein edler Duft und der geht direkt ins Herz. Explosiver Gaumenauftritt, da ist geballte Kraft und eine Aromatik von himmlischer Schönheit und enormer Intensität. Der Wein streicht wie eine Feder über die Zunge, Massen von extrem feinen Gerbstoffen, sind eingebunden in köstlich süsses Extrakt, der Wein hat Charme ohne Ende, ich bin hin und weg, der ist fein, fein und nochmals fein, aber der Gaumen ist beinahe überladen mit himmlischen Aromen, eine Sensation. Ich werde diesen Wein in den nächsten 2 Wochen sicher noch diverse Male degustieren, er wird wohl zu Messlatte für Bordeaux 2010. Ich probieren ihn zum zweiten Mal bei Ballande, wo ca. 300 Muster, darunter einige gigantische 20 Punkte Weine probiert werden können. Er ist auch da unzweifelhaft einer der grossen Stars, was für eine köstliche Delikatesse. Ich habe ihn später noch 3-mal verkostet, nicht weil ich noch irgendwelche Zweifel gehabt hätte, sondern ganz einfach weil es das pure Vergnügen ist. Von den diversen herrlichen Cote de Baleau der letzten Jahre, klar der beste. Sophie Fourcade: "Wir haben sehr viel gearbeitet in diesem Rebberg, jetzt beginnt sich das auszuzahlen." 19/20

    -- Gabriel: Die tiefste Farbe die ein Cote de Baleau je hatte. Wuchtiges Brombeerenbouquet, eine dunkle Würze darunter zeigend, sogar eine feine Rauchnuance von alten Merlots ist da. Dichter Gaumen, zeigt Volumen und im innern eine pfeffrige Rasse, viel Rückhalt. Für einmal nicht so frühcharmant zu Gunsten eines noch nie da gewesenen Potenzials. Braucht gut 5 Jahre Flaschenreife bis zum ersten Genuss. 18/20 (27 €)


  • Frankreich/Bordeaux - Belgrave: Chateau Belgrave 5eme Cru 2010 - 2018-2040:

    Lobenberg: Diese ökologisch bearbeitete, 1855 als 5eme Cru klassifizierte Weingut, liegt auf dem besten Terroir des Haut-Medoc auf einer großen Kieslinse, direkt neben der Appellation Saint Julien und Chateau Lagrange. Kein Wunder, dass hier oft der beste Wein des Haut Medoc entsteht, speziell seit die neuen Besitzer, die Champagnerfamilie Thienot, keine Kosten und Mühen im Weinberg und Keller scheuen. Das Ziel, noch vor La Lagune die Nummer 1 der Appellation zu sein und zu den großen Weinen Saint Juliens aufzuschließen, ist nicht unrealistisch. 2010 ist das schon verdammt gut gelungen! Der Wein ist schwarzviolett mit leicht rotem Rand. Sehr duftig. Kaffee, Kakao. Tiefe Wucht. Erhaben und doch süß. Reife Pflaume, dann kommt schwarze Johannisbeere und Brombeere, schwarze Kirsche. Intensive rassige Nase. Mindestens gleich rassiger Mund! Wieder komplett schwarze Frucht, schwarze Johannisbeere, Brombeere, tiefe dunkle Blaubeere, süße Maulbeere, Valrhonaschokolade. Dann würzige schwarze Erde, Lorbeer, Olive. Sehr dicht. Sattes, butterweiches Tannin, rassige Säure schafft die Balance zum hohen Glyzerin und Alkohol. Ungewöhnlich guter, ja fast großer Wein. Dieser 5eme Cru beweist seine Ausnahmestellung in der Klassifikation, bester Belgrave, den ich je probiert habe und der erste große Wein hier! 94-95/100

