Was in Hamburg, Düsseldorf oder Frank­furt das „Feierabend­bier“ ist, ist in Schwaben der „Feierabendwein“

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Dautel

Württemberg

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Spätburgunder 100%

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Lobenberg 95 / 100

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Trinkreif: 2020–2037

Spätburgunder Schupen Großes Gewächs 2017
  • 30,90 €

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Jürgen Ellwanger

Württemberg

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Lemberger 100%

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Lobenberg 92-93 / 100

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Trinkreif: 2019–2027

Hebsacker Lichtenberg Lemberger Erste Lage 2017
  • 13,00 €

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Lobenberg 90-91 / 100

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Trinkreif: 2019–2023

Hebsack Lemberger trocken 2017
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Sauvignon blanc 100%

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Lobenberg 93+ / 100

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Trinkreif: 2019–2025

Sauvignon Blanc 2018
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Riesling 100%

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Lobenberg 97 / 100

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Trinkreif: 2018–2040

Riesling Steingrüben Großes Gewächs trocken 2016
  • 24,00 €

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Lemberger 100%

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Lobenberg 95-96 / 100

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Trinkreif: 2020–2033

Hebsacker Berg Lemberger Großes Gewächs 2016
  • 29,00 €

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Helmuth Hirth

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Lemberger 100%

z

voluminös & kräftig
seidig & aromatisch

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Lobenberg 93-94 / 100

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Trinkreif: 2014–2029

Blaufränkisch quod erat demonstrandum 2011
  • 29,80 €

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Riesling 100%

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Lobenberg 97 / 100

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Trinkreif: 2019–2041

Riesling Steingrüben Großes Gewächs trocken 2017
  • 26,30 €

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Jürgen Ellwanger

Württemberg

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Lemberger 100%

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Lobenberg 95-96 / 100

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Trinkreif: 2021–2034

Hebsacker Berg Lemberger Großes Gewächs 2017
  • 29,00 €
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Weinregion Württemberg

Auf dem Glücksatlas liegen die Württemberger in Deutschland nur an 8. Stelle, also im Mittelfeld unter den anderen Bundesländern. Dass sie trotz Wohlstand, gutem Wetter, geringer Arbeitslosigkeit und schöner Landschaft nicht glücklicher sind, hat nach Meinung der Glücksforscher damit zu, dass das „schaffe, schaffe, Häusle baue“ auf Dauer doch ziemlich stressig ist. Und den Schaffensdrang haben die Schwaben im Blut.

Vom Stress fühlen sie sich denn auch zu­neh­mend geplagt – nach Umfragen mehr als andere deut­sche Volksstämme. Dazu passt, dass das größte Kompliment, das man einer Frau in Württem­berg machen kann, laut schwäbischem Witzbuch so lautet: „Ha, siehscht du aber abgeschafft aus.“ Trotz­dem möchte der Württem­berger nicht woanders leben und vertei­digt sein Ländle gegen alle Wider­stände. Viel­leicht liegt es an den Weinstuben, Besen­wirt­schaften, Schänken, die es überall verstreut gibt und in denen er nach Schaf­fens­schluss sein Viertele trin­ken und innerlich aus­pendeln kann. Flüssiger Stress­abbau. Was in Hamburg, Düsseldorf oder Frank­furt das „Feier­abend­bier“ ist, ist in Schwaben der „Feier­abend­wein“. Kein Wunder, dass der Wein­kon­sum in Württemberg fast doppelt hoch wie im Rest der Republik ist.

Dass es überwiegend einheimischer Wein ist, der konsumiert wird, braucht nicht extra erwähnt zu werden. Wahr ist deshalb noch heute der Satz des ersten deut­schen Bundespräsidenten Theodor Heuss, der, selbst ein Schwabe, über seine Lands­leute sagte: „Wer bei uns nix trenkt, isch bloss zu faul zum Schlucken.“

Die kühle Zone A

Württemberg ist ein eigenständiges Wein­an­bau­gebiet. Mit dem benach­barten Baden hat es wenig gemein. Während Baden zur (war­men) Weinbau­zone B in Europa gehört, liegt Württem­berg in der (kühlen) Wein­bauzone A, zu der auch die anderen deutschen Wein­anbau­gebiete ge­hören. Die Durch­schnitts­tempe­ratur liegt im Jahres­mittel deutlich unter 10 Grad Celsius (Baden weist zum Ver­gleich eine Jahres­durch­schnitts­tempe­ratur von 10,5 Grad Celsius auf). Die Württemberger Weine sind denn auch oft etwas leichter und errei­chen selten die Mostgewichte der Badener Weine. Allerdings kommt es da­rauf an, wo sie wachsen. Denn Württem­berg ist ein heterogenes Anbaugebiet. Von Norden nach Süden hat es einen Durch­messer von 250 Kilometern. Es reicht vom Taubertal zwischen Wertheim und Roten­burg o. d. T. über Jagst, Kocher bis zum Neckar. Dessen Flusslauf folgen die Wein­berge dann bis über Tübingen hinaus. Genau genommen, reicht das Anbaugebiet sogar bis zum Boden­see. Das bayerische Lindau gehört nämlich weinbaulich zu Württemberg. Die Haupt­anbau­gebiete liegen je­doch im Unterland, und zwar im Dreieck Heil­bronn, Öhringen, Ludwigs­burg sowie im Remstal bei Stuttgart. Von dort kommt etwa 90 Prozent der württemberg­ischen Wein­produk­tion: ein riesiges Einzugsgebiet mit über 60 Prozent Rot­weinreben. Der typische Württem­berger Rotwein ist der Trollinger (20 %), eine Spielart des Süd­tiroler Ver­natsch. Der blassrote, sehr süf­fige Wein wird zu allen Gelegenheiten in nicht zu geringer Menge getrun­ken, und zwar traditionell aus dem Henkel­glas. Zu Flädle­supp, Maul­taschen, Zwiebel­rost­braten, Schupf­nudeln ist er nach Ansicht der Einheim­ischen unverzichtbar.