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Egon Müller

Egon Müller - Lobenbergs Gute Weine

Die besten edelsüßen Rieslinge der Welt kommen von der Saar und der Mosel und das Weingut Egon Müller steht allgemein anerkannt an der Spitze dieser kleinen Elite. Man muss keine weiteren Worte verlieren. Wer die hohen Preise der weltbesten Weine bezahlen will und kann, weiß warum diese Summe dennoch sehr angemessen ist. Egon Müller ist nicht nur in Deutschland die...

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Die besten edelsüßen Rieslinge der Welt kommen von der Saar und der Mosel und das Weingut Egon Müller steht allgemein anerkannt an der Spitze dieser kleinen Elite. Man muss keine weiteren Worte verlieren. Wer die hohen Preise der weltbesten Weine bezahlen will und kann, weiß warum diese Summe dennoch sehr angemessen ist. Egon Müller ist nicht nur in Deutschland die qualitative Nummer 1 der Süßweine, sondern weltweit! Die Mengen sind jedoch winzig. Der Qualitätswein und der Kabinett von Egon Müller sind erstaunlich langlebig (ohne Probleme 20 Jahre) und erst nach weit über 10 bis 15 Jahren erreichen die Spätlesen das Stadium des optimalen Trinkvergnügens. Die Auslesen fangen so nach 25 Jahren an, richtig Freude zu bereiten. Erstmals mit dem Jahrgang 2015 hat Egon Müller auf den seiner Ansicht nach langlebigeren und risikoloseren Schraubverschluss gewechselt, eine langsame Reife über Jahrzehnte ist so ohne Korkschmecker und Oxydation optimal gewährleistet. Finesse, Terroir und Komplexität ohne Steigerungsmöglichkeit – das ist Wein von Egon Müller. 

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  1. Scharzhof Riesling Qualitätswein (fruchtsüß) (000063)

    Scharzhof Riesling Qualitätswein (fruchtsüß)  - Lobenbergs Gute Weine
    Egon Müller, 2016, 0,75 l
    Lobenberg
    29736H Deutschland - Mosel Saar Ruwer
    33,50 €
    weiß
    ab KW 2017_39 lieferbar
    €/l 44,67
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
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  2. Scharzhofberger Riesling Kabinett (fruchtsüß) (000064)

    Scharzhofberger Riesling Kabinett (fruchtsüß)  - Lobenbergs Gute Weine
    Egon Müller, 2016, 0,75 l
    Lobenberg
    29737H Deutschland - Mosel Saar Ruwer
    59,95 €
    weiß
    ab KW 2017_39 lieferbar
    €/l 79,93
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
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  3. Le Gallais Wiltinger braune Kupp Spätlese (fruchtsüß) (000065)

    Le Gallais Wiltinger braune Kupp Spätlese (fruchtsüß)  - Lobenbergs Gute Weine
    Egon Müller, 2016, 0,75 l
    Lobenberg
    29735H Deutschland - Mosel Saar Ruwer
    69,00 €
    weiß
    ab KW 2017_39 lieferbar
    €/l 92,00
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
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  4. Scharzhofberger Riesling Spätlese (fruchtsüß) (000066)

    Scharzhofberger Riesling Spätlese (fruchtsüß)  - Lobenbergs Gute Weine
    Egon Müller, 2016, 0,75 l
    Lobenberg
    29738H Deutschland - Mosel Saar Ruwer
    125,00 €
    weiß
    ab KW 2017_39 lieferbar
    €/l 166,67
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
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  5. Scharzhofberger Riesling Auslese (fruchtsüß) (000067)

    Scharzhofberger Riesling Auslese (fruchtsüß)  - Lobenbergs Gute Weine
    Egon Müller, 2014, 0,375 l
    Lobenberg 98-100, Gerstl 20, Mosel Fine Wines 96, Parker 96, WS 95
    24997H Deutschland - Mosel Saar Ruwer
    147,00 €
    weiß
    €/l 392,00
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    Lobenberg: 2014 ist vom Reifeverlauf und von der Aromatik und ... [mehr]
  6. Scharzhofberger Riesling Auslese (fruchtsüß) (000068)

    Scharzhofberger Riesling Auslese (fruchtsüß)  - Lobenbergs Gute Weine
    Egon Müller, 2014, 0,75 l
    Lobenberg 98-100, Gerstl 20, Mosel Fine Wines 96, Parker 96, WS 95
    24990H Deutschland - Mosel Saar Ruwer
    350,00 €
    weiß
    €/l 466,67
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
    Lobenberg: 2014 ist vom Reifeverlauf und von der Aromatik und ... [mehr]
  7. Scharzhofberger Eiswein (fruchtsüß) (000069)

    Scharzhofberger Eiswein (fruchtsüß)  - Lobenbergs Gute Weine
    Egon Müller, 2016, 0,75 l
    Lobenberg
    29739H Deutschland - Mosel Saar Ruwer
    1.999,00 €
    weiß
    ab KW 2017_39 lieferbar
    €/l 2665,33
    inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
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Der Jahrgang 2014 im Weingut Egon Müller-Scharzhof

Es gab keinen Winter 2013/2014. Die kälteste Nacht war die des 27. November mit -5,3° C. Dezember, Januar und Februar warenüberdurchschnittlich warm bei etwa durchschnittlichem Niederschlag. Das Frühjahr begann sehr zeitig. März und April...