    -- Gerstl: Wouw, dieser Duft, man weiss ja seit vielen Jahren, dass das ein Superwein ist, aber der bringt mich einmal mehr zum Staunen, das ist ein Traum, das ist ganz grosse Klasse, diese strahlende Klarheit, diese Präzision, das ist sinnliches Bordeauxparfüm überaus edel, tiefgründig und raffiniert. Ein Gaumen wie Samt und Seide, der Wein ist so etwas von raffiniert, dabei enorm konzentriert und mit atemberaubendem Tiefgang. Die monumentale Süsse wird perfekt ausbalanciert durch geniale Rasse, ein sinnliches Aromenbündel von betörender Schönheit. Ich bin berührt, das ist grosser Bordeaux, da stimmt alles bis ins kleinste Detail, wirkt aber nicht steif sondern offenherzig und charmant. Der Nachhall ist ein Traum, da ist wiederum diese köstliche Süsse, die so atemberaubend frisch wirkt. Die St. Julien Stilistik dieses Weines kommt nicht von Ungefähr, liegt das Weingut doch direkt an der Grenze, auf dem gleichen Kiesterroir wie Château Lagrange. 19/20

    -- Suckling: This is very polished with super integrated tannins and layers of subtle ripe fruit with hints of chocolate. Full body, with ultra-fine tannins and a fresh finish. Very well done. Better in 2017. 93/100

    -- Gabriel: Dunkles Purpur mit violetten Reflexen. Sehr intensives Bouquet, schwarze Kirschen, Cassis, viel dunkle Edelhölzer und Arabica-Kaffee. Nobler Gaumen, feine und doch stützende Tannine, viel Stoff und Extrakt zeigend, Szechuanpfeffer und Lakritze im aromatischen Finale. Grosser Wein mit noch (zu) kleinem Fanclub. 18/20 (34 €)


  • Frankreich/Bordeaux - La Croix Lartigue: Chateau La Croix Lartigue 2010 - 2017-2035:

    Lobenberg: Das Weingut von Stephane Derenoncourt und seinen zwei Freunden aus der gemeinsamen Beratungsfirma. Schwarzrot, leicht violetter Rand. Sehr schmelzige Nase mit schwarzer Frucht, Cassis, Brombeere, schwarzer Kirsche, auch ein wenig Pfirsich, Mango und konzentrierte, zerdrückte Walderdbeeren. Veilchen und Flieder, feine Schokoladenraspel darunter. Ein großes Volumen und große Frische zugleich anzeigend. Sehr schokoladiger Mund, Cassis, Maulbeere, Brombeere, Kirsche und Waldhimbeere, dabei immer frisch bleibend. Hohe Säure, tolle Rasse zeigend. Das Spiel zwischen Alkohol, Süße und Säure passt sehr gut. Satte Tanninmenge in polierter Form. Der Wein hat viel Power, ist aber nie hart dabei. Schiebt und drückt für so einen kleinen Wein sehr beachtlich. Rassiger Castillon mit wesentlich mehr Frische als erwartet. 92-94

    -- Suckling: Gorgeous nose of crushed berries and spices with just a hint of milk chocolate. Full body, with lovely ripe fruit and a round and caressing textured finish. Drink or hold. 93/100

    -- WS: A dark, muscular style, with cocoa powder and coffee up front, followed by dark plum, currant and blackberry fruit flavors. A strong toasty edge holds sway on the finish. The dense fruit will allow this to cellar. Best from 2014 through 2020. 91/100 (22 €)


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18882H

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Lobenberg 92-94
WE 93-95
WS 90-93

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Rotwein, Bordeaux - Saint Emilion, 2010 Frankreich
Cote de Baleau

Chateau Cote de Baleau

  • 27,00 €

0,75 l (36,00 €/l)

18936H

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Lobenberg 93-94+
Gerstl 19
Gabriel 18

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Rotwein, Bordeaux - Haut Medoc, 2010 Frankreich
Belgrave

Chateau Belgrave 5eme Cru

  • 34,00 €

0,75 l (45,33 €/l)

18884H

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Lobenberg 94-95
Gerstl 19
Suckling 93

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Rotwein, Bordeaux - Cotes de Castillon, 2010 Frankreich
La Croix Lartigue

Chateau La Croix Lartigue

  • 22,00 €

0,75 l (29,33 €/l)

19128H

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Lobenberg 92-94
Suckling 93