Rotwein, Bordeaux - Saint Estephe, 2015 Frankreich Meyney

Chateau Meyney Cru Bourgeois

Lobenberg: Schwarz, dicht, etwas trockenes Tannin, etwas spröde, durchaus eindrucksvoll, aber das trockene Tannin und die starke Extraktion bei viel Holz, machen den Wein nicht so sehr spannend, trotzdem viel reiche Frucht und ein guter Saint Estephe mit dem gewissen Extra. 92-94/100 --...

  • 71,50 €

1,5 l (47,67 €/l)

  • 28008H
  • Lobenberg 92-94
    Gabriel 19
    Gerstl 19
  • Trinkreife: 2020 - 2040

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Rotwein, Bordeaux - Saint Estephe, 2016 Frankreich Meyney

Chateau Meyney Cru Bourgeois

Lieferbar ab KW 22 in 2019.

Lobenberg: Im - für die Region - schwierigen Jahr 2015 war Meyney einer der Überflieger. Das müsste in 2016 ja dann der Kracher werden. Die Nase dicht, würzig, schwarz. Aber schon in der Nase total poliertes Tannin. Nicht, wie häufig in Saint Estèphe anzutreffen eine harte Rustikalität,...

  • 19,00 €

0,375 l (50,67 €/l)

  • 30916H
  • Lobenberg 95-97
    Suckling 95-96
    Gerstl 19
  • Trinkreife: 2025 - 2050

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Rotwein, Bordeaux - Saint Estephe, 2016 Frankreich Meyney

Chateau Meyney Cru Bourgeois

Lieferbar ab KW 22 in 2019.

Lobenberg: Im - für die Region - schwierigen Jahr 2015 war Meyney einer der Überflieger. Das müsste in 2016 ja dann der Kracher werden. Die Nase dicht, würzig, schwarz. Aber schon in der Nase total poliertes Tannin. Nicht, wie häufig in Saint Estèphe anzutreffen eine harte Rustikalität,...

  • 36,00 €

0,75 l (48,00 €/l)

  • 30206H
  • Lobenberg 95-97
    Suckling 95-96
    Gerstl 19
  • Trinkreife: 2025 - 2050

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Bordeaux - Saint Estephe, 2011 Frankreich Montrose

Chateau Montrose 2eme Cru

Lobenberg: Dunkles Granat-Rubinrot mit schwarzen Reflexen. Violetter Rand. Die Nase typisch Cabernet, also Johannisbeere und Brombeere, mit zusätzlich guten kirschigen Elementen und charmantes Mon Chéri. Etwas Sanddorn. Für Montrose unerwartet zart in der Nase. Deutlich florale Noten. Dann...

  • 88,00 €

0,75 l (117,33 €/l)

  • 20056H
  • Lobenberg 94-95+
    Gerstl 19
    Wine Enthusiast 94-96
  • Trinkreife: 2019 - 2045

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Bordeaux - Saint Estephe, 2011 Frankreich Montrose

Chateau Montrose 2eme Cru

Lobenberg: Dunkles Granat-Rubinrot mit schwarzen Reflexen. Violetter Rand. Die Nase typisch Cabernet, also Johannisbeere und Brombeere, mit zusätzlich guten kirschigen Elementen und charmantes Mon Chéri. Etwas Sanddorn. Für Montrose unerwartet zart in der Nase. Deutlich florale Noten. Dann...

  • 177,50 €

1,5 l (118,33 €/l)

  • 21264H
  • Lobenberg 94-95+
    Gerstl 19
    Wine Enthusiast 94-96
  • Trinkreife: 2019 - 2045

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Bordeaux - Saint Estephe, 2015 Frankreich Montrose

Chateau Montrose 2eme Cru

Lobenberg: 67% Cabernet Sauvignon, 29% Merlot, 4% Cabernet Franc. Die Ernte fand zwischen dem 15. September und 8. Oktober statt. Wie bekannt, war die zweite Septemberhälfte im Norden Medocs von Regenschauern beeinträchtigt. Das Ganze fand also in vielen selektiven Lesegängen statt. Extrem...

  • 177,00 €

0,75 l (236,00 €/l)

  • 27346H
  • Lobenberg 97-100
    Suckling 98
    Gerstl 19+
  • Trinkreife: 2020 - 2050

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Rotwein, Bordeaux - Saint Estephe, 2016 Frankreich Montrose

Chateau Montrose 2eme Cru

Lieferbar ab KW 22 in 2019.

