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In Anlehnung an den bekannten Einsteinschen Spruch, dass nichts schwerer zu zerstören sei als ein Vorurteil, stellen wir fest, dass das auch für alle möglichen so genannten Weinweisheiten und –irrtümer gilt: Nichts hält sich hartnäckiger in den Köpfen der Menschen als überkommene Empfehlungen, fragwürdige Regeln oder urban legends. Wir fangen an, mit diesen Irrtümern aufzuräumen.

Da wäre als erstes die Sache mit der...


Zum dritten Mal in Folge gab es keinen richtigen Winter. Im November und Dezember fiel noch normaler Niederschlag, danach waren alle Monate teilweise deutlich zu trocken. Bis Ende August betrug das Niederschlagsdefizit etwa 180 mm. Generell war es schön, nach dem 10 April gab es keinen Frost mehr und die Blüte begann Ende Mai und war in der Wiltinger braunen Kupp am 15. Juni zu Ende. Just zu dieser Zeit war es eine Woche lang kühler und regnerisch und die Blüte in den anderen Lagen wurde entsprechend verzögert und erst um den 22. beendet.


Wie immer war ich im November im Piemont, um den im kommenden Jahr freigegebenen Jahrgang zu verkosten. November. Piemont. Spätsommer. Sonne. Nebel. Trüffel. Italiens schönste Weinregion und sympathischsten Winzer. Bauern und Philosophen. Italiens beste Küche. Und das Beste? BAROLO!!!


Sooo viel Wein gibt es auf der ganzen Welt und die Menge der Weine, die man nicht probieren und genießen kann, wird immer größer. Wann soll man die nur alle trinken? Susanne Werth-Rosarius weiß Rat.


Was hat die Lese 2015 im Bordelais gebracht?
Die meisten Winzer sind bereits durch, zum Großteil steht der Jahrgang in den Kellern der Châteaux. Jetzt entscheiden die Kellermeister darüber, wie sie die Qualität aus dem Weinberg zu 100% bewahren können. Journalist Andrew Black hat einige der namenhaftesten Winzer und Önologen befragt.


Menschen, so sagt man, sehen mit der Zeit ihren Hunden immer ähnlicher. Oder Hunde ihren Menschen? Wie dem auch sei, die intensive Beschäftigung miteinander führt zu einer sichtbaren Ähnlichkeit.


In vielerlei Hinsicht ist ein Winzer auch nur ein Landwirt, welcher seine Früchte ca. 60-80 cm über der Erde jedes Jahr auf neue von hölzernen Rebstöcken erntet. In wie weit er dabei mit der Natur Synergien schafft, d.h. durch geschickte Eingriffe sie in ihrem Handeln unterstützt und ohne chemische und bio-chemischen Helferlein ihr freien Lauf lässt, obliegt einzig und alleine dem Winzer. Auf der anderen Seite gibt es auch eine ganze Menge an vornehmlich Trauben-Landwirten, die nur die Mengen Optimierung im Sinn haben und potentielle Risiken auf Seiten der Natur durch exzessiven Düngen und dem Einsatz von Pestiziden und Herbiziden zu minimieren versuchen. Schlussendlich hat der Weintrinker als solches die Wahl, was ihm sein Weingenuss wert ist. Das der naturnahe und unterstützende Ansatz hier oft nicht der günstigere ist, brauche ich wohl nicht extra zu betonen.