Perfekt harmonischer Gaumengenuss

Unsere Freunde vom Big Green Egg® teilen mit uns die Leidenschaft für den Genuss. Wir lieben gutes Essen und guten Wein – vor allem in Kombination.

Wilder Brokkoli mit einer Misocreme. Über Buchenholzkohle gerösteter Steinbutt mit Zucchini. Oder ein Ribeye Steak mit gerösteten Pilzen »alla Carbonara«. Das alles sind großartige Inspirationen der Outdoor-Kulinarik zum Nachkochen. Am besten natürlich im original Big Green Egg® und mit einem Glas guten Wein in der Hand…

biggreenegg Grill im Garten

Unser Wine Scout Elias Schlichting hat sich von diesen Gerichten inspirieren lassen und hat die passenden Tropfen dazu aus unserem Sortiment herausgesucht. Jede dieser Kombinationen ergibt einen perfekt harmonischen Gaumengenuss.

Genießen Sie mit uns gemeinsam diese kulinarische Zusammenkunft.

Gegrillter Fisch und Zuccini

41543H Werlitsch Sauvignon Blanc vom Opok 2018 mit Im Big Green Egg® gerösteter (Wilder) Brokkoli mit Misocreme

Wilder Brokkoli mit einer Miso – hauptsächlich aus fermentierten Sojabohnen bestehend – die mit Orangensaft, Mayonnaise und Sojasauce zu einer feinen Creme angereichert wird. Wow, da kommt erstmal jeder Sommelier ins Schwitzen. Vegetativ, feinsäuerlich, rauchig, salzig und cremig – das ist wirklich nicht so einfach zu begleiten. Doch wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt meist ein Naturwein daher. Werlitschs Sauvignon Blanc aus Demeter-Anbau von den steilen Hängen der Südsteiermark hat mit typischen Weinen aus dieser Sorte nur wenig gemein. Genau wie dieses Gericht ist er jedoch eine wahre Aromenexplosion und wagemutiger geschmacklicher Grenzgänger zugleich. Die grasig-tropische Würze der Rebsorte wird bei Werlitsch um eine mundwässernde Salzigkeit, rauchige Mineralanmutung und ein schmelzend-cremiges Mundgefühl aus langem Hefelager erweitert. Anschmiegsam und energetisch vibrierend zugleich, genau wie die Miso.

Brokkoli und Misocreme auf einem Teller

Es geht also doch! Ein Pairing für alle, deren Genusshorizont kein Kreis mit dem Radius Null ist.

92–93
/100

BIO

Sauvignon Blanc vom Opok

Werlitsch

Südsteiermark

f

Sauvignon blanc, trocken

z

exotisch & aromatisch
mineralisch
unkonventionell

a

Lobenberg: 92–93/100

Im Big Green Egg® gerösteter (Wilder) Brokkoli mit Misocreme

Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitungszeit: 10 Minuten

250°C direktes Grillen

Zutaten für 2 Persone:

  • 400 g Wilder Brokkoli oder die Röschen von 2 normalen Brokkoli
  • 3 Esslöffel Pflanzenöl
  • 100 g helles Miso Shiro
  • 250 g vegane Mayonnaise
  • 3 Esslöffel Orangensaft
  • 2 Esslöffel Sojasauce
  • 1 Esslöffel brauner Rohrzucker
  • Abrieb 1 Limette
  • 1 Esslöffel gerösteter Sesam
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 80 g Kapuziner oder Brunnenkresse
  • Fleur de Sel

Den wilden Brokkoli in 5 Liter sprudelnd kochendem Salzwasser (auf 1 Liter 10 g Salz) für eine knappe Minute kochen, anschließend schnell in 5 Liter eiskaltem Wasser abschrecken. Der Brokkoli sollte noch schön knackig sein. Bei der Menge an Brokkoli empfehle ich den Vorgang auf 2 Touren auf zu teilen.

