Georgien ist die Wiege der Weinkultur und wird von Winzern, speziell jenen der Naturweinszene geschätzt.

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Weinland Georgien

Georgien ist die Wiege der Weinkultur und wird von Winzern, speziell jenen der Naturweinszene geschätzt. Kein Wunder, denn am Südrand des Kaukasus entstand der Weinbau etwa 6.000 Jahre vor Christus. Damals wurden die Trauben in Tonamphoren vergoren, den Quevri, die in den Boden vergraben wurden. Heute ist die traditionelle Bereitung wieder en vogue wie nie zuvor.

Nonkonformismus als Ausweg

Georgien greift auf einen autochthonen Rebsortenschatz zurück wie kein anderes Weinbauland. Internationale Rebsorten sieht man hier kaum. Grob lässt sich das Land in drei Weinbauregionen aufgliedern. Kachetien, der wärmsten Zone, Kartlien im flacheren Umland Tiflis und Imeretien am Schwarzen Meer mit feuchtem Klima. Nach wie vor ist Georgien von heimischen Rebsorten und der Natürlichkeit der Produktion geprägt. Dies ist auch bedingt dadurch, dass das russische Embargo die Nation zum Umdenken zwang. Der Fokus liegt klar auf den regionalen Stärken.