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Chateau Cos d’Estournel 2eme Cru

Rebsorten:Cab. Sauv. 65%
Merlot 33%
Cab. Franc 2%
Artikelnummer:18296H
 
Jahrgang:
Bewertung:Lobenberg 97-99
Parker 100
Suckling 100
Gabriel 20
WW 20
Trinkreife:2020 - 2060
 
Alkoholgrad:14,5% vol.
Allergene:Sulfite
verpackt in:1er OHK
Abfüller:Erzeuger

Einführer für alle Artikel mit Herkunft außerhalb der EU ist:
Lobenbergs Gute Weine GmbH & Co. KG, Tiefer 10, 28195 Bremen, Deutschland

rot
6,00 l
3.450,00 €
 
€/l 575,00
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
Lobenberg: Wie immer schwarzer Wein, ein Hauch von violettem Rand. Hochintensive Lakritz-Brombeernase mit Creme de Cassis, dann frische, rote Johannisbeere, Sauerkirsche, schwarze und rote Süße Kirschen, Bitterschokolade, immer rassig verspielt bleibend. Tänzelt trotz der immensen Wucht, nicht so ultrafein und geschliffen wie Montrose, dazu ist Cos viel zu massiv. Satter Extrakt und Glyzerin, aber in Nase und Mund nicht spürbar, hervorragende Balance in der massiven Frucht und dem ultrasatten, samtigen Tannin. Die schwarze, rassige Frucht dominiert auch den Mund, erdige Würze mit Valrhonaschokolade, wie in der Nase so auch hier butterweiche Gerbstoffe, immer intensiv kraftvoll schwarzfruchtig. Dennoch nicht zu fett, wohl viel, viel Kraft und Wucht und Frucht, aber die Säure schafft doch den Ausgleich. Lange leben wird der Wein ganz sicher und Spaß macht er schon jetzt, ist nur fern von Burgund und von Verträumtheit. Zeigt im Nachhall sogar fette Blaubeere, spanische Üppigkeit kommt durch, minutenlanger sattfruchtiger Nachhall. Cos ist überaus massiv und imposant, dabei auch sehr lecker im Mund. Ein sehr perfekter Wein und zugleich ein kleines Monster, Extravaganz hatte keinen Platz mehr. 97-99/100 -- Parker: One of the greatest young wines I have ever tasted, the monumental 2009 Cos d’Estournel has lived up to its pre-bottling potential. A remarkable effort from winemaking guru Jean-Guillaume Prats and owner Michel Reybier, this blend of 65% Cabernet Sauvignon and the rest Merlot (33%) and a touch of Cabernet Franc (2%) was cropped at 33 hectoliters per hectare. It boasts an inky/black/purple color along with an extraordinary bouquet of white flowers interwoven with blackberry and blueberry liqueur, incense, charcoal and graphite. The wine hits the palate with extraordinary purity, balance and intensity as well as perfect equilibrium, and a seamless integration of tannin, acidity, wood and alcohol. An iconic wine as well as a remarkable achievement, it is the greatest Cos d’Estournel ever produced. It is approachable enough at present that one could appreciate it with several hours of decanting, but it will not hit its prime for a decade, and should age effortlessly for a half century. 100/100 -- WW: Extrem dunkles Purpur mit lila und violett-schwarzen Reflexen. Kompaktes Bouquet, schwarze Fruchtnoten, schwarze Kirschen, Brombeeren, schwarze Edelhölzer, schwarze Olivenpaste, Guinness-Malztöne, eingedickter Birnensaft, Pumpernickelbrot, Lakritze, Vanillemark, getrocknete Malagatrauben … – Irgendwie erinnert uns das warme bis heisse Bouquet an einen Amarone. Wenn man aber von der Fülle und Schwere des Nasenbildes auf einen überladenen Wein am Gaumen schliesst, liegt man tendenziell falsch. Die gewaltige Konzentration meistert der erhabene 09er Cos königlich und zelebriert eine royale Finesse bis zum komplexen Finale, das schwarzes Kirschenkompott, arabischen Mokka sowie einen schwarzschokobitteren, noblen Malzton auffährt. Dieser Cos ist eine Art überfetter 1982er! Oder wie ein Blend aus einem Viertel Cos, einem Viertel Quintarelli Amarone, einem Viertel Ridge Monte Bello 2003 und einem Viertel von einem jungen grossen Vintage Port. Ein sehr kontroverser, aber zweifellos genialer Wein! 20/20 -- Suckling: What a fabulous nose of currants, raspberries and Indian spices. Nutmeg and clover. Full-bodied, with an amazing precision and superb compacted fruit. Endless. Laser guided. Shows such intensity. Decadent and rich and changing all the time. Mystical wine. Dense, yet agile. More refined than when I tasted it in November in Hong Kong. Try in 2018. 100/100 -- WS: This smells like Harlan a bit. Supercharged in fruit, with intense aromas of tar, spice, cardamon, clove, blackberry and black pepper. Crazy nose. Full-bodied, with masses of fruit, yet focused and in form. Chewy tannins, with great length. This goes on and on. Incredibly exotic. Could be best ever from here? 97-100/100 -- PM: Nougat, dunkle, konzentrierte Beerenfrucht, zart nach Dörrzetschken, Orangenzesten, tabakige Würze. Kraftvoll, zarte Bitterschokolade, stramme Tannine, extraktsüßer Kern, ein Lackel von Wein, süßer Nachhall, bleibt sehr lange haften, Dörrobst im Rückgeschmack, Bitterschokofinish. 98-100/100 -- Gerstl: Es war eigentlich schon seit dem ersten Nasenkontakt mit dem Pagodes klar, das hier ein absolut monumentaler Cos daneben stehen muss, was für ein sinnlicher Duft, der Wein hat eine geradezu elektrisierende erotische Ausstrahlung, was für eine gigantische Tiefe, was für eine sagenhafte Komplexität. Ein Gaumen wie Samt und Seide, der Wein streicht wie eine Feder über die Zunge, ist beladen mit die Sinne betörenden Aromen, alles in nicht zu überbietender Präzision, ein Wein über den man nur staunen kann, ein kleines Naturwunder, übertrifft sämtliche sensationellen Cos Jahrgänge der letzten Jahre nochmals um eine Länge. Wir sind zu sechst in diesem Saal und probieren diesen Wein, es herrsch minutenlang ehrfürchtige Stille, ich hab so eine Stimmung bei einer Weinprobe noch nie erlebt und ich habe eine Gänsehaut auf dem Rücken, wie ich es auch kaum je zuvor erlebt habe. Man könnte ja befürchten, dass dieser Wein einfach zu schön, zu geschliffen, zu perfekt ist. Aber da ist eine vibrierende Lebendigkeit, da ist Charme, da ist eine Offenheit, der Wein berührt die Seele, ein seltenes, schon fast übersinnliches Erlebnis. 20/20