Lobenberg: Der 2016er Jahrgang, 68% Cabernet Sauvignon, 25% Merlot, 7% Cabernet Franc. Die Ernte fand zwischen dem 23. September und dem 14. Oktober statt. Die Nase würzig, aber in seiner schönen roten Kirschfrucht. In der sehr fein bleibenden Konzentration, könnte er in einer Blindprobe...

  • 277,00 €

0,75 l (369,33 €/l)

  • 30208H
  • Lobenberg 97-100
    Quarin 100
    Weinwisser 20
  • Trinkreife: 2028 - 2065

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Rotwein, Bordeaux - Saint Estephe, 2017 Frankreich Montrose

Chateau Montrose 2eme Cru

Subscription: Auslieferung im Herbst 2020.

Lobenberg: Chateau Montrose hatte keine Frostschäden. 76% Cabernet Sauvignon, 20% Merlot, 3% Cabernet Franc, 1% Petit Verdot. Auch hier das absolute Cabernet-Jahr, weil es ein bisschen Regen in die Merlot gegeben hat. Dementsprechend überhöhter Cabernet-Anteil im ersten Wein. Die gesamten...

  • 129,00 €

0,75 l (172,00 €/l)

  • 32396H
  • Lobenberg 97-98+
    Gerstl 20
    Parker 96-99
  • Trinkreife: 2025 - 2045

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Bordeaux - Saint Estephe, 2017 Frankreich Montrose

Chateau Montrose 2eme Cru

Subscription: Auslieferung im Herbst 2020.

Lobenberg: Chateau Montrose hatte keine Frostschäden. 76% Cabernet Sauvignon, 20% Merlot, 3% Cabernet Franc, 1% Petit Verdot. Auch hier das absolute Cabernet-Jahr, weil es ein bisschen Regen in die Merlot gegeben hat. Dementsprechend überhöhter Cabernet-Anteil im ersten Wein. Die gesamten...

  • 259,50 €

1,5 l (173,00 €/l)

  • 34894H
  • Lobenberg 97-98+
    Gerstl 20
    Parker 96-99
  • Trinkreife: 2025 - 2045

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Bordeaux - Saint Estephe, 2015 Frankreich Phelan Segur

Chateau Phelan Segur

Lieferbar ab KW 18 in 2019.

Lobenberg: Auf Phelan Segur hat man nun die letzten zehn Jahre so unglaublich viel in die Weinberge investiert, Michel Rolland als Consultant hinzugenommen und immer weiter investiv auch im Keller gearbeitet, dazu eine neue Regisseurin, Véronique Dausse, verpflichtet. Es geht von Jahr zu...

  • 47,50 €

0,75 l (63,33 €/l)

  • 28282H
  • Lobenberg 94-95+
    Gerstl 19
    Suckling 93-94
  • Trinkreife: 2020 - 2045

Inkl. 19% MwSt.,
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Karte der Anbaugebiete in Bordeaux
Anbaugebiete in Bordeaux

Im Flachland an den Rändern des Medoc (Listrac und AC Bordeaux) gibt es eher Sand. Spötter empfehlen, hier den Kartoffelanbau vorzuziehen. Schwerpunkt und Herz der Weine auf diesen Kiesböden bildet die darauf perfekte frucht- und tanninstarke Cabernet Sauvignon. Die fülligere, fettere Merlot (gedeiht besser auf Kalk) wird nur dazu gemischt, manchmal unterstützt von kleinen Mengen der sehr feinen und femininen Cabernet Franc und dem Tannin- und Würzehammer Petit Verdot. Das qualitative Herz des linken Ufers bildet die Region Medoc, die wieder unterteilt ist in verschiedene Appellationen gehobener Klasse und sehr eigenständiger Typizität. Innerhalb dieser Appellationen ist der tiefer gelegene Teil (sehr nah am Fluss) qualitativ schwächer, schlechtere Drainage, die Wurzeln stehen oft im Regenwasser, die Reben müssen zu wenig leiden, die Weine werden bäuerlicher und weniger finessereich. Sehr deutlich zeigt sich dies am Beispiel der nördlichsten Medoc-Appellation Saint Estephe, Le Boscq und Tronquoy Lalande haben etwas schwächeres Terroir als Phelan Segur. Calon Segur hat noch mehr Kies unter der Rebe, ein weiterer Quantensprung. Nur Montrose und Cos d'Estournel liegen noch höher, hier ist dann auch qualitativ der Gipfel erreicht. Die meisten 1er Crus, Superseconds und weitere Qualitäts-Senkrechtstarter gibt es im direkt südlich anschließenden Pauillac, dann folgt in der offiziellen Qualitäts-Hierarchie die Appellation Margaux. Für manche Insider ist das extrem fruchtbetonte und verspielte Saint Julien, das direkt zwischen dem nördlicheren Pauillac und dem südlicheren Margaux liegt, qualitativ aber durchaus die zweitbeste Appellation nach Pauillac.

