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Lange habe ich versucht den 2013er Joern “Arancia” Riesling in eine bereits existierende Schublade zu stecken. “Riesling Großes Gewächs” – nein: Der Wein ist viel zu Lagen/Gebiets- untypisch. “Deutscher Landwein” – um Gottes Willen: Das ist wohl die Schublade mit der geringsten Aussagekraft. “Riesling Orange Wine” – auch schlecht: Entspricht zwar seiner Herstellungsmethode, aber unterstreicht nicht die Qualität, die dieser Riesling zu zeigen vermag. “Riesling Naturwein” – ganz übel: Absolut verschrienes Genre, fehlinterpretiert und sowieso in der breiten Masse nicht verstanden. Was mache ich also mit diesem extremen Riesling? Ganz einfach: zeigen, erklären und erleben lassen. Was sollte man auch sonst mit einem Wein tun, welcher einem so unverfälscht auch die dunkle Seele seiner Rebsorte zeigt?


In Anlehnung an den bekannten Einsteinschen Spruch, dass nichts schwerer zu zerstören sei als ein Vorurteil, stellen wir fest, dass das auch für alle möglichen so genannten Weinweisheiten und –irrtümer gilt: Nichts hält sich hartnäckiger in den Köpfen der Menschen als überkommene Empfehlungen, fragwürdige Regeln oder urban legends. Wir fangen an, mit diesen Irrtümern aufzuräumen.

Lesen Sie jetzt Teil 2 der Serie...


In Anlehnung an den bekannten Einsteinschen Spruch, dass nichts schwerer zu zerstören sei als ein Vorurteil, stellen wir fest, dass das auch für alle möglichen so genannten Weinweisheiten und –irrtümer gilt: Nichts hält sich hartnäckiger in den Köpfen der Menschen als überkommene Empfehlungen, fragwürdige Regeln oder urban legends. Wir fangen an, mit diesen Irrtümern aufzuräumen.

Da wäre als erstes die Sache mit der...


Zum dritten Mal in Folge gab es keinen richtigen Winter. Im November und Dezember fiel noch normaler Niederschlag, danach waren alle Monate teilweise deutlich zu trocken. Bis Ende August betrug das Niederschlagsdefizit etwa 180 mm. Generell war es schön, nach dem 10 April gab es keinen Frost mehr und die Blüte begann Ende Mai und war in der Wiltinger braunen Kupp am 15. Juni zu Ende. Just zu dieser Zeit war es eine Woche lang kühler und regnerisch und die Blüte in den anderen Lagen wurde entsprechend verzögert und erst um den 22. beendet.


Wie immer war ich im November im Piemont, um den im kommenden Jahr freigegebenen Jahrgang zu verkosten. November. Piemont. Spätsommer. Sonne. Nebel. Trüffel. Italiens schönste Weinregion und sympathischsten Winzer. Bauern und Philosophen. Italiens beste Küche. Und das Beste? BAROLO!!!


Sooo viel Wein gibt es auf der ganzen Welt und die Menge der Weine, die man nicht probieren und genießen kann, wird immer größer. Wann soll man die nur alle trinken? Susanne Werth-Rosarius weiß Rat.