Im Portrait

Elisabetta Foradori

Maische im Fass, Weinkeller

Für Elisabetta Foradori ist Qualität wichtiger als Quantität. So hat sie seit ihrem Einzug in die elterliche Weinkellerei im Jahre 1985 die Erträge der Rebstöcke auf etwa ein Drittel der üblichen Menge reduziert. Zudem ist Elisabetta Foradori vom schattigen Pergola-Anbau auf die senkrecht wachsende Form der Rebkultivierung umgestiegen. Der jüngste, noch radikalere Qualitätsschritt ist die Umstellung auf organische Weinbergsbearbeitung und inzwischen sogar zur Biodynamik. Elisabetta Foradori ist es gelungen, das enorme in der Teroldego-Traube schlummernde Potenzial zum Leben zu erwecken und so ist schon der normale Teroldego ein Unikat mit unvorstellbar gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Spitzenwein Granato zählt sicher zu den größten Weinen des Landes. Nun geht Elisabetta Foradori den nächsten Schritt: Vergärung von Rot- wie eben auch Weißweinen auf der Schale und Ausbau nicht nur im Holz sondern auch in Amphoren. Wie die biodynamischen Freunde der Azienda Cos in Sizilien geht Elisabetta Foradori damit konsequent den Weg zur reinen Natur. Das Weingut Foradori ist nicht nur ein Schmuckstück jeden Händlers, die Weine sind eine Bereicherung jeden Sammlerkellers!

Weinberge, Weinfelder Elisabetta Foradori