Weißwein, Thrakien, 2013 Bulgarien
Ivo Varbanov

Chardonnay Claire de lune

Lobenberg: "Clair de lune", das Mondlicht (benannt nach der dem dritten Satz aus der Suite bergamasque von Claude Debusssy) heißt dieser Chardonnay des Künstlers Ivo Varbanov. Erst nach einigen Stunden des Dekantierens befreit sich der...

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Weißwein, Thrakien, 2015 Bulgarien
Ivo Varbanov

Chardonnay Poissons d'or

Lobenberg: "Clair de lune", das Mondlicht (benannt nach der dem dritten Satz aus der Suite bergamasque von Claude Debusssy) hieß der 2014er Chardonnay des Künstlers Ivo Varbanov. 2013 widmet er Debussys Poissons d'or (Goldene Fische) und...

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Rosé, Thrakien, 2016 Bulgarien
Ivo Varbanov

Rosé Ceci n'est pas un Rosé Rusalka

Lobenberg: Der Name ist zum einen eine Anspielung auf Magrittes Bild “Ceci n’est pas une pipe.”, zum anderen ist "Rusalka" eine Oper von Antonin Dvorak aus dem Jahr 1901. Ivo ohne Kunst und Kultur ist hier nicht zu haben, betrachtet er...

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  • Trinkreife: 2018 - 2024

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Rotwein, Thrakien, 2016 Bulgarien
Ivo Varbanov

Merlot - Syrah

Lieferbar ab KW 12 in 2019.

Lobenberg: Der Winzer Ivo Varbanov ist ein internationaler Star des klassischen Klaviers, ein Weltstar in Londons Orchester-Szene. Hat ihn dieser Hintergrund animiert, seinen vielleicht besten Wein, die Cuvée aus Syrah und Merlot, nach...

  • 13,50 €

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Rotwein, Thrakien, 2015 Bulgarien
Ivo Varbanov

Merlot - Syrah Queen of the night

Lobenberg: Der Winzer Ivo Varbanov ist ein internationaler Star des klassischen Klaviers, ein Weltstar in Londons Orchester-Szene. Hat ihn dieser Hintergrund animiert, seinen vielleicht besten Wein, die Cuvée aus Syrah und Merlot, nach...

  • 13,50 €

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  • 33431H
  • Lobenberg 92-93
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Rotwein, Thrakien, 2012 Bulgarien
Ivo Varbanov

Syrah Mazeppa

Lobenberg: Der Folgejahrgang vom 2011 Syrah Feux d’artifice ist benannt nach der Oper Mazeppa von Pjotr Tschaikowski. Ganz wie die Oper finden wir auch hier ein Meisterwerk über Gewalt und Leidenschaft. Reiner Syrah aus alten Reben,...

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  • Trinkreife: 2017 - 2036

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Rotwein, Thrakien, 2013 Bulgarien
Ivo Varbanov

Syrah The Firebird

Lobenberg: Der Folgejahrgang vom 2011 Syrah Feux d’artifice war benannt nach der Oper Mazeppa von Pjotr Tschaikowski. Ganz wie die Oper finden wir auch hier ein Meisterwerk über Gewalt und Leidenschaft. 2013 heißt er nun nach dem...

  • 27,50 €

0,75 l (36,67 €/l)

  • 33433H
  • Lobenberg 94-95
  • Trinkreife: 2018 - 2037

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Weißwein, Schwarzes Meer, 2017 Bulgarien
Salla Estate

Salla Traminer

Lobenberg: Ein 1A Geradeausläufer-Traminer. In der Nase haben wir gelben Apfel, Renekloden, Honigmelone und dann kommt noch reife, süße Ananas. Hinter der wahnsinnig gelben reifen Frucht kommt ein Hauch Eisbonbon und Nelkenduft....

  • 11,00 €

0,75 l (14,67 €/l)

  • 34731H
  • Lobenberg 90+
  • Trinkreife: 2018 - 2024

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Weißwein, Schwarzes Meer, 2016 Bulgarien
Salla Estate

Salla White

Lobenberg: Salla White ist eine ungewöhnliche Cuvée aus Riesling, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Durch die Vermählung der drei so völlig konträren Rebsorten entsteht dadurch ein Wein mit vielen Facetten. Gute, ja kernige Säure durch den...

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  • 31396H
  • Lobenberg 89-90
  • Trinkreife: 2017 - 2023

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Weißwein, Schwarzes Meer, 2013 Bulgarien
Salla Estate

Salla Chardonnay Barrel Aged

Lobenberg: Reinsortiger Chardonnay, in neuem Holz ausgebaut. Schon beim Einschenken hat man diesen feinen Fumé-Charakter durch einen präsenten aber gekonnten Holzeinsatz. Dann kommt etwas Mais mit Butter und Birne. Am Gaumen ist der...