Es gab keinen Winter 2013/2014. Die kälteste Nacht war die des 27. November mit -5,3° C. Dezember, Januar und Februar warenüberdurchschnittlich warm bei etwa durchschnittlichem Niederschlag. Das Frühjahr begann sehr zeitig. März und April waren deutlich wärmer, sonniger und trockener als gewöhnlich. Am Ostermontag, dem 21. April, richtete ein Hagelsturm erheblichen Schaden vor allem im westlichen Teil des Scharzhofbergs an. Viele junge Triebe wurden von den Hagelkörnern einfach abgeschlagen.

Der Mai war eher durchschnittlich, aber die Blüte begann dennoch um die Monatsmitte. Sonniges und trockenes Wetter ohne extreme Hitze bot beste Blütebedingungen im Juni, aber wegen der Hagelschäden zog sich diese bis zur Monatsmitte hin.

Ende Juni standen die Weinberge hervorragend, aber im Juli änderte sich das Wetter grundlegend: es regnete viel, kaum ein Tag war ganz trocken und es war warm aber meist bedeckt. Die Bedingungen für Pilzkrankheiten waren ideal, dennochentschlossen wir uns, beim ökologischen Pflanzenschutz zu bleiben. In der Folge kam es hier und da zu Infektionen durch Peronospora und gegen Ende der Saison auch durch Schwarzfäule. Wir haben, je nach Parzelle, 6 – 8 mal gespritzt.

Der August blieb regnerisch und obendrein wurde es kalt. Die Hoffnungen auf einen großen Jahrgang erhielten einen deutlichen Dämpfer. Im September besserte sich das Wetter, vor allem war es trocken. Nur am 20. September fiel nennenswerter Regen und Botrytis begann sich zu verbreiten. Im Allgemeinen wurde mit einer großen Ernte gerechnet, aber in unseren Weinbergen war die Menge nur durchschnittlich. Vielleicht haben die Kombination aus relativ geringem Ertrag und Verzicht auf systemischen Pflanzenschutz uns einen Reifevorsprung gebracht.

Während der ersten Oktobertage war es nach Morgennebel sonnig und sehr warm. Die Traubenlese sollte am 6. beginnen, aber da der Wetterbericht, der bis dahin stabiles Hochdruckwetter versprach, plötzlich Regen ankündigte, begannen wir schon am Sonntag. Das schöne Wetter der vergangenen Woche hatte den Trauben einen gehörigen Reifeschub gegeben und wir ernteten einige der besten Parzellen in Scharzhofberg und Wiltinger braune Kupp bei fast idealen Zucker- und Säurewerten. Der Regen aber kam: Ab dem 7. Oktober fielen während dreier Tage etwa 70 mm und die Mostgewichte brachen um mehr als 10° ein. Besserung war nicht in Sicht, im Gegenteil, es war warm und die feuchtwarme Witterung begünstigte die Ausbreitung von Fäulnis. Wir lasen die Parzellen für den „Scharzhof“ teilweise im Regen. Erst nach dem 12. Oktober wurde es trocken und in dem Maße, wie das Wasser ablief und verdunstete, stiegen die Mostgewichte wieder. Die Wetterbesserung sollte nur von kurzer Dauer sein, und wir beeilten uns, die Lese abzuschließen. Am 16. Oktober brachten wir die letzten Trauben ein. Nie haben wir eine Traubenlese früher beendet.

Ohne den Regen hätte 2014 ein ganz großer Jahrgang werden können, aber auch so sehen die Ergebnisse vielversprechend aus. Die Witterung im Herbst erinnert sehr an 2006, aber während wir damals trockenes Wetter abwarteten und eine sehr kleine Ernte mit vielen Spät-, Auslesen und sogar Trockenbeerenauslesen einbrachten, haben wir 2014 die Trauben gelesen, bevor sie komplett von Botrytis befallen waren. Mit 24 hl/ha ist die Menge zwar klein und abgesehen von einem kleinen Faß ScharzhofbergerAuslese Goldkapsel konnten wir keine Spitzenweine auslesen, aber Mostgewichte und Säurewerte sind hoch und es wird interessant sein, diese beiden Jahrgänge zu vergleichen.

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