Weißwein, Languedoc - Coteaux du Languedoc, 2018 Frankreich Daumas Gassac / Aime Guibert

Moulin de Gassac Picpoul de Pinet trocken 2018

Lobenberg: Die Picpoul-Weinberge von Daumas Gassac liegen ganz in der Nähe der Lagune Etang de Thau. Kalksteinböden aus der Kreidezeit in direkter Meeresnähe, die perfekte Kombination für diese Rebsorte! Vereint werden hier die Säure der Rebsorte mit der Mineralität des Bodens und der...

  • 8,90 €

0,75 l (11,87 €/l)

  • 36477H
  • Lobenberg 90/100
  • Trinkreife: 2019 - 2021

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Weißwein, Languedoc - Coteaux du Languedoc, 2018 Frankreich Villa des Croix

Viognier 2018

Lobenberg: Das ist schon fast unanständig, wie viel Wein man für diesen kleinen Betrag bekommt. Wahnsinnig viele florale Noten in der Nase, kaum genau zu definieren, am deutlichsten wohl weißer Flieder, dazu minzige-mentholige Aromen im Einklang mit Nashi-Birne und frischem Apfelkorb....

  • 6,95 €

0,75 l (9,27 €/l)

  • 39442H
  • Lobenberg 89/100
  • Trinkreife: 2019 - 2024

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Weißwein, Languedoc - Coteaux du Languedoc, 2018 Frankreich Villa des Croix

Picpoul de Pinet 2018

Lobenberg: In der Nase wunderbare Noten von Zitrusfrüchten und eine Brise Meeresluft. Am Gaumen herrlich spritzig mit einem Hauch Gärkohlensäure und Aromen von Zitronen, Limetten und Kiwi, dazu immer diese angenehme Mineralität. Der perfekte Wein im Frühling und Sommer. 93-94/100 ...

  • 9,95 €

0,75 l (13,27 €/l)

  • 38965H
  • Lobenberg 93-94/100
  • Trinkreife: 2020 - 2026

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Rotwein, Languedoc - Coteaux du Languedoc, 2017 Frankreich Villa des Croix

Pinot Noir 2017

Lobenberg: Ähnlich wie beim Viognier bin ich auch beim Pinot erstaunt. Dieser Rebsorte im Pay d’Oc hätte ich nicht viel Chance eingeräumt. Und dann dieser Wein für kleines Geld. Betörend in seiner totalen Kirschigkeit. Da ist kaum Platz für anderes. Aber nicht plump. Kraftvoll ja, aber...

  • 6,95 €

0,75 l (9,27 €/l)

  • 39443H
  • Lobenberg 89/100
  • Trinkreife: 2019 - 2026

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Weißwein, Languedoc - Coteaux du Languedoc, 2018 Frankreich Chateau La Negly

Chardonnay Oppidum 2018

Lobenberg: Fast weiß, mit kleinen goldenen Reflexen fließt der Chardonnay ins Glas. Die Nase beschwört mit seiner verschwenderischen, dichten Frucht Bilder von einen ganzen Obstkorb voller reifer weißer Birnen. Für einen doch "kleinen" Wein, haben wir hier geballte Frucht auch im Mund,...

  • 7,95 €

0,75 l (10,60 €/l)

  • 38165H
  • Lobenberg 89/100
  • Trinkreife: 2019 - 2023

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Weißwein, Languedoc - Coteaux du Languedoc, 2018 Frankreich Chateau La Negly

La Brise Marine 2018

Lobenberg: Exotisch frische Nase, Zitrusfrüchten, Grapefruit, etwas Anis und weißen Blüten im charmant duftigen Angang. Im Mund ein herber, würzig, mineralisch fokussierter, straffer Stoff mit einem exotischen Früchtekorb, Ananas, rosa Grapefruit, auch rote Frucht scheint durch,...

  • 10,50 €

0,75 l (14,00 €/l)

  • 38047H
  • Lobenberg 92-93/100
  • Trinkreife: 2019 - 2024

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Weißwein, Languedoc - Coteaux du Languedoc, 2017 Frankreich Chateau La Negly

Coteaux du Languedoc La Falaise Blanc 2017

Lieferbar ab KW 40 in 2019.

