Im Portrait

Tetramythos

Tetramythos Weinberge mit Gebirge im Hintergrund

Mit Tetramythos wollen sie das neue Griechenland hervorheben und der Welt zeigen, was für grandiose Weine weit ab vom Mainstream hier eben auch möglich sind. Von Anfang an verfolgten sie einen zu 100 Prozent naturbelassenen Ansatz, sowohl im Keller als auch im Weinberg. Alles wird zertifiziert biologisch bewirtschaftet und im Keller wird ohne Eingriffe und Zusätze gearbeitet. Nur Spontangärung, keine Schönungsmittel, keine Filter und Schwefel nur wenn es nötig ist. Naturwein im besten Sinne, aber allein aus qualitativen Gründen.

Nach und nach wagten sie sich auch an neue Projekte wie Amphorenwein oder komplett ungeschwefelten Retsina, den großen Klassiker Griechenlands, der bei Tetramythos einen ganz neuen Kick erhält. Das ist Megastoff! Das Gut sitzt in den Hochlagen der nördlichen Peloponnes in der Appellation Patras. Ähnlich wie am Ätna oder im Norden Spaniens ist in dieser Bergregion die Höhe der ganz entscheidende Faktor für die Weine. Bis zu 1100 Meter sind die Weinberge hochgelegen. Tetramythos baut in den kargen Gebirgszügen, die im Winter tief eingeschneit sind, mehrheitlich autochthone Rebsorten an. Darunter auch die weiße Roditis, die als freistehende Buschrebe erzogen und auch für den bekannten Retsina verwendet wird. Auch wenn sie die typische Kräuterduftigkeit der mediterranen Welt haben, sind die Weine von Tetramythos quasi das Gegenteil von üppig. Mehr noch, sie sind voller Spannung, Energie und erfrischend leicht zu trinken. Keine Spur von Schwere oder Wucht, hier herrschen Eleganz, Feinheit und Trinkfluss. So schmeckt das neue, andere Griechenland!