Die Rebfläche in Bordeaux beläuft
sich auf über 120.000 Hektar.
Ein Haufen von hellen Trauben mit Weingut im Hintergrund
Ernte des Chateau Yquem

Margaux und Co.

Auf etwas schwächerem Niveau sind die Margaux-Randappellation Moulis und die Ränder von Saint Estephe (heißt dann Haut Medoc mit den Highlights Sociando Mallet und Charmail) und wieder Margaux (auch da heißt es Haut Medoc mit den Krachern La Lagune und du Retout). Generell kann man sagen, dass die Weine im Norden, also Saint Estephe, etwas fruchtstärker und tanninreicher sind und dann auf dem Weg nach Süden feiner und eleganter werden (Höhepunkt in der Appellation Margaux). In der Stadt Bordeaux selbst beginnt dann auf ähnlichem Grund die Appellation Pessac Leognan mit ihrer extremen Mineralität und zusätzlich den besten Weißweinen von Bordeaux. Je weiter südlich man kommt, desto geringer wird dann diese Mineralität, die Weine sind immer noch sehr würzig, die Weißweine sogar groß, aber die Klasse des Stadtgebiets (Haut Brion, La Mission, Pape Clement) kann trotz großartiger Ergebnisse auf Haut Bailly und Smith Haut Lafitte nicht mehr ganz erreicht werden.

Der Süden des linken Ufers

Noch weiter südlich wird es noch flacher und sandiger, das Gebiet heißt Graves und ist nicht sehr interessant für gute Rotweine. Anständige Weißweine gedeihen hier aber recht gut. Wirklich grandios wird es dann erst noch weiter südlich und in Flussnähe (Nebel und feucht), auf hohen Kiesbänken liegen mit dem Sauternes und dem reinen Kalksteinterroir Barssac zwei der besten Süßweingebiete der Welt. Der Nebel und die Feuchtigkeit begünstigen die Botrytis, die Weine vergären auf Grund der besonders guten Hefen aber besser als z.B. bei deutschen Beerenauslesen. Diese französischen Beeren- und Trockenbeerenauslesen sind trotz hoher Süße und astronomischer Lebenserwartung satt im Alkohol, der Trinkcharakter dieser Semillon- und Sauvignonweine ist ganz anders als bei deutschen oder österreichischen Süßweinen. Diese linke Seite mit Ihrer Vielfalt aus Spitzenweinen - ob Rot, Weiß oder Sauternes und Barsac - hat den legendären Ruf Bordeauxs in der ganzen Welt begründet. Nach keiner anderen Weinbauregion ist so etwas Grundsätzliches wie eine Farbe benannt. Bordeaux ist damit weit mehr als nur eine Stadt, von der aus Wein verschifft wird. Bordeaux hat nun schon über mehrere Jahrhunderte einen nahezu mythischen Klang!!

Blick durch Rebzeilen eines Weingutes
Weinberge des Chateau La Croix
Blühende Reben des Roc-de-Levraut
Blühende Reben des Roc-de-Levraut

Rechtes Ufer

Das sogenannte "rechte Ufer" in Bordeaux ist klar größer und vom Terroir und den Typizitäten weit weniger einheitlich als das linke Ufer. Der Charakter der sehr oft von der Merlot dominierten Weine schwankt von Region zu Region recht heftig, die Qualitäten gehen von "Top of the world" bis eher simpel. Ich möchte Ihnen die Bereiche in aufsteigender Qualität vorstellen.
Lassen wir mal den uninteressanten, manchmal zum rechten Ufer gerechneten Bereich zwischen den Flüssen Garonne und Dordogne ganz weg, dort wachsen nette bis schöne Weißweine (Entre-deux-Mers) und simple Rotweine (1er Cotes de Bordeaux).

