Michael Teschke

Michael Teschke

Die Seele des Silvaners in Rheinhessen und in Deutschland lebt bei Michael Teschke in Gau-Algesheim. »Ich möchte das Rad beim Wein nicht neu erfinden, es soll sich lediglich etwas schöner drehen.«

 

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Ab-Hof-Preis

Für deutsche Weine zahlen Sie bei uns genau den Preis, den Sie auch direkt vor Ort am Weingut bezahlen würden.

Michael Teschke

Rheinhessen

e

Silvaner 100%

z

fruchtbetont
voll & rund

a

Lobenberg 93-94 / 100

t

Trinkreif: 2020–2033

Sylvaner Erster unter Gleichen trocken 2017
  • 13,50 €

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Michael Teschke

Rheinhessen

e

Silvaner 100%

a

Lobenberg 95 / 100

t

Trinkreif: 2019–2039

Blauer Sylvaner 19-27 trocken 2017
  • 16,50 €

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Michael Teschke

Rheinhessen

e

Portugieser 100%

a

Lobenberg 93 / 100

t

Trinkreif: 2020–2030

Portugieser Große Fabrik 2017
  • 16,50 €

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Rheinhessen

e

Portugieser 100%

a

Lobenberg 89-90 / 100

t

Trinkreif: 2018–2022

Portugieser Kleine Fabrik 2017
  • 10,00 €

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Michael Teschke

Rheinhessen

e

Silvaner 100%

a

Lobenberg 92-93 / 100

t

Trinkreif: 2019–2031

Sylvaner Ohne Grenzen trocken 2016
  • 9,30 €

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Rheinhessen

e

Silvaner 100%

a

Lobenberg 95 / 100

t

Trinkreif: 2018–2038

Blauer Sylvaner 19-27 (ehemals von der Dünnbach)  trocken 2016
  • 14,50 €

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Rheinhessen

e

Silvaner 100%

a

Lobenberg 96-98 / 100

t

Trinkreif: 2021–2039

Sylvaner 19-68 2016
  • 22,00 €
Nur noch 2 Flaschen verfügbar

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Rheinhessen

e

Portugieser 100%

a

Lobenberg 89-90 / 100

t

Trinkreif: 2017–2021

Portugieser Kleine Fabrik 2016
  • 9,50 €

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Rheinhessen

e

Portugieser 100%

a

Lobenberg 93 / 100

t

Trinkreif: 2017–2024

Portugieser Große Fabrik 2016
  • 15,00 €

Ab-Hof-Preis

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Michael Teschke

Rheinhessen

e

Silvaner 100%

z

voll & rund
mineralisch
frische Säure

a

Lobenberg 95 / 100

t

Trinkreif: 2018–2038

Grüner Sylvaner 19-29 trocken 2016
  • 16,50 €

Ab-Hof-Preis

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Michael Teschke

Rheinhessen

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Weißburgunder 100%

a

Lobenberg 91 / 100

t

Trinkreif: 2017–2025

Weißer Burgunder Naiv 2016
  • 11,00 €

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Michael Teschke

Rheinhessen

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Spätburgunder 100%

a

Lobenberg 93+ / 100

t

Trinkreif: 2017–2028

Spätburgunder Naiv 2013
  • 22,00 €
Artikel 1 - 12 von 15
Artikel pro Seite
Teschkes Rebfeld

Über Michael Teschke

Hier, genau hier, ist die Heimat des »anderen« Silvaners, des ursprünglichen Silvaners, des Silvaners von individueller Weltklasse. »Die von mir erzeugten Weine entstehen aus Reben, die sich auf ihrem Boden seit Generationen als passend erwiesen haben.« Michael Teschke ist der dazu passende, verblüffend »andere« Typ. Mehr Individualismus geht kaum. Das zeigt sich sowohl bei seinem Preis-Leistungs-Wunder des Grauburgunders, mehr aber noch in seiner Paraderebe, dem Silvaner. »Nur eigene Trauben und meine Besessenheit in Wingert und Keller sind der Garant für höchsten Weingenuss!« Er lebt, ja er brennt für den Silvaner, und er ist beim Wein Traditionalist durch und durch. »In der Traube ist alles vorhanden, man muss es nur aktivieren« Seit drei Generationen bewirtschaftet die Familie nun das Weingut im nördlichen Zipfel Rheinhessens. Zuerst stolpert man auf seinen Etiketten auf die Schreibweise: Sylvaner steht darauf. Die alte Schreibweise – immerhin kommen die Trauben auch von weit über 40 Jahre alten Reben. Also kein Grund sich der Moderne hinzugeben.

Michael Teschke hat 6,5 Hektar Rebfläche insgesamt, davon nur 2,5 Hektar mit Silvaner, 40.000 erzeugte Flaschen im Jahr, davon 20.000 Silvaner. Größenwahn sieht wahrlich anders aus. Die Böden bestehen aus Kalkstein und Kalksandstein, das ergibt diese verblüffende Spannung, Mineralität und Filigranität. Alte Rebanlagen und extrem hohe Laubwände sorgen für natürliche Ertragsregulierung und lockerbeerige Trauben in höchster Qualität. Michael Teschke hört auf die Natur. Er verbiegt seine Reben nicht um jedes Jahr einen Wein füllen zu können. So kommt es vor, dass Lücken entstehen, aber man kann sich sicher sein, dass die Qualität stimmt. »Das hat etwas mit Liebe zu den Reben zu tun, es geht nicht nur um den schnöden Ertrag.« Was sich Michael Teschke konsequent im Weinberg erarbeitet, wird im Keller fortgeführt. Als Wahlspruch könnte über seinem Keller stehen: »Same, same – but different«. Er gönnt seinen Trauben eine bis zu 36-stündige Standzeit auf der Schale. Dann werden sie in Handarbeit schonend auf eine alte Spindelpresse aufgeschüttet und für vier bis fünf Stunden gepresst.

Reben im Abendgrauen

Eine ganz eigene Handschrift von Rebsorte und Winzer entsteht. »Der Verzicht auf frühe Schwefelung und die gezielte Oxidation der Moste, Sedimentation durch Schwerkraft und das Ruhen von bis zu 12 Monaten auf einem goldgelben Bett aus Weinbergshefen sind die Meilensteine der Langlebigkeit meiner Weine. Einzelne von ihnen werden von mir gar wöchentlich mit dem Stock aufgerührt.« Seit 1998 macht Michael Teschke nun Furore in der Weinwelt und ist noch lange nicht am Ende. Er wird ob seiner Größe ein Liebhaber-Weingut bleiben, und das ist gut so. Nur sollte jeder Genießer wissen: Wer jemals ursprüngliche, originäre und archetypische Silvaner von Weltklasse probieren möchte, der kann nur Teschke trinken. Am besten nach mindestens fünf Jahren, besser noch nach zehn Jahren Flaschenreife.

Aber Michel ist auch Pionier (oder Bewahrer, ganz nach Betrachtung) des Portugiesers. Eine in Deutschland ob ihrer meist süßen, und zugleich wässrig belanglosen Ausprägung, zumindest von Kennern argwöhnisch beäugten Rebsorte. Der »Liebfrauenmilch« der Rotweine. Aber so wie Aldinger und Hirth in Würtemberg dem Trollinger neues Leben und Klasse eingehaucht haben, so gelingt das Michel hier mit seinen trockenen, hellroten Portugiesern. Von der Farbe ein hellroter Grenache, von der Frucht irgendwie zwischen Trollinger und Beaujolais mit einem Hauch feinster Cabernet Franc darunter. Das hat was! Aber was sonst haben wir von diesem Missionar und Überzeugungstäter erwartet?