Lobenberg: Tolle Farbe im Glas. Die Nase ist geprägt von Nüssen, Mandeln und Pistazien mit Anklängen von Litschi hintendran. Sehr kraftvoll und reichhaltig am Gaumen. Schöne Expression und klangvoll im Abgang. 92/100

  • 18,95 €

0,75 l (25,27 €/l)

  • 33468H
  • Lobenberg 92/100
  • Trinkreife: 2019 - 2025

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Weißwein, Languedoc - Coteaux du Languedoc, 2018 Frankreich Chateau La Negly

La Falaise Blanc 2018

Lieferbar ab KW 40 in 2019.

Lobenberg: Tolle Farbe im Glas. Die Nase ist geprägt von Nüssen, Mandeln und Pistazien mit Anklängen von Litschi hintendran. Sehr kraftvoll und reichhaltig am Gaumen. Schöne Expression und klangvoll im Abgang. 92/100

  • 19,80 €

0,75 l (26,40 €/l)

  • 38162H
  • Lobenberg 92/100
  • Trinkreife: 2019 - 2024

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Rotwein, Languedoc - Coteaux du Languedoc, 2018 Frankreich Chateau La Negly

La Côte 2018

Lobenberg: Wie der Brise Marine in weiß ist der rote La Cote ein Super-Charmeur zum reinspringen. Dunkle Waldbeeren, dazu Cassis und Pfeffer, dazu satte Mineralik, Schokolade, Rosmarin und fruchtige Frische. Alles ist sofort da. Knochentrocken und doch mit geschmeidig, seidigem...

  • 10,80 €

0,75 l (14,40 €/l)

  • 38166H
  • Lobenberg 92/100
    Jeb Dunnuck 90/100
  • Trinkreife: 2020 - 2026

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Rotwein, Languedoc - Coteaux du Languedoc, 2017 Frankreich Chateau La Negly

Coteaux du Languedoc La Falaise 2017

Lobenberg: Tiefdunkles Violett im Glas mit Tendenz zu Schwarz. In der Nase schwarze Beere ohne Ende. Brombeere und schwarze Johannisbeere, aber auch schwarze Kirsche. Betörend fruchtig. Dann rotes Fleisch, ein Hauch Leder. Aber auch Nuancen von Lakritz und Veilchen. Toller Einstieg. Im...

  • 19,80 €

0,75 l (26,40 €/l)

  • 33466H
  • Lobenberg 92-93/100
  • Trinkreife: 2019 - 2028

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Weinland Frankreich

Wohl kein anderes Weinland der Welt hat einen solchen Nimbus wie Frankreich und liegt so stark im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, bäuerlicher Wirtschaftsweise und Weinindustrie, Anspruch und Wirklichkeit. Die Weinkultur ist weit über 2.000 Jahre alt, Regionen wie Burgund, Bordeaux und Champagne sind weltberühmt, und doch hat ein Verharren in alten Mustern ziemlich am Lack gekratzt. In den letzten Jahren aber tut sich viel zum Guten.

Mit den Mönchen kommt der Qualitätsweinbau

Der Weinbau kam wohl mit den Griechen, die im heutigen Marseille eine Kolonie gründeten, nach Frankreich. Später weiteten die Römer und Kelten den Anbau massiv aus. Die Entwicklung des Qualitätsanbaus, so wie wir ihn heute kennen, kann man allerdings den burgundischen Mönchen des frühen Mittelalters zuschreiben. Tatsächlich war es kein Geringerer als Karl der Große (742–814), der entscheidende Impulse für den Weinbau gab, den die aufstrebenden Klöster des Burgund aufnahmen und umsetzten. Karl der Große hatte selbst Besitz in Burgund, mit ziemlicher Sicherheit sogar dort, wo schon lange eine Lage nach ihm benannt wird: Corton-Charlemagne.

Sowohl die Zisterzienser – das Stammkloster Cîteaux liegt nördlich von Beaune – als auch die Benediktiner haben sich europaweit um den Weinbau verdient gemacht, besonders aber zunächst in Burgund, wo sie die bis heute wichtigen Lagen erkannt und bepflanzt haben. Es waren auch die Mönche, die erstmals vom goût de terroir sprachen, vom Geschmack eines bestimmten Ortes, der einen besonderen Boden und ein besonderes Mikroklima aufweist und heute die Grundlage für die französische Idee des Weinmachens ist.