Den kalten Brokkoli auf einem Küchenkrepp abtropfen, anschließend in einer Schale mit den 3 Esslöffeln Pflanzenöl marinieren. Das Öl sorgt später für eine bessere Hitzeübertragung beim Grillrost.

Den Grill für direktes Grillen vorbereiten und auf eine Temperatur von 250°C vorheizen.

Aus dem Miso, Orangensaft, Sojasauce, braunem Rohrzucker und der veganen Mayonnaise eine feine Misocreme anrühren.

Den Brokkoli von rundum kräftig anrösten, keine Angst vor verbrannten Stellen, die Aromatik des Gerichts lebt davon. Den noch heißen Brokkolie nach dem grillen mit dem Sesamöl, Sesam und Abrieb der Limette marinieren und je nach Geschmack mit etwas Fleur de Sel abschmecken.

Den gegrillten Brokkoli auf 4 Teller verteilen und lauwarm mit der Misocreme und der Brunnenkresse anrichten. Der Brokkoli vom Big Green Egg passt hervorragend zu gegrilltem Thunfisch oder als vegetarisches Gericht vom Grill.

33401H Clouet V6 Experience mit Über Buchenholzkohle gerösteter Steinbutt mit Zucchini aus dem Egg®

Das Wechselspiel zwischen Intensität und Finesse wird bei einem Champagner maßgeblich von der Zeit des Hefekontakts nach der Flaschengärung bestimmt. Kein Wunder, dass der sechsjährig auf der Hefe liegende V6 Experience von Clouet ein galantes aromatisches Feuerwerk im Glas ist. Der Champagner duftet wie die Backstube, wenn die ersten mehligen Sauerteigbrote aus dem Steinofen gezogen werden. Intensive Noten tropischer Zitrusfrüchte tragen den Steinbutt mit ihrer erhebenden Frische. Dazu die rauchige Würze von den Kreideböden der Champagne und dem intensiven Hefekontakt, das verschmilzt in perfekter Symbiose mit dem saftig-dampfenden Fisch, der im Big Green Egg auf einem Bett aus Buchenholzkohle gart. Ein ebenso hedonistisches wie elegantes Pairing.

Steinbutt auf dem Grill
95–96
/100

Andre Clouet

Champagne

f

Pinot Noir, trocken

z

voll & rund
mineralisch
exotisch & aromatisch

a

Lobenberg: 95–96/100

Parker: 93+/100

Buchenholzkohle gerösteter Steinbutt mit Zucchini aus dem Egg®

Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Zubereitungszeit: 45 Minuten

275°C indirektes Grillen (mit Conveggtor Stein)

Zutaten für 2 Persone:

  • 1 Steinbutt mit ca. 1,5-2 kg (optional Seezunge oder Scholle)
  • 1 Bio Zitrone
  • 1 kleines Bund Thymian
  • 4 kleine Zucchini
  • 1 kleines Bund Petersilie (ca. 60 g)
  • 1 kleines Bund Basilikum (ca. 60 g)
  • 100 ml Olivenöl Extra vergine
  • 1 Teelöffel Kapern in Salz
  • ¼ Knoblauchzehe ohne Strunk
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Pflanzenöl
  • Zusätzlich etwas Olivenöl von hoher Qualität
  • etwas Speckschwarte oder Butter Papier
  • Baguette

Der Fisch sollte schön frisch sein, wenn man ihn beim Händler bestellt kann man unnötige Lagerung vermeiden.

Das Big Green Egg® mit Buchenholzkohle einheizen und parallel zu den Vorbereitungen auf eine Temperatur von ca 325°C ziehen.

Aus Petersilie, Basilikum, Kapern, dem ¼ Knoblauch und dem Olivenöl eine kräftige Salsa mixen. Wenn alles gemixt ist die Schale der Zitrone an die Sala Reiben. Die Sals bis zur Verwendung kalt stellen.

