Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Christmann Erzeuger von Weinen aus Trauben aus ökologischem Anbau

Christmann - Lobenbergs Gute Weine

Seit 1996 wird das Weingut von Steffen Christmann in der 7. Generation geführt. Seit 2004 gänzlich dem ökologischen und nun auch dem biodynamischen Anbau verschrieben. Die Umstellung hat einen Nebeneffekt: Christmanns Weine erreichen trotz längerer Vegetationsperioden und höherer physiologischer Reife niedrigere Alkoholgrade. Im Erhalten und Ausprägen des Terroirs...

[mehr]

Seit 1996 wird das Weingut von Steffen Christmann in der 7. Generation geführt. Seit 2004 gänzlich dem ökologischen und nun auch dem biodynamischen Anbau verschrieben. Die Umstellung hat einen Nebeneffekt: Christmanns Weine erreichen trotz längerer Vegetationsperioden und höherer physiologischer Reife niedrigere Alkoholgrade. Im Erhalten und Ausprägen des Terroirs und der Erziehung der Reben liegt nach Überzeugung von Steffen Christmann der Schlüssel zum guten und großen Wein. Im Keller lässt sich dieses Potenzial nur verspielen, nicht jedoch schaffen. Dieses Denken hat Steffen Christmann vielleicht auch das Amt des VDP-Präsidenten eingebracht. Nur der wieder auferstandene Top-Betrieb von Winning bewegt sich in der Pfalz ebenfalls noch durchgängig auf so hohem Niveau. Mit dem „Idig“ Spätburgunder, einem Großen Gewächs, erzeugt das Weingut Christmann nun schon seit vielen Jahren einen der besten deutschen Pinot Noirs überhaupt. Aromentiefe und Eleganz sind atemberaubend für einen Pinot Noir, gleich aus welchem Teil unseres Globus er stammt. Die Weißweine von Christmann stehen spätestens seit den großen Jahrgängen 2007, 2009 und 2011 weltweit ganz vorne.

Artikel 1 bis 10 von 22

pro Seite
Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  1. Riesling trocken (000572) Ökowein

    Riesling trocken  - Lobenbergs Gute Weine
    Christmann, 2014, 0,75 l
    Lobenberg 91-92, Gerstl 17
    25988H Deutschland - Pfalz
    10,50 €
    weiß
    €/l 14,00
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    Lobenberg: Geprägt von roter Zitrusfrucht, Mandarine, etwas ... [mehr]
  2. Riesling trocken (000573) Ökowein

    Riesling trocken  - Lobenbergs Gute Weine
    Christmann, 2015, 0,75 l
    Lobenberg 93
    26844H Deutschland - Pfalz
    10,70 €
    weiß
    €/l 14,27
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    Lobenberg: Geprägt von roter Zitrusfrucht, Mandarine, etwas ... [mehr]
  3. Riesling trocken (000574) Ökowein

    Riesling trocken  - Lobenbergs Gute Weine
    Christmann, 2016, 0,75 l
    Lobenberg 93+, Gerstl 17+
    30811H Deutschland - Pfalz
    11,00 €
    weiß
    €/l 14,67
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    Lobenberg: Die Pfalz scheint 2016 noch begünstigter als die Nahe. Die ... [mehr]
  4. Weißburgunder trocken Pfalz (000575) Ökowein

    Weißburgunder trocken Pfalz  - Lobenbergs Gute Weine
    Christmann, 2016, 0,75 l
    Lobenberg 90
    31199H Deutschland - Pfalz
    11,00 €
    weiß
    €/l 14,67
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    Lobenberg: Wie alle Weine aus biodynamischen Anbau: die Weine werden ... [mehr]
  5. Riesling trocken Gimmeldingen (000576) Ökowein

    Riesling trocken Gimmeldingen  - Lobenbergs Gute Weine
    Christmann, 2013, 0,75 l
    Lobenberg 92, Gerstl 18+
    24550H Deutschland - Pfalz
    17,00 €
    weiß
    €/l 22,67
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    Lobenberg: Der interessanteste Ortswein von Steffen Christmann. Nicht ... [mehr]
  6. Riesling trocken Gimmeldingen (000577) Ökowein

    Riesling trocken Gimmeldingen  - Lobenbergs Gute Weine
    Christmann, 2015, 0,75 l
    Lobenberg 94+, Parker 90
    27838H Deutschland - Pfalz
    15,00 €
    weiß
    €/l 20,00
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    Lobenberg: 11,5% Alkohol, 1,8g Restzucker, 7,5g Säure. Es handelt sich ... [mehr]
  7. Riesling trocken Gimmeldingen (000578) Ökowein

    Riesling trocken Gimmeldingen  - Lobenbergs Gute Weine
    Christmann, 2016, 0,75 l
    Lobenberg 95-96
    30812H Deutschland - Pfalz
    15,30 €
    weiß
    €/l 20,40
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    Lobenberg: Die Säure liegt mit knapp 8 etwas höher als beim Gutswein. ... [mehr]
  8. Riesling Königsbach trocken (000580) Ökowein

    Riesling Königsbach trocken  - Lobenbergs Gute Weine
    Christmann, 2016, 0,75 l
    Lobenberg 95+, Gerstl 18
    30814H Deutschland - Pfalz
    17,50 €
    weiß
    €/l 23,33
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    Lobenberg: Die Reben sind junge Reben vom Idig und Ölberg. Ähnlich ... [mehr]
  9. Riesling trocken Gimmeldinger Biengarten (000581) Ökowein