Auf dem rechten Ufer ist der flussferne, nördlichere Bereich nur AC Bordeaux, hier fehlt es an Kalkstein und Lehm, um die Qualität der Merlot wirklich zu zeigen. Ganz interessante und sehr preiswerte Merlots kommen aus der östlichsten Appellation Cotes de Francs. Besser und zum Teil mit Cabernet Franc geblendet sind die oft zarten Finesseweine der sog. Rand- oder Satelliten-Appellationen von Saint Emillon, die namentlich alle auf Saint Emillon enden. Gute Klasse auf dem Level der Cru Bourgeois des Medoc kommen seit Jahren von der flussnahen, westlich von Pomerol gelegenen Appellation Fronsac. Etwas dicker und von ähnlicher Qualität ist die reine Merlot-Appellation Lalande Pomerol direkt im Norden Pomerols. Weitaus nordwestlicher, schon direkt an der Gironde (wie der Fluss nach dem Zusammenfluss von Garonne und Dordogne genannt wird) liegen die Appellationen Blaye und Bourg. Die Merlot dominiert auf den Kalkböden von Bourg, in Blaye hat die Cabernet und die Petit Verdot dank der Kiesböden auch durchaus Bedeutung. In beiden Appellationen ist die Bewegung zu biologischen Weinen sehr stark und so gibt es hier den wohl größten Abstand zwischen bäuerlich rustikalen Weinen und wirklicher Klasse.

Kleines Schloss umgeben von Weinfeldern
Chateau Seguin
Hände lesen Trauben von einem Fließband

Weltklasse

Jetzt nähern wir uns langsam der Weltklasse der Top-Appellationen des rechten Ufers. Castillon, direkt östlich an Saint Emilion grenzend, hat vom Terroir das wohl größte Potenzial innerhalb der nächsten 20 Jahre in die Champions-League aufzusteigen. Das Kalksteinplateau ähnelt vom Terroir den Südhängen von Saint Emilion (Ausone, Pavie, Tertre Toteboeuf, Angelus), die neu gepflanzten Klone und die Altreben müssen nur noch die richtige Vermählung im Alter erfahren. Der Kern oder das Herz des rechten Ufers sind die zwei schon fast mythischen, kleinen Appellationen Saint Emilion und Pomerol. In Saint Emilion herrscht zwar auch die Merlot vor, es gibt aber durchaus kiesige Böden im an Pomerol grenzenden Nordbereich, wo die Cabernet Sauvignon (Figeac) und Cabernet Franc (Cheval Blanc) große Finesseweine hervorbringen. Von anderer, weit massiverer Art sind die schwarzfruchtig molligen Weine des Lehm-Kalk-Hochplateaus mit Troplong Mondot, Pavie Macquin und La Mondotte, um nur einige Kracher herauszuheben. Am Südhang, auf fast reinem Kalkstein, liegen dann die rarsten und teuersten Weine von Saint Emilion. Hier reihen sich die schwarzkirschigen, tanninreichen Traumweine von Bellevue, Angelus, Ausone, Pavie, Larcis Ducasse und Tertre Rotebouef am schroffen Hang aneinander.

Blick durch steinernes Mauertor auf Weinfeld
Weingut Climens

Pomerol

Direkt im nördlichen Übergang von Saint Emilion (Cheval Blanc ist das nördlichste Saint Emilion-Weingut) folgt die winzigste und teuerste Appellation von Bordeaux: das Pomerol. Ganz im Süden direkt an Cheval Blanc grenzend kommt mit einem starken Cabernetanteil (auf einer Kieslinse wachsende Reben) das vielleicht finessereichste, für Pomerol untypischste Weingut Vieux Chateau Certan, das eher einem Cheval Blanc ähnelt. Aber ab dann kommt fast nur noch satte Merlot: La Conseillante, L'Evangile, L'Eglise Clinet, Le Pin und Petrus, das ist ein Reigen von Superlativen und 100-Punkte-Weinen! Die lehmig sandigen Böden des Pomerol bringen jedoch anders als erwartet ganz superbe Finesseweine, sehr komplex und reichhaltig und doch auch fein und träumerisch verspielt.

Klar ist am Ende, dass der große Weltruhm Bordeauxs im Medoc entstand. Klar ist heute aber auch, dass die Musik der teuersten und rarsten Weine am rechten Ufer gespielt wird und dass viele, viele Genießer die weicheren und reichhaltigeren Weine dieser Seite den manchmal sehr puristischen Cabernet-Weinen des Medoc vorziehen.