Den Steinbutt mit einem Küchenkrepp trocken tupfen, die schleimige schicht ist unangenehm jedoch ein Zeichen der Frische. Die beiden Filets auf der dunklen Oberseite parallel zu den Augen ein paar mal ca. 0,5 cm tief einschneiden. Die Ober und Unterseite mit etwas Olivenöl von hoher Qualität einreiben.

In die entstandenen Vertiefungen 1-2 Scheiben der dünn aufgeschnitten Zitrone und je einen Zweig Thymian schieben. Die restliche halbe Zitrone grillen wir dann an, Sie gibt nach dem grillen einen fantastischen Saft.

Die Zucchini längs vierteln und mit einer kleinen Prise Salz und etwas neutralem Pflanzenöl marinieren. Das Öl sorgt später für eine bessere Hitzeübertragung beim Grillrost.

Wenn der Grill die Temperatur erreicht hat den Grillrost einsetzen. Achtung! Hat der Grill eine derart hohe Temperatur, dann kann es bei zu schnellem Öffnen zu verpuffungen kommen.

Ich Grille immer zuerst die halbierte Zitrone auf der Schnittfläche an um ein Gefühl für die Hitze zu bekommen. Nach der Zitrone die Zucchini für ca 1 Minute je Seite intensiv und schnell angrillen, die hohe Temperatur sorgt für ein tolles Grillaroma -ohne das die Zucchini labberig wird. Das noch warme Gemüse mit der Salsa marinieren und bis zum Essen nicht mehr kalt Stellen.

Den Rost aus dem Grill nehmen und die Conveggtor® Platte einsetzen, die Temperatur fällt jetzt um ca. 40°C ab. Den Rost auf einer unempfindlichen Oberfläche säubern und mit der Schwarte oder dem Butter Papier einfetten. Den vorbereiteten Steinbutt mit der dunklen Seite nach oben auf den Rost legen und alles zusammen für ca. 25 Minuten in das nun ca. 275°C heiße Egg geben. Eine Seezung oder Scholle sind durch ihr geringeres Gewicht deutlich schneller gar. Ist der Saft beim Anstechen der Filets klar, ist der Fisch fertig.

Den heißen Fisch zusammen mit der gegrillten Zucchini und der gegrillten Zitrone servieren. Da die Haut vom Fisch kein Salz durch lässt, empfehle ich etwas Fleur de Sel auf den Tisch zu stellen und das Gericht ganz schlicht mit etwas Baguette zu Servieren.

39749H Bibi Graetz Grilli 2018 mit Ribeye Steak vom Big Green Egg® mit gerösteten Pilzen “alla Carbonara”

Pibeysteak und Ei

Crossover sind nicht nur in der Küche die wohl spannendsten Entwicklungen. Auch in der Weinwelt verschwimmen kulturelle Grenzen und eröffnen neue Genusshorizonte. Die Liaison aus französischen Rebsorten und mildem toskanischem Küstenklima ist nicht nur enorm verführerisch, sondern seit dem Aufstieg der Supertuscans wie Ornellaia und Sassicaia auch ein Welterfolg. Ein paar Preiskategorien darunter, aber beim Genussfaktor gar nicht so weit dahinter, liegt der Grilli des umtriebigen Bibi Graetz. Ein winzer-gewordener Künstler norwegischer Abstammung, der aus kühlen Weinbergen an der wilden toskanischen Maremma-Küste einen Rotwein mit tief-französischer Seele keltert. Mehr kulturelles Crossover geht nicht! Der krautwürzige Duft von wildem Thymian und Rosmarin steigt mit saftiger Beerenfrucht und feinem Mokka verschmolzen aus dem Glas auf. Ganz von selbst intensiviert sich da die Begierde nach einem saftigen Ribeye-Steak vom Big Green Egg in ungeahnte Dimensionen. Wenn dann noch Pilze statt Pasta eine Carbonara unterlegen, kennt die Kunst wahrlich keine Grenzen mehr.