    Riesling trocken Gimmeldinger Biengarten   - Lobenbergs Gute Weine
    Christmann, 2016, 0,75 l
    Lobenberg 96-97
    30815H Deutschland - Pfalz
    20,00 €
    weiß
    €/l 26,67
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    Lobenberg: Der Biengarten liegt in diesem kühlen Tal von Gimmeldingen. ... [mehr]
  10. Riesling Ruppertsberger Spieß trocken (000582) Ökowein

    Riesling Ruppertsberger Spieß trocken  - Lobenbergs Gute Weine
    Christmann, 2015, 0,75 l
    Lobenberg 97+
    27855H Deutschland - Pfalz
    22,00 €
    weiß
    €/l 29,33
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    Lobenberg: 7,5g Säure. Ganz kleine Erträge, am 21. September gelesen. ... [mehr]

Artikel 1 bis 10 von 22

pro Seite
Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Harvest 2015

30. September 2015 - Ein erstes Resümee – Wieder einmal: Ende gut alles Gut. Am Montag, den 28.9. war es geschafft, nach nur 17 Lesetagen hatten wir unsere Trauben für den Jahrgang 2015 gelesen. Großartige Moste liegen in unserem Keller und...

30. September 2015 - Ein erstes Resümee – Wieder einmal: Ende gut alles Gut. Am Montag, den 28.9. war es geschafft, nach nur 17 Lesetagen hatten wir unsere Trauben für den Jahrgang 2015 gelesen. Großartige Moste liegen in unserem Keller und gären. Es riecht fantastisch und die spannende Kombination aus Reife und präsenter Säure macht uns beim Verkosten große Freude. Die Weinlese 2015 war in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich. Noch nie haben wir so früh und in so kurzer Zeit die Weinlese durchgeführt. Nicht dass dies ein völlig unerwarteter Trend wäre, denn die Lese wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer früher und die Notwendigkeit schlagkräftig und damit schnell zu sein, hat sich auch abgezeichnet, aber im Ergebnis ist das dennoch bemerkenswert. Doch zuerst ein kleiner Rückblick auf das Jahr. Ein wesentlicher Umstand diesen Jahrgang richtig zu verstehen, liegt ganz am Anfang des Jahres, sogar teilweise noch im Jahr 2014. Was uns im letzten Herbst Sorgen bereitete, legte den Grundstein dafür, dass uns die Sommerhitze und Trockenheit in 2015 fast gar nicht beeinträchtigten. Durch die ausgiebigen Regenfälle im Winter sind wir mit den besten Wasservorräten seit vielen Jahren in die Vegetationsperiode gestartet. Frühjahr und Frühsommer waren zwar früher als normal, aber doch nicht so außergewöhnlich. So lagen der Austrieb und die Blüte nur wenige Tage vor dem Durchschnitt der letzten Jahre. Doch dann kam der Jahrhundertsommer. Auch dieser hat jedenfalls gegenüber Jahren wie 2014, 2011, 2007 aber auch 2008, das ja als kühles Jahr gilt, keinen wesentlichen Unterschied hervorgerufen. Das zeigt uns wieder einmal plastisch, wie wichtig die Zeit nach dem Reifebeginn ist, also der Spätsommer und der frühe Herbst. Haben wir hier ein stabiles eher kühleres Wetter, dann wachsen große Weine. Regnet es in dieser Zeit häufig und ist gar noch warm dabei, dann droht eine problematische Lese. Zum Glück lief 2015 alles nahezu perfekt. Die kurzen Regenschauer Anfang September sollten uns wohl nur zur Wachsamkeit ermahnen. Das ist gelungen. So haben wir letztlich alles genauso im Keller wie wir uns das gewünscht haben. Los ging die Lese mit den Burgundersorten. Weiß- Grau und vor allem Spätburgunder wie gemalt. Kerngesund und reif bis voll reif. Gutsriesling - 80-93° Oechsle – ebenso reif bis voll reif, da teilweise nach den Ersten und Großen Lagen gelesen, mit feiner Säure. Das Ergebnis dürfte wieder bei ca. 8g Säure im Wein und einem Alkohol um 11% liegen. Das sollte eine perfekte Kombination ergeben. Die Riesling Orts- und Lagenweine waren exakt auf dem Punkt. Reif, aber keinesfalls überreif, wie es unser Petitum ist. Genau so konnten wir die Trauben wohlbehalten nach Hause bringen. Alles über 90° und nichts über 97° Öchsle, Säuren je nach Standort im Most zwischen 7,5 und fast 10g. Das verspricht Weine voller Intensität, dabei doch kristallin und präzise. Ideale Boten ihres jeweiligen Weinbergs. Zum Abschluss der Ernte nahm dann der Anteil der mit Botrytis befallenen Beeren doch deutlich zu. So war dann Eile angesagt, da gleichzeitig auch die Reife der noch gesunden Trauben schnell voranschritt. Fast innerhalb von Stunden änderten in den letzten Lesetagen die Rieslingbeeren ihre Farbe von grüngold in ein hochfarbiges gelbgold, der Vorstufe von Braungold und Botrytris. Deshalb entschieden wir uns während der Lese im Reiterpfad, vorerst nur die gesunden vollreifen Trauben mit nach Hause zu nehmen und ließen jene, mit beginnender Edelfäule noch zurück. Innerhalb weniger Tage entwickelte sich hier sehr feine Botrytis, so dass wir uns zum Abschluss noch über eine Auslese und eine Trockenbeerenauslese freuen konnten. Was gibt es dann noch Negatives zu vermelden? Winzer und Bauern klagen doch so gerne.... Mir fällt im Moment nichts ein, denn auch die Quantität passt. Was wollen der Winzer und wohl auch der Weinfreund mehr?

Seite