  • 14,80 €

0,75 l (19,73 €/l)

  • 31393H
  • Lobenberg 93
  • Trinkreife: 2017 - 2025

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Vom Weinexporteur zum besetzten Land

Ob der Weinbau seinen Ursprung rund um das Schwarze Meer hatte oder weiter östlich in Asien entstanden ist, lässt sich heute nicht mit Gewissheit sagen. Wohl aber ist sicher, dass Thrakien, zu dem Teile Griechenlands, Bulgariens sowie der europäische Teil der Türkei gehörten, die älteste Weinbauregion Europas ist. Dort wurden die ersten Trauben in Amphoren ausgebaut, und es gab eine ausgeprägte Kultur zu Ehren des Weingottes Dionysos. Der thrakische Wein wurde nicht nur von Homer besungen, sondern auch Jahrhunderte später unter römischer Herrschaft in alle Teile des Reiches exportiert. Bis ins Jahr 1393 wurde der Weinbau flächenmäßig immer weiter ausgedehnt und kam dann mit der Eroberung durch das Osmanische Reich für die folgenden fünf Jahrhunderte komplett zum Erliegen.

Bis ins Jahr 1393 wurde der Weinbau flächenmäßig immer weiter ausgedehnt und kam dann mit der Eroberung durch das Osmanische Reich für die folgenden fünf Jahrhunderte komplett zum Erliegen. Wie andere moslemisch geprägte Weinbauländer auch wurde Bulgarien zum Tafel­trauben­exporteur.

Wechselhafter Erfolg
im 20. Jahrhundert

Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Untergang des Osmanischen Reiches wurde der Weinbau wieder aufgenommen – meist von kleinen Familienbetrieben, die sich vor allem um die lokalen Rebsorten wie Mavrud, Rkatsiteli, Misket Cherven oder Kadarka kümmerten. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der folgenden kommunistischen Planwirtschaft wurden die Betriebe dann zu Kollektiven zusammengefasst, und es wurden und vor allem französische Rebsorten wie Merlot und Cabernet angepflanzt, die sich im gemäßigt kontinentalen Klima sehr gut entwickelten. Tatsächlich wurde Bulgarien wieder ein Weinexportland. Die Qualität der günstigen Weine war so gut, dass diese nicht nur die Regale in sowjetischen Läden füllten, sondern auch im westlichen Europa. In Großbritannien war bulgarischer Rotwein in den 1970ern und 1980ern das, was später die günstigen Marken aus Australien, Chile und Argentinien geworden sind. Doch nicht nur die Überseekonkurrenz hat die bulgarischen Weine aus den Regalen verdrängt. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs fielen die Strukturen in sich zusammen, die Kollektive wurden wieder aufgelöst und große Mengen an Weinbergsflächen gerodet.

Dringende Investitionen von außen

Die bulgarische Weinwirtschaft musste sich neu erfinden. Und sie bekam Hilfe von außen. Vor allem gehörten Exilbulgaren, die in anderen europäischen Ländern zu Wohlstand gekommen waren, zu den ersten Investoren, da sie um das Potential der fünf Weinbauregionen wussten. Der in Berlin lebende Ivailo Genowski war einer der Ersten, der mit seinem Engagement im Weingut Santa Sarah für Aufsehen sorgte. Der in London ansässige Konzertpianist Ivo Verbanov hat sich mittlerweile mit Haut und Haaren dem heimatlichen Wein verschreiben und erzeugt heute einige der besten Weine Bulgariens. Wie interessant die Regionen Dunavska Ravina (Donauebene), Thrakiiska Nizina (thrakische Ebene), Tschernomorski (Schwarzmeer), Jolianka Na Struma (Struma-Tal) und Podbalkanski (Balkanrand) für den Weinbau tatsächlich sind, zeigt sich vor allem am Engagement ausländischer Investoren. Der bekannteste dürfte Stephan Graf Neipperg sein. Neipperg hat in den frühen 1970ern in Bordeaux-Weingüter wie La Mondotte, Canon La Gaffelière oder Clos de l’Oratoire investiert und gehört zu den wichtigsten Impulsgebern in Bordeaux. Er hat früh das Potential der thrakischen Tiefebene erkannt und zusammen mit Karl-Heinz Hauptmann das Weingut Bessa Valley gegründet. Auf dem Niveau der Weine von Neipperg und Ivo Verbanov haben sich vor allem die französischen Rebsorten Merlot, Syrah, Cabernet und Petit Verdot durchgesetzt, manchmal ergänzt durch etwas Mavrud. Vinifiziert wird heute auf höchstem Niveau. Ein Land wie Bulgarien braucht genau diese Vorreiter, um seine Möglichkeiten besser ausschöpfen zu können.