Elsass, Châteauneuf-du-Pape und die Entwicklung des Appellations-Systems

Neben Burgund entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte weitere wichtige Regionen. Das Elsass, immer im Spannungsfeld zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, hatte bereits im 9. Jahrhundert 180 Weinbauorte. Im 16. Jahrhundert war die Anbaufläche doppelt so groß wie heute, und es gab Vorläufer eines Appellationssystems. Doch im 30-jährigen Krieg wurde ein Großteil davon zerstört. Sieben Jahrhunderte lang war das Elsass deutsch und hat entsprechend viel deutsche Weinkultur in sich aufgenommen. Im Elsass entstehen vor allem Weißweine, die mal trocken, mal süß ausfallen können und deren Rebsorten – allen voran Riesling, Pinot gris und Gewürztraminer – auf den Etiketten ausgewiesen werden. Das ist in Frankreich sonst eher unüblich, es sei denn, man erwirbt einen Landwein, einen vin de pays. Sind die Weine rebsortenrein wie zum Beispiel im Burgund oder Beaujolais, dürfen sowieso nur bestimmte Traubensorten Verwendung finden. Ansonsten sind die Weine meist Cuvées, wie zum Beispiel in Châteauneuf-du-Pape, wo Pierre Le Roy de Boiseaumarié in den 1920er Jahren den typischen Boden und die besten Rebsorten für den Châteauneuf festgeschrieben hat. Diese Abhandlung war die Grundlage für ein Qualitätssystem, dem sich jede Weinbauregion unterwirft. Die Appellation oder AOP legt bestimmte Standards fest, die eingehalten werden müssen.

Sagenhafter Ruf durch die Einzelregionen Bordeaux, Burgund und Rhone:

  • Gibt es bessere Schaum­weine als aus der Champagne? Nein!

  • Gibt es bessere Sauvignon Blanc als von der Loire? Viel­leicht aus Bordeaux, aber sonst nein!

  • Gibt es besseren Mourvedre als aus Bandol? Viel­leicht von der Rhone, aber sonst nein!

  • Gibt es ur­wüchsigere Weine als die wilden Weine aus Languedoc/Roussillon? Nein!

  • Gibt es tannin­reichere, maskulinere Unikate als die wilden Tannat­weine des Madiran? Nein!

  • Gibt es schwärzere, substanz­reichere Malbec als die Cahors-Weine? Viel­leicht Argentinien …


Bordeaux und die
Klassifizierung von 1855

Diesen Richtlinien unterliegt auch das große Weinbaugebiet Bordeaux im Südwesten. Vom einfachen Bordeaux AC bis zu den weltberühmten Premier Cru dürfen beispielsweise nur bestimmte Rebsorten Verwendung finden. Das sind vor allem Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc, in kleinen Mengen Petit Verdot und noch ganz selten Malbec und Carmenère. Für weiße Bordeaux sind es vor allem Sémillon und Sauvignon blanc. Vor allem unter der englischen Herrschaft in Bordeaux hatten sich der Handel mit Rotwein und der Export stark entwickelt. Weine von Gütern wie Haut-Brion waren sehr gefragt. Die Bewertung der Médoc-Weingüter fand ihren Niederschlag kurz vor der Weltausstellung 1855 in Paris.

Frankreich im
GUTE WEINE Blog

Rohne 2018

Rhonetour Mai 2018 – Probe Jahrgang 2017

Die Rhone 2017 wurde im Vorfeld hochgepusht, dementsprechend groß war die Neugier. Nun muss sie sich dem Realitätscheck stellen. weiterlesen


Boden und Zeit. Marc Tempé

Boden und Zeit. Marc Tempé

Vieles aus dem Elsass war mir bis dato persönlich zu süß, bis auf einmal ein Winzer namens Marc Tempé meine Wege kreuzte und ich aus dem Schwärmen nicht mehr raus kam. weiterlesen

Diese Liste gilt bis heute und hat sich nur einmal verändert, als Mouton-Rothschild neben Lafite-Rothschild, Latour, Margaux und Haut-Brion in die Spitze der Premier-Grand-Cru-Classé-Güter aufgenommen wurde. Die Klassifizierung betrifft das Médoc auf der linken Seite der Gironde mit den Ortschaften Pessac-Légonan, Pauillac, Saint-Estèphe und Saint-Julien. Die bedeutende Appellation Saint-Émilion, auf der rechten Seite der Gironde gelegen, verfügt über eine eigene Klassifizierung mit den vier Gütern Ausone, Angélus, Cheval Blanc und Pavie an der Spitze. Das ebenso bedeutende Pomerol mit Weingütern wie Pétrus, Evangile, Clinet oder Latour a Pomerol ist so klein und exklusiv, dass es keiner Klassifizierung bedarf.


