Rotwein, Bordeaux - Haut Medoc, 2015 Frankreich Belle-Vue

Chateau Belle-Vue Cru Bourgeois

Lobenberg: Château Belle-Vue liegt neben Macau im Süden der Appellation, noch südlich von Margaux, war also von den Wetterbedingungen des Herbstes begünstigt. Kaum Regenfälle im September, perfekte Wetterbedingungen. Wie immer in ganz großen Jahren ist Belle-Vue berauschend in der...

  • 18,80 €

0,75 l (25,07 €/l)

  • 28001H
  • Lobenberg 93+
    Gerstl 18
    Suckling 92
  • Trinkreife: 2019 - 2032

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Bordeaux - Haut Medoc, 2016 Frankreich Belle-Vue

Chateau Belle-Vue Cru Bourgeois

Lieferbar ab KW 22 in 2019.

Lobenberg: Belle-Vue ist in großen Jahren wie 2009, 2010, 2015 und nun auch 2016, immer ein köstlicher Wert. Totale Konzentration auf die Merlot in diesem südlichen Medoc-Weingut, was in der Nähe von Cambon la Pelouse liegt, südlich der Appellation Margaux. Immer sehr üppig, wuchtig und...

  • 18,80 €

0,75 l (25,07 €/l)

  • 30105H
  • Lobenberg 93-94
    Wine Enthusiast 91-93
    Gerstl 18
  • Trinkreife: 2021 - 2035

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Bordeaux - Haut Medoc, 2010 Frankreich Cambon la Pelouse

Chateau Cambon la Pelouse Cru Bourgeois

Lobenberg: Sattes Rubinrot mit Schwarz. Brombeere mit Cassis und roter Johannisbeere, etwas burschikos, kann an den klassisch großartigen 2005er heran, macht viel Druck. Schmelziger Cassismund, auch hier wieder etwas rauh, präsente Säure und Tannin, schöner Wein mit wirklichem Hang zur...

  • 22,00 €

0,75 l (29,33 €/l)

  • 18916H
  • Lobenberg 92-93+
    Gerstl 18+
    Suckling 93
  • Trinkreife: 2017 - 2035

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Bordeaux - Haut Medoc, 2015 Frankreich Cambon la Pelouse

Chateau Cambon la Pelouse Cru Bourgeois

Lobenberg: Cambon La Pelouse 2015 besteht zu 55% aus Merlot, 40% Cabernet Sauvignon und 5% Petit Verdot. Cambon la Pelouse liegt nahe der Appellation Margaux, klar südlich sogar, ein Terroir, was in 2015 vom Wetter extrem begünstigt war. Cambon la Pelouse braucht die großen und tendenziell...

  • 18,80 €

0,75 l (25,07 €/l)

  • 27139H
  • Lobenberg 93-94
    Gerstl 18+
    Gabriel 18
  • Trinkreife: 2019 - 2036

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Bordeaux - Haut Medoc, 2016 Frankreich Cambon la Pelouse

Chateau Cambon la Pelouse Cru Bourgeois

Lieferbar ab KW 22 in 2019.

Lobenberg: Cambon La Pelouse, im südlichen Haut Medoc gelegen, besteht zu 55% aus Merlot, 40% Cabernet Sauvignon und 5% Petit Verdot. Cambon la Pelouse liegt nahe der Appellation Margaux, klar südlich sogar, ein Terroir, was gute Wetterkonditionen braucht, was 2016 und 2015 eindeutig der...

  • 18,80 €

0,75 l (25,07 €/l)

  • 30113H
  • Lobenberg 94+
    Gerstl 19
    Suckling 92-93
  • Trinkreife: 2022 - 2038

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Rotwein, Bordeaux - Haut Medoc, 2014 Frankreich Carmenere

Chateau Carmenere Petit Reserve

Lobenberg: 59% Merlot, 5% Carmenere und 30% Cabernet Sauvignon, zusätzlich 6% Presswein aus dem Erstwein. Niemals hätte ich von der Nase auf einen Zweitwein geschlossen. Dichte dunkle Kirsche, vornehmlich schwarze Kirsche, dazu Holunder, Süßholz, bis hin zu Lakritze gehend, Veilchen. Der...

  • 11,80 €

0,75 l (15,73 €/l)

  • 25297H
  • Lobenberg 91+
  • Trinkreife: 2016 - 2027

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Bordeaux - Haut Medoc, 2016 Frankreich Carmenere

Chateau Carmenere Petit Reserve

Lieferbar ab KW 03 in 2019.

