von Racknitz

Von Racknitz

Häufig werden Weingüter romantisch und traditionell beschrieben. Manchmal stimmt das, manchmal ist es frisiert, um ein Weingut interessanter zu gestalten. Aber hier kann man voller Überzeugung von der altehrwürdigen Weinbergsromantik sprechen, die vielerorts schon lange verloren gegangen ist.

 

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Weißwein, Nahe, 2015 Deutschland
von Racknitz

Riesling Odernheimer Kloster Disibodenberg trocken

Lieferbar ab KW 12 in 2018.

Lobenberg: Die Besitzerin Luise von Racknitz nennt diesen Wein „Luise in Flaschen“. Der Disibodenberg ist ein Wein völlig ohne Schnörkel, völlig frei von Modeeinflüssen. Bio von der Sorte, als es gerade in Mode kam: keinerlei...

  • 20,00 €

0,75 l (26,67 €/l)

  • 29896H
  • Lobenberg 96
  • Trinkreife: 2019 - 2039

inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Weißwein, Nahe, 2013 Deutschland
von Racknitz

Riesling Schloßböckelheimer Königsfels trocken

Lobenberg: Der Schloßböckelheimer Königsfels Riesling wächst auf rotem vulkanischen Gestein. 1,5 ha auf vulkanischen Böden, klassische Drahtrahmenerziehung, 20-30 Jahre alte Reben. Die Nase des Weins ist schon deutlich auf Vulkangestein...

  • 20,00 €

0,75 l (26,67 €/l)

  • 25668H
  • Lobenberg 95
  • Trinkreife: 2016 - 2035

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Von Racknitz

Das Weingut von Luise von Racknitz ist der ehemalige Gutshof des Klosters Disibodenberg. Heute sind die Wohn- und Arbeitsräume angeschlossen an eine uralte Klosterruine im wildromantischen Nahetal, an der Mündung des Glan in die Nahe. Seit dem 11. Jahrhundert (!) wachsen auf den Klosterweinbergen bereits ununterbrochen Reben. Der erste Weinbau an dieser Stelle erfolgte - historisch belegt - im 7. Jahrhundert von den Römern. Hildegard von Bingen lebte 40 Jahre in diesem Kloster und verfasste hier ihre bedeutendsten Schriften.

Von Racknitz in Ihrem Rebfeld
Von Racknitz in Ihrem Rebfeld

Die Vorfahren von Luise von Racknitz erwarben die Klosteranlage und den Hof 1753 und entschieden, ein waschechtes Weingut daraus zu erschaffen. In den 30er Jahren war es eines von nur fünf des "Verein der Naturwein-Versteigerer an der Nahe e.V.", dem Vorläuferverband des heutigen VDP. Wenn das nicht Tradition und Geschichte ist! 1953 erbte die Mutter von Luise von Racknitz das Weingut in verwildertem Zustand. Die Familie brachte alles wieder auf Vordermann und betrieb Obst- und Fassweinbau. 2003 übernahm dann Luise Freifrau von Racknitz mit Ihrem damaligen Ehemann das Weingut und baute es zu einem Flaschenweinbetrieb, so wie wir ihn heute kennen, um. Klimatisch war es nicht das leichteste Jahr.

Luise von Racknitz

Die Voraussetzungen waren also schwierig. Der Traum aber, in den spektakulären Cru-Steillagen etwas Großes machen zu können, lebte. 6ha sind die terrassierte Lage Disibodenberg, alles andere sind „normale“ Steillagen. Das bedeutet Arbeit, viel Arbeit. Mehr Arbeit als anfangs gedacht. Luise Freifrau von Racknitz ist aber eine Powerfrau. Und das zahlt sich aus. Die von Hand gelesenen Trauben werden mit Stiel und Stängel mazeriert. Der Most wird spontan mit wilden Hefen vergoren und bekommt die Zeit, die dafür nötig ist. In der aufstrebenden Region der Nahe gibt es inzwischen große Konkurrenz auf der obersten Qualitätsstufe: Mit dem Gut Hermannsberg und Tim Fröhlich haben sich nach den Altvorderen Dönnhoff, Schönleber und Diel in den letzten Jahren zwei Weingüter aufgetan, die viel Furore machen und eine neue Richtung für die Region vorgeben. Von Racknitz wird das nächste Kult-Weingut sein, Luise von Racknitz und ihre Weine sind in jeder Beziehung "anders“ und eine echte Bereicherung!