Reblaus-Katastrophe, Neuanfang und ein Blick in die Champagne

Die Ausbreitung de Reblaus, die mit amerikanischen Rebstöcken nach Europa kam, hat Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts hart getroffen. Ganze Landstriche mussten gerodet werden, und Anbaugebiete wie das Jura haben sich bis heute nicht davon erholt. Allein dort wurden 90 % der Anbaufläche vernichtet und ebenso viele autochthone Rebsorten. Auch das Bordelais musste sich völlig neu sortieren, und es hat eigentlich bis in die 1980er Jahre gedauert, bis dieser Prozess abgeschlossen war. Mit dem Jahrgang 1982 und dem Auftreten von Robert Parker jun. begann der Wiederaufstieg von Bordeaux – qualitativ wie preislich. Einen ähnlichen Aufstieg hat auch die Champagne gemacht. Zwar war der Schaumwein schon im 17. und 18. Jahrhundert äußerst begehrt, doch auch hier haben Krisen und nicht zuletzt die Kriege im 20. Jahrhundert für Verwerfungen und bittere Armut gesorgt. Das Alleinstellungsmerkmal des besonderen Terroirs und ein konsequentes Marketing haben jedoch seit 1950 für anhaltenden Erfolg gesorgt. Zunächst wurden die großen Häuser und Marken wie Veuve Cliquot, Moët & Chandon, Louis Roederer, Taittinger oder Bollinger bekannt und haben eine große Marktmacht gewonnen. Doch seit ca. zwanzig Jahren trauen sich immer mehr kleine und unabhängige Häuser und Winzer, einen ganz anderen Stil in eigene Flaschen zu füllen und zu vermarkten. Häuser wie Gimonnet, Agrapart, Clouet oder Moncuit sind damit äußerst erfolgreich. Andere Häuser wie Pol Roger haben es nie anders gemacht.

Geheimtipp Loire und
Aufbruch im Süden

Wenn man sich mit den Weinen beschäftigt, die am Mittellauf der Loire bis zur Mündung in den Atlantik entstehen, dann kann man nur schwer nachvollziehen, dass die Region eigentlich immer noch ein Geheimtipp ist. Man kennt natürlich Pouilly-Fumé und Sancerre und Namen wie Didier Daguenau oder Vacheron mit ihren Sauvignon blancs. Doch schon die dortigen Pinots sind weitgehend unbekannt. Noch deutlicher wird es, wenn man Chenin blancs oder Cabernet Franc im Glas hat. Im Vouvray und Saumur, im Anjou, Chinon und Bourgeuil entstehen markante Weine, oft biologisch oder biodynamisch erzeugt und von einer Qualität, die dringend größerer Aufmerksamkeit bedarf.

Dies galt lange auch für die Weine, die von der Nordrhône an abwärts entstehen. Der Süden Frankreichs hat einen großen Sprung gemacht. Syrahs aus Cornas oder Saint Joseph, der Côte Rotie oder Hermitage sind äußerst begehrt, die südlichen Cuvées aus Gigondas, Vaqueras oder Rasteau haben einen sehr guten Ruf. Das Gleiche gilt für Rotwein und vor allem Rosé aus der Provence und die satten, fruchtigen Cuvées aus dem Languedoc und Roussillon. Gerade dort, wo lange Zeit der Massenanbau die Qualität definierte, haben sich Regionen und Gemeinden wie Pic Saint Loup oder Calce neu erfunden. Betriebe wie Gauby, Daumas Gassac oder Grange des Pères sorgen dafür, dass immer mehr junge, experimentierfreudige Winzer in die Region kommen und von der Vielfalt an Böden und Kleinklimata profitieren. Das Spitzensegment des französischen Weinbaus, das man in Bordeaux, Burgund und in der Champagne findet, ist längst bekannt und abgesteckt. Doch das macht nur einen Bruchteil des französischen Weinbaus aus. Darunter gibt es bis heute eine ganze Welt zu entdecken. Mit dem Generationswechsel, einer größer werdenden Offenheit und einer starken Hinwendung zu nachhaltigen und ökologischen Prinzipien ist das Weinland Frankreich so interessant wie vielleicht nie zuvor.