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Champagne Grand Cru Blanc de Blanc "La Vigne aux Gamins"

Rebsorten:Chardonnay
Artikelnummer:14500H
 
Jahrgang:
Bewertung:Lobenberg 98-100
WW 18+
WS 93
Trinkreife:2014 - 2049
 
Alkoholgrad:12,0% vol.
Allergene:Sulfite
verpackt in:6er
Abfüller:Erzeuger

Einführer für alle Artikel mit Herkunft außerhalb der EU ist:
Lobenbergs Gute Weine GmbH & Co. KG, Tiefer 10, 28195 Bremen, Deutschland

weiß
0,75 l
89,00 €
 
€/l 118,67
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
Lobenberg: Ein Feuerwerk, eine Chardonnay-Explosion am Gaumen. Dieser Ausnahmewein muss sich nicht hinter den größten Blanc de Blanc aus Avize verstecken, die Clos des Mesnil von Selosse und Krug spielen nicht in einer anderen Liga. Rassig, superbe Säure, Kraft, Extrakt, superbe Reife trotz der Jugend und der Langlebigkeit, feinste mürbe Äpfel, extrem lang im Nachhall. Ungeheuer präsent, dekantieren wäre ratsam! 98-100/100 -- WW: Glänzendes helles Gold. Ausgesprochen klares, tiefes, vielschichtiges Bouquet, frisch und feinwürzig im Beginn, mit zarten Hefe- und Nussaromen, später dann immer reichhaltiger werdend, ohne seine Klarheit einzubüßen, jetzt Rosinen, weiße Schokolade und Torrone anzeigend; wirkt schon in der Nase vornehm. Am Gaumen äußerst delikat und perfekt balanciert auftretend, leichtfüßig, ohne leicht zu sein, intensiv und nachhaltig, ohne mit den Muskeln zu spielen, herrlich verspieltes Mousseaux, feinste Cremigkeit mit einem Hauch von Süße, ausdrucksvoll und sehr elegant - ein hedonistischer Hochgenuss. 18+/20 -- Nils Lackner: Die Flasche wirkt mit ihrer Ausstattung fast unscheinbar. Minimalistisch geradezu ist das Frontetikett gehalten. Dennoch, alle wichtigen Elemente sind da und zeigen auch gleich, wenn auch auf subtile Art und Weise, dass es sich hier um etwas besonderes handelt. Dieser am Etikett erkannt Minimalismus sollte sich als generelles Stilelement des 1999 La Vigne aux Gamins herausstellen. Verkostet habe ich mit einem französischem Champagnerglas (ähnlich einem Sauvignon Blanc Glas) und einem großen Burgunderpokal. In beiden zeigt der Thiennot eine gleichmässige und elegante Perlage, eine brillante Klarheit und helle strohgelbe Farbe. Für einen immerhin schon über 15 Jahre alten Blanc de Blancs sieht er erstaunlich jugendlich und frisch aus. Die Nase ist nicht aufdringlich, sondern präsentiert ein paar selektierte Fruchtaromen von Apfel, Birne, Aprikose, welche sich an eine cremige Hefenote schmiegen. Diese hat einen Hauch Süße, als hätte jemand in genialer Eingebung den Briocheteig leicht nachgesüßt. Im Burgunderpokal kommen diese Süße, sowie die reiferen Seiten der genannten Früchte ein wenig präsenter zur Geltung. Auch hier ist der 1999 La Vigne aux Gamins ein ruhiger Minimalist, welcher seine Stärken kennt und sie ausspielt, ohne sie mit unnötigem Beiwerk schmücken zu müssen. Das Erste, was am Gaumen beeindruckt, ist die Leichtigkeit des Säurespiels, welches frisch erstrahlt und eine jugendliche Lebendigkeit versprüht. Nicht aggressiv, eher Richtung Limette und Kumquat gehend. Die vorher an der Nase entdeckten Früchte tauchen auch hier am Gaumen wieder auf, mit zunehmender Zeit im Glas verlieren sich die grüneren Töne und die etwas reiferen Fruchtnoten bilden einen tollen Gegenpol zum Säuregerüst. Kühl und mineralisch kommt eine für die Champagne klassische Kreidenote zur Geltung, mit einem Hauch metallischer Bitterkeit. Auch sie auf qualitativ höchstem Niveau auf die notwendigen Elemente reduziert. Die Hefe gibt einen briochigen Gehalt und sanften Rückhalt, während die leichte Süsse sich wie ein dünner Faden aus süsser Marille durch den Wein zieht. Sowohl im kleinen als auch im großen Glas verfällt die Frische auch nach einiger Zeit kein bisschen und auch die Perlage bleibt lange im Glas. Empfehlen würde ich dennoch den Burgunderpokal, weil er die Feinheiten besser auffächert und weitergibt, was auch den langen Abgang profitieren lässt. Am besten beschreibt man den Champagne Thiennot 1999 La Vigne aux Gamins als schnörkellos minimalistisch. Er konzentriert sich auf die Quintessenz des Champagnerwesens. Was er nicht hat, braucht man nicht. Klar strukturiert mit herrlicher Frische, balanciert durch reife Töne und kühler Mineralik, balanciert durch softe Hefe. Allergrößtes Kino!