93+
/100

Bibi Graetz

Toscana, Chianti und Vino Nobile

f

Cuvée, trocken

z

fruchtbetont
seidig & aromatisch
saftig

a

Lobenberg: 93+/100

Suckling: 92/100

Ribeye Steak vom Big Green Egg® mit gerösteten Pilzen “alla Carbonara”

Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Zubereitungszeit: 30 Minuten

250°C direktes Grillen auf dem Rost, die Pilze in einem Sieb oder Lochwok direkt in der Glut

Zutaten

  • 1 Ribeye Steak dry aged a 400g
  • 250 braune Champignons
  • 2 Stk. geschälte Schalotten
  • 80 g Tiroler Speck
  • 1 Becher Sahne
  • 120 ml Sherry medium dry
  • 2 Esslöffel Petersilien Öl (30 g Petersilie und 90 g Traubenkernöl)
  • 1 kleines Bund Petersilie,
  • 1 kleines Bund Schnittlauch
  • 1 Eigelb/Bio Ei
  • 1 Esslöffel Amarettini Kekse
  • 3 Esslöffel Pflanzenöl
  • Salz & Pfeffer

Das Steak ca. 2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen.

Die Pilze je nach Größe mundgerecht schneiden und mit 3 Esslöffel Pflanzenöl und einer Prise Salz marinieren. Die Schalotten und den Speck würfeln und in 1 Esslöffel Butter anschwitzen, mit Sherry ablöschen und diesen um ⅓ einkochen, dann die Sahne auffüllen und um ein weiteres Drittel einkochen. Den Sherryrahm mit Salz abschmecken.

Das Petersilienöl aus 30 g frischer Petersilie und 90 ml Traubenkernöl mixen und durch ein feines Sieb filtern (Kaffeefilter).

Das Big Green Egg auf 250°C einheizen, wenn es es die Temperatur erreicht hat ein Sieb aus Edelstahl oder einen gelochten Wok einsetzen. Die marinierten Pilze darin für 5 Minuten rundum angrillen, sie sollen ordentlich Röstaromen annehmen. Die noch heißen Pilze zu dem Sherryrahm geben.

Wenn die Pilze fertig sind, das Rost einsetzen, aufheizen und das Steak für ca. 3-4 Minuten von beiden Seiten grillen. Nach dem Grillen das Fleisch für 10 bis 15 Minuten ruhen lassen.

Während das Fleisch ruht den Sherry-Pilz Rahm langsam erwärmen, die Petersilie und den Schnittlauch grob schneiden und das Eigelb in eine Schüssel trennen.

Nach der Ruhephase das Fleisch noch einmal für 1 Minute je Seite angrillen, mit Salz und frischem Pfeffer aus der Mühle würzen und aufschneiden. Es handelt sich um ein Sharing Gericht, daher wird das Fleisch auf einer vorgewärmte Platte serviert. Den heißen Sherry-Pilz Rahm in eine vorgeheizte Schale geben, in der Mitte eine kleine Mulde schaffen und das Eigelb hinein setzen. Mit den Kräutern, dem Petersilienöl, etwas Salz und Pfeffer fertig stellen. Kurz vor dem Servieren die Amarettini zwischen den Fingern zerknacken und über die Pilze streuen. Beim Verteilen der Pilze das Eigelb anstechen und mit Pilzen und der Soße verrühren, einfach herrlich!

Lässt man Speck und Steak weg, so hat man auch ein sensationell süffiges Gericht für Vegetarier.

Meine Winzer

Werlitsch

Werlitsch

Das Weingut Werlitsch liegt in der Gemeinde Glanz an der südsteierischen Weinstraße. Die Tradition dieses Weingutes reicht bis ins 17....

André Clouet

André Clouet

Die Wurzeln der Familie Clouet verlieren sich in grauester Vorzeit. Seit Jahrhunderten waren die Clouets die Schreiber des jeweiligen...

Bibi Graetz

Bibi Graetz

Bibi Graetz, dessen Familie aus Norwegen stammt, hat sein künstlerisches Talent vom Vater geerbt und ist dazu noch ein begnadeter...