Weißwein, Jura, 2010 Frankreich Benoit Mulin

Vin de Paille (fruchtsüß) 2010

Lobenberg: Faszinierend schon in der Farbe, changierend zwischen dunkelgelb und orangenrot. Ein Strohwein oder auch Passito, also aus getrockneten, etwas rosinierten Beeren gewonnen wie Malaga oder Amarone. Rebsorte Savagnin, autochthon aus dem Jura, mit Ergänzungen. Das Verfahren ergibt...

  • 39,00 €

0,375 l (104,00 €/l)

  • 24552H
  • Lobenberg 97-99/100
  • Trinkreife : 2015 - 2061

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Weißwein, Jura, 2000 Frankreich Chateau d'Arlay

Vin issu de raisins surmuris 2000

Lobenberg: Vin de Paille ist ein süßer Strohwein. Gekeltert aus vier Rebsorten, rot und weiß. Die Trauben werden hier ohne Edelfäule geerntet und anschließend für 4 Monate auf dem Dachboden getrocknet. Dieser Most wird dann als Süßwein ausgebaut und behält eine rieslingähnliche und frische...

  • 85,00 €

Limitiert

Dieser Wein ist limitiert und wird nur an angemeldete Kunden verkauft.

0,375 l (226,67 €/l)

  • 32110H
  • Lobenberg 99-100/100
    Parker 94/100
  • Trinkreife : 2017 - 2050

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Weißwein, Jura, 2011 Frankreich Le Clos des Grives

Vin de Paille 2011

Lobenberg: Ein Strohwein aus getrockneten, etwas rosinierten Beeren - gewonnen wie Malaga. Die Hauptrebsorte ist Savagnin, mit Ergänzungen. Ein traditionelles Verfahren, dass die Römer mit ins Jura brachten. In der Nase Orangenblüten, Rosinen, Nussaromen und kandierte Früchte, Marille,...

  • 44,00 €

0,375 l (117,33 €/l)

  • 34336H
  • Lobenberg 97/100

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Weinregion Jura

Das Weinanbaugebiet Jura umfasst die entlegensten Bergregionen Ost-Frankreichs, unweit der Grenze zur Schweiz. Mitte des 19. Jahrhunderts schrumpfte die Größe der Rebflächen dieser Region auf ein Minimum, nachdem die Reblaus die Flächen heimsuchte. Trotzdem hat sich die Region eine außerordentliche Vielfalt bewahrt. In kaum einer anderen Region spielen Wein und Essen eine engere Rolle miteinander.

Die gastronomische Tradition im Jura steht der des Burgunds in nichts nach.

Auch die Böden und das Klima entspre­chen nahezu dem der Nachbarregion im Westen, wenn auch alles etwas karger ausfällt. Die Lagen fallen manchmal steil nach Süden bzw. Südosten ab – genau wie an der berühm­ten Cote d’Or. Nur die Winter können hier in den Bergen strenger werden. Die Burgundertypischen Reb­sorten Chardonnay und Pinot Noir treffen hier auf uralte Kalkböden. Der Ausbau der Weine wird nun leider immer mehr im burgun­dischen, nicht oxidativen Stil, vorgenommen. Die faszinie­rend­sten und immer leicht oxidierten Weine entstehen aber aus den lokalen Rebsorten, allen voran der weißen, spätreifenden, Savagnin und dem roten Trousseau. Savagnin ist auch für den berühmten Vin Jaun verant­wort­lich – Frankreichs hochwertigere und trinkbarere Antwort auf den spanischen Sherry. Knochen­trockener Amontillado in süffiger Form. Die Trauben werden mög­lichst reif gelesen und werden dann auf der Hefe etwas mehr als sechs Jahre in burgundischen Fässern ausgebaut. In dieser Zeit reduziert sich die Flüssigkeit um ca. 40%, es wird nicht nachgefüllt, leichte Oxidation stellt sich ein, es bildet sich ein dichter Hefefilm als weiterer Oxidationsschutz. So entlegen die Region ist, so unent­deckt ist sie. Mit spannenden Spezialitäten, mit Süßweinen und feinen Schaumweinen hat sie sich ein Platz im Herzen der Wein­entdecker erobert.

Flaschen stehen leicht kopfüber in einem wabenförmigen Flaschenrüttler