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Champagne "1911" Grand Cru

Rebsorten:Pinot Noir 100%
Artikelnummer:5893H
 
Bewertung:Lobenberg 95-97
WW 19
Parker 93+
 
Alkoholgrad:12,0% vol.
Allergene:Sulfite
verpackt in:6er OHK
Abfüller:Andre Clouet, 8, Rue Gambetta, 51150 Bouzy, FRANKREICH

Einführer für alle Artikel mit Herkunft außerhalb der EU ist:
Lobenbergs Gute Weine GmbH & Co. KG, Tiefer 10, 28195 Bremen, Deutschland

weiß
0,75 l
59,00 €
 
€/l 78,67
inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten
Lobenberg: Aus den besten Pinot Noir-Grand Cru Lagen der gesamten Champagne. Immer eine Cuvée aus den jeweils besten drei Jahrgängen der Clouets. In diesem Produkt zeigt sich die ganze Genialität und Passion des jungen Jean Francois Clouet. Das ist sein Baby! Extrem kraftvoll und vollmundig, dabei aber sehr zart und fein, duftig und finessereich, perfekte Harmonie. Gehört klar zu den allerbesten "Blanc de Noir" der gesamten Champagne und wird leider immer viel zu jung getrunken, die ganze Herrlichkeit offenbart sich erst nach sehr vielen Jahren der Lagerung. Und dann mag er vielleicht sogar ganz an der qualitativen Spitze der Blanc de Noirs stehen. Der 1911 setzt sich zu 50% immer aus einen der großen, mindestens 10 Jahre alten Jahrgänge und zur anderen Hälfte aus einer im Solera-Verfahren aus noch älteren Jahrgängen zusammengestellten Cuvee zusammen. So ist die Qualität immer gleichbleibend fantastisch und bekommt zudem eine exklusive Jahrgangscharakteristik. Die besonders lange Hefestandzeit verleiht dem Wein eine brillante Tiefe und anscheinend ewige Frische. 95-97/100 The NV Grand Cru Cuvee 1911 emerges from the glass with the most haunting of perfumes. Sweet rose petal and jasmine are some of the nuances that emerge over time. Despite recent disgorgement, the purity of the fruit and the extraordinary elegance of the mousse are hard to miss. This is an exceptional, elegant version of the 1911 that should drink beautifully for years to come. The bottle I tasted needed quite a bit of air to open up, so readers should be patient with the wine at this stage. The current release of the 1911 is 100% Pinot Noir, 50% 2002 vintage and 50% a solera blend that dates back to 1998. This is Lot L05, disgorged October 4, 2010 and bottled with dosage of 6 grams per liter. 93+/100 -- WW: Wer die nervigste Aluminiummanschette aller Zeiten abgeknibbelt hat, was sich, um's vorwegzunehmen, absolut lohnt, der darf sich einen funkelnd hellgoldenen Champagner ins Glas schenken, dessen reifes, weiniges Bouquet auf Anhieb begeistert: Reichhaltig und fein zugleich, zeigt dieser schäumende Pinot Noir Aromen von reifen, gekochten, getrockneten und oxidierten Äpfeln, Quitten, Rosinen, getrocknetem gelbem Steinobst, Hefe und Pilzen und wirkt faszinierend feinwürzig-oxidativ und trocken, fast wie eine Mischung aus weissem Port und gereiftem Riesling. Am Gaumen leichtfüssig und feingliedrig, aber zugleich auch kraftvoll, pur und geradlinig, mit fester Säurestruktur und nachhaltigem, sehr vielschichtigem, absolut trockenem Geschmack, hochelegantes Mousseux. Eine höchst charaktervolle Prestige-Cuvée zu einem fast schon sensationellen Preis! 