Lobenberg: Dichte dunkle Kirsche, vornehmlich schwarze Kirsche, dazu Holunder, Süßholz, bis hin zu Lakritze gehend, Veilchen. Der Wein hat eine sehr feine Aromatik, doch dicht und samtig, voller Charme. Auch der Mundeintritt beginnt wieder mit schwarzer Kirsche. Auch hier Veilchen, dazu...

  • 12,80 €

0,75 l (17,07 €/l)

  • 34252H
  • Lobenberg 92+
  • Trinkreife: 2019 - 2031

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Bordeaux - Haut Medoc, 2011 Frankreich Carmenere

Chateau Carmenere

Lobenberg: 56% Cabernet Sauvignon, 36% Merlot, 4% Petit Verdot und 4% Carmenere. Die Weine werden vollständig in kleinen, fast winzigen Zementtanks vergoren und komplett in neuem Holz von 224 bis 500 l ausgebaut. Nach der Ernte werden die Trauben entrappt und die Beeren, ohne sie...

  • 19,95 €

0,75 l (26,60 €/l)

  • 20007H
  • Lobenberg 92-94
    Gerstl 18
  • Trinkreife: 2016 - 2035

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Bordeaux - Haut Medoc, 2011 Frankreich Carmenere

Chateau Carmenere

Lobenberg: 56% Cabernet Sauvignon, 36% Merlot, 4% Petit Verdot und 4% Carmenere. Die Weine werden vollständig in kleinen, fast winzigen Zementtanks vergoren und komplett in neuem Holz von 224 bis 500 l ausgebaut. Nach der Ernte werden die Trauben entrappt und die Beeren, ohne sie...

  • 41,50 €

1,5 l (27,67 €/l)

  • 21188H
  • Lobenberg 92-94
    Gerstl 18
  • Trinkreife: 2016 - 2035

Inkl. 19% MwSt.,
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Rotwein, Bordeaux - Haut Medoc, 2012 Frankreich Carmenere

Chateau Carmenere

Lobenberg: Der Durchschnittsertrag lag bei ca. 40 Hektoliter pro Hektar. Bei einer Dichtpflanzung von über 8.000 Stöcken je Hektar ergibt das einen Ertrag pro Rebstock von unter einem Kilo. Das bürgt für extreme Qualität. Die Cuvee besteht aus 55% Merlot, 40% Cabernet Sauvignon, 3% Petit...

  • 19,95 €

0,75 l (26,60 €/l)

  • 22040H
  • Lobenberg 92-93+
    Gerstl 18
    Gabriel 17
  • Trinkreife: 2016 - 2036

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Karte der Anbaugebiete in Bordeaux
Anbaugebiete in Bordeaux

Im Flachland an den Rändern des Medoc (Listrac und AC Bordeaux) gibt es eher Sand. Spötter empfehlen, hier den Kartoffelanbau vorzuziehen. Schwerpunkt und Herz der Weine auf diesen Kiesböden bildet die darauf perfekte frucht- und tanninstarke Cabernet Sauvignon. Die fülligere, fettere Merlot (gedeiht besser auf Kalk) wird nur dazu gemischt, manchmal unterstützt von kleinen Mengen der sehr feinen und femininen Cabernet Franc und dem Tannin- und Würzehammer Petit Verdot. Das qualitative Herz des linken Ufers bildet die Region Medoc, die wieder unterteilt ist in verschiedene Appellationen gehobener Klasse und sehr eigenständiger Typizität. Innerhalb dieser Appellationen ist der tiefer gelegene Teil (sehr nah am Fluss) qualitativ schwächer, schlechtere Drainage, die Wurzeln stehen oft im Regenwasser, die Reben müssen zu wenig leiden, die Weine werden bäuerlicher und weniger finessereich. Sehr deutlich zeigt sich dies am Beispiel der nördlichsten Medoc-Appellation Saint Estephe, Le Boscq und Tronquoy Lalande haben etwas schwächeres Terroir als Phelan Segur. Calon Segur hat noch mehr Kies unter der Rebe, ein weiterer Quantensprung. Nur Montrose und Cos d'Estournel liegen noch höher, hier ist dann auch qualitativ der Gipfel erreicht. Die meisten 1er Crus, Superseconds und weitere Qualitäts-Senkrechtstarter gibt es im direkt südlich anschließenden Pauillac, dann folgt in der offiziellen Qualitäts-Hierarchie die Appellation Margaux. Für manche Insider ist das extrem fruchtbetonte und verspielte Saint Julien, das direkt zwischen dem nördlicheren Pauillac und dem südlicheren Margaux liegt, qualitativ aber durchaus die zweitbeste Appellation nach Pauillac.