19/20 -- Nils Lackner: Bei Champagner ist für mich auch immer die Ausstattung wichtig, welche mir hier sehr gut gefällt. Edel, klassisch mit einem Hauch Barock und feierlich, was zu einem Grand Cru Champagner ja gut passt. Erster Eindruck also gut. Richtig anstrengend finde ich allerdings die Folie. Was zum Teufel macht das Champagnerhaus damit? Festkleben? Es dauerte ewig, bis ich die Agraffe freigelegt habe, für Gastronomie und Events wäre das die Hölle. Als ich nach gefühlten 20 min endlich die Manschette entfernt hatte und der Champagner im Glas ist (1 x französisches Champagner Glas, 1 x Burgunderpokal) fand ich die Farbe sehr ansprechend. Ein elegantes goldgelb mit funkelnden Reflektionen. Die Perlage moussiert gleichmässig, mit kleinen samtigen Bläschen. An der Nase wirkt er fast schwerer als die Farbe vermuten lässt. Schöne cremige Hefenoten, Brioche und reife Früchte wie Birne, Aprikose und Orangenschale. Sehr ausgewogen, im Burgunderpokal wirken sie noch ausladender ohne übermässig zu sein. Am Gaumen spiegelt der André Clouet 1911 GC Classe alle Element der Nase wieder, geht dabei aber mehr in die Tiefe. Die Perlage füllt den Mund
sehr weich und fließend aus und scheint die Cremigkeit der schön präsenten Hefenoten gleichmässig zu verteilen. Die Frucht spiegelt reifen, fast schon süßen Apfel und Birne wieder, etwas Aprikose und Dörrobst. Eine leicht schmelzige Komponente unterstreicht die reiferen Fruchttöne. Dennoch hat der Champagner keinerlei an Frische verloren, von der beerigen Säure des Pinot Noir ist noch genug da, um alles im Gleichgewicht zu halten. Die Hefenoten zeigen jetzt auch klassische Umami-Noten und im Abgang kommt eine typisch kalkige Champagner-Mineralität durch. Das letzte Drittel habe ich kurz in kleiner Karaffe dekantiert, was weder Säure noch Perlage zu schaden schien und die einzelnen Aromen noch weiter aufgefächert hat, ein Zeichen für Komplexität und Reifepotential. Der André Clouet 1911 GC Classe ist definitiv ein handwerklich sauber gearbeitetes Produkt. Rein stilistisch eher ein Champagner für erfahrenere Weintrinker als für Etikettentrinker. Ich hatte auf einen Winzerchampagner getippt (RM), was bei einem SR (Societe de relcoltant) ja nicht so falsch ist. Zusammenfassend: Hammer Champagner mit schöner Hefenote, sehr balanciertem Körper und langem Finish. -- Markus Budai: Für diesen Champagner empfehle ich bauchigere Gläser als bei der typischen Champagnertulpe. Denn der Champagner benötigt Raum, um sich zu entfalten. Der mittelkräftig goldglänzende 1911 erzeugt beim Einschenken ein Mousseux aus feinsten Bläschen. Die Nase lädt besonders zum Verweilen ein. Anfangs dominiert die hefige Komponente des Champagners mit feinen Briochenoten. Doch mit etwas Luftkontakt kommt ein Potpourri aus Birnen- und Apfelschalen zur Geltung. Dahinter stehen nussige Anklänge, die vom Soleraverfahren stammen und in die Richtung eines Fino-Sherrys gehen. Am Gaumen ziehen sich mürbe Früchte weiter. Ganz viel Boskopapfel und gegrillte Mandelblättchen zeichnen hier die Aromatik des Champagners. Er fällt, sofern man davon sprechen kann, sehr „weinig“ aus. Dies unterstreicht die auch für einen Champagner ungewöhnlich feine Perlage. Der Clouet schäumt nicht im Mund über und kaschiert damit die intensive Aromatik, sondern begleitet nur die Aromen und ermüdet den Gaumen dank der feinen Perlage nicht. Es handelt sich um einen besonders sinnlichen Champagner, den man auch in ruhigen Momenten genießen kann. Mit seiner kräftigen Aromatik und nussigen Art nimmt es dieser Champagner auch problemlos mit intensiveren Speisen wie Fasan mit Maronen oder Steinbutt in Vanillebuttersauce auf.