Die Rebfläche in Bordeaux beläuft
sich auf über 120.000 Hektar.
Ein Haufen von hellen Trauben mit Weingut im Hintergrund
Ernte des Chateau Yquem

Margaux und Co.

Auf etwas schwächerem Niveau sind die Margaux-Randappellation Moulis und die Ränder von Saint Estephe (heißt dann Haut Medoc mit den Highlights Sociando Mallet und Charmail) und wieder Margaux (auch da heißt es Haut Medoc mit den Krachern La Lagune und du Retout). Generell kann man sagen, dass die Weine im Norden, also Saint Estephe, etwas fruchtstärker und tanninreicher sind und dann auf dem Weg nach Süden feiner und eleganter werden (Höhepunkt in der Appellation Margaux). In der Stadt Bordeaux selbst beginnt dann auf ähnlichem Grund die Appellation Pessac Leognan mit ihrer extremen Mineralität und zusätzlich den besten Weißweinen von Bordeaux. Je weiter südlich man kommt, desto geringer wird dann diese Mineralität, die Weine sind immer noch sehr würzig, die Weißweine sogar groß, aber die Klasse des Stadtgebiets (Haut Brion, La Mission, Pape Clement) kann trotz großartiger Ergebnisse auf Haut Bailly und Smith Haut Lafitte nicht mehr ganz erreicht werden.

Der Süden des linken Ufers

Noch weiter südlich wird es noch flacher und sandiger, das Gebiet heißt Graves und ist nicht sehr interessant für gute Rotweine. Anständige Weißweine gedeihen hier aber recht gut. Wirklich grandios wird es dann erst noch weiter südlich und in Flussnähe (Nebel und feucht), auf hohen Kiesbänken liegen mit dem Sauternes und dem reinen Kalksteinterroir Barssac zwei der besten Süßweingebiete der Welt. Der Nebel und die Feuchtigkeit begünstigen die Botrytis, die Weine vergären auf Grund der besonders guten Hefen aber besser als z.B. bei deutschen Beerenauslesen. Diese französischen Beeren- und Trockenbeerenauslesen sind trotz hoher Süße und astronomischer Lebenserwartung satt im Alkohol, der Trinkcharakter dieser Semillon- und Sauvignonweine ist ganz anders als bei deutschen oder österreichischen Süßweinen. Diese linke Seite mit Ihrer Vielfalt aus Spitzenweinen - ob Rot, Weiß oder Sauternes und Barsac - hat den legendären Ruf Bordeauxs in der ganzen Welt begründet. Nach keiner anderen Weinbauregion ist so etwas Grundsätzliches wie eine Farbe benannt. Bordeaux ist damit weit mehr als nur eine Stadt, von der aus Wein verschifft wird. Bordeaux hat nun schon über mehrere Jahrhunderte einen nahezu mythischen Klang!!

Blick durch Rebzeilen eines Weingutes
Weinberge des Chateau La Croix
Blühende Reben des Roc-de-Levraut
Blühende Reben des Roc-de-Levraut

Rechtes Ufer

Das sogenannte "rechte Ufer" in Bordeaux ist klar größer und vom Terroir und den Typizitäten weit weniger einheitlich als das linke Ufer. Der Charakter der sehr oft von der Merlot dominierten Weine schwankt von Region zu Region recht heftig, die Qualitäten gehen von "Top of the world" bis eher simpel. Ich möchte Ihnen die Bereiche in aufsteigender Qualität vorstellen.
Lassen wir mal den uninteressanten, manchmal zum rechten Ufer gerechneten Bereich zwischen den Flüssen Garonne und Dordogne ganz weg, dort wachsen nette bis schöne Weißweine (Entre-deux-Mers) und simple Rotweine (1er Cotes de Bordeaux).

Auf dem rechten Ufer ist der flussferne, nördlichere Bereich nur AC Bordeaux, hier fehlt es an Kalkstein und Lehm, um die Qualität der Merlot wirklich zu zeigen. Ganz interessante und sehr preiswerte Merlots kommen aus der östlichsten Appellation Cotes de Francs. Besser und zum Teil mit Cabernet Franc geblendet sind die oft zarten Finesseweine der sog. Rand- oder Satelliten-Appellationen von Saint Emillon, die namentlich alle auf Saint Emillon enden. Gute Klasse auf dem Level der Cru Bourgeois des Medoc kommen seit Jahren von der flussnahen, westlich von Pomerol gelegenen Appellation Fronsac. Etwas dicker und von ähnlicher Qualität ist die reine Merlot-Appellation Lalande Pomerol direkt im Norden Pomerols. Weitaus nordwestlicher, schon direkt an der Gironde (wie der Fluss nach dem Zusammenfluss von Garonne und Dordogne genannt wird) liegen die Appellationen Blaye und Bourg. Die Merlot dominiert auf den Kalkböden von Bourg, in Blaye hat die Cabernet und die Petit Verdot dank der Kiesböden auch durchaus Bedeutung. In beiden Appellationen ist die Bewegung zu biologischen Weinen sehr stark und so gibt es hier den wohl größten Abstand zwischen bäuerlich rustikalen Weinen und wirklicher Klasse.

Kleines Schloss umgeben von Weinfeldern
Chateau Seguin
Hände lesen Trauben von einem Fließband

Weltklasse

Jetzt nähern wir uns langsam der Weltklasse der Top-Appellationen des rechten Ufers. Castillon, direkt östlich an Saint Emilion grenzend, hat vom Terroir das wohl größte Potenzial innerhalb der nächsten 20 Jahre in die Champions-League aufzusteigen. Das Kalksteinplateau ähnelt vom Terroir den Südhängen von Saint Emilion (Ausone, Pavie, Tertre Toteboeuf, Angelus), die neu gepflanzten Klone und die Altreben müssen nur noch die richtige Vermählung im Alter erfahren. Der Kern oder das Herz des rechten Ufers sind die zwei schon fast mythischen, kleinen Appellationen Saint Emilion und Pomerol. In Saint Emilion herrscht zwar auch die Merlot vor, es gibt aber durchaus kiesige Böden im an Pomerol grenzenden Nordbereich, wo die Cabernet Sauvignon (Figeac) und Cabernet Franc (Cheval Blanc) große Finesseweine hervorbringen. Von anderer, weit massiverer Art sind die schwarzfruchtig molligen Weine des Lehm-Kalk-Hochplateaus mit Troplong Mondot, Pavie Macquin und La Mondotte, um nur einige Kracher herauszuheben. Am Südhang, auf fast reinem Kalkstein, liegen dann die rarsten und teuersten Weine von Saint Emilion. Hier reihen sich die schwarzkirschigen, tanninreichen Traumweine von Bellevue, Angelus, Ausone, Pavie, Larcis Ducasse und Tertre Rotebouef am schroffen Hang aneinander.

Blick durch steinernes Mauertor auf Weinfeld
Weingut Climens

Pomerol

Direkt im nördlichen Übergang von Saint Emilion (Cheval Blanc ist das nördlichste Saint Emilion-Weingut) folgt die winzigste und teuerste Appellation von Bordeaux: das Pomerol. Ganz im Süden direkt an Cheval Blanc grenzend kommt mit einem starken Cabernetanteil (auf einer Kieslinse wachsende Reben) das vielleicht finessereichste, für Pomerol untypischste Weingut Vieux Chateau Certan, das eher einem Cheval Blanc ähnelt. Aber ab dann kommt fast nur noch satte Merlot: La Conseillante, L'Evangile, L'Eglise Clinet, Le Pin und Petrus, das ist ein Reigen von Superlativen und 100-Punkte-Weinen! Die lehmig sandigen Böden des Pomerol bringen jedoch anders als erwartet ganz superbe Finesseweine, sehr komplex und reichhaltig und doch auch fein und träumerisch verspielt.

Klar ist am Ende, dass der große Weltruhm Bordeauxs im Medoc entstand. Klar ist heute aber auch, dass die Musik der teuersten und rarsten Weine am rechten Ufer gespielt wird und dass viele, viele Genießer die weicheren und reichhaltigeren Weine dieser Seite den manchmal sehr puristischen Cabernet-Weinen des